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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2019

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    Allgemeine Neuigkeiten 2019

    Massiver Datenklau: Hunderte Prominente sind Opfer von Online-Angriff

    Bei einem großen Online-Angriff sind persönliche Daten von Hunderten Personen des öffentlichen Lebens im Internet veröffentlicht worden. Die Attacke trifft unter anderem Politiker, Schauspieler und Fernsehmoderatoren. Einige Informationen wurden schon 2017 ins Netz gestellt, in großem Umfang wurden Daten dann im Dezember 2018 veröffentlicht. Doch erst Donnerstagabend wurde ein größerer Kreis darauf aufmerksam: Das Kanzleramt erfuhr erst kurz vor Mitternacht davon, die Bundestagsverwaltung in der Nacht zum Freitag.

    „Die Bundesregierung nimmt diesen Vorfall sehr ernst. Das Cyber-Abwehrzentrum hat sich heute bereits mit dem Vorgang befasst“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag in Berlin. Bei den Politikern seien „alle Ebenen“ betroffen, Abgeordnete aus dem Bundestag, dem Europaparlament und den Landtagen bis hin zu Kommunalpolitikern. Fietz warnte, es könnten auch gefälschte Daten in das Material eingeschleust worden sein.

    Unter den via Twitter veröffentlichten Daten finden sich Telefonnummern, die öffentlich zugänglich sind, aber auch berufliche E-Mails, Handynummern, Kopien von Personalausweisen und Mietverträgen, Privatadressen, außerdem ganze Chatverläufe, Rechnungen und Briefe. Sogar private Chats und Sprachnachrichten von Ehepartnern und Kindern sowie Skype-Namen von Kindern der Betroffenen wurden veröffentlicht.

    Betroffen ist auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Aus dem Kanzleramt selbst seien jedoch keine sensiblen Daten infolge des Datenlecks abgeflossen, sagte Fietz. Das gelte auch für den Bereich von Kanzlerin Angela Merkel. Justizministerin Katarina Barley (SPD) wertete die Attacke als „schwerwiegenden Angriff“: „Die Urheber wollen Vertrauen in unsere Demokratie und ihre Institutionen beschädigen.“

    Wer für den Angriff verantwortlich ist, war am Freitag noch völlig unklar. Die Bundesregierung wusste auch noch nicht, ob die Daten durch einen Hackerangriff abgefischt wurden. Auf welche Art und Weise die Daten abgeflossen seien, „lässt sich noch nicht mit Sicherheit feststellen“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Die Sicherheitsbehörden hätten festgestellt, dass es sich sowohl um „relativ aktuelle als auch um ältere Datenpakete handelt“.

    Das Bundeskriminalamt, der Verfassungsschutz und zahlreiche andere Behörden sind mit dem Fall beschäftigt, darunter auch Landesbehörden. Die Koordinierung liegt beim Nationalen Cyber-Abwehrzentrum. Auch der Generalbundesanwalt schaltete sich in die Prüfung ein. Dazu sei in der Behörde in Karlsruhe ein sogenannter Beobachtungsvorgang angelegt worden, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums.

    Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Bundestag erfuhr, geht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gegenwärtig davon aus, dass die Daten aus öffentlichen Bereichen des Internets wie Sozialen Medien oder Webauftritten stammen sowie teilweise aus privaten „Clouddaten“.

    Auf dem Twitter-Account waren Listen von Betroffenen veröffentlicht worden, die nach Parteimitgliedschaft geordnet waren. Mit Abstand die meisten Einträge gab es auf der CDU-Liste. Die AfD-Fraktion ist die einzige im Bundestag, zu der keine eigene Liste veröffentlicht wurde.

    Am Freitag wurde der Twitter-Account gesperrt. Twitter verwies darauf, dass die unerlaubte Veröffentlichung privater Informationen gegen die Regeln des Dienstes verstößt.

    Zu den Opfern des Datenklaus gehören neben anderen auch der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger, der Bundesbeauftragte für die Ost-Länder Christian Hirte (CDU) und mehrere Fernsehmoderatoren.

    Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, nannte die Veröffentlichung der Daten einen „Anschlag auf die Demokratie“. „Besonders verwerflich“ finde er, dass auch Familienangehörige und Kinder betroffen seien, etwa über die Veröffentlichung von Chatverläufen. „Das geht überhaupt nicht.“

    Die FDP im Bundestag leitete juristische Schritte ein. Zentrale Systeme seien nach derzeitigem Stand aber nicht betroffen, sagte ein Sprecher der Fraktion am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

    Aus den Ländern melden mehrere Parteien, Opfer des Datenklaus geworden zu sein. In Niedersachsen traf es neben mehreren Mitgliedern des Kabinetts auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Es seien Privatadressen und alte Telefonnummern veröffentlicht worden, teilten Staatskanzlei und die Ministerien mit. „Das ist ärgerlich, aber noch nicht problematisch“, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei.

    Nach Ansicht des renommierten Karlsruher IT-Sicherheitsexperten Christoph Fischer stammen die Daten nicht aus einer einzigen Quelle. „Da hat jemand offenbar mit viel Fleißarbeit versucht, Mail-Accounts zu öffnen“, sagte Fischer der dpa. Es handele sich um ein Potpourri an Material aus verschiedenen Hacks. Fischer geht davon aus, dass die Betroffenen schlechte Passwörter sowie Webmail-Accounts statt der offiziellen Mailadresse für die Kommunikation genutzt haben.

    Der Angriff ist aus Sicht des Chaos Computer Clubs für jeden Computernutzer ein Weckruf. „Die Attacke zeigt, was passiert, wenn sich jemand wirklich dahinterklemmt und versucht, systematisch Unsicherheiten und Schlampigkeit auszunutzen, die wir alle im Alltag mit unseren Geräten und Informationen betreiben“, sagte CCC-Sprecher Frank Rieger am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

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    Was von der Technik-Messe CES zu erwarten ist

    Vernetzte Autos, große Fernseher und alle möglichen Geräte mit Sprachassistenten an Bord: Die Technik-Messe CES in Las Vegas (8. - 12. Januar 2019) wird wieder ein großes Gadget-Festival. Die Messe CES in Las Vegas läutet traditionell das Tech-Jahr ein. Ein Ausblick auf einige zentrale Themen des diesjährigen Großevents in der Wüstenstadt.

    AUTOS, AUTOS, AUTOS
    Die einst auf Unterhaltungselektronik ausgerichtete CES ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer Automesse geworden. Mercedes zeigte hier vor einigen Jahren den futuristischen Konzeptwagen F015, Volkswagen die Bulli-Nachfolgevision Budd-e. Traditionell liegt der Fokus in Las Vegas auf vernetzten Autos und dem autonomen Fahren. In diesem Jahr sind unter anderem Audi, Daimler, Ford wieder dabei - sowie auch junge Konkurrenten wie Byton, von dem Neues zu dem vor einem Jahr vorgestellten Prototypen eines Elektro-SUV erwartet wird. Zudem geht es um smarte Infrastruktur am Straßenrand, die mit Fahrzeugen kommunizieren kann.

    SPRACHASSISTENTEN
    Schon die vergangene CES stand im Zeichen der Rivalität von Amazon und Google, die mit ihren Sprachassistenten auf immer mehr Geräte verschiedener Hersteller vorpreschen. In diesem Jahr geht der Trend mit Geräten diverser Marken mit Amazons Alexa und dem Google Assistant an Bord weiter. Amazon will es inzwischen auch Herstellern von Hausgeräten einfach machen, mit dem als Bauteil angebotenen Chipsystem Alexa Connect, seine Sprachassistentin in Waschmaschinen und Öfen zu integrieren. Auch im Auto will Amazon Alexa verstärkt etablieren.

