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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #761
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    Tipps: Handynutzung im Ausland

    Telefonieren und Surfen per Handy im Ausland ist billiger geworden. Die Preise bei der grenzüberschreitenden Mobilfunknutzung sind in den vergangenen Jahren massiv gefallen. Laut Vorgaben der Kommission sind zum 1. Juli die Preise für Handy-Anrufe aus dem EU-Ausland von 46 auf höchstens 42 Cent pro Minute gesunken (alle Angaben inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Die Kosten für ankommende Gespräche verringern sich von 18 auf maximal 13 Cent. Auch bei Kurzmitteilungen gibt es eine Obergrenze: SMS aus dem Ausland kosten maximal 13 Cent. Nach Plänen der Kommission sollen künftig Preisobergrenzen für die Verbraucher auch im Daten-Roaming gelten, der mobilen Nutzung des Internets im Ausland. Danach soll ein Megabyte ab dem kommenden Jahr maximal 1,07 Euro und ab Mitte 2014 maximal 60 Cent kosten. Die Tarife der Netzbetreiber liegen allerdings heute bereits deutlich unter diesen staatlich festgesetzten Obergrenzen.

    1. Tarife und Handy-Einstellungen prüfen
    Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Länder-gruppen. Die Kunden müssen sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. Zudem bieten die Mobilfunkbetreiber zunehmend zeitlich begrenzte Datenflatrates für Urlaub und Geschäftsreisen an. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu wählen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann zudem prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.

    2. Spezielle Auslands-Angebote nutzen
    Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teilweise mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür aber besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

    3. Über Datentarife informieren
    Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, zum Beispiel in Form von Tages-Flatrates. Wer für über 60 Euro mobil im Web unterwegs ist, wird zudem von seinem Provider benachrichtigt. Dennoch sollten sich Mobilfunk-Kunden vor Reisebeginn informieren. Wer auf das mobile Surfen im Ausland ganz verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellen kann. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch eine automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

    4. Alternativen abwägen
    Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden und Bekannten erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind so genannte Calling Cards: Reisende kaufen ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

    5. Technische Voraussetzungen klären
    In rund 200 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten sollte man die Hotline des Mobilfunkanbieters fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: www.gsmworld.com/roaming/gsminfo (englisch).

    6. Nummern im internationalen Format speichern
    Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt dabei die aus dem Festnetz gewohnte 00 für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen. Im Übrigen: Der Notruf 112 funktioniert mit allen Handys innerhalb der EU und in der Schweiz.

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  3. #762
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    20 Jahre Kaffee und Surfen

    Das Internetcafé wird in diesen Tagen 20 Jahre alt. Die ersten Cafés mit öffentlichem Internetzugang gingen im Juli 1991 in der Bay Area von San Francisco an den Start. Damals stellte der Amerikaner Wayne Gregori 25 PCs in unterschiedlichen Cafés der Gegend auf. Wer sie nutzen wollte, musste die Rechner mit Geldmünzen füttern, wie bei einem Spielautomaten. Viele Besucher kamen so zum ersten Mal in Kontakt mit Computern und dem Internet. „Internetcafés waren für viele Menschen der einzige Zugang zum Internet und haben zu dessen Verbreitung und Popularität maßgeblich beigetragen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf anlässlich des Jubiläums. Das erste Internetcafé in Deutschland entstand 1994 in Duisburg. Heute sind Internetcafés in fast allen Ländern der Welt verbreitet. Gerade in weniger entwickelten Regionen stellen sie für die breite Bevölkerung weiterhin den einzigen Weg ins Internet dar.

