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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #171
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    Re: German News-general

    Letzte Chance für irischen Pay-TV-Anbieter Setanta

    Die britische Premier League hat dem kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehenden irischen Pay-TV-Anbieter Setanta eine letzte Aufschiebung der Zahlung ausstehender Lizenzgebühren eingeräumt, wie die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Ausgabe vom 16. Juni berichtet. Setanta schulde unter anderem der Premier League noch 35 Millionen Pfund für TV-Übertragungsrechte. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Handelsblatt“ hat jedoch bereits eine Zahlung in Höhe von zehn Millionen Pfund stattgefunden. Die Zahlung der restlichen Schuldsumme soll bis 19. Juni erfolgen. Sollte die Rückzahlung nicht geleistet werden, sei eine erneute Versteigerung der TV-Übertragungsrechte der ersten britischen Fussballliga notwendig. Für eine dringend benötigte Kapitalerhöhung sind die Iren daher auf der Suche nach einem Großinvestor. Interesse meldeten der holländische Medienkonzern Endemol und der US-Investor Access Industrie des russischstämmigen Milliardärs Leonard Blavatnik an.

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  3. #172
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    Re: German News-general

    Englische Forscher arbeiten an interaktivem 3D-TV-Projekt

    An der Entwicklung von interaktivem 3D-TV arbeiten derzeit Forscher an der De Montford University (DMU) im englischen Leicester, wie der britische Branchendienst „IBE eNews“ am 15. Juni berichtete. Das 4,2 Millionen Euro-Projekt hat zum Ziel, einen Fernseher entwickeln, der registriert, wo in einem Raum jemand sitzt, was er sehen will und zudem interaktive Handlungen unterstützt. Der aus dem „Helium 3D“-Projekt resultierende Fernseher soll einen 3D-Effekt erzeugen, ohne dass der Zuschauer eine spezielle Brille tragen muss. Spezielle Head-Tracking-Systeme, die in früheren DMU-geleiteten 3D-Projekten selbstentwickelt wurden, sollen dabei zum Einsatz kommen. Forscher der Imaging und Display Research Group (IDRG) der DMU leiten die Entwicklungsarbeit und arbeiten dabei unter anderem mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Philips Consumer Lifestyle, der University of Technology in Eindhoven, der chinesischen Nanjing University und dem belgischen Display-Hersteller Barco zusammen. Das Projekt wird von der EU mit rund 2,8 Millionen Pfund unterstützt und soll auch in professionellen Anwendungsfeldern wie der medizinischen Bildgebung und Video Conferencing zum Einsatz kommen.


    Ian Sexton, Leiter der IRDG, sagte: „Die Flexibilität der Helium-Displays ist es, nicht nur 3D darzustellen, sondern eine ganz neue Welt von spannenden interaktiven Möglichkeiten zu erschließen. Das Display wird eine neue Freiheit beim Genuss von interaktivem Fernsehen und bei 3D-Spielen eröffnen“.

  4. #173
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    Re: German News-general

    EU plant härtere Strafen für Kriminelle im Cyberspace

    Die EU plant das Strafmaß für Straftaten im Internet zu erhöhen, wie „T-Online“ auf seinem Webportal am 16. Juni berichtet. So soll das Strafmaß von derzeit ein bis drei Jahre Haft auf fünf Jahre angehoben werden. Grund dafür sind die ständig steigenden Schäden und Kosten, die durch Cyber-Attacken verursacht werden.

    „Groß angelegte Angriffe sind auf dem Vormarsch, aber die Strafen sind nicht hart genug, um Kriminelle abzuschrecken", zitiert „T-Online“ Radomir Jansky, einen leitenden Beamten für Computerkriminalität in der Generaldirektion für Justiz, Freiheit und der EU-Kommission. In Ländern wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien, aber auch Estland und Litauen, seien höhere Strafen bereits gesetzlich verankert. Die EU will dies auf alle 27 EU-Mitgliedsstaaten ausweiten und vereinheitlichen. Aber das höhere Strafmaß soll durch eine weitere Maßnahme unterstützt werden: So soll ein europaweites Informationssystem geschaffen werden, mit dem die Mitgliedsstaaten untereinander Informationen und Warnmeldungen austauschen können und mit dessen Hilfe der Kampf gegen Internet-Kriminalität europaweit systematisiert werden kann.

  5. #174
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    Re: German News-general

    Werbe-Stornierungen bei RTL-Serie

    Mehrere Markenartikler haben ihre Werbespots im Umfeld der umstrittenen RTL-Reihe "Erwachsen auf Probe" storniert. Es handele sich um "eine Handvoll" von Unternehmen, sagte eine Sprecherin des RTL-Werbezeitenvermarkters IP Deutschland der Nachrichtenagentur epd. Das Möbelhaus IKEA bestätigte demnach auf Anfrage, dass es seine Werbung nicht mehr im Umfeld der Serie sehen wolle und sich von dem Format distanziere. In der Serie werden Kleinkinder aus ihren Familien genommen und zeitweise Jugendlichen übergeben, die damit ihre Elterntauglichkeit testen sollen.

