Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow hat die Bedeutung der Regionalberichterstattung für die ARD in den nächsten Jahren betont.

„Ein großes Merkmal der ARD ist die Regionalität. Das heißt, wir sind schon da, wo andere erst aus ihren Sendezentralen einschweben müssen“, sagte Buhrow am Donnerstag bei der Digital- und Medienkonferenz re:publica. Deshalb gelte es, gut vernetzt zu sein.

Bezogen auf den Westdeutschen Rundfunk (WDR), dessen Intendant Buhrow ist, sagte er, man plane, „vielleicht noch mehr in der Fläche“ zu sein. Schon im Februar hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) bekanntgemacht, er wolle in den Regionen Brandenburgs präsenter sein als bislang. Dazu soll es zusätzliche Mittel für 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben, die als Korrespondenten kontinuierlich über eine Region berichten.