    Die Rechner der ersten Internetcafés hatten Zugriff auf ein sogenanntes Bulletin Board System (BBS), das SFnet genannt wurde. Dabei handelt es sich um eine Technik aus der Zeit vor dem World Wide Web. Sie wurde zur Kommunikation und zum Austausch von Daten genutzt. Wayne Gregori, ein ehemaliger Systemberater, wollte mit dem SFnet die Café- und Bistrokultur aus Frankreich virtuell nachbilden. Die Diskussionen und Kontakte in dem bisher bestehenden System empfand er als unbefriedigend. Da nur wenige Privatpersonen eigene PCs mit Internetanschluss besaßen, kommunizierten meist die gleichen Menschen in den damaligen Netzen. So kam ihm die Idee, Rechner öffentlich aufzustellen. Jeder, ob arm oder reich, sollte Zugang zu ihnen bekommen. Es entstand eine lebendige lokale Gemeinschaft, die sich zu sogenannten Net-Gets in den Cafés traf. Das SFnet wurde so zu einem festen Bestandteil von San Franciscos Subkultur.

    Mit der starken Verbreitung von Internetanschlüssen in Privathaushalten und der neuen Mobilfunkgeneration ist die Bedeutung von Internetcafés in den Industrieländern zurückgegangen. Auch WLAN-Hotspots, von denen es mehr als 15.000 bundesweit gibt, dienen vielen Menschen als mobiler Internetzugang. Dennoch surfen in Deutschland immer noch fast 5 Millionen Menschen mit öffentlichen Computern. Dazu gehören neben den Rechnern in Bibliotheken oder Hotellobbys auch die der Internetcafés. Insbesondere auf Reisen im Ausland bleiben Cafés mit Internetzugang beliebt. Die E-Mail mit ein paar Urlaubsfotos im Anhang kann so schnell und ohne große Kosten verschickt werden.

    In vielen Ländern, in denen es erst wenige private Internetanschlüsse gibt, sind Internetcafés heute noch eine wichtige Basis für die Entwicklung der Gesellschaft. Sie bieten einen freieren Zugang zu Informationen und öffnen Kommunikationswege. „Welche gesellschaftliche und politische Bedeutung das Internet hat, zeigt der arabische Frühling“, so Kempf. Daher werden Internetcafés in vielen repressiven Staaten streng kontrolliert. In Weißrussland etwa ist ihre Nutzung nur unter Vorlage eines Ausweises möglich. Unabhängige Internetcafés in China wurden zu tausenden geschlossen.

    Beim Surfen an öffentlichen Computern gilt es einige Sicherheitshinweise zu beachten. Persönliche Daten und Passwörter sollten besonders vorsichtig benutzt werden. Von Bankgeschäften oder Zahlungen per Kreditkarte an öffentlichen Rechnern ist grundsätzlich abzuraten. Außerdem sollte der private Modus des Browsers genutzt werden. Somit werden keine temporären Internetdaten oder der Suchverlauf gespeichert. Bei der Eingabe von Passwörtern, etwa um nach seinen E-Mails zu schauen, muss eine gesicherte Verbindung bestehen. Dies ist an einem kleinen Schloss-Symbol in der Adressleiste des Browsers zu erkennen. Keinesfalls sollte man Passwörter automatisch speichern lassen und deshalb alle entsprechenden Funktionen deaktivieren. Private Speicherkarten oder USB-Sticks an einem öffentlichen Computer zu verwenden, kann riskant sein. Viren können so schnell auf das Speichermedium und anschließend auf den eigenen Rechner übertragen werden. Deshalb sollte man immer den Schreibschutz des Speichermediums aktivieren.

  4. #763
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    Vergütungspflicht für PCs und Drucker weiter unklar

    Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), die Verfahren zu Urheberrechtsabgaben auf PC- und Druckerverfahren dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorzulegen. „Mit der Entscheidung können wir leben. Wir sind optimistisch, dass der EuGH zu dem Ergebnis gelangt, dass Drucker und PCs nicht dazu bestimmt sind, Vervielfältigungen mittels fotomechanischer Verfahren oder anderer Verfahren mit ähnlicher Wirkung vorzunehmen“, sagte Volker Smid vom BITKOM-Präsidium. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) soll nun grundsätzliche Auslegungsfragen zur europäischen Richtlinie 2001/29/EG klären. Die konkrete Anwendung ist dann wieder Sache des Bundesgerichtshofs.

