Silvana Meixner präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 19. Jänner 2020, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Ausreiseverbot aufgehoben – Mülkiye Laçin ist wieder in Österreich
„Ich fühlte mich so ohnmächtig, jetzt bin ich erleichtert wieder zu Hause zu sein“, erzählt Mülkiye Laçin im Kreis ihrer Familie in Wien. Die 57-jährige Pädagogin saß sechs Monate in der Türkei fest. Der Vorwurf der türkischen Anklage: Propaganda für eine Terrororganisation. Dabei hatte die österreichische Staatsbürgerin mit kurdischen Wurzeln sich in Österreich für Meinungsfreiheit und Demokratie eingesetzt. „Ohne die Hilfe des Solidaritätskomitees und der Medien hätte die Befreiung meiner Mutter nicht geklappt“, vermutet Laçins Tochter Sirma. Ein Bericht von Čedomira Schlapper.
Bosnier/innen über Alma Zadić
Die neue österreichische Justizministerin Alma Zadić ist aufgrund ihres Migrationshintergrunds zu einem Feindbild der Rechten geworden. Eine Welle von Hasspostings ist die Folge. Die Drohungen gehen so weit, dass Alma Zadić rund um die Uhr von Cobra-Beamten beschützt wird. Mit Freude wurde ihre Amtsübernahme hingegen bei Migrantinnen und Migranten, vor allem bei Bosnierinnen und Bosniern, begrüßt. „Ihre bilderbuchhafte Karriere – vom Flüchtlingskind zur Justizministerin – ermutigt die jungen Migrantinnen und Migranten“, sagt Politikwissenschafter Vedran Džihić. Mehmet Akbal berichtet.
Umweltbewusstsein bei Migrantinnen und Migranten
Vor allem junge Menschen gehen regelmäßig auf die Straßen, um gegen die Zerstörung der Umwelt zu protestieren. Die Rücksichtslosigkeit der vorherigen Generationen sei schuld an der Klimaerwärmung – sie fordern sofortiges Handeln von der Politik. Auch in Österreich ist das Thema „Klimaschutz“ in der Mitte der Gesellschaft angekommen und immer mehr Einzelpersonen bemühen sich, rücksichtsvoller mit der Natur umzugehen. Sie fahren weniger Auto oder tragen ökologische Mode. Wie sieht es mit dem Umweltbewusstsein bei Menschen mit Migrationshintergrund aus? Ajda Sticker hat sich am Hannovermarkt in Wien umgehört und das Jugendarbeitstrainingsprojekt „Spacelab Umwelt“ im 21. Bezirk besucht.




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