Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Deutschen Reichsbahn sendet der Mitteldeutsche Rundfunk vom 28. März bis 3. April den Themenschwerpunkt: "Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute" inkl. der "Eisenbahn-Nacht". Alle Angebote sind neben der TV-Ausstrahlung auch gebündelt in der ARD Mediathek abrufbar - in mehr als 20 Stunden Programm.

Am 1. April 1920 wurde in Berlin die Deutsche Reichsbahn gegründet, die ab 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone firmierte und 1949 zur Staatsbahn der DDR wurde. Nach dem Mauerfall war die wirtschaftliche Ausgangslage des einst stolzen Arbeitgebers katastrophal, sodass es 1994 zum Zusammenschluss mit der westdeutschen Bundesbahn kam. 100 Jahre nach der Gründung der Deutschen Reichsbahn beleuchtet der MDR zwischen dem 27. März und dem 3. April in zahlreichen Angeboten die faszinierende Geschichte der Eisenbahn.

So nimmt die "Heute im Osten"-Reportage "Auf kulinarischen Gleisen" die Zuschauer am 28. März, um 18.00 Uhr, mit auf eine Reise in fünf Zügen durch Mitteleuropa. Anschließend startet später am Abend ab 23 Uhr die "Eisenbahn-Nacht" unter anderem mit dem Spielfilm "Der rasende Roland" (23.15 Uhr). Es folgen:

ab 0.15 Uhr "Auf schmaler Spur" mit den Folgen "Zuglegende SVT soll zurückkehren" und "Harzer Schmalspurbahnen - Wintermärchen mit Happy End?"
ab 1.15 Uhr "Der Osten - Entdecke wo du lebst" mit "Der Erfurter Hauptbahnhof" und "Nostalgieschmiede - 100 Jahre Dampflokwerk Meiningen"
um 3.15 Uhr "Lebensläufe" mit "Friedrich List - Der Eisenbahnpionier"
Fortgesetzt wird die "Eisenbahn-Nacht" am 29. März ab 0.15 Uhr unter anderem "Mit Volldampf und Musik" mit Olaf Berger (1.45 Uhr). Der Entertainer ist auch am 30. März um 1.30 Uhr und am 31. März um 1.25 Uhr mit Volldampf unterwegs.

"MDR um 4" lässt am 1. April um 16.30 Uhr den Wirtschaftsjournalisten und Eisenbahn-Experten Dr. Helge-Heinz Heinker zu Wort kommen. Um 21.15 Uhr stellt dann "Echt" die Lokomotiven auf den Prüfstand. Dass diese zuverlässig, sicher, pünktlich fahren - dafür kämpfen im Instandsetzungswerk Dessau täglich 1.200 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb. Aus ganz Europa rollen die Stahlkolosse an, denn nur hier können etwa 150 unterschiedliche Typen von Elektroloks runderneuert und repariert werden.

Neben der TV-Ausstrahlung werden ab 26. März die rund 30 Sendungen auch online in der ARD Mediathek (www.ardmediathek.de) aufrufbar sein.