Der Rauchfangkehrer ist nicht nur als Glücksbringer zum Jahreswechsel gerne gesehen, sondern wahrlich auch ein Beruf mit Tradition. In zwei Reportagen, am 8. und 15. Jänner 2020, jeweils um 22.20 Uhr, bekommen die ZuseherInnen Einblick in den Berufsalltag der Rauchfangkehrer am Land und in der Stadt.
ATV zeigt den ZuseherInnen die Arbeit der Rauchfangkehrer in der ländlichen Region. Die meist generationenübergreifenden Familienbetriebe haben lange Tradition. So wird der Rauchfangkehrerbetrieb Brandl aus Feldbach bereits in der 5. Generation betrieben und auch schon die nächste, mit Juniorchef Florian, steht bereits in den Startlöchern. Zwei unerlässliche Stützen im Betrieb sind die beiden Rauchfangkehrergesellen Florian und Christoph.
Ein gern gesehener Gast ist der lustige Rauchfangkehrermeister Mario Ifkovits bei seinen Kunden im Südburgenland. So wird bei den täglichen Aufgaben wie Kehrungen und Anlagekontrollen auch für das leibliche Wohl gesorgt. "ATV- Die Reportage" zeigt ebenso, wie der der technische Wandel auch vor diesem Beruf nicht Halt macht.
Auch vor hoch und weit weg gelegenen Orten schrecken Rauchfangkehrer nicht zurück - und das auf Ski. So wie der Rauchfangkehrbetrieb Lackner, der auf Skihütten auf über 1500 Metern Höhe unterwegs ist.
ATV-Die Reportage: "Rauchfangkehrer in der Stadt", am 15. Jänner um 22.20 Uhr
Um 6:00 Uhr morgens ist Rauchfangkehrer Rene Habacht in den Straßen von Wien Floridsdorf unterwegs, um dort mit seinem Kollegen Mario die Kamine zu fegen. Doch neben der Kaminreinigung stehen auch noch Abgasmessungen an der Tagesordnung.
In Baden ist Rauchfangkehrer Manfred Kinder mit seiner Gesellin Aina im Einsatz. Am Dachboden einer Bäckerei befinden sich neben obligatorischen Kaminzugängen auch Schätze aus vergangener Zeit. Doch Zeit zum Staunen bleibt nicht viel, denn andere Kunden warten bereits.
Die Getreidegasse, die Salzburger Altstadt ist die Arbeitsstätte von Horst Feichtner, Rauchfangkehrermeister im eigenen Familienbetrieb, den er vor vielen Jahren von seinem Vater übernommen hat und demnächst auch an seinen Sohn Alexander übergeben wird.
In Wien Währing macht sich die nächste Generation des Familienbetriebs Glaser an die Arbeit. Benjamin, der Sohn der Chefin, ist als Lehrling mit Jungkollegen Christoph eingeteilt. Zusammen besuchen sie ihre Kunden für die notwendigen Überprüfungen mit Messgeräten und Bürsten. Dass ihnen dabei von so manch einer Dame schöne Augen gemacht werden, ändert zwar nichts an den Ergebnissen, den Tag versüßt es aber allemal.




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