„Was wir da drinnen haben, ist zum Blumen gießen, oder kann man einem geisteskranken Bauunternehmer um die Ohren hauen“, zeigt sich Nussbaum bei „Pfusch am Bau“ um 20.15 Uhr bei ATV über den Zustand von Familie Pietschs Heim im kärntnerischen Viktring schockiert. Leider weist nicht nur der Keller zahlreiche Mängel auf. Direkt danach, bei „Mein Recht“ um 21.20 Uhr, hilft Dr. Horwath Studentin Christiane, die mit einer überhöhten GIS-Inkassogebühr zu kämpfen hat.

Das Ehepaar Pietsch ist verzweifelt. In Viktring, einem kleinen Ort in der Nähe von Klagenfurt, hat es insgesamt fast eine halbe Million Euro in ein Ziegelmassiv-Haus investiert. Bereits drei Mal stand der Keller des neuen Hauses unter Wasser. Die Grabungsarbeiten im Garten führten dazu, dass aus der grünen Wiese eine Mondlandschaft wurde. Ein generelles Problem dürfte sein, dass der Boden unter dem Haus sehr lehmig ist und das Abfließen des Wassers nach Regen verhindert.

Deshalb rufen sie EU-Bausachverständigen Günther Nussbaum zu Hilfe. Dieser zeigt sich über die fehlerhafte Bauweise mehr als schockiert: „Das ist schon der Supergau, wie es hier aussieht. Die Kellerabdichtung ist mangelhaft. Sie sind da schon fertig, da müsste man alles wegreißen. Außerdem gibt es Dach- und Fassadenprobleme.“

„Mein Recht! Ich geb' nicht auf“, um 21.20 Uhr bei ATV

Familie Schöll-Jarolin hat in Kärnten ein gebrauchtes Haus für 180.000 Euro gekauft. Nach der Schlüsselübergabe entpuppte sich das Schmuckstück allerdings als Albtraum, denn die Schwammerl wuchsen im Erdgeschoß und auch der Hausschwamm hat sich quer durch alle Wände gefressen. Die geschätzten 80.000 Euro für die Sanierung kann die Familie allerdings nicht aufbringen…

Außerdem bittet Studentin Christiane Dr. Horwath um Hilfe. Sie hat als Studentin mit einem Stipendium vergessen, bei der GIS einen neuerlichen Antrag auf Gebührenbefreiung zu stellen. Zudem war sie mehrere Monate abwesend und hat vergessen, die Post darüber zu informieren. Während ihrer Abwesenheit hat sie mehrere Mahnschreiben von der GIS erhalten, bis auch eine ordentliche Inkassogebühr auf den Betrag geschlagen wurde. Doch darf das die GIS überhaupt?

Familie Lichtenberger wollte 2016 ihren Finanzplan in Ordnung bringen, um Geld für ihr später geplantes Haus zu sparen. Über eine Bekannte haben sie über eine Versicherungsvermittlerin gleich zwei Lebensversicherungen abgeschlossen. "Von einer Lebensversicherung war nie die Rede. Ich habe nicht einmal gewusst, was das ist. Es hat immer nur Sparbuch geheißen", erklärt Frau Lichtenberger. 16.000 Euro sind jetzt in den langjährigen Versicherungen eingefroren, denn die Laufzeit bei einer Versicherung beträgt sogar über 30 Jahre. Bei einer vorzeitigen Auflösung würde die Familie viel Geld verlieren. Jedoch würden sie das Ersparte für den Hausbau nun dringend benötigen. Kann Dr. Horwath ihnen weiterhelfen?