    SMARTPHONES
    Für 2019 wurden erste Telefone in Aussicht gestellt, die den künftigen superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen sollen.
    Während noch offen ist, inwieweit die entsprechenden Netze in den nächsten Monaten tatsächlich verfügbar sein werden, könnten es zumindest einen Ausblick auf einige Geräte schon auf der CES geben.
    Spannend ist auch, ob Samsung mehr zu seinem faltbaren Smartphone preisgibt. Das Gerät, das sich mit einem zweiten biegsamen Bildschirm zur Größe eines kleinen Tablets aufklappen lässt, dürfte in diesem Jahr auf den Markt kommen. Auch andere Hersteller arbeiten an solchen Falt-Smartphones.

    FERNSEHER
    Schon in den vergangenen Jahren gab es auf der CES diverse Fernseher mit ultra-scharfem Bild dank der 8K-Auflösung mit vielen Bildpunkten zu sehen. Das dürfte auch diesmal so sein - während die Inhalte in entsprechend hoher Qualität nach wie vor ein Problem sind.
    Die Anbieter arbeiten auch daran, Probleme wie Einbrenn-Effekte bei heutigen Display-Technologien zu lösen - und zum Beispiel von Marktführer Samsung wird erwartet, dass seine im vergangenen Jahr vorgestellte MicroLED-Technologie für große Videoleinwände auch in Verbrauchergeräte kommen könnte. Interessant ist auch, ob die seit Jahren als Prototypen gezeigten zusammenrollbaren Fernsehbildschirme schließlich zur Marktreife gebracht wurden.

    WEARABLES
    Um die kleinen tragbaren Mini-Computer gab es erst einen großen Hype - außer Fitness-Armbändern und einigen Computer-Uhren wie die Apple Watch, setzte sich aber bisher kaum etwas davon durch. In diesem Jahr könnte aber unter anderem die Firma Vuzix mit ihrer Brille „Blade“ für Aufsehen sorgen, die nach dem Prinzip „erweiterter Realität“ (augmented reality) zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Navigationsanweisungen einblenden soll.

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    Über 300 Millionen Musik-Streams an Heiligabend und Silvester 2018 - neuer Rekord

    Wie schon in den vorherigen Jahren, so wurden auch 2018 an Heiligabend und Silvester neue Streaming-Rekorde aufgestellt. Das geht aus einer Sonderauswertung, die GfK Entertainment in Kooperation mit dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) erstellt hat, hervor. Am 24. Dezember 2018 wurden über 323 Millionen Musik-Streams in Deutschland abgerufen; sieben Tage später, an Silvester, waren es 300 Millionen. Das ist neue Spitzenwerte, die so in Deutschland noch nicht erreicht wurden. Auch an den Tagen vor Weihnachten wurden überdurchschnittlich viele Songs gestreamt.

    „All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey und „Last Christmas“ von Wham! - diese Lieder durften an Weihnachten natürlich nicht fehlen. Allein an Heiligabend stellten sie mit 2,54 Millionen bzw. 2,48 Millionen Streams neue Höchstwerte auf. Platz drei der meistgestreamten Songs eines Tages ist mit „Driving Home For Christmas“ von Chris Rea ebenfalls ein Weihnachtsstück.

    Grundlage der Auswertung sind laut GfK werbebasierte und kostenpflichtige Musik-Streams ab einer Länge von 31 Sekunden.

  5. #4
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    „Collection #1“: Datensatz mit Millionen Passwörtern entdeckt

    Im Internet ist ein gewaltiger Datensatz mit gestohlenen Log-in-Informationen aufgetaucht. Darin enthalten seien knapp 773 Millionen verschiedene E-Mail-Adressen und über 21 Millionen im Klartext lesbare unterschiedliche Passwörter, berichtete der australische IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt in der Nacht zum Donnerstag. Insgesamt umfasse die Sammlung mit dem Namen „Collection #1“ mehr als eine Milliarde Kombinationen aus beiden.

    Der 87 Gigabyte große Datensatz bündele Informationen „aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen“, schrieb Hunt in einem Blogeintrag. Die Sammlung tauchte erst auf der Cloud-Plattform Mega auf, wo er inzwischen laut Medienberichten wieder gelöscht wurde. Wie aktuell der Datensatz ist, war zunächst unklar.

