«Swisslos tut Gutes für die Menschen»: So definiert sich die Lotteriegesellschaft Swisslos. Über 300 Millionen Franken fliessen jährlich in gemeinnützige Projekte und Institutionen. Ausserdem: Airbnb als Albtraum für Einheimische. Und: Dürre und Feuer in Australien. Dominik Meier führt durch die Sendung.
Millionen für Elite-Kultur: Wohin die Lotteriegelder fliessen
Sind Lotterien Armensteuern für die Hochkultur? Die Art und Weise, wie Swisslos Lotteriefondsmillionen an gemeinnützige Projekte verteilt, wirft Fragen auf. Eine Auswertung der «Rundschau» zeigt: Viele Millionen fliessen in die Hochkultur – nur ein geringer Teil an kleinere, gemeinnützige Vereine und die Kleinkunst. Expertinnen und Politiker fordern jetzt eine Systemänderung. An der Theke verteidigt Swisslos-Direktor Roger Fasnacht die Vergabepraxis der Lotteriemillionen.
Kampfzone Airbnb: Wenn Einheimische ihre Wohnung räumen müssen
An Tourismus-Hotspots wie Interlaken waren Airbnb-Angebote über die Festtage besonders gefragt. Die Online-Vermietung von Ferienwohnungen boomt. Das Geschäft wird dabei auch auf Kosten der lokalen Bevölkerung gemacht. Der Lärm nimmt zu, bezahlbare Wohnungen verschwinden. Eine Reportage unter umtriebigen Supervermietern – und unter einheimischen Mieterinnen, die ihre Wohnung räumen müssen.
Nach der Dürre das Feuer: Wie Australien ums Überleben kämpft
Die Buschbrände in Australien haben apokalyptische Ausmasse angenommen. Extreme Trockenheit und Winde fachen täglich Mega-Brände weiter an. In Teilen des Landes herrscht schon seit Jahren eine verheerende Dürreperiode. Darunter leiden vor allem auch Farmer und ihr Vieh. In Porträts von drei Farmerfamilien: der tägliche Kampf und die Verzweiflung in Gegenden, in denen man vergessen hat, wie sich Regen anfühlt.
Ausstrahlung: Mittwoch, 8. Januar 2020, 20.05 Uhr, SRF 1




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