    Gegenstand der Verfahren sind Forderungen der Verwertungsgesellschaft Wort nach Urheberrechtsabgaben für reprographische Vervielfältigungen für Drucker und PCs für die Jahre 2001 bis 2007 – also vor der neuen, ab 2008 geltenden Rechtslage. Damit soll das legale Kopieren von Werken abgegolten werden. Für jeden in dieser Zeit in Deutschland verkauften PC hatte die VG WORT 30 Euro Abgaben gefordert, pro Drucker sollten zwischen 10 und 300 Euro gezahlt werden. Insgesamt ging es dabei allein bei Druckern um eine Summe von über 900 Millionen Euro. Ende 2007 hatte der BGH die Auffassung des BITKOM bestätigt, dass Drucker alleine nicht geeignet sind, urheberrechtlich geschützte Werke zu kopieren. Dazu braucht es vor allem einen Scanner. Diese Geräte werden bereits seit vielen Jahren mit Abgaben belegt. Auch pauschale reprographische Urheberrechtsabgaben auf PCs hatte der BGH im Jahre 2008 nach alter Rechtslage für unrechtmäßig erklärt.

    2010 hatte das Bundesverfassungsgericht die BGH-Urteile aufgehoben. Ausschlaggebend waren damals in erster Linie formale Gründe: Der BGH müsse zunächst prüfen, ob der Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt werden muss, bevor er selbst entscheidet. Genau das ist nun geschehen.

  5. #764
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    Immer mehr Heavy User in sozialen Netzwerken

    Rund elf Prozent der Mitglieder sozialer Netzwerke sind „heavy User“. Sie verbringen über zwei Stunden am Tag in ihrem am häufigsten genutzten Netzwerk, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM zeigt. Insgesamt nutzt mehr als jedes dritte Mitglied einer Online-Community sein Netzwerk mindestens eine Stunde am Tag. Jeweils ein knappes Drittel verbringt weniger als eine Stunde pro Tag bzw. weniger als eine Stunde pro Woche in seinem Netzwerk. „Die Mehrheit nutzt soziale Netzwerke gezielt und gut dosiert“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM. Nur ein Prozent der Befragten verbringt offenkundig den Großteil seiner Freizeit in seiner Lieblingscommunity – und ist dort jeden Tag mehr als fünf Stunden aktiv. Intensivnutzer sozialer Netzwerke sind tendenziell jung und weiblich. So findet man unter Frauen 13 Prozent heavy User mit mehr als zwei Stunden Online-Zeit pro Tag, bei den Männern sind es lediglich 8 Prozent. Von den unter 30-Jährigen ist – unabhängig vom Geschlecht – jeder zweite täglich mehr als eine Stunde in seiner Community unterwegs. Bei den über 50-Jährigen ist es hingegen nur jeder achte.

  6. #765
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    Jeder Berufstätige erhält im Schnitt elf Mails am Tag

    Berufstätige bekommen im Schnitt elf berufliche E-Mails pro Tag. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightechverbands BITKOM unter in Deutschland Beschäftigten ergeben. Von ihnen ruft die übergroße Mehrheit (94 Prozent) täglich ihr elektronisches Postfach ab, 38 Prozent sind permanent auf Empfang. „Für sechs von zehn Beschäftigten gilt: Emails sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken“, sagte Heinz-Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM.

    Männer werden etwas häufiger angeschrieben: rund zwölfmal am Tag, Frauen zehnmal. Die Zahl der Mails steigt dabei mit dem Alter. Unter 29-Jährige bekommen acht berufliche Nachrichten am Tag, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es zwölf. Wer über 50 ist, erhält im Schnitt 13.

    Umgekehrt rufen jüngere Berufstätige häufiger ihre Mails ab als ältere. 43 Prozent der unter 30-Jährigen lesen sie permanent. Etwa ein Drittel noch mehrfach täglich. „Über 50-Jährige sind beim E-Mail-Management entspannter“, so Bonn. Die Hälfte von ihnen begnügt sich damit, die Nachrichten mehrmals täglich abzurufen.

