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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #781
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    Zattoo bringt App für Windows Phone 7 auch nach Deutschland

    Die Streaming-Plattform Zattoo hat ihre Live-TV-App für Windows Phone 7 nun auch in Deutschland veröffentlicht, teilte das Unternehmen am 26. Oktober mit. Die neue Zattoo-App ist im deutschen Windows Phone Marketplace verfügbar. Sowohl der Download als auch die Nutzung sind kostenlos.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #782
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    Fuchsjagd: Hacker kündigen Cyberattacke gegen Fox-News an

    Weil Fox News die Wall-Street-Protestanten beschimpfe und auf aggressive Weise eine rechtskonservative Propaganda verbreite, hat die Hackergruppe Anonymous einen weitreichenden Schlag gegen den von Rupert Murdoch geführten Sender angekündigt: Am 5. November soll die "Fuchsjagd" starten.

    Fox-Moderatoren wie Sean Hannity oder Bill O'Reilly hätten die Ziele und Beweggründe der jüngsten Wall-Street-Proteste bei ihrer Berichterstattung wiederholt falsch dargestellt, teilte die Gruppe in einer Videobotschaft am Mittwoch mit. Die Reporter hätten die Protestanten beschimpft, um Zuschauern rechtskonservative Propaganda zu bieten, hieß es.

    Das könne man nicht länger tolerieren, so die Hacker. Man habe die "Operation: Fox Hunt" (Operation: Fuchsjagd) gestartet, um dem Sender zu zeigen, "wie es sich anfühlt, gejagt zu werden". Am 5. November werde man die Webseite des Senders "komplett schließen" um an dieser Stelle eine "eigene Propagandaaktion zu starten", hieß es weiter. Auf Anfrage von US-Medien habe sich Fox News bislang nicht zu dem Sachverhalt geäußert.

    Anonymous war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, als die US-Bundespolizei FBI zwei mutmaßliche Hacker des Kollektivs festnahm. Den beiden Personen wird vorgeworfen, Unternehmen wie Sony oder PayPal durch Cyberattacken finanziellen Schaden zugeführt zu haben.

  4. #783
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    ZPÜ fordert 12 bis 36 Euro Kopierabgaben für Handys

    Auf Mobiltelefone drohen hohe Abgaben, die die Geräte verteuern würden. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Bis zu 36 Euro pro verkauftes Handy fordert aktuell die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ), ein Zusammenschluss von Verwertungsgesellschaften. Damit soll die private Nutzung legaler Kopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten abgegolten werden.

    „Die Forderung der ZPÜ würde viele Geräte um 10 bis 20 Prozent verteuern“, kritisiert BITKOM-Präsidiumsmitglied Volker Smid. „Es wird außer Acht gelassen, dass auf Handys gespeicherte Inhalte größtenteils bereits lizenziert oder aus anderen Gründen nicht abgabenrelevant sind.“ Daher stellt die IT-Branche eine Urheberrechtsabgabe für Handys grundsätzlich in Frage. Ein weiterer Grund ist, dass Handys primär zum Telefonieren, für SMS und Schnappschüsse genutzt werden, nicht zum Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke.

    Für Unverständnis sorgt in der Wirtschaft auch, dass die Forderungen der ZPÜ für Handys mit bis zu 36 Euro deutlich höher liegen als etwa für MP3-Player (5 Euro). Die Forderungen der ZPÜ unterscheiden sich je nach Leistungsfähigkeit der Geräte. Standardhandys sollen mit einer Abgabe von 12 Euro belegt werden, Geräte mit berührungsempfindlichem Bildschirm (Touchscreen) je nach Speicherkapazität mit einer Abgabe von 16 oder 36 Euro.

  5. #784
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    Wink Facebook und Google binden 28 Prozent der Onlinezeit

    Internetnutzer verbringen mehr als ein Viertel ihrer Online-Zeit bei Facebook oder Google. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsunternehmens comScore. Danach hat sich das soziale Online-Netzwerk Facebook zum zentralen Anlaufpunkt im Web entwickelt. Deutsche Internetnutzer verbrachten im September 16,2 Prozent ihrer Online-Zeit bei Facebook. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es erst 4,1 Prozent. Auf Platz zwei liegt Google mit einem Anteil der im Internet verbrachten Zeit von 12,3 Prozent. Dabei werden neben der Nutzung der Suchmaschine auch weitere Google-Services wie E-Mail, Video-Streaming (Youtube) oder die Online-Community Google+ erfasst.

    Microsoft kommt mit seinen Internetangeboten (Bing, MSN, Hotmail u.a.) auf einen Anteil von 5 Prozent. Der Online-Marktplatz Ebay erreicht 2,4 Prozent, United Internet mit seinen Portalen Web.de und GMX 2,1 Prozent und die Deutsche Telekom (T-Online u.a.) 1,4 Prozent. Generell verteilen die Nutzer ihre online verbrachte Zeit auf viele unterschiedliche Anbieter von Internetdiensten. Die größten 20 Anbieter können knapp über die Hälfte (51,3 Prozent) der Online-Zeit auf sich vereinigen.

