ProSiebenSat.1 ist mit einer leichten Delle durch die Corona-Krise gekommen. 2021 beginnt fr das Unternehmen mit vernderten Beteiligungen von Investoren.

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat das vergangene Jahr besser abgeschlossen als erwartet. Der Umsatz sank von 4,13 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,04 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn von 872 auf 700 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Unterfhring mitteilte.

Im November hatte ProSiebenSat.1 schlechtere Zahlen erwartet, obwohl es bereits damals von der Rckkehr seiner Werbekunden profitierte und seinen Verlust vom zweiten Quartal schon ausgebgelt hatte. Trotz des erneuten Lockdowns konnte der Fernsehkonzern seine eigene Prognose aber bertreffen. ProSiebenSat.1 erwirtschaftet normalerweise 40 Prozent seines Jahresgewinns im letzten Quartal.

Kurz zuvor hatte das Medienunternehmen eine Stimmrechtsmitteilung des italienischen TV-Konzerns Mediaset verffentlicht, der seine Beteiligung an ProSiebenSat.1 von 9 auf 12 Prozent aufgestockt habe. Auf weitere Aktien haben die Mailnder ber Finanzinstrumente Zugriff. Erst vor einer Woche hatte der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) seine Aktienanteile an der Privatsenderfamilie fast komplett verkauft. Von 6,6 Prozent sank der KKR-Anteil auf 0,3 Prozent.