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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #671
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    Nordkorea zeigte WM-Spiel im Fernsehen per Satellit doch nicht illegal

    Nordkorea darf entgegen der Berichte aus Südkorea ganz legal die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft im Fernsehen ausstrahlen. Das sagte am Dienstag eine Vertreterin der Asiatisch-Pazifischen Rundfunkunion (ABU) in Kuala Lumpur (Malaysia). Sie widersprach Vorwürfen der Sendepiraterie gegen den zentralen nordkoreanischen TV-Sender.

    Das kommunistische Land profitiert den Angaben zufolge von einem Abkommen, das die ABU in Vertretung von fünf Ländern, darunter Nordkorea, mit dem Fußball-Weltverband FIFA kurz vor WM-Beginn über die Übertragungsrechte geschlossen hat. Zuvor waren entsprechende Verhandlungen zwischen Nordkorea und dem südkoreanischen Sender SBS - der nach eigenen Angaben die alleinigen Übertragungsrechte für die koreanische Halbinsel hat - abgebrochen worden.

    Als dann im nordkoreanischen Fernsehen eine Aufzeichnung des WM-Eröffnungsspiels zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko (1:1) gezeigt wurde, berichteten südkoreanische Medien unter Berufung auf SBS, dass die Übertragung nicht autorisiert gewesen sei. Nordkorea werden nach ABU-Angaben die Satellitenfernseh-Signale für sämtliche 64 WM-Spiele zur Verfügung gestellt.

    Nordkorea nimmt zum ersten Mal seit 1966 in England wieder an einem WM-Turnier teil. Über die genauen Bedingungen für das Recht Nordkoreas zur Ausstrahlung der Spiele machte die Vertreterin der Sportabteilung bei der ABU keine Angaben. "Doch wird das vermutlich unentgeltlich sein", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa.

    Die ABU müsse für die Übertragung in den fünf Ländern eine Gebühr an die FIFA entrichten. Neben Nordkorea seien das Osttimor, Kirgistan, Usbekistan und Laos. SBS hatte lange mit Nordkorea über die Direkt-Übertragung von WM- Spielen verhandelt. Die Gespräche wurden jedoch aufgrund politischer Spannungen zwischen beiden koreanischen Staaten nicht weiter geführt.

    Der Leiter der Abteilung für die innerkoreanische Kooperation bei SBS, Yang Chul Hoon, betonte, Nordkorea könne im Prinzip auch ohne Erlaubnis die WM über Satellitenantennen übertragen. Nordkorea hatte während der WM 2002 in Südkorea und Japan einige Spiele ohne Sende- Erlaubnis übertragen. Bei der WM 2006 in Deutschland zahlte Südkorea für Nordkorea die Übernahme von TV-Übertragungen von Spielen.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #672
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    Handynutzung im Ausland wird erneut billiger – Preisgrenzen für Roaming sinken

    Ab dem 1. Juli 2010 gelten weiter abgesenkte Preisgrenzen für das „Roaming“ – die Weiterleitung von Anrufen ins Ausland oder Gespräche aus dem Ausland nach Deutschland. Dann dürfen abgehende Anrufe maximal 46 Cent kosten, ankommende Gespräche bis zu 18 Cent inklusive Mehrwertsteuer. Eine weitere Preissenkung ist für den Sommer 2011 vorgesehen, teilte der Hightech-Verband BITKOM am 16. Juni mit. Eine Obergrenze gilt auch für SMS: Der Versand von Kurzmitteilungen aus dem Ausland kostet maximal 13 Cent inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das ist weniger als der typische Inlandspreis von 19 Cent. Diese Regelung kritisiert der Verband. „Langfristig geht die Regulierungspolitik der EU auch am Interesse der Verbraucher vorbei“, gibt BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer zu bedenken. „Wenn die EU die Preise künstlich niedrig hält, fehlt den Unternehmen Geld für Investitionen in Netzausbau und -qualität.“ Die Preisdiktate seien kontraproduktiv.

