Kaum größer als eine heimische Hauskatze, gehört der Serval zu den erfolgreichsten Raubtieren der afrikanischen Savannen. Sein Fell ähnelt in Farbe und Muster dem von Geparden, aufgrund seiner Statur wirkt er wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. Ungewöhnlich lange Beine verleihen dem Serval eine elegante Erscheinung. Im neuen „Universum“ „Jäger der Savanne: Servale – Afrikas unbekannte Katzen“ von Reinhard Radke ist der Serval am Dienstag, dem 9. Juli 2019, um 20.15 Uhr in ORF 2 der große Star.

In einigen afrikanischen Nationalparks kann bis heute die ganze Vielfalt natürlicher Nahrungsketten beobachtet werden. Neben den beeindruckenden Großtieren wie Löwen, Leoparden oder Geparden zeigt dieser Film die ganze Bandbreite an Lebewesen in den afrikanischen Savannen. Dazu zählen etwa die bemerkenswerten Hähne der Leierschwanzwidas. Während der Paarungszeit errichten sie Balzarenen und beeindrucken die Weibchen mit ihren imposanten Luftsprüngen. Wenn ein Dutzend Hähne in der Arena zusammenkommen, gibt es für Raubtiere wie den Serval nichts zu holen: Es ist kaum möglich, sich unbemerkt zu nähern.

Während der Abendstimmung beginnt die Schicht anderer Raubtiere, die den Servalen ähneln: Ein junger Gepard nähert sich einer Gnu-Herde und pirscht sich an. Bald ist er von Antilopen umringt. Er hat es auf ein Kalb in der Mitte der Herde abgesehen. Doch wird sein Jagdversuch von Erfolg gekrönt sein? Wird die Mutter des Gnus rechtzeitig zur Stelle sein?

Während der Dämmerung ist ein Vogel besonders aktiv: der Kaffernhornrabe. Seine tiefen Rufe sind noch aus fünf Kilometern Entfernung zu hören. Auch optisch sticht der Vogel heraus: Mit seinem großen Schnabel, dem schwarzen Gefieder und seinen roten Gesichtspartien ist er unverwechselbar.

Für die „Universum“-Dokumentation „Jäger der Savanne: Servale – Afrikas unbekannte Katzen“ reiste Afrikaspezialist und Tierfilmer Reinhard Radke in die Serengeti, um die Raubkatzen und ihren einzigartigen Lebensraum mit neuesten, lichtstarken 4K-Kameras auch in spektakulären Zeitlupen in Szene zu setzen.