SES hat bei Thales Alenia Space einen neuen vollständig softwaredefinierten geostationären (GEO) Satelliten in Auftrag gegeben. Das teilte der luxemburgische Satellitenbetreiber am 28. März mit. Der neue Satellit SES-26 soll den im Orbit befindlichen Orbiter NSS-12 auf der Orbitalposition 57° Ost ersetzen, hieß es.

SES-26 werde die breite Palette von Inhaltsbereitstellungs- und Konnektivitätsdiensten für Rundfunkanstalten, Medienunternehmen, Telekommunikationsbetreiber, Internetdienstanbieter und Regierungsorganisationen in ganz Europa, Afrika, dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum aufrechterhalten und erweitern.

Der mit Ku-und C-Band-Transpondern bestückte Satellit werde auf einer der längsten gehaltenen und wertvollsten Orbitalpositionen von SES eingesetzt und von 57° Ost aus weiterhin zwischen Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien Inhalts- und Konnektivitätslösungen für einige der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt liefern.

Der Satellit soll Verbindungen aus dem Herzen Europas nach Afrika und in den Nahen Osten erleichtern. Er werde eine wichtige Plattform zur Unterstützung staatlicher Kommunikationslösungen in der Region sein und Synergien mit der kürzlich bekannt gegebenen endgültigen Vereinbarung des Unternehmens zur Übernahme von Leonardo Global Enterprise Solutions (DRS GES) bilden.

Der Auftrag sei Teil einer Drei-Satelliten-Zusage für Thales Alenia Space und umfasst zwei Satelliten, die über den wichtigsten Orbitalstandort von SES auf 19,2° Ost eingesetzt werden, von dem aus der luxemburgische Betreiber 118 Millionen TV-Haushalte in ganz Europa versorgt. Im November 2021 hatte SES bei Thales Alenia Space die beiden Satelliten Astra 1P und Astra 1Q bestellt. Der Launch der beiden Astra-Satelliten ist für 2024 geplant.