  7. #766
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    Vor 30 Jahren kam der erste PC auf den Markt

    Vor 30 Jahren kam der PC-Markt in Schwung. Am 12. August 1981 brachte IBM den ersten Personal Computer mit der Typenbezeichnung 5150 auf den Markt. Damit wurde erstmals ein Standard gesetzt, der die rasante Verbreitung von PCs in Unternehmen und Privathaushalten initiierte und den Grundstein für den Aufstieg von Microsoft und Intel legte. Eine Besonderheit dieses Rechners war sein modularer Aufbau: Neue Funktionen oder leistungsfähigere Komponenten konnten durch Steckkarten nachgerüstet werden. Zur starken Verbreitung trug auch das offene Konzept bei: Andere Hersteller durften die grundlegende Architektur ohne Lizenzabgaben nachbauen. Durch den modularen Aufbau und das offene Konzept entwickelte sich der IBM-PC schnell zu einem Standard.

    Auch 30 Jahre und zahlreiche Geräte-Generationen später verkaufen sich PCs sehr gut. 2010 wurden nach Angaben von IDC weltweit 346,2 Millionen PCs abgesetzt. Das European Information Technology Observatory (EITO) kommt für Deutschland auf 13,7 Millionen verkaufte PCs, so viele wie nie zuvor. Auch für 2011 werden weitere Steigerungen vorausgesagt: Der weltweite PC-Absatz soll 2011 auf 405,9 Millionen PCs ansteigen. Für Deutschland prognostiziert EITO mit 15,4 Millionen verkauften PCs in diesem Jahr ebenfalls eine weitere Zunahme.

    Während Commodore, Apple und Hewlett-Packard bereits seit Mitte der 70er Jahre kleinere Rechner im Markt hatten, startete IBM erst 1981, brachte damit aber den ganzen Markt in Schwung. Die Ingenieure griffen auf Standardbauteile zurück und benötigten für den 5150 nur wenige Monate Entwicklungszeit. Das Betriebssystem kaufte man von einem noch jungen Unternehmen zu: Microsoft. Dieses hatte zwar auch keine passende Software vorrätig, Bill Gates und Paul Allan erkannten jedoch die Bedeutung des IBM-Auftrags. Die beiden Microsoft-Gründer kauften Systemsoftware von anderen Entwicklern ein und lizensierten diese als PC-DOS 1.0 an IBM. Den Prozessor für den 5150 lieferte Intel. Diese Kombination wurde später als „Wintel“ bezeichnet. Der Grundstein für den Erfolg von Microsoft und Intel war damit gelegt. Bis heute wird ein Großteil der Personal Computer mit einem Betriebssystem von Microsoft und einem Prozessor von Intel ausgeliefert.

    Aus heutiger Sicht erscheinen die Spezifikationen des 5150 spärlich: Der Anwender konnte auf eine Intel-CPU mit 4,7 MHz zurückgreifen. Als Arbeitsspeicher dienten, je nach Ausstattung, 16 oder 64 KB. Die Daten wurden auf 5,25 Zoll großen Disketten gespeichert. Das Betriebssystem lag nur auf einer Diskette vor, erst das Nachfolgemodell verfügte über eine Festplatte. Zwar war die technische Ausstattung durchschnittlich. Da es aber Office-Software wie die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 für die neue Plattform gab, verbreitete sich der 5150 schnell in der Arbeitswelt. Personal Computer, denen das Attribut „IBM-kompatibel“ fehlte, ließen sich nach dem 5150 für lange Jahre nur noch mit Mühe verkaufen.

  8. #767
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    Jeder Zweite geht während der Arbeit privat ins Internet

    Jeder zweite Berufstätige verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Weibliche Mitarbeiter machen von dieser Möglichkeit etwas häufiger Gebrauch als männliche (55 gegenüber 48 Prozent). Jede dritte Frau nutzt den Webzugang ihres Arbeitgebers mindestens einmal täglich, bei den Männern ist es lediglich jeder vierte. Am häufigsten werden dabei private E-Mails gecheckt. Knapp die Hälfte derer, die das Internet am Arbeitsplatz privat nutzen, tut dies zum Mailing. Jeder vierte sucht Informationen für private Zwecke. Jeweils ein Fünftel kauft online ein oder führt Buchungen durch. Jeder achte besucht Online-Communitys, acht Prozent spielen Online-Spiele.

