DFL plant eigenen Bundesliga Pay-TV Kanal
Bei dem Anfang November 2005 beginnenden Poker um die TV-Rechte fuer die Fussball-Bundesliga koennte es eine ueberraschende Wende geben.
Die Deutsche Fussball-Liga denkt nach eigenen Angaben ueber die Etablierung eines eigenen Pay-TV Kanals nach.
Wie DFL-Chef Werner Hackmann der "Sport Bild" sagte, wuerden die Kosten fuer den Aufbau eines eigenen TV-Senders zwischen 500 Millionen
und einer Milliarde Euro liegen.
Innerhalb eines Jahres waere ein solches Programm startbereit.
Der Break-even soll nach etwa 18 Monaten erreicht sein, prognostiziert Hackmann. Er sieht vor allem den Vorteil, dass durch einen eigenen Pay-TV Kanal hoehere Einnahmen als durch einen Verkauf an PREMIERE oder einen anderen Bezahlfernsehsender generiert wuerden.
So waere es denkbar, vorlaeufig nur die Rechte fuer die naechsten zwei Bundesliga-Spielzeiten anzubieten.
Ab der Saison 2006/2007 koennen die Rechte fuer maximal drei Jahre verkauft werden.
Insgesamt sollen die TV-Rechte in mehr als den von der EU in Bruessel vorgeschriebenen neun Paketen angeboten werden.
Sollte PREMIERE, der bisher 180 Millionen Euro pro Saison zahlt, kein hoheres Angebot vorlegen, schliesst Hackmann nicht aus, dass die Pay-TV Rechte gar nicht vergeben und alle Spiele fuer eine Saison ins Free-TV wandern.
Dies wuerde ausreichend Spielraum fuer den Start eines eigenen Pay-TV Kanals bieten.




