Peter Resetarits beschäftigt sich in der jüngsten „Bürgeranwalt“-Ausgabe am Samstag, dem 11. Jänner 2020, um 18.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Fällen:

Notwendige Verbände. Warum will die Sozialversicherung dafür nicht aufkommen?
Ein 70-jähriger Oberösterreicher, der an einer offenen Wunde am Fuß leidet, bekam von seinem Arzt 37 aufwendige Verbände angelegt, die sein Leiden linderten. Die SVA beschied ihm, er müsse 500 Euro dafür selbst tragen. Man könne nur eine Korrektur der Verbände bezahlen. Das sei unverständlich, argumentiert sein Hausarzt – und leider kein Einzelfall. Volksanwalt Bernhard Achitz stellt sich an die Seite des Patienten und fordert ein Überdenken des Tarifmodells.

Nachgefragt: Problemzone „Intersexualität“
Intersexuelle Personen fühlten sich diskriminiert. Sie forderten, sich mit einem dritten Geschlecht im Personenstandsregister und in Urkunden eintragen zu dürfen und haben sich im Juli 2017 an die Volksanwaltschaft gewandt. Der Verfassungsgerichtshof hat ihnen recht gegeben. Aber wurde die dritte Geschlechtsoption rechtskonform umgesetzt? Volksanwalt Achitz konfrontiert eine Vertreterin des Gesundheitsministeriums mit seiner Kritik.

Schockrechnung nach Internetsurfen im Ausland.
Weil sie gerade einmal 58 MB im Kanada-Urlaub verbraucht hatte, bekam eine Vorarlbergerin eine Handy-Rechnung über 1.244 Euro. Ihr Anwalt hat den Mobilfunkbetreiber geklagt, weil dieser der Kundin absurd hohe Aufschläge pro Megabyte Datenroaming verrechnet hätte. Betreiben Mobilfunkunternehmen, wie der Anwalt meint, Wucher? Muss der Gesetzgeber die Kundinnen und Kunden besser schützen?