    Die EU greift inzwischen auch beim Daten-Roaming ein, also der mobilen Internet-Nutzung mit dem Handy im Ausland. Hier gibt es keine festen Preis-Limits für Endverbraucher. Reguliert werden die Entgelte, die sich die Netzbetreiber verschiedener Länder gegenseitig in Rechnung stellen. Bereits heute dürfen Anbieter untereinander nicht mehr als einen Euro pro Megabyte für den Datentransfer berechnen. Diese Obergrenze wird schrittweise auf 80 Cent pro Megabyte im Jahr 2010 und 50 Cent pro Megabyte im Jahr 2011 abgesenkt.

    Der BITKOM gibt Tipps, wie Handynutzer international preiswert telefonieren können und was sie auf Reisen beachten sollten:

    1. Tarife und Handy-Einstellungen prüfen

    Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen recht übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Ländergruppen. Die Kunden müssen sich also nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz per manueller Voreinstellung zu bestimmen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann auch prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.

    2. Spezielle Auslands-Angebote nutzen

    Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teils mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür aber besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich spätestens dann, wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

    3. Über Datentarife informieren

    Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Diese Pauschalen gelten aber in der Regel nur im Inland. Damit das Abrufen von E-Mails oder das Surfen im Web nicht die Urlaubskasse sprengt, sollten sich Mobilfunk-Kunden vor Reisebeginn informieren. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, zum Beispiel in Form von Tages-Flatrates. Wer auf das mobile Surfen im Ausland verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellen kann. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch eine automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

    4. Alternativen abwägen

    Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden und Bekannten erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind auch so genannte Calling Cards. Dabei kaufen Reisende ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

    5. Technische Voraussetzungen klären

    In 220 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher vielerorts in Asien, Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten die Hotline fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: www.gsmworld.com/roaming/gsminfo (englisch).

    6. Nummern im internationalen Format speichern

    Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt dabei die aus dem Festnetz gewohnte 00 für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen. Im Übrigen: Der Notruf 112 funktioniert mit allen Handys innerhalb der EU und in der Schweiz.

  4. #673
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    Eutelsat und Bewegte Bilder: Kino-Netzwerk für Digital Cinema Inhalte über Satellit

    Eutelsat und die Tübinger BEWEGTE BILDER Medien AG Bilder AG bauen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz über den Satelliten Atlanticbird 3 ein digitales Kino-Netzwerk auf. Über dieses satellitengestützte Netz wollen die Partner angeschlossenen Kinos Live-Ereignisse in High Definition 2D und 3D sowie Digital Cinema Packages (DCPs, d.h. digitalisierte Inhalte) bereitstellen. Entsprechende Abkommen wurden bereits mit fast 100 Kinos in den drei Ländern geschlossen, darunter in allen 27 Häusern der UCI KINOWELT in Deutschland und Österreich. Zahlreiche Kinos wurden bereits ausgestattet und realisieren Vorführungen mit der neuen Technologie. Dieses Netz ist Teil eines europäischen Netzwerks, das der 3D-Pionier Eutelsat mit Partnern unter anderem auch in Frankreich, Italien, Polen, Benelux ausbaut und betreibt.

    Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt Eutelsat die Technik und Satelliten-Übertragungskapazitäten (70 MBit/s) über den Satelliten Atlanticbird 3 auf der Orbitalposition 5° West bereit. Die Online-Überwachung und Kontrolle aller Übertragungen werden zentral durch das Network Operation Center des Eutelsat Partners und 3D Pioniers OpenSky gemanagt. BEWEGTE BILDER ist als Partner vor Ort für den reibungslosen Ablauf sowie für die Installation, Integration und Wartung der Infrastruktur in den Kinos verantwortlich. Zudem überwacht das Unternehmen die Übertragungen über die Web-basierte Lösung DirectCinema, unterzieht die Anlagen via Fernzugang einer täglichen Qualitätskontrolle und erbringt weitere Dienstleistungen. Hierzu gehört auch eine eigene End-to-End-Lösung für die Distribution digitaler Inhalte.

