Wegen der COVID-19-Pandemie wurde das Filmfestival von Cannes verschoben. Trotzdem behält ARTE seinen geplanten Schwerpunkt bei. Wie jedes Jahr hat der deutsch-französische Sender für Ihr Heimkino ein Programm mit zahlreichen Filmen zusammengestellt, die an der Croisette Premiere und Erfolge feierten.
Zu Ehren des eigentlich vorgesehenen diesjährigen Jurypräsidenten der Filmfestspiele von Cannes, Spike Lee, zeigt ARTE „Do the Right Thing“ von 1989. Dem damals erst 32-jährigen Regisseur, der darin auch die Hauptrolle spielt, gelang ein furioser Film über den ganz alltäglichen Rassismus in den USA.

Gleich zwei Abende sind dem Werk des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund gewidmet: Seine Gesellschaftssatire „The Square“ gewann 2017 die Goldene Palme und heimste bei Publikum und Kritik viel Lob ein. Außerdem werden seine Komödie „Involuntary“, das lakonische Filmdrama „Höhere Gewalt“ sowie zwei Kurzfilme gezeigt.

Marion Cotillard und Joaquin Phoenix treffen in „The Immigrant“ aufeinander, der 2013 im Wettbewerb lief. Regisseur James Gray ließ sich dabei von der Geschichte seiner Großeltern inspirieren, die 1923 in die USA auswanderten.

In dem Film „24 Hour Party People“ von Michael Winterbottom ist viel Musik drin! Er beschreibt die Entwicklung der Musikszene in Manchester vom Punk in den 70ern bis zur „Rav-o-lution“ Anfang der 90er Jahre.

Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen ARTE-Reihe ist das russische Familiendrama „Loveless“ von Andrej Swjaginzew, das 2017 für die Goldene Palme nominiert war und den Preis der Jury gewann. Es wird begleitet von einem Making-of, das ARTE erstmals ausstrahlt.

Last not least ist Michael Haneke mit zwei Filmen vertreten: mit „Happy End“ von 2017 und dem Historiendrama „Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte“, das 2009 die Goldene Palme gewann.