  6. #785
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    Google+ etabliert sich unter den sozialen Online-Netzwerken

    Facebook ist das mit Abstand größte soziale Online-Netzwerk in Deutschland. 51 Prozent aller deutschen Internetnutzer sind Mitglied der Community. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.023 Internetnutzern ergeben. Danach sind fast drei Viertel (74 Prozent) aller Onliner Mitglied in mindestens einer Community. „Die Nutzung sozialer Netzwerke ist längst ein Massenphänomen geworden“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. Auf Platz zwei des Rankings liegt mit einem Anteil von 27 Prozent Stayfriends. Die Community hat sich darauf spezialisiert, alte Mitschülerinnen und Mitschüler wiederzufinden und mit diesen Kontakt zu halten. Auf Platz drei folgen die VZ-Netzwerke StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ, die zusammen 23 Prozent der Internetnutzer erreichen. Die Online-Community „Wer kennt wen“ kommt auf 19 Prozent. Das überwiegend für berufliche Zwecke genutzte Netzwerk Xing liegt mit einem Anteil von 9 Prozent auf dem fünften Platz. Google+ konnte sich innerhalb weniger Monate in den Top10 etablieren: 6 Prozent der Onliner sind inzwischen Mitglied des neuen Google-Netzwerks.

    Im Vergleich zur Umfrage im März konnten nur Facebook und der Neuling Google+ Mitglieder in größerer Zahl hinzugewinnen. Bei den anderen Communitys stagnieren die Reichweiten oder gehen zurück. Die Nutzung sozialer Online-Netzwerke zieht sich inzwischen durch alle Altersgruppen. So sind 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer Mitglied bei Facebook. In der mittleren Altersgruppen der 30- bis 49-Jährigen sind es 48 Prozent und in der Generation 50-Plus immerhin noch 32 Prozent.

  7. #786
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    Smartphones und Tablets zu Weihnachten begehrt

    Auf der Wunschliste für Weihnachten stehen in diesem Jahr Smartphones und Tablet Computer ganz oben. 16 Prozent der Bundesbürger wollen ein Smartphone bzw. Handy verschenken oder anschaffen, 13 Prozent einen Tablet-Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.000 Personen ergeben. „Die neuen Tablet-Computer gehören zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken der Saison“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Insgesamt planen 64 Prozent der Bundesbürger in diesem Jahr rund um Weihnachten hochwertige Elektronik zu verschenken oder anzuschaffen. Das entspricht rund 46 Millionen Deutschen. Im vergangenen Jahr waren es 60 Prozent oder 42 Millionen.

    In der Liste der beliebtesten weihnachtlichen Anschaffungen im Bereich Hightech belegen Flachbildfernseher mit 11 Prozent der Nennungen den dritten Platz. Gleichauf mit ebenfalls 11 Prozent liegen Digitalkameras. Es folgen digitale Bilderrahmen und Spielekonsolen mit jeweils 8 Prozent. Klassische DVD-Player wollen 7 Prozent der Bundesbürger kaufen und MP3-Player 6 Prozent.

    Vor allem bei den Jüngeren sind Hightech-Produkte beliebt. 78 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren wollen eines der genannten Geräte verschenken oder von ihrem „Weihnachtsgeld“ kaufen. Das mit Abstand beliebteste Gerät ist der Tablet-PC, der von 30 Prozent der Jüngeren verschenkt oder angeschafft wird. Bei den 50- bis 64-Jährigen planen noch knapp 54 Prozent den Kauf von Handy, Computer, Fernseher oder anderer Geräte. In der Gruppe 65-Plus sind es nur noch knapp 31 Prozent.

  8. #787
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    Diaspora – das bessere Facebook?

    Die ausschließlich durch Spenden finanzierte Social Network-Plattform Diaspora will alle Facebook-Kritiker auf ihre Seite ziehen. Nach dem einjährigen Alpha-Test soll demnächst mit der Beta-Phase und der Öffnung des Projekts für Privatpersonen und Unternehmen gestartet werden.

    Vom großen Erfolg wie Facebook können Google+ und Co. momentan nur träumen. Trotzdem versuchen immer mehr solcher sozialer Netzwerke die User zu überzeugen. Geworben wird damit, Schwachstellen, die bei Facebook bekrittelt werden ausgemerzt zu haben. Mit der Plattform Diaspora wollen die Gründer Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy – der im Herbst 2011 suizid begang – den Usern die größtmögliche Kontrolle über die jeweils veröffentlichten Daten geben.

