Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In drei Folgen besuchen je zwei Schweizer Landfrauen eine bäuerliche Gastfamilie in Island, Finnland oder Nordspanien.
Fermentierter Grönlandhai, Fischlebertran und Schafshoden-Carpaccio; nicht nur der isländische Speiseplan ist für die beiden Schweizer Landfrauen Erna Köfer und Vreni Chervet gewöhnungsbedürftig – auch dunkel wird es im isländischen Sommer nicht. Die Mitternachtssonne hat aber ihre Vorteile. Auf die beiden ehemaligen Teilnehmerinnen des Formats «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» wartet in der ersten Folge eine lange Reise: Im Osten von Island, über 600 Kilometer vom Flughafen entfernt, liegt der Hof von Audbjörg Stefánsdóttir und Steinthor Björnsson.
Erschwerend für die beiden Schweizer Landfrauen kommt hinzu, dass eine Sehenswürdigkeit nach der anderen an der Strecke liegt. Am Schluss werden die beiden rund 19 Stunden im Auto verbracht haben. Dafür sind ihre Handys um einige Schnappschüsse reicher. Pittoreske Wasserfälle, Lavafelder, schwarze Strände und Eisschollen im Meer machen die Strecke zu einem Erlebnis.
Angekommen auf dem Hof bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Nebst einem isländischen Bauernpaar warten auch deren fünf Kinder gespannt auf die neuen Schweizer Mitbewohnerinnen. Es müssen Lämmer gefüttert und Kühe gemolken werden. Daneben hat Gastgeberin Audbjörg ein ausgewachsenes isländisches Touristenprogramm zusammengestellt. Sie bittet die Landfrauen zum Fischen, Islandpferdereiten und bringt die beiden zu einem heissen Pool mitten in einem See.
Nachdem Erna und Vreni auch noch eine isländische Lammschlachtplatte geniessen durften, müssen sie selbst an den Herd. Die isländische Familie hat ein fleischlastiges Schweizer Menü ausgesucht, das die beiden kochen sollen. Gemüse und Salat hingegen sind in Island offenbar weniger hoch im Kurs.
Ausstrahlung: Freitags, ab 12. November 2021, 21.00 Uhr, SRF 1




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