Das Coronavirus ist auch in der Schweiz angekommen. Das Bundesamt fr Gesundheit hat informiert und Massnahmen ergriffen. Doch nun wird Kritik daran laut. Sind unter anderem mehr Hndewaschen und Plakate ausreichend, um dem Virus beizukommen? Oder braucht es jetzt rigorose Massnahmen? Sandro Brotz leitet die Diskussion.

Die Zahl der infizierten Personen in Italien steigt stetig an und auch in der Schweiz ist inzwischen ein erster Fall bekannt. Ist die Schweiz tatschlich bereit fr das Coronavirus? Nimmt das Bundesamt fr Gesundheit (BAG) die Gefahr gengend ernst? Oder htten schon lngst weitere Massnahmen ergriffen werden mssen?

Das BAG hat bereits mehrmals informiert. Aktuell sei das Risiko fr die Bevlkerung moderat, sagt das Bundesamt. Empfohlen wird neben regelmssigem Hndewaschen, in ein Taschentuch oder, falls nicht vorhanden, in die Armbeuge zu niesen. Ausserdem plant das BAG eine Prventionskampagne mit Plakaten und Flyern.

Ist das ausreichend? Macht das Bundesamt fr Gesundheit genug? Oder mssten Personen, die in die Schweiz einreisen wollen, auf eine Infektion getestet werden? Mssten die Behrden vor Reisen ins Ausland warnen? Oder wre das alles zum jetzigen Zeitpunkt schlicht bertrieben?

Der Ursprung der Coronavirus-Epidemie ist vermutlich in Wuhan, China zu suchen. Gewisse Wirkstoffe, zum Beispiel fr Schmerzmittel oder Antibiotika, werden grsstenteils in China hergestellt. Da das Coronavirus den Warenfluss zwischen China und dem Rest der Welt erheblich trifft, droht in der Schweiz nun ein Engpass. Hat die Schweiz sich in den Jahren zuvor zu sehr vom Reich der Mitte abhngig gemacht? Oder gehrt solch ein Umstand in einer vernetzten Welt nun einmal dazu?

Darber diskutiert Sandro Brotz in der Arena mit folgenden Gsten:
  • Beda Stadler, emeritierter Professor fr Immunologie;
  • Peter Schneider, Psychoanalytiker;
  • Verena Herzog, Nationalrtin SVP/TG; und
  • Regine Sauter, Nationalrtin FDP/ZH.

Ausserdem im Studio ist:
  • Daniel Koch, Abteilungsleiter bertragbare Krankheiten BAG.

Ausstrahlung: Freitag, 28. Februar 2020, 22.25 Uhr, SRF 1