    Der in der Szene sehr geschätzte Security-Experte erklärte weiter, es handle sich um den größten einzelnen Datensatz dieser Art, mit dem er bislang zu tun gehabt habe. Betroffen sind Internetnutzer weltweit - darunter auch Anwender aus Deutschland.

    Wer überprüfen will, ob seine E-Mail-Adresse in der Sammlung auftaucht, kann Hunts Dienst haveibeenpwned.com nutzen. In der Datenbank wird die Adresse mit Abermillionen Informationen aus Datenlecks abgeglichen. Er habe auch die jüngsten Daten dort eingepflegt, erklärte der Microsoft-Mitarbeiter Hunt.

    Spätestens wenn die eigene Mail dort auftauche, solle man über ein neues Passwort und wenn möglich über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nachdenken, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club. „Das Jahr ist gerade mal zwei Wochen alt und es ist bereits das zweite Mal, dass wir alarmierende Nachrichten haben“, sagte er auch mit Blick auf den massiven Online-Angriff auf knapp 1000 Politiker und Prominente, der Anfang Januar publik geworden war.

    „Es gibt keine Ausreden mehr. Jeder der nichts für seine Sicherheit macht, handelt fahrlässig und geht ein Risiko ein.“ Neumann rät, bei allen Diensten ein jeweils anderes und zufälliges Passwort mit maximaler Länge zu nutzen. Dieses solle dann über einen Passwort-Manager verwaltet werden. Bei der von Neumann empfohlenen Zwei-Faktor-Authentifizierung entriegeln Nutzer den Zugang zu ihrem Onlinekonto oder Social-Media-Profil zusätzlich zum Passwort durch eine weitere Abfrage auf einem anderen Weg. Das kann beispielsweise eine SMS oder eine Code-Abfrage sein.

    Laut Hunt können die Datensätze besonders für das sogenannte „Credential Stuffing“ missbraucht werden. Bei dieser Methode nutzen die Angreifer die Kombination aus E-Mail und Passwort, um sich auch bei anderen Diensten - beispielsweise bei Soziale Netzwerken oder Shopping-Plattformen einzuloggen. Die Hacker gleichen dabei lange Listen mit Log-in-Daten automatisch mit den Zugangssystemen ab.

    Der stellvertretende Grünen-Fraktionschef Konstantin von Notz sieht angesichts der jüngsten Datenskandale die Bundesregierung in der Pflicht. „Ob IT-Angriffe auf den Deutschen Bundestag und das Regierungsnetz, der jüngste Facebook-Datenskandal oder neueste Meldungen über Millionen von erbeuteter Email-Adressen samt Passwörter, die im Netz kursieren, immer wieder erreichen uns neue Hiobsbotschaften“, sagte von Notz der Deutschen Presse-Agentur. „Auch die Bundesregierung muss endlich die Notwendigkeit der bestmöglichen Absicherung unserer digitaler Infrastrukturen und privater Kommunikation im digitalen Zeitalter verstehen.“

    In den vergangenen Jahren hatte es diverse Hacker-Attacken gegeben, bei denen zum Teil Hunderte Millionen Kombinationen aus E-Mail-Adressen und Passwörtern erbeutet worden waren. Die Passwörter waren dabei aber größtenteils verschlüsselt gewesen.

  6. #5
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    Microsoft: Support-Ende von Windows 10 Mobile naht

    Microsoft hat einen Termin für das Support-Ende seines mobilen Betriebssystems Windows Mobile 10 veröffentlicht. Vom 10. Dezember 2019 an sollen keine Software- und keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden, wie das Unternehmen in seinem Support-Bereich mitteilt. Die Windows-Mobile-Smartphones und -Tablets an sich blieben aber funktionstüchtig.

    Allerdings werden über Microsoft-Server bereitgestellte Dienste (Back-Ende-Dienste) grundsätzlich beendet. Es gibt dabei Ausnahmen: Die automatische Gerätesicherungs-Funktion soll erst am 10. März 2020 enden und Foto-Uploads sowie das Wiederherstellen eines Geräts aus einer vorhandenen Gerätesicherung noch bis Dezember 2020 verfügbar sein.

