Laut einem internen Mail an die eigenen Mitarbeiter:innen steht Okto TV vor dem Aus. In dem Schreiben, das dem Standard vorliegt, heißt es, dass die Stadt Wien dem Community-Sender die Basissubvention gestrichen hat. Dabei soll es sich um rund eine Million Euro handeln.

Gesamtes Team vor Kündigung
"Diese völlig unerwartete Entscheidung ist existenzbedrohend und bedeutet das Aus für Österreichs erstes und größtes Community-Fernsehen, wie wir es kennen und lieben", wird in dem Bericht ein Auszug aus der Mail zitiert. Um einen Konkurs zu vermeiden, komme man nicht um eine Kündigung des Okto-Teams herum. Die Dienstverhältnisse aller angestellten Mitarbeiter:innen inklusive Geschäftsführung müssten mit Jahresmitte aufgelöst werden. Darüber hinaus soll in der E-Mail stehen, dass der Verleih- und Studiobetrieb bereits Ende April eingestellt werde. Der Sendebetrieb solle jedoch so lange wie möglich aufrecht bleiben.

Stadtrechnungshofbericht
Im Jänner 2022 teilte Okto noch mit, dass ein aktueller Stadtrechnungshofbericht zu der Erkenntnis kam, dass der Community TV-Sender entgegen anders lautender Vorwürfe rechtskonform wirtschaftet.