    Die angeschlossenen Kinos werden von BEWEGTE BILDER mit einem speziellen Satellitenempfangsgerät und einer Satellitenantenne ausgerüstet, die auf den Satelliten Atlanticbird 3 ausgerichtet ist. Dieses Empfangsgerät hat zwei eingebaute Receiver, ein integriertes Entschlüsselungsmodul für die verschlüsselten Signale, einen Sensio 3D Decoder für den 3D-Live Empfang, eine 750 GB Festplatte sowie zwei GBit Netzwerkanschlüsse zur Anbindung an einen Router und ein lokales Netzwerk. Damit lassen sich unverschlüsselte und verschlüsselte Live-HD-Inhalte in 2D und 3D sowie DCPs (Kinofilme, Trailer, Werbung, Kurzfilme etc.) zuführen. Beim Live-Empfang ist der Parallelbetrieb zweier Transponder auf einer oder auch auf unterschiedlichen Orbitalpositionen möglich, um über optimale Bandbreiten bzw. Redundanzen zu verfügen. Für die zugeführten DCPs erfolgt eine automatische Fehlerkorrektur. Eventuell fehlende Datenpakete werden online zugeführt. Die fertigen Datenpakete werden dann in der Regel über das lokale Netzwerk auf den Kino-Server aufgespielt.

    In den vergangenen Tagen fanden zudem in sieben Kinos in Deutschland und in der Schweiz erfolgreiche Tests mit 3D-Live-Übertragungen des WM-Eröffnungsspieles Südafrika – Mexiko und des deutschen Starts gegen Australien statt. Weitere Live-WM-Spiele in 3D sowie Live-Konzerte in 3D sind in den nächsten Wochen fest geplant. Informationen hierzu wollen die Partner in Kürze bekannt geben.

  5. #674
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    Eutelsat und Bewegte Bilder bringen am Mittwoch WM-Spiel Deutschland - Ghana in 3D

    Fußballfans in Deutschland und in der Schweiz können sich freuen. Der führende europäische 3D-Pionier Eutelsat Communications (Euronext Paris: ETL) und die Tübinger BEWEGTE BILDER Medien AG bringen am Mittwoch, 23. Juni den WM-Knaller live in 3D in über 30 Kinos in Deutschland, darunter 12 Häuser der UCI KINOWELT. Darüber hinaus sind noch sieben weitere WM-Begegnungen ab den Viertelfinalspielen bis hin zu den beiden Halbfinalpartien und Endspielen geplant.

  6. #675
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    Online-Plattform Hulu: 2,5 Millionen "Schwarzseher" pro Monat

    Die von den US-amerikanischen Medienriesen NBC Universal (NBC), Walt Disney (ABC) und News Corporation (Fox, Sky) betriebene Gratis-Spielfilm-Plattform Hulu erfreut sich auch im Ausland größter Beliebtheit. Und das, obwohl das Angebot auf legalem Weg eigentlich nur Zuschauern in den USA zur Verfügung steht.

    Wie die Online-Ausgabe des "Standard" am Dienstag berichtete, würden von den monatlich rund 26 Millionen Zuschauern etwa 2,5 Millionen ohne Erlaubnis zusehen. Mehr als 97.000 davon kämen aus Deutschland, hieß es.

    Hulu erkennt, ob ein Zuschauer eine IP-Adresse aus den USA besitzt. ist dies nicht der Fall, wird der Zugang zum System gesperrt. Über einen technischen Trick können sich auch Zuschauer beispielsweise aus Europa über einen in den USA beheimateten Proxy-Server eine entsprechende IP-Adresse beziehen. Wie das geht: eine Internet-Suche bringt schnell Ergebnisse.

    Hulu strahlt online praktisch alles aus, was im Fernsehen Rang und Namen hat. Ein Schritt nach Europa ist derzeit nicht geplant. In den kommenden Wochen wird die Plattform aller Voraussicht nach ihr Geschäftsmodell ändern und von ihren Kunden Geld für bestimmte TV-Serien und Spielfilme verlangen, die aus dem Archiv hervorgekramt werden. Aktuelle Episoden, beispielsweise von "Glee" oder "The Simpsons" sollen dagegen kostenfrei bleiben.

