Es gibt nicht nur immer mehr verschiedene Video-Streaming-Anbieter, die mit Serien, Filmen und Live-Sport locken, sondern auch immer mehr Zuschauer, die bereit sind, dafür zu zahlen. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie schauen 53 Prozent der Internetnutzer kostenpflichtige Video-Streams und geben dafür im Schnitt 17,– Euro monatlich aus.

Demnach liegt das Plus bei den Nutzer bei 11,0 Prozent. Im vergangenen Jahr haben noch 42 Prozent der Befragten Geld für Video-on-Demand-Inhalte ausgegeben. Die Nutzung von Abruf-Inhalten (67 Prozent) ist in etwa auf Augenhöhe mit den Abonnements (65 Prozent). Für Leihen und Käufe geben Zuschauer mit monatlich 9,– Euro allerdings in etwa nur die Hälfte aus wie für ein oder mehrere Abos (17,– Euro). Fast 70 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, sich die Kosten für ein Abo mit anderen zu teilen. Umgekehrt lag die Zahl der Abonnenten, die allein für ihre Kosten aufkommen bei 28 Prozent.

„Das Angebot für gestreamte Videoinhalte ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen und überzeugt immer mehr Verbraucher“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. „Während der Corona-Pandemie verbringen viele Menschen mehr Zeit zu Hause – das hat Videostreaming einen zusätzlichen Schub gegeben.“