In Zeiten, in denen das Reisen nicht möglich ist, entführt das ZDF in einer Kurzdokumentation an Ostern nach Cornwall und sendet an Ostermontag, 13. April 2020, 19.15 Uhr, "Cornwall – Das echte Land der Rosamunde Pilcher".

Mit seinen steilen Klippen und malerischen Fischerdörfern erfüllt die Grafschaft im Südwesten Englands alle romantischen Erwartungen. Doch Cornwall ist mehr als das Land der Rosamunde Pilcher, das zeigt die Kurzdoku von ZDF-Autorin Ricarda Schlosshan.

Johnny Murt weiß, dass die großen Zeiten der Fischerei in Cornwall vorbei sind. Aber der Fischer hat, wie er findet, doppelt Glück gehabt. Sein Heimatort, das malerische Padstow an der Nordwestküste Cornwalls, zieht in den Sommermonaten die Touristen in Scharen an. Außerdem haben sich hier einige Gourmetrestaurants angesiedelt – und die beliefert Johnny das ganze Jahr über mit fangfrischem Hummer und Krebsen. "Manchmal muss man den Menschen hier die Schönheit Cornwalls vor Augen führen", sagt Tim Smit. Er weiß, wovon er spricht, denn er hat in einer stillgelegten Kaolingrube den "Garten Eden" entstehen lassen – eine botanische Wunderwelt. Cornwall blickt zurück auf eine lange Geschichte, an die die Sänger des Shanty-Chors "Oll an Gwella" erinnern: Sie singen das ein oder andere Lied auf Kornisch, der alten keltischen Sprache Cornwalls.