    Ob die private Internet-Nutzung im Job erlaubt ist, regelt in Deutschland kein spezielles Gesetz. Die meisten der folgenden Tipps leiten sich aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung ab.

    1. Wer entscheidet über die private Nutzung des Internets?
    Allein der Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, das private Surfen zuzulassen. Entscheidet er sich dafür, hat er zwei Möglichkeiten: Er kann es generell erlauben oder auf bestimmte Zeiten oder Seiten begrenzen.

    2. Was gilt, wenn es keine Regelung gibt?
    Ohne konkrete Vereinbarung spricht vieles dafür, dass die private Internetnutzung vom Arbeitgeber geduldet wird, wodurch eine betriebliche Übung begründet werden könnte. Das kann für Arbeitnehmer von Vorteil sein, falls es zum Streit kommt.

    3. Wie können sich Arbeitnehmer absichern?
    Arbeitnehmer sollten in der Personalabteilung nach geltenden Regelungen fragen. Arbeitgebern rät der BITKOM, eine klare Regelung zum privaten Surfen zu treffen – durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, eine Richtlinie oder eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat.

    4. Welche Kontrollmöglichkeiten hat der Arbeitgeber?
    Ist die private Internet-Nutzung erlaubt, darf die Firma das Surfverhalten nur in Ausnahmefällen ohne Zustimmung des Mitarbeiters kontrollieren. Selbst bei einem Verbot der privaten Nutzung sind keine unbegrenzten Kontrollen gestattet. Der Arbeitgeber darf dann stichprobenartig prüfen, ob das Surfen dienstlich bedingt ist. Er muss den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten und darf Internet- und E-Mail-Verbindungsdaten nicht verwenden, um Mitarbeiter systematisch zu kontrollieren. Eine Vorratsdatenspeicherung von persönlichen Nutzungsdaten ist innerhalb von Firmen nicht erlaubt.

    5. Droht im Zweifelsfall die Kündigung?
    Die intensive private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit ohne Erlaubnis kann eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten darstellen. Doch vor einer Kündigung muss der Arbeitgeber einen Mitarbeiter in der Regel zunächst einmal abmahnen.

  9. #768
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    Briten legalisieren CD- und DVD-Kopien

    In Großbritannien zeichnet sich ein grundlegender Wandel in der Urheberrechtspolitik ab. Nach langem Ringen will die britische Regierung nun anscheinend doch das Kopieren von CDs und DVDs auf Computern und MP3-Playern erlauben. Wie „BBC News“ berichtet, sind die aktuell bekannt gewordenen Pläne offenbar die direkte Folge einer umfassenden Analyse der britischen Copyright-Gesetzgebung, die Premierminister David Cameron bereits vor einigen Monaten initiiert hatte. Darin wird von einem „veralteten Urheberrecht“ gesprochen, das Innovationen verhindert und im Widerspruch zum Nutzerverhalten steht.

    Großbritannien ist neben Malta und Irland eines der letzten Länder in Europa, in denen das sogenannte „Rippen“ – das Kopieren von CDs und DVDs in ein Format, das auf einem Computer oder MP3-Player genutzt werden kann – noch illegal ist. Wenn die britische Regierung sich tatsächlich zu einer Gesetzesänderung durchringen kann, würde das den Ergebnissen der von Premier Cameron beauftragten Analyse zufolge nicht nur die Bedürfnisse und Wünsche der eigenen Bürger widerspiegeln, sondern auch weitere Innovationen ermöglichen und der Wirtschaft wichtige Impulse geben. Studienautor und Universitätsprofessor Ian Hargreaves spricht sogar von acht Milliarden Pfund (rund neun Milliarden Euro), an Mehreinnahmen, die dadurch möglich wären.