  7. #676
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    US-Regierung macht mehr Dampf im Kampf gegen Raubkopierer

    Die US-Regierung macht Dampf im Kampf für Urheberrechte und gegen Piraterie bei Spielfilmen, Musik, TV-Shows, Büchern und realen Artikeln wie Uhren und Kleidung. Am Dienstag (Ortszeit) kündigte ein Team um Präsident Barack Obama eine Strategie an, die Behörden in Zukunft mit mehr rechtlichen Möglichkeiten auszustatten und besser zu vernetzen.

    "Um es vorsichtig auszudrücken: Piraterie tut weh, sie beschädigt unsere Wirtschaft, unsere Gesundheit und unsere Sicherheit", sagte der Vizepräsident Joe Biden in einer Stellungnahme für das Weiße Haus. Das Büro des U.S. Intellectual Property Enforcement Coordinators Victoria Espinel legte einen umfassenden Bericht über die Situation in Nordamerika vor, der auch zahlreiche Empfehlungen gibt, wie sich die Interessen von Rechteinhabern in Zukunft besser schützen lassen.

    Es ist unbestritten, dass Raubkopien wirtschaftlich große Schäden anrichten, allerdings streiten sich die Experten um die Höhe. So spricht der Bericht von 20,5 Milliarden US-Dollar, die der Filmindustrie jährlich verloren gegen sollen, gut 141.000 Jobs können nach Ansicht von Espinel gar nicht erst geschaffen werden. Das wiederum führt zu knapp einer Milliarde US-Dollar fehlender Steuereinnahmen.

    Die Zahlen liegen erheblich unter dem, was die Medienindustrie seit Jahren angibt. Sie argumentiert, allein in den USA verursache Filesharing einen Schaden von 750.000 verlorenen Jobs und 250 Milliarden US-Dollar Miese im Jahr.

    Wie hoch die Schäden tatsächlich sind, bleibt ungewiss. Auch der US-amerikanische Rechnungshof konnte zuletzt "keine solide Basis für die Zahlen der Branche finden". Die Versuche, die wirtschaftlichen Auswirkungen zu bemessen, seien "schwierig, wenn nicht gar unmöglich", hieß es in einem Bericht.

    Unter Verweis auf astronomisch hohe Schäden hatten Lobbyisten in der Vergangenheit schärfere Gesetzte gegen Urheberrechtsverletzungen in zahlreichen Ländern durchgepeitscht - dazu gehört bald auch eine Sperrung von Internet-Zugängen für notorische Raubkopierer, unter anderem in Frankreich und Großbritannien.

    Kritiker monieren die Zahlen der Medienindustrie seit langem. So rechnen Unternehmen beispielsweise jede Raubkopie automatisch in verlorenen Umsatz um - obwohl vollkommen unklar ist, ob ein Verkauf aufgrund des verlangten Preises überhaupt zustande gekommen wäre. Zuletzt hatte auch Kanada eine Verschärfung der Urheberrechtsgesetze angekündigt.

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    Piraterie-Server abgeschaltet - US-Behörde mit großer Keule

    In einer konzertierten Aktion haben US-Behörden in den vergangenen 24 Stunden gleich neun Domains bekannter Piraterie-Server abgeschaltet, die Kinofilme vor ihrem offiziellen Start zum Download im Internet angeboten hatten.

    Im Rahmen der Initiative "Operation In Our Sites" seien außerdem zahlreiche Bankkonten und Paypal-Accounts gesperrt worden, zudem habe es Razzien in mehreren Bundesstaaten gegeben, teilten die Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) sowie die Generalstaatsanwaltschaft New York Südam Mittwochmorgen (Ortszeit) mit.

    Hinter der Aktion stecken die in der Motion Picture Association of America (MPAA) organisierten Hollywood-Studios wie Disney oder Paramount (TimeWarner).

