Ab sofort können Hilfen aus dem von den Ländern aufgesetzten Ausfallfonds II für TV- und Streamingproduktionen beantragt werden, wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales mitteilte. Der Freistaat Bayern beteiligt sich demnach mit 15 Millionen Euro für bayerische Produktionen an diesem Hilfsprogramm und hat eine entsprechende Vereinbarung mit der deutschen Filmförderungsanstalt FFA unterzeichnet.

Die für die Filmwirtschaft zuständige Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach betonte: „Verzögerungen bei Produktionen kosten viel Geld. Corona-bedingte Ausfälle und Unterbrechungen sind deshalb mit immensen Schäden verbunden. Mit der Beteiligung an den beiden Ausfallfonds und Hilfen für die bayerischen Kinos haben wir seit Beginn der Corona-Pandemie der Film-, Fernseh- und Kinobranche insgesamt mit über 46 Millionen Euro unter die Arme gegriffen. Damit erhalten wir eine wichtige Ader bayerischer Kultur und sichern zugleich viele Arbeitsplätze in der Filmbranche.“

Hilfen in Form von Ausgleichszahlungen für Corona-bedingt entstandene Produktionsstörungen aus dem Ausfallfonds II können bei der deutschen Filmförderanstalt beantragt werden. Die finanzielle Beteiligung des Freistaats Bayern wird an Produktionsunternehmen ausgezahlt, die ihren Hauptsitz in Bayern haben.