In „Life’s a Glitch“ muss Webvideo-Star Julien Bam sich aus einer alternativen Realität zurück in unsere Welt kämpfen. Die vierteilige Miniserie ist ab heute bei Streamingdienst Netflix abrufbar.

Wenn man sich nun fragt, wer zur Hölle Julien Bam ist, gehört man höchstwahrscheinlich nicht mehr zu den Jüngsten: Auf der Videoplattform YouTube versammelte der Aachener, der mit bürgerlichem Namen Julien Budorovits heißt, über Jahre ein Heer von Millionen Fans und Followern. Als Julien Bam begeisterte er dort mit einer ganz eigenen Mischung aus Akrobatik, Klamauk und Style, kreierte somit eine starke Marke um seine Person und ist mittlerweile ein echter Medienstar.

Julien Bam spielt sich selbst
Zusammen mit seinem älteren Bruder, dem Regisseur und Filmemacher Shawn Bu, ist nun sogar ein eigenes Netflix-Format entstanden, das den Web-Star Julien Bam in eine Parallelrealität verbannt, in der von all dem Erreichten nichts mehr übrig ist. Über vier Episoden versucht der nun völlig unbekannte und erfolglose Ju, einen Weg zurück in seine Ursprungswelt zu finden.

Regisseur Shawn Bu über „Life’s a Glitch“
Im Gespräch mit DF-Redakteur Richard W. Schaber beschreibt Shawn Bu die erste eigene Netflix-Show als „Meilenstein“ – habe er doch zuvor eher Kurzfilme und Musikvideos verwirklicht. Und das alles in sprichwörtlicher Eigenregie – ohne ein großes Unternehmen wie Netflix im Rücken. Diese Zusammenarbeit beschreibt Bu als Kontrastprogramm zu den „Kamikaze-Drehs“ und „Guerilla-Shootings“ der Vergangenheit. Doch auch diese Projekte haben bereits Früchte getragen – und keine zu kleinen. So hat Shawn Bu 2016 aus eigener Hand und Tasche den wohl besten „Star Wars“-Fanfilm aller Zeiten gedreht und damit für weltweites Aufsehen gesorgt.

Alle vier Folgen von „Life’s a Glitch“ sind seit heute bei Netflix abrufbar.