Der ORF hat sich mit der österreichischen Filmwirtschaft geeinigt, in den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt 310 Millionen Euro in die Produktion von heimischen Filmen, Dokumentationen und Serien zu investieren. Das gab der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs am 5. Mai bekannt.
Wie schon 2016–2018 und 2019–2021 habe sich der ORF in Verantwortung für die heimische Film- und TV-Wirtschaft zu dieser Investitionszusage entschlossen, um Planungs- und Produktionssicherheit gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicherzustellen, hieß es.
Die entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch, dem 5. Mai 2021, von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Vertretern der Filmwirtschaft unterzeichnet.
310 Mio. Euro für Filme, Dokumentationen und Serien aus Österreich
Die zwischen ORF und Filmwirtschaft erzielte Vereinbarung ist die dritte ihrer Art und mit 310 Mio. Euro die bisher höchstdotierte. Bereits 2015 und 2018 einigte sich der ORF mit der Filmwirtschaft auf Vergabevolumina in Drei-Jahres-Tranchen: 2016–2018 investierte der ORF insgesamt 300 Mio. Euro, 2019–2021 insgesamt 305 Mio. Euro in heimische Filme, Serien und Dokumentationen. Für die Jahre 2022–2024 sagt der ORF nun ein fixes Auftragsvolumen von insgesamt 310 Mio. Euro zu, wobei ein jährliches Volumen von 98 Mio. Euro pro Jahr nicht unterschritten werden soll. Der ORF wird dabei den Anteil des auf die Produktion fiktionaler Programminhalte entfallenden Auftragsvolumens für die Jahre 2022–2024 auf insgesamt 171 Mio. Euro erhöhen (d. h. durchschnittlich 57 Mio. Euro pro Jahr), wobei ein jährliches Volumen von 54 Mio. Euro pro Jahr nicht unterschritten wird. Diese Zusage gilt vorbehaltlich der Zustimmung des Stiftungsrates zum Finanzplan bzw. der Mittelfristplanung.
ORF-Erfolgsmarken gesichert
Mit dem Auftragsvolumen sind viele publikumswirksame ORF-Erfolgsmarken gesichert: So ist bereits eine 2. Staffel „Soko Linz“ fixiert. ORF-Fernsehfilmerfolge wie „Landkrimis“, „Stadtkomödien“ und mehrere Ausgaben des Austro-„Tatorts“ werden fortgesetzt. Für den Serien-Montag können neue Projekte umgesetzt werden. Drei weitere Folgen von „Vienna Blood“ und vieles mehr sind ebenfalls finanziert.




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