Die Bären sind los: Von Mittwoch 19/02/20 bis Mittwoch 26/02/20 ist Berlinale Fieber auf ARTE!
Von Mittwoch, 19.02.20, bis Mittwoch, 26.02.20, zeigt ARTE preisgekrönte Filme und Dokumentationen zu Ehren der 70. Berlinale.
Highlight ist u.a. der ungarische Spielfilm „Körper und Seele“ der Regisseurin Ildikó Enyedi, die 2017 den Goldenen Bären für den besten Film gewann, oder Oskar Roehlers „HERRliche Zeiten“, ein satirisches und provokantes Portrait der heutigen Gesellschaft. Yasemin Şamdereli beschreibt auf humorvolle Art und Weise in ihrer Komödie „Almanya“ Identitätskrisen junger Deutsch-Türken. Filmstar Isabelle Huppert ist in „Die Nonne“ zu sehen, der 2013 auf der Berlinale gezeigt wurde.
Paul Lenis Stummfilmklassiker des Weimarer Kinos „Das Wachsfigurenkabinett“ erlebt seine Premiere in restaurierter Fassung bei der Berlinale und kurz danach auch auf ARTE.
,,Körper und Seele“ von Ildikó Enyedi, Gewinnerin des Goldenen Bären 2017, erzählt auf sensible Art und Weise von zwei einsamen Menschen, die durch ihre Träume verbunden sind. Guillaux Nicloux‘ Neuverfilmung „Die Nonne“ war einer der Nominierten im Wettbewerb der Berlinale 2013. Das mitreißende Drama erzählt die tragische Geschichte der jungen Suzanne, die von ihrer Familie ins Kloster geschickt wird und sich vehement gegen ihr Schicksal wehrt.
ARTE zeigt das Drama in Erstausstrahlung. Oskar Roehler, bekannt als das „Enfant terrible“‘ der deutschen Kinoszene, sucht auch in „HERRliche Zeiten“ die Provokation. Die hemmungslos zynische Komödie basiert auf Thor Kunkels Romanvorlage „Subs“ und reflektiert unsere heutige Gesellschaft.
In „Almanya“ lässt uns Yasemin Şamdereli auf spritzige Art und Weise an den Identitätskrisen junger Deutsch-Türken teilhaben, deren Vorfahren in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland eingewandert waren.
„Tagebuch einer Kammerzofe“ von Benoît Jacquot beruht auf Octave Mirabeaus vielfach adaptiertem Werk und zeigt das tragische Leben einer aus dürftigen Verhältnissen stammenden jungen Frau, die der Willkür und den sexuellen Fantasien ihrer Herrschaft ausgesetzt ist.
Der Stummfilm und Gruselklassiker „Das Wachsfigurenkabinett“ erlebt Premiere bei der Berlinale und auf ARTE: Für die restaurierte Fassung des Stummfilms von Paul Leni komponierte Bernd Schultheis die Musik.
Mit dem Oscar-prämierten Film „Rain Man“, der bei der Berlinale 1989 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, kommt das Hollywood-Flair nicht zu kurz und George Clooney begibt sich in „Solaris“ von Steven Soderbergh in gefährliche Traumwelten.
Das Kurzfilmmagazin „Kurzschluss“ oder die Dokumentation „Das Kino ist tot, es lebe das Kino“ von Thomas Schadt erlauben Einblicke hinter die Kulissen der Stars und Sternchen.
Den Abschluss des Berlinale Schwerpunkts macht der Spielfilm „Die Flügel der Menschen“ von Aktan Arym Kubat, ein poetisches Meisterwerk des magischen Realismus, der bei der Berlinale 2017 in der Reihe Panorama lief.
Auch ARTE Info zeigt vom 20.02. bis zum 28.02.2020 täglich um 19.20 Uhr und wochentags um 12.50 Uhr einen kurzen Beitrag zur Berlinale.




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