    Ziel der Maßnahmen waren den Angaben zufolge die Domains TVShack.net, Movies-links.tv, Filespump.com, Now-Movies.com, Planetmoviez.com, ThePirateCity.org und zml.com. Auch NinjaVideo.net und NinjaThis.net wurden abgeschaltet. Beide Sites erlaubten Besuchern den Abruf von 300 beliebten TV-Serien und 200 aktuellen Kinostreifen.

    Allein Movies-links.tv soll nach Angaben des Branchendienstes "Variety" zuletzt 3,3 Millionen Besucher abgelockt haben, der Film "Sex and the City 2" wurde dabei an einem Tag 37.000 mal geladen. NinjaVideo bot unter anderem "Iron Man 2" zwei Tage vor dem Kinostart an.

    Die Verletzung von Urheberrechten soll für milliardenschwere Verluste der Kreativindustrie weltweit verantwortlich sein. Wie groß die negativen Auswirkungen tatsächlich sind, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Der US-amerikanische Rechnungshof konnte zuletzt "keine solide Basis für die Zahlen der Branche finden". Unter Verweis auf astronomisch hohe Schäden hatten Lobbyisten in der Vergangenheit schärfere Gesetzte gegen Urheberrechtsverletzungen in zahlreichen Ländern durchgepeitscht.

    Die US-Regierung kündigte in der vorvergangenen Woche eine Strategie an, die Behörden in Zukunft mit mehr rechtlichen Möglichkeiten auszustatten und besser zu vernetzen. Damit sollen Piraterie bei Spielfilmen, Musik, TV-Shows, Büchern und realen Artikeln wie Uhren und Kleidung eingedämmt werden.

  9. #678
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    SES ASTRA gewinnt WIMAX-Betreiber Wibox als Vertriebspartner für ASTRA2Connect

    SES ASTRA, ein Unternehmen der SES-Gruppe, hat heute bekannt gegeben, dass es eine Vereinbarung mit dem französischen WIMAX-Betreiber Wibox für den Vertrieb seines satellitenbasierten Breitbanddienstes ASTRA2Connect unterzeichnet hat. Wibox wird den bidirektionalen Breitbandzugang von SES ASTRA an Endverbraucher, so genannte Home Offices sowie kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere in Regionen ohne terrestrische Netzwerke, vermarkten. Der Vertrieb beginnt im Juli 2010.

    Wibox ist ein Tochterunternehmen des französischen Telekommunikationsbetreibers Altitude Infrastructure. Mit seinem Know-how im Bereich der Internetdienstleistungen hat sich Wibox darauf spezialisiert, Kunden in ländlichen Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen für den Zugang zum Breitbandinternet zu versorgen. Wibox wird ASTRA2Connect zusätzlich zu seinen bestehenden Diensten anbieten. Neben einem interaktiven Breitbandzugang kann der Dienst für die VoIP-Telefonie sowie den Fernsehempfang über ASTRAs Orbitalposition 19,2 Grad Ost verwendet werden. Damit können hunderte analoge und digitale TV- und Radioprogramme empfangen werden.

    „Wir freuen uns sehr, dass Wibox sich für ASTRA2Connect entschieden hat, und damit sein Angebotsportfolio für schnelle Internetverbindungen erweitert," sagte Norbert Willems, Managing Director von ASTRA Broadband Services, SES ASTRAs Breitband-Tochter. „Wibox ist der erste WIMAX-Betreiber, der unsere erfolgreiche Satellitentechnologie nutzt. Wibox kann seine Dienste nun mit hundertprozentiger Abdeckung überall in Frankreich anbieten, ohne Investitionen in eine kostspielige Infrastruktur."

    „Mit ASTRA2Connect bietet Wibox seinen Kunden eine universelle Lösung an, auch für all jene, die keinen Zugang zu terrestrischen Netzwerken haben", sagte David El Fassy, President von Wibox. „Wibox hat stets die richtige technische Lösung, um seine Kunden mit dem Breitbandinternet zu verbinden - dabei spielt es keine Rolle, wo sie wohnen."