  6. #175
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    Re: German News-general

    ProSiebenSat.1 Group erwirbt Filmpaket von Tele München

    Die ProSiebenSat.1 Group hat sich von der Tele München Gruppe die exklusiven Free-TV-Rechte an über 30 Filmtiteln gesichert, darunter Blockbuster wie die Erstausstrahlung der Vampir-Romanze "Twilight - Biss zum Morgengrauen". Der bisher erfolgreichste Film des Jahres lockte in Deutschland 2,5 Millionen Zuschauer in die Kinos. Hinzu kommen Highlights wie "Charlie und die Schokoladenfabrik", "Babylon A.D." und der Erfolgs-Thriller "Knowing" mit Nicolas Cage. Daneben umfasst das Paket mehrere TV-Movies und die amerikanische Mystery-Erfolgsserie "Sanctuary".

  7. #176
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    Re: German News-general

    CS LINK ERWEITERT ASTRA-KAPAZITÄT FÜR HD- UND SD-DIENSTE

    SES ASTRA, ein Unternehmen der SES-Gruppe, hat heute mitgeteilt, dass die tschechische Pay-TV-Plattform CS Link ihre Satellitenkapazität auf ASTRAs Hauptorbitalposition 23,5 Grad Ost um einen zusätzlichen Transpondererhöht hat. Die zusätzliche Kapazität wird eingesetzt, um ein erweitertes Programmpaket sowohl in HD- als auch in SD-Qualität auszustrahlen. CS Link überträgt in Tschechien derzeit 32 digitale Fernsehkanäle und 13 Radioprogramme und erreicht damit 350.000 Kunden. Mit dem neuen Vertrag nutzt CS Link vier Transponder des ASTRA Satellitensystems.

    SES ASTRA entwickelt 23,5 Grad Ost erfolgreich als neue Orbitalposition für Satellitendirektübertragungen (Direct-to-Home, DTH). Von dieser Position aus beliefern die Satelliten ASTRA 3A, ASTRA 1E und ASTRA 1G derzeit Mitteleuropa, die Benelux-Länder sowie deutsche Kabelnetze und bieten den Highspeed-Breitbanddienst ASTRA2Connect.

    Durch die Nutzung eines einfachen technischen Geräts, des Duo LNBs, können Satellitenhaushalte die Auswahl an internationalen, frei empfangbaren Kanälen erheblich erhöhen und über eine einzige Schüssel gleichzeitig Signale von zwei ASTRA-Positionen, 19,2 Grad Ost und 23,5 Grad Ost, empfangen.

    „Die Kapazitätserweiterung von CS Link stärkt unsere Position in den Märkten Mittel- und Osteuropas weiter und bestärkt uns in unserer Sicht, dass diese Märkte sich weiterhin dynamisch entwickeln“, sagte Alexander Oudendijk, Chief Commercial Officer von SES ASTRA.

    „Wir freuen uns, die Kooperation mit SES ASTRA auszuweiten“, sagte Daniel Klicka, Managing Director von Mediavision, dem Betreiber von CS Link. „Mit dieser zusätzlichen Kapazität können wir neue HD-Dienste anbieten, namentlich Nova HD, und die Attraktivität der CS Link Plattform weiter steigern.“

  8. #177
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    Re: German News-general

    BBC-Rundfunkgebühren sollen Privatsender ITV helfen – Regierung will Monopol verhindern


    50 Millionen Pfund Rundfunkgebühren aus dem Topf der öffentlich-rechtlichen BBC sollen es dem angeschlagenen Privatsender ITV ermöglichen, weiter TV-Nachrichten zu zeigen. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ, Ausgabe vom 17. Juni) ist dieser Vorschlage Bestandteil des Weißbuchs „Digital Britain“, das der britische Kommunikationsminister Lord Carter verfasst hat. Demnach soll mit dem Gebührengeld verhindert werden, dass der durch die Werbekrise arg gebeutelte Privatkonkurrent seine Regionalnachrichten nicht mehr vom Nachrichtenproduzenten ITN produzieren lasse oder sie gar streiche. Damit hätte die BBC ein Monopol bei den regionalen Nachrichten, was die Regierung laut dem SZ-Bericht unbedingt vermeiden will. Zudem fordere die Regierung die BBC weiterhin auf, mit dem defizitären werbefinanzierten Staatssender Channel 4 ein Joint Venture einzugehen, um dem Sender aus seiner wirtschaftlichen Notlage zu helfen. Die BBC erhält jedes Jahr rund 3,6 Milliarden Pfund von Fernseh- und Rundfunknutzern.

  9. #178
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    Re: German News-general

    1,8 Millionen Haushalte schauen Ende 2010 Internetfernsehen

    1,8 Millionen zahlende Kunden soll das Fernsehen über das Internet – kurz: IPTV – im Jahr 2010 haben. Das entspricht einem Plus von 50 Prozent gegenüber 2009. Für Ende dieses Jahres erwartet der Hightech-Verband BITKOM 1,2 Millionen Abonnenten. Diese aktuellen Prognosen teilte der BITKOM anlässlich des 2. BITKOM IPTV-Summits mit, der am 17. Juni in Berlin stattfindet. „Fernsehen über das Internet ist das Fernsehen der Zukunft“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg bei seiner Rede auf dem IPTV-Summit. „Die Online-Generation erwartet individuelle Fernsehangebote und Interaktion, wie sie nur Internet-Fernsehen bietet“, so Berg.

