Würde Lars Klingbeil sich wieder ein Piercing stechen lassen? Was hält Tilman Kuban davon, bei sich ein Armin-Laschet-Poster aufzuhängen? Kann sich Robert Habeck vorstellen, mit mehr als 130 über die Autobahn zu brettern? Und würde Alice Weidel twittern, wenn sie Alkohol getrunken hat? Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Rahel Klein will es wissen. Sie trifft Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker der großen Parteien - in der Regel dort, wo man sich nicht zuerst vermuten würde, in einem Berliner Spätkauf.

Zur Bundestagswahl startet Deutschlandfunk Nova eine dritte Staffel der erfolgreichen Videoreihe „Ich würde nie...". Wie schon 2017 zur Bundestagswahl und zur Europawahl 2019 interviewt Moderatorin Rahel Klein sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Diesmal sind es Dietmar Bartsch (Die Linke), Robert Habeck (Bündnis 90/ Die Grünen), Lars Klingbeil (SPD), Tilman Kuban (CDU), Johannes Vogel (FDP) und Alice Weidel (AfD). Namensgeber ist die Rubrik „Ich würde nie...“: Während des Gesprächs zieht Rahel Klein aus einer Tüte Fragen zu politischen Themen, die alle mit dem Halbsatz „Ich würde nie….“ beginnen.

Erst wird’s persönlich, dann politisch. In der Videoserie geht es darum, was die sechs großen Parteien für junge Menschen verändern wollen. Klein spricht an, was viele bewegt. Besonders dringlich: Was tun gegen den Klimawandel? Aber auch: Wie bekomme ich eine bezahlbare Wohnung? Wie viel muss meine Arbeit wert sein? Wie soll eine deutsche Migrations- und Flüchtlingspolitik aussehen? Und wie wird eigentlich die Zeit nach Angela Merkel?

Spontan, herausfordernd und informativ. Besonders ein junges Publikum hat sich bisher für die ungewöhnlichen Interviews interessiert, manche Episoden wurden bis zu 1,5 Millionen Mal geklickt. Alle sechs Folgen der neuen Staffel können Nutzerinnen und Nutzer ab dem 23. August auf deutschlandfunknova.de abrufen. Die Videos sind auch auf YouTube und Facebook zu sehen. Die bisherigen Staffeln finden sich unter: Ich würde nie · Dlf Nova (deutschlandfunknova.de).