    Mit mehr als 60.000 Endnutzern ist ASTRA2Connect der erfolgreichste satellitengestützte Breitbanddienst in Europa. Er bietet einen „always-on" und interaktiven Zugang zum Breitbandinternet und ist innerhalb der Ausleuchtzone des Satelliten sofort verfügbar. ASTRA2Connect wird über Vertriebspartner und Internet Service Provider an Konsumenten sowie an Kunden aus dem industriellen und maritimen Bereich vertrieben und ist in Europa, Afrika und dem Nahen Osten verfügbar.

  10. #679
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    Eutelsat und Bewegte Bilder Medien AG setzen erfolgreiche 3D Live WM fort

    Die 3D Live-Übertragung der Fußball-WM geht in die Verlängerung: Europas führender 3D-Pionier Eutelsat und die Tübinger BEWEGTE MEDIEN AG sorgen für eine WM zum Anfassen und bringen die Viertelfinalpaarung Deutschland-Argentinien am 3. Juli live und in 3D in die Kinos. Vorangegangene 3D-Übertragungen waren derart überzeugend, dass immer mehr Kinos auf das 3D Live-Event mit echtem Fankurven-Feeling setzen: Neben 30 deutschen Lichtspielhäusern bieten nun auch sechs Kinos in Österreich und drei in der Schweiz die 3D Live-Übertragung der WM-Partien an. Weitere teilnehmende Kinos sind in Planung. Eine aktualisierte Liste der Häuser sowie Informationen zu den in 3D übertragenen WM-Spielen sind abrufbar unter www.wm-3d.com.

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    Tiefseekabel gerissen - Südafrika abgekoppelt vom Internet

    Wegen eines Kabelbruchs in der Tiefsee ist in Südafrika seit Montagabend (Ortszeit) der Aufruf internationaler Web-Sites, das Versenden von eMails oder die Nutzung beliebter Plattformen wie Facebook oder YouTube bei vielen Internet-Providern unmöglich.

    Wie der Betreiber Seacom mitteilte, gebe es auf der Strecke zwischen dem indischen Mumbai und dem kenianischen Mombasa seit 9:19 Uhr (GMT) Probleme, die untersucht würden. Das Kabel verbindet den südlichen Teil des Kontinents mit dem Rest der Welt. Von dem Ausfall sind nicht nur Privatpersonen sondern auch Hunderte Journalisten betroffen, die aktuell von der Fußball Weltmeisterschaft berichten.

    Die Kabel-Reperatur wird mindestens eine Woche in Anspruch nehmen, geht aus dem Unternehmens-Blog hervor. Seacom schickte bereits ein Schiff zum Ort der Störung, dessen Besatzung den Schaden beheben soll. Wie lange der Prozess tatsächlich dauern wird, ist jedoch unklar, weil man "externe Faktoren wie die Reisedauer des Reparaturschiffes, die Witterungsbedingungen und die Zeit, die es dauern wird, das Kabel zu lokalisieren" nicht präzise voraussagen könne, sagte ein Seacom-Sprecher dem "Spiegel" am Dienstag.

    Es handele sich um keinen Riss im engeren Sinne, denn die Datenverbindung sei zwar gekappt, Strom aber fließe durch das Kabel nach wie vor. Genaueres werde man erst wissen "wenn wir es vom Meeresgrund holen", sagte der Sprecher. Als Alternativen stehen unter anderem Satelliten- und Mobilfunkverbindungen bereit, die allerdings erheblich teurer sind als das terrestrische Pendant.

    Für die Informationen zur Fußball-WM sei die Störung nicht relevant, sagte ein Manager des deutschen Peering-Knotens DE-CIX der Deutschen Presse-Agentur. Insbesondere die Fernsehbilder kämen über Satellit nach Europa und würden erst dort in die Netze eingespeist.

    Der Technik-Vorstand des Internet-Unternehmens Strato, Christian Müller, erklärte, von dem Ausfall seien vor allem Internet-Provider in Südostafrika betroffen, die oft nur an einem einzigen Kabel angeschlossen seien. Damit verringere sich die ohnehin geringe Bandbreite für Internetnutzer in Afrika zusätzlich. "Aus europäischer Sicht gibt es aber eine Menge anderer Kabel, die den überregionalen Datenverkehr aufnehmen.

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