Der NDR Rundfunkrat hat sich am 4. Februar mit dem laufenden Drei-Stufen-Test für die Telemedienänderungskonzepte der Angebote NDR.de und tagesschau.de befasst. Zudem hat der Rundfunkrat in seiner jüngsten Sitzung der Fortsetzung von zwei erfolgreichen ARD-Telenovelas zugestimmt, teilte der Norddeutsche Rundfunk mit.
Beim Drei-Stufen-Test ging es im jetzigen Verfahrensschritt um die Frage der wettbewerbsökonomischen Auswirkungen der beiden Internetangebote.
Der Rundfunkrat wird voraussichtlich im Juni 2022 über das Telemedienänderungskonzept von NDR.de und im Oktober 2022 über das von tagesschau.de entscheiden. Letzteres bedarf als Gemeinschaftsangebot der ARD der Zustimmung aller Rundfunkräte.
Erfolgreiche ARD-Telenovelas werden fortgesetzt
Die Produktionsverträge für „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ sollen um jeweils 180 Folgen verlängert werden, hieß es. Die neuen Episoden werden ab Anfang 2023 montags bis freitags im Nachmittagsprogramm von Das Erste und in der ARD Mediathek zu sehen sein.
Für „Rote Rosen“ liegt die redaktionelle Federführung beim NDR, Produzent ist die Studio Hamburg Serienwerft GmbH. Produzent von „Sturm der Liebe“ ist die Bavaria Filmproduktion GmbH. Beauftragt werden die Serien von der Degeto für die ARD.
„Die norddeutsche Telenovela ‚Rote Rosen‘, die in Lüneburg spielt und gedreht wird, ist eine tragende Säule im Nachmittagsprogramm des Ersten und eine starke Marke der ARD Mediathek“, sagte Ute Schwiegershausen, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats. „Durchschnittlich 1,159 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern pro Folge und insgesamt 117 Millionen Abrufe in der ARD Mediathek stehen für den überaus großen Erfolg.“




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