    Trotzdem rät Microsoft Nutzern, nach Ablauf des Supports zu einem Android- oder iOS-Gerät zu wechseln. Wer die Windows-Mobile-Oberfläche vermisst, kann auf Androiden etwa die Anwendung Microsoft Launcher installieren, die in seiner neuesten Version den Sprachassistenten Cortana auch auf Deutsch unterstützt.

    Wer sein Windows-Smartphone oder -Tablet weiter verwendet, sollte sicherheitshalber bereits im November 2019 damit beginnen, regelmäßig manuell ein Backup zu erstellen. Das funktioniert in den Einstellungen unter „Update und Sicherheit/Sicherung/Weitere Optionen/Jetzt sichern“.

  7. #6
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    Firefox 65 zeigt Speicherfresser und unterstützt neues Bildformat

    Der Firefox-Browser kann ab sofort anzeigen, wie viel Arbeitsspeicher (RAM) einzelne Tabs oder Erweiterungen (Add-ons) belegen. Die Übersicht ruft man entweder im Menü unter „Sonstiges/Task-Manager“ auf oder tippt „about:performance“ (ohne Anführungszeichen) in die Adresszeile. Neben der RAM-Belegung gibt es auch eine Spalte, die den aktuellen Energieverbrauch der jeweiligen Tabs und Add-ons anzeigt. Außerdem ist der Menübereich „Datenschutz & Sicherheit“ übersichtlicher gestaltet worden, und die Blocker für Seiteninhalte sollen sich nun einfacher einstellen lassen.

    Eine weitere Neuerung in der neuen Firefox-Version 65 ist die Unterstützung eines neuen Bildformates. WebP-Fotos fallen rund ein Drittel kleiner aus als die sonst im Web gebräuchlichen Bilder im JPEG- oder PNG-Format, das allerdings ohne sichtbare Qualitätsunterschiede. Außerdem unterstützt das etwa bereits im Chrome-Browser eingesetzte WebP-Format die Transparenz von Fotos sowie Animationen, für die bislang meist noch das GIF-Format zum Einsatz kommt.

  8. #7
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    ANGA COM 2019: Bereits 400 Ausstelleranmeldungen

    Vier Monate vor dem Start haben sich für die ANGA COM 2019 bereits 400 Aussteller für über 90 Prozent der Standfläche des Vorjahres angemeldet. Das gab der Messeveranstalter heute bekannt. Damit zeichnet sich ein erneutes Flächenwachstum der internationalen Kongressmesse für Breitband, Fernsehen & Online ab. Schon in 2018 wurden mit am Ende 500 Ausstellern und 21.700 Teilnehmern neue Rekordwerte erreicht. In diesem Jahr findet die ANGA COM vom 4. bis 6. Juni 2019 in Köln statt.

    Konferenzprogramm: Neue Gipfel, neue Themen, noch mehr Internationalität
    Im Konferenzprogramm treten neben den Breitband- und Mediengipfel ein neuer Glasfasergipfel, der International Content Summit und der International CTO Summit. Für den Glasfasergipfel haben bereits die Vorstände und Geschäftsführer von Deutsche Telekom, Vodafone, Tele Columbus, EWE TEL, NetCologne und Deutsche Glasfaser zugesagt.

    Auf der Themenliste ganz vorne stehen die Stichworte Glasfaser, Smart City, 5G, Internet of Things, Smart Home, Content, Streaming, Cloud TV und Personalized TV. Erweitert werden innerhalb der Kernbereiche Breitband und audiovisuelle Medien insbesondere die Themen Big Data, Künstliche Intelligenz, Start-Ups und Cyber Security.

    Mit den neuen ANGA International Keynotes soll die Internationalität der ANGA COM weiter ausgebaut werden. Für dieses Format können bis zum 15. Februar 2019 Bewerbungen für Kurzvorträge zu innovativen Themen aus den Bereichen Digitale Transformation, Internet of Things und Content eingereicht werden.

