Joyn hat den Drehstart für die Eigenproduktion „MaPa“ bekanntgegeben. Die Geschichte über einen alleinerziehenden Vater aus Berlin bezeichnet die Streamingplattform als sogenannte „Sadcom“ – also eine Art traurige Komödie. „MaPa“ soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 auf Joyn verfügbar sein.

Wie geht eigentlich alleinerziehend? Das neue Joyn Original „MaPa“ mit Max Mauff („Die Welle“) in der Hauptrolle erzählt laut Joyn von allen Facetten dieser Frage: den endlosen, schlaflosen Nächten, dem Balanceakt zwischen Kind und Arbeit, den neuen zwischenmenschlichen Beziehungen zu Freunden und Familie, den Klischees, mit denen man im Alltag konfrontiert wird, aber auch der unendlichen Liebe zum eigenen Kind.

Die Sadcom, die aktuell in Berlin gedreht wird, sei „eine liebevolle Hommage an alle alleinerziehenden Mütter und Väter, die jeden Tag ihr Bestes geben“, heißt es in einer Mitteilung von Joyn.

„MaPa“ erzählt in sechs Episoden tragikomische Geschichten aus dem Leben eines jungen Mannes, der von einem auf den anderen Tag seine Partnerin und die Mutter seiner einjährigen Tochter verliert. Mehr schlecht als recht schlägt Metin Müller (Max Mauff) sich durch den Alltag als Alleinerziehender. Zu allem Übel versucht auch noch seine Mutter, sich hartnäckig zurück in sein Leben zu drängen. Der Ton der Sadcom ist laut Joyn „immer ehrlich, wie das Leben: mal lustig, mal traurig, mal dramatisch, mal völlig überdreht“. Die Serie sei eine Sammlung an berührend-absurden Episoden, in denen die großen Fragen des Lebens gestellt werden: Was ist eigentlich dieser moderne Mann? Kann Papa auch Mama sein? Und wie zur Hölle schaffen Eltern das eigentlich alles?

Katja Hofem, Co-Geschäftsführerin Joyn: „Für unsere Joyn Originals suchen wir nach lokalen Geschichten, mit denen sich unsere Zuschauer identifizieren können. Alleinerziehende Elternteile sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Sie wollen wir mit einer authentischen und emotionalen Geschichte in den Mittelpunkt rücken. Genau deshalb fühlt sich 'MaPa' so echt an und trifft mitten ins Herz.“