    Vor drei Jahren sind in Deutschland die ersten IPTV-Angebote von Deutscher Telekom, Hansenet/Alice und Arcor auf den Markt gekommen. Seitdem wächst die Kundenzahl stetig. Ende 2007 gab es nach BITKOM-Erhebungen in Deutschland 180.000 IPTV-Nutzer. Ende 2008 bereits 536.000. IPTV bietet neben dem klassischen TV-Programm zusätzliche Features wie zeitversetztes Fernsehen, Video-on-Demand und umfassende Zusatzinformationen zum Programm. Dazu kommen weitere Funktionen und Anwendungen, die zum Teil bereits von heutigen Online-Angeboten bekannt sind, zum Beispiel das Lesen von E-Mails auf dem Fernseher.

    Internet-Fernsehen ist außerdem nicht an das TV-Gerät gebunden. So können via IPTV zentral gespeicherte Dateien wie Bilder, Videos oder Musik auf internetfähigen Mobiltelefonen angezeigt oder abgespielt werden. Auch die Freigabe dieser Daten an Dritte, sogenanntes Filesharing, ist möglich. Die Vernetzung via Set-Top-Box erlaubt auch die Steuerung und den Zugriff von anderen Geräten. So wird es möglich, vom Computer im Büro aus die Aufzeichnung einer Sendung zu starten, wenn man es nicht mehr rechtzeitig vor den heimischen Fernseher schafft.

    Doch nicht nur das Fernsehen wird internetfähig. Eine steigende Zahl von Internetangeboten setzt auf das Fernsehgefühl. So nähern sich Videoplattformen der Anmutung von TV-Programmen an; immer mehr Spielfilme, Serien und Nachrichtensendungen können in Mediatheken und auf Online-Portalen angeschaut werden. Berg: „Die IPTV-Anbieter können jetzt den Vorsprung nutzen, den sie durch qualitativ hochwertige Technologien und Content haben, um sich bei den Kunden als Premiumplattform zu etablieren.“ Die wachsende Zahl der Web-TV-Seiten erweitere die Bewegtbild-Angebotspalette zwar, ein echter Ersatz für IPTV seien sie aber nicht. Die IPTV-Anbieter haben Premiumcontent im Programm und gewährleisten ein hohes technisches Übertragungsniveau.

  10. #179
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    Re: German News-general

    Eurosport sichert sich Rechte an EHF Champions League für vier Spielzeiten

    Eurosport wird auch in den kommenden vier Jahren der Sender für Europas höchste Spielklasse im Handball, der EHF Champions League in Deutschland sein. Jetzt haben EHF Marketing und Eurosport auch die TV-Planung für die kommende Spielzeit vorgelegt. Abhängig von der Auslosung, die am 24. Juli in Wien stattfindet, und basierend auf der Koordination und Absprache zwischen EHF Marketing und der HBL, plant Eurosport die Spiele der deutschen Teams jeweils am Mittwoch, Donnerstag und/oder Samstag live in der frühen Primetime (19.00/19.30 Uhr) zu übertragen.

    Wie der paneuropäische Sender am 17. Juni mitteilte, werde am erfolgreichen Format „Super Sonntag“ festgehalten: Eurosport zeige dort sonntags ab 17.30 Uhr live, – nach jeweiliger Verfügbarkeit – das Top Spiel aus deutscher Sicht. Fester Programmpunkt sei auch weiterhin das Champions League-Magazin, das am Sonntag nach dem Live-Spiel die Ereignisse der Woche zusammenfasst.

  11. #180
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    Re: German News-general

    Eutelsat Kabelkiosk beendet Signalzuführung über Satellitenposition 8° West

    Die Signalzuführung zur Einspeisung der Programme für die dem Kabelkiosk angeschlossenen Kabelnetzbetreiber über den bisherigen Satelliten Atlantic Bird 2 via 8° West erfolgt seit dem 15. April parallel über den Eutelsat-Satelliten Eurobird 9A auf der Orbitalposition 9° Ost. In der Übergangsphase hatten die Kabelnetzbetreiber, welche die Programme des Kabelkiosk in ihre Netze einspeisen, die Möglichkeit, alle betroffenen Kabelkopfstellen rechtzeitig auf die neue Signalzuführungsposition umzustellen. Eutelsat hat nun stufenweise damit begonnen, die parallele Verbreitung der insgesamt fünf Transponder für den Kabelkiosk via 5° West einzustellen. Am 16. Juni wurde das Signal von den Transpondern über die folgenden Frequenzen abgeschaltet: 10.972 V, 11.011 V, 11.387 H, 12.649 V (SR 27500, FEC 3/4). Derzeit ist nur noch ein Transponder über die Frequenz 11.428 H (SR 27500, FEC 3/4) zur Signalzuführung der Kabelkioskprogramme parallel zur Verbreitung auf 9° Ost belegt.

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