    Breitbandtag Smart City mit dem Breitbandbüro des Bundes und dem VATM

    Am 6. Juni 2019 veranstalten die ANGA COM, das Breitbandbüro des Bundes und der VATM Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. zum zweiten Mal einen gemeinsamen Breitbandtag. Nach der erfolgreichen Premiere in 2018 wird dieses Jahr das Thema Smart City im Fokus stehen. Die Teilnahme am Breitbandtag ist bei vorheriger Online-Anmeldung kostenfrei.

    Neu: Das Small Enterprise Park
    2019 bietet die ANGA COM mit dem „Small Enterprise Park“ eine neue Sonderfläche für kleine und junge Unternehmen an. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die nicht die Infrastruktur und Größe eines regulären Messestands benötigen, sich aber dennoch eine feste Anlaufstelle für ihre Kunden wünschen. Der Preis für eine komplett ausgestattete Präsenz beläuft sich auf 1.950,- Euro zzgl. USt. Das neue Angebot wurde speziell konzipiert für Software- und Inhalteanbieter, Dienstleister, Berater, Forschungs- und Bildungsinstitute, Fördereinrichtungen, Kommunen und Behörden.

    Alle Flächen-, Stand- und Meetingangebote der ANGA COM können hier eingesehen werden.

    Der Online-Ticketshop für Kongress, Ausstellung und ANGA COM Night gibt es hier zum Abruf.

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    Erneut mehrere hundert Millionen Online-Zugangsdaten aufgetaucht

    Im Netz sind erneut mehrere hundert Millionen Zugangsdaten zu diversen Online-Diensten entdeckt worden, die zum Verkauf angeboten werden.

    Ein Teil geht auf bereits gemeldete Datendiebstähle zurück, andere stammen aus bisher nicht bekannten Hackerangriffen. Die rund 617 Millionen Datensätze bestehen aus Benutzernamen bzw. E-Mail-Adressen sowie kryptografisch verschleierten Passwörtern, wie die Website "The Register" berichtete.

    Bei dem sogenannten "Hashing" werden die Passwörter mit einem Algorithmus unkenntlich gemacht. Bei einigen Varianten des Verfahrens oder einer fehlerhaften Umsetzung durch die Anbieter kann es nach Einschätzung von Experten jedoch möglich sein, sie zu entziffern.

    Die Datensätze werden in einem sogenannten Darkweb-Bereich zum Verkauf angeboten, der nur über das anonymisierte Tor-Netzwerk zu erreichen ist. Dem "Register"-Bericht zufolge geht es unter anderem um Zugangsdaten zu 161,5 Millionen Accounts der App Dubsmash, bei der Nutzer in Lipsync-Videos zu populären Songs posieren können.

    Ein Anwalt von Dubsmash erklärte "Register", man prüfe die Angelegenheit und werde die Nutzer unterrichten. Der Foto-Marktplatz 500px, bei dem rund 15 Millionen Accounts betroffen sein sollen, benachrichtigte in der Nacht zum Dienstag die Nutzer, dass ihre Passwörter zurückgesetzt werden.

    Die rund 92,3 Millionen Zugangsdaten des DNA-Analyse-Dienstes MyHeritage stammen hingegen genauso wie die 150,6 Millionen Login-Iinformationen der Diät-App MyFitnessPal aus bereits bekannten Hackerattacken.

    Der Verkäufer will für die Daten einige hundert Dollar bis zu knapp 2.000 Dollar pro Firma - in der Digitalwährung Bitcoin, die weitgehend anonymisierte Zahlungen ermöglicht. Auch mit nicht lesbaren Passwörtern können Daten wie E-Mail oder Name für Phishing-Mails zum Abgreifen anderer Daten verwendet werden. Gelingt es, die Passwörter aus den Hashes herauszulesen, könnten Angreifer sie auch bei anderen Online-Diensten ausprobieren, in der Hoffnung, dass Nutzer sie mehrfach verwendet haben.