  10. #769
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    So verbrauchen PCs und Drucker weniger Strom

    Vor dem Hintergrund hoher Strompreise und der Klima-Diskussion wächst das Interesse an umweltfreundlichen Hightech-Geräten. Sparsame, energieeffiziente Computer und Zubehörgeräte lohnen sich nicht nur für Firmen. Auch Privatanwender können Geld sparen und der Umwelt helfen. Der BITKOM gibt Tipps, wie man ITK-Geräte möglichst energieeffizient einsetzt:

    1. Energiesparfunktion des PCs nutzen
    PCs und Notebooks werden meist mit einer Energiesparfunktion (Power Management) ausgeliefert. Werden sie eine Zeit lang nicht genutzt, verringern sie automatisch den Stromverbrauch. Bei PCs wird der Verbrauch oft mehrstufig heruntergefahren, bei Zubehörgeräten ist Standby die häufigste Energiespar-Variante. Sie ist vor allem für Geräte wichtig, die nur kurze Zeit arbeiten, aber dennoch immer verfügbar sein sollen – etwa Drucker. Inzwischen sind auch Monitore und PCs mit „Null-Watt-Standby“ verfügbar. Nach einer vom Nutzer definierten Zeit schalten sie vollständig ab, wenn sie kein Signal empfangen oder keine Eingabe erfolgt. Bei einem neuen Signal sind sie sofort wieder einsatzbereit.

    Die Energiesparfunktion lässt sich im Betriebssystem individuell anpassen. So kann man einstellen, ob und wann Monitor und Festplatte ausgeschaltet werden und wann der PC in den Standby- oder Ruhezustand übergeht. Je früher dies geschieht, umso weniger Energie wird verbraucht. In der Regel zahlt es sich aus, bei Pausen ab 15 Minuten den Bildschirm auszuschalten und den PC in den Standby- oder Ruhezustand zu versetzen.

    2. Bildschirmschoner deaktivieren
    Bildschirmschoner benötigen unnötig Energie und sollten deaktiviert werden. So kann ein PC mit aufwändigem 3D-Bildschirmschoner bis zu 50 Prozent mehr Energie verbrauchen als ohne Bildschirmschoner – das liegt an der höheren Rechenleistung für solche Animationen. In Windows kann man den Bildschirmschoner über die Systemsteuerung ausschalten.

    3. Monitor effizient betreiben
    Wer seinen Arbeitsplatz verlässt, sollte den Monitor per Hand ausschalten. Das schadet den Geräten nicht. Manche Bildschirme werden mit maximal eingestellter Helligkeit ausgeliefert. Meist reicht ein Wert von rund 60 Prozent Helligkeit. Das bedeutet eine Energieeinsparung von 20 bis 30 Prozent gegenüber dem Maximalwert. Die Helligkeitseinstellung kann jeder Nutzer über die Menüeinstellung des Monitors optimieren. Neue hochwertige Bildschirme passen die Helligkeit automatisch an das Licht in der Umgebung an. Mittlerweile gibt es auch Netbooks, Notebooks und PC-Monitore mit energiesparender LED-Hintergrundbeleuchtung.

    4. Zubehör nur für die Zeit der Nutzung einschalten
    Oft verbrauchen Drucker oder Scanner Energie, obwohl sie nicht genutzt werden – denn sie werden beim Starten des PCs mit eingeschaltet. Auch externe Festplatten verbrauchen Strom, sobald sie an PC oder Notebook angeschlossen werden. Solche Peripherie-Geräte sollten vom Rechner getrennt werden, wenn sie nicht gebraucht werden.

    5. Netzstecker ziehen oder schaltbare Steckdosenleiste verwenden
    Manche Geräte haben keinen Schalter, der sie vollständig vom Stromnetz trennt. Sie verbrauchen auch Energie, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Hier hilft nur, den Netzstecker zu ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste zu verwenden und diese abzuschalten. PCs mit aktivierter Fernwartung dürfen jedoch nicht vom Netz getrennt werden.

    6. Energieverbrauch sichtbar machen und dadurch weiter senken
    Wer mit seiner PC-Ausrüstung noch effizienter Energie sparen will, kann alle Geräte an eine Steckdosenleiste anschließen und ein Verbrauchsmessgerät installieren. So lassen sich während der Nutzung die größten Stromverbraucher erkennen. Auch wird der Einspareffekt durch nutzungsabhängiges Ein- und Ausschalten der Geräte sichtbar.