    Vorerst nur für Auserwählte
    Im Laufe der Alpha-Phase wurden Einladungs-E-mails an Unterstützer und Freunde verschickt, dann bekamen auch Interessierte die Chance auf eine Einladung. Demnächst soll das Ganze nun jedem User frei zur Verfügung stehen. Das Anliegen der Begründer von Diaspora, die allesamt Studenten an der New York Univertity sind, ist es, eine Plattform anzubieten, die frei von Werbung bleibt und nicht mit den geposteten Daten der User arbeitet.

    “Diaspora ist eine Non-Profit-Organisation, die sich allein über Spenden finanziert. Jeder soll seine persönlichen Daten selber besitzen und verwalten können und ganz genau bestimmen, welche Inhalte er wem zugänglich macht”, so der deutsche Diaspora-Sprecher Falko Kraft gegenüber der Zeit. Aus diesem Grund hat Diaspora schon vor Beginn der Alpha-Phase einen Spendenaufruf gestartet um die Entwicklung zu finanzieren. Dabei kamen Spenden in Höhe von 200.000 US-Dollar zusammen.

    Diaspora oder Facebook
    Diaspora positioniert sich aber nicht als Facebook-Gegner, ganz im Gegenteil. Alles was auf Diaspora gepostet und geteilt wird lässt sich parallel auch auf Facebook und Twitter veröffentlichen.

    Geboten wird eigentlich alles, was auch auf den anderen Plattformen möglich ist. Nachrichten und Bilder mit Freunden austauschen, Botschaften auf Pinnwände schreiben. Der Unterscheid liegt darin, dass immer nur eine bestimmte Gruppe an Menschen angeschrieben wird, was aber wieder an die bereits bei Google+ verwendeten Circles erinnert. Ziel sei es aber nicht andere Netzwerke auszustechen, es gehe den Begründern allein darum das Leben der Nutzer positiv zu beeinflussen.

    Die aktuelle Planung der Öffnung des Projekts wird aber überschattet durch den Tod von Mitbegründer Ilya Zhitomirskiy, der sich im Alter von 22 Jahren das Leben nahm. Seine Kollegen wollen das Projekt aber auch in seinem Namen fortsetzen.

    Damit Diaspora sich durchsetzen kann muss jetzt aber zuerst daran gearbeitet werden, Anhänger zu gewinnen. Und ob es so leicht ist die User von einer bereits etablierten sozialen Plattform, wo man bereits mit den Anwendungen vertraut ist weg zu bringen, zu einer noch ziemlich Unbekannten, bleibt abzuwarten.

  9. #788
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    Tablet Computer erobern den Massenmarkt

    Im Jahr 2011 werden in Deutschland voraussichtlich 2,1 Millionen Tablet Computer verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Absatzplus von 162 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Marktforschungsergebnisse. Damit entwickelt sich der Tablet-Markt noch rasanter als erwartet. Im Frühjahr lag die Absatzprognose noch bei 1,5 Millionen Stück. „Tablet Computer erobern den Massenmarkt und erreichen immer breitere Nutzergruppen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Im aktuellen Weihnachtsgeschäft gehören die Geräte zu den absoluten Rennern. Laut einer BITKOM-Umfrage wollen 13 Prozent aller Bundesbürger in dieser Saison ein Tablet verschenken oder anschaffen. Die Geräte kosten im Schnitt 534 Euro, ein Preisrückgang von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz mit Tablet Computern steigt im Jahr 2011 in Deutschland um 141 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

    Tablet Computer sind tragbare Geräte, die über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden und über einen drahtlosen Internetzugang per WLAN oder das Mobilfunknetz verfügen. Den Prognosen zufolge wird der Aufwärtstrend im kommenden Jahr anhalten. Die Verkaufszahlen von Tablet Computern steigen in Deutschland 2012 um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück. Der Umsatz legt voraussichtlich um 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. „Der Erfolg der Tablets führt zu spürbaren Verschiebungen im PC-Markt“, sagte Kempf. Innerhalb von zwei Jahren haben Tablet Computer nach Stückzahlen bereits einen Marktanteil von 16 Prozent am gesamten PC-Markt erreicht. Das bekommen vor allem die kleinen Netbooks zu spüren, deren Absatz im Jahr 2011 um 35 Prozent auf 900.000 Stück sinkt.

    Auswirkungen sind auch bei Notebooks zu spüren, die mit 50 Prozent den Großteil des Marktes ausmachen. „Die Substitutionseffekte bei Notebooks beschränken sich derzeit auf den Privatkundensektor“, sagte Kempf. Während der Absatz von Business-Notebooks in Deutschland im Jahr 2011 um 8 Prozent auf 3 Millionen Stück zulegt, schrumpfen die Verkaufszahlen bei Privatverbrauchern um 15 Prozent auf 3,8 Millionen Stück.

    Unter dem Strich werden im laufenden Jahr 13,4 Millionen Personal Computer inklusive Tablets in Deutschland verkauft. Die Verkaufszahlen liegen damit auf Vorjahresniveau. Der Umsatz sinkt wegen