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    Home Electronics Markt erwartet stabile Entwicklung

    Die gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat den alljährlichen Home Electronic Market Index (HEMIX) für das Jahr 2018 vorgestellt. Danach ist Markt für Heimelektronik-Produkte im Gesamtjahr 2018 mit einem Umsatzvolumen von 42,4 Milliarden Euro um 1,4 Prozent gewachsen. „Das größte Wachstum erreichte 2018 der Produktbereich Smartphones. Zudem sind die Segmente OLED- und große TV-Geräte, Soundbars, vernetzte Audio Home Systems, Audio-/Video-Zubehör und Wearables aus dem Consumer Electronics-Segment sowie die Elektro-Kleingeräte gewachsen“, konstatiert Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats der gfu.

    Das Segment Consumer Electronics konnte um zwei Prozent auf knapp 28,2 Milliarden Euro wachsen. Die Sparte der privat genutzten Telekommunikation verzeichnete mit 12,3 Milliarden Euro einen Zuwachs um 12,4 Prozent. Im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik musste dabei 2018 einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf knapp 9,3 Milliarden Euro hingenommen werden. Mit einem Minus von 2,4 Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Euro fiel der Umsatzverlust im Segment der privat genutzten IT-Produkte erneut geringer aus als im Vorjahr. Elektro-Hausgeräte verzeichneten einen stabilen Umsatz von 14,2 Milliarden Euro. Die Produktsparte Elektro-Großgeräte verzeichnete erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Minus von 1,6 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, während die Elektro-Kleingeräte in 2018 mit einem Plus von 3,2 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro erneut gewachsen sind.

    Große Bild-Formate setzen Erfolg fort – OLED- und UHD-Anteil stark gestiegen
    Den größten Umsatzanteil der klassischen Unterhaltungselektronik stellt mit knapp 4,1 Milliarden Euro der TV-Bereich. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr weist einen Rückgang um 3,9 Prozent auf. Der Trend zu größeren Bilddiagonalen und gut ausgestatteten Geräten hat sich 2018 weiter fortgesetzt. Geräte mit Bildschirmen von 45 Zoll (94 cm) und größer stellen mit knapp 2,9 Milliarden Euro und knapp 71 Prozent den größten Umsatzanteil. 77 Prozent des Umsatzes entfiel 2018 auf UHD-TV-Geräte mit einer Auflösung von acht Millionen Bildpunkten. Mit 3,6 Millionen wurde die Stückzahl dabei um 33 Prozent gesteigert. TV-Geräte mit OLED-Technologie konnten 2018 einen Umsatz von 512 Millionen Euro erzielen, ein Zuwachs um 71 Prozent. Der Absatz stieg um 119 Prozent auf 243.000 Stück.

    Im Jahr 2017 erfolgte die Umstellung der DVB-T-Ausstrahlung in Deutschland auf DVB-T2 HD sowie die Abschaltung der analogen Signalübertragung in vielen Bereichen Deutschlands. Entsprechend konnten die Bereiche TV-Geräte und Set-Top-Boxen in 2017 außergewöhnliche Zuwächse verzeichnen, die 2018 nicht erneut realisiert wurden.

    Soundbars sorgen für Zuwachs bei Audio – DAB+ erfolgreich
    Seine positive Entwicklung der Vorjahre setzte 2018 der Bereich Soundbars mit einem Umsatzplus von 8,8 Prozent fort. Erfolgreich waren weiterhin auch die Kopfhörer. Sie erreichten eine Stückzahl von knapp 12,7 Millionen (+ 5,6 %) und einen Umsatz von 578 Millionen Euro (+ 21,0 %). Empfänger für Digitalradio (DAB+) verzeichneten in 2018 einen Stückzahlzuwachs um zehn Prozent auf knapp 1,4 Millionen Geräte. Der Umsatz stieg in diesem Segment auf 218 Millionen Euro (+ 10 %).

    Smartphones weiter im Plus
    Smartphones generierten den nach wie vor größten Umsatz im Segment Consumer Electronics mit einer Stückzahl von 23 Millionen Stück (+ 0,3 %). Der Umsatz stieg um 12,5 Prozent auf knapp 11,3 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis der Smartphones stieg 2018 um 18,5 Prozent auf 489 Euro.