    7. Vor dem Kauf bestimmen, was der PC leisten soll
    Hightech für Büro und Haushalt sollte immer nach individuellen Bedürfnissen ausgesucht werden. Wer seinen PC nur zum Surfen und für Texte nutzt, benötigt weniger Hardware-Leistung als etwa passionierte Computerspieler. So brauchen Office-Anwendungen keine Premium-Grafikkarte mit großem Bildspeicher und eigenem Lüfter – und das spart Strom. Bei Neugeräten hat sich das Verhältnis von Leistung und Energieverbrauch stark verbessert, vor allem durch die aktuellen Mehrkern-Prozessoren. Sie arbeiten schneller und verbrauchen deutlich weniger Energie.

    8. Geräte mit niedrigem Energieverbrauch kaufen
    Bei der Suche nach umweltfreundlichen Geräten gilt als Faustregel: Mobile Geräte wie Notebooks verbrauchen bei gleicher Nutzung weniger Energie als Desktop-PCs. Multifunktionsgeräte verbrauchen weniger Energie als die Einzelgeräte (Drucker, Fax, Scanner) in der Summe. Zudem sollte man besonders energieeffiziente Geräte anschaffen. Hinweise zum Energieverbrauch findet man auf den Webseiten vieler Hersteller. Besonders sparsame Computer und Zubehörgeräte sind oft mit dem Umweltzeichen „Energy Star“ gekennzeichnet. Einen Überblick über die zertifizierten Produkte gibt es unter www.eu-energystar.org.

    BITKOM hat in einem Praxistest ein Büro von 2010 mit einem Büro von 2005 verglichen. Im neueren Büro wurden Röhrenmonitore durch moderne Flachbildschirme ersetzt. Statt Drucker, Kopierer, Faxgerät und Scanner wurde ein einzelnes Multifunktionsgerät installiert. Dabei zeigte sich: Das Büro 2010 verbraucht bei den gleichen Tätigkeiten der Mitarbeiter nur ein Drittel so viel Strom wie das Büro von 2005. Ähnliche Einsparungen sind in Privathaushalten möglich.

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    1,3 Millionen Deutsche nutzten illegale Streaming-Portale

    Fast 65 Millionen Spielfilme und 38 Millionen TV-Serienfolgen sind im vergangenen Jahr in Deutschland über das Internet geladen worden - die meisten nicht bei legalen Angeboten wie Videoload oder Maxdome.

    Wie das Magazin "Focus" (kommende Ausgabe) unter Berufung auf eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldet, soll der Löwenanteil illegal gewesen sein: Angeblich 83 Prozent der Kinofilme (54 Millionen) und 61 Prozent der Serien (23 Millionen) beschafften sich die Surfer illegal über Tauschbörsen, Foren und private Web-Sites.

    Insgesamt1,3 Millionen Menschen in Deutschland nutzten laut GfK illegale Streaming-Portale wie das inzwischen gesperrte kino.to. Die Studie zur Inhaltsnutzung wird in den kommenden Tagen in Berlin vorgestellt. Auf welcher Basis die Zahlen erhoben wurden, ist unbekannt, geht aus der "Focus"-Meldung nicht hervor. Wie hoch die Schäden durch die Nutzung von Tauschbörsen wirklich ausfallen, ist höchst umstritten.

    Kritiker monieren bei den legalen Online-Angeboten die im Einsatz befindlichen Digital Rights Management Systeme (DRM), die eine Nutzung der erworbenen oder geliehenen Inhalte empfindlich beispielsweise auf wenige PC-Systeme einschränkt. Ähnlich war es vor Jahren im Musikbereich, damals verzichteten alle größeren Labels weitgehend auf den Einsatz eines Kopierschutzes. Dem Absatz hatte das offenbar nicht geschadet. Auch bei Spielfilmen und Serien könnte ein DRM-Verzicht verbraucherfreundlich umgesetzt werden, beispielsweise mit dem Einsatz personalisierter Wasserzeichen.

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