    IT-Segment rückläufig
    Zwei von drei PC-Sparten verzeichneten auch in 2018 Einbußen beim Umsatz. Lediglich die Tablet-PCs zeigten eine Umsatzsteigerung um 0,7 Prozent, bei einem Stückzahlrückgang um 0,8 Prozent auf rund vier Millionen Stück. Notebooks büßten 6,4 Prozent auf knapp vier Millionen Stück und Desktop-PCs 3,7 Prozent auf 923.000 Stück ein. Beim Umsatz lagen die Desktop-PCs bei 755 Millionen Euro (- 1,0 %), Notebooks bei knapp 2,8 Milliarden Euro (- 4,4 %) und Tablet-PCs bei 1,2 Milliarden Euro (+ 0,7 %).

    Großgeräte erstmals seit über zehn Jahren im Minus – Kleingeräte wachsen
    Bei den Elektro-Hausgeräten konnten 2018 nur die Kleingeräte mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr. Bedienkomfort und gute Ausstattung waren stark nachgefragt, besonders bei Küchengeräten. Zu den Bestsellern bei den Elektro-Groß- und Kleingeräten gehörten Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie, Kochfelder mit integriertem Dunstabzug, Akku-Staubsauger und Kaffee-Vollautomaten.

    Stabile Entwicklung für 2019 erwartet
    Für das laufende Jahr prognostizieren wir für den Home Electronics Markt, wie wir ihn im HEMIX abbilden, eine stabile Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Dabei werden sich großformatige TV-Geräte und das Audio-Segment positiv entwickeln. Der private Markt für Smartphones wird sein Wachstum auch 2019 fortsetzen können. Für den Bereich der privat genutzten IT-Geräte erwarten wir einen leichten Rückgang. Bei den Elektrogeräten sehen wir auch für 2019 eine ähnliche Entwicklung wie 2018“, erklärt Hans-Joachim Kamp.

    Die Marktzahlen der HE-Branche werden von der gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der GfK Retail and Technology GmbH gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Home Electronics Market Index HEMIX erhoben und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) für jedes Quartal veröffentlicht. Der HEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.

    Der HEMIX zeigt auf Basis Menge und Wert die quartalsweise Marktentwicklung in Deutschland auf. Der Home Electronics-Markt ist dabei fest und einheitlich definiert als die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten.

  11. #10
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    Breitbandanschlüsse liefern oft nicht versprochene Geschwindigkeit

    Deutschlands Internetnutzer erhalten nach wie vor nur selten die gebuchten Geschwindigkeiten. Das geht aus dem Jahresbericht zur Breitbandmessung der Bundesnetzagentur (BNetzA) hervor.

    Datenbasis für den Bericht sind 900 579 Messvorgänge von Festnetz- und 384 999 Messungen von Mobilfunkanschlüssen, die zwischen Oktober 2017 und Oktober 2018 über die Breitbandmessung der Netzagentur durchgeführt wurden.

    Das Ergebnis: Nur rund 12,8 Prozent der Anschlussinhaber erhielten die mit dem Anbieter vereinbarte Maximalgeschwindigkeit oder mehr, 71,3 Prozent kamen auf mindestens die Hälfte. Die durchschnittlich niedrigsten Werte im Vergleich zur vermarkteten Geschwindigkeit wurden im Bereich der DSL-Anschlüsse unterhalb von 18 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gemessen.

    Im Mobilfunk sind die Abstände noch größer. Kunden kamen nur bei 16,1 Prozent der Messungen über die Hälfte der vereinbarten Maximalgeschwindigkeit, mehr Tempo als vereinbart gab es nur bei 1,5 Prozent der Messungen.

    Insgesamt zeigten die Messungen, dass es für deutsche Endkunden keine Verbesserung gegenüber den Vorjahren gegeben hat, erklärte BNetzA-Präsident Jochen Homann. Er sieht weiterhin Handlungsbedarf bei den Breitbandanbietern.

    Internetanbieter müssen in Festnetz und Mobilfunk seit Juni 2017 unter anderem über maximale und durchschnittlich erreichbare Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung informieren. Das schreibt die im Dezember 2016 erlassene Transparenzverordnung für den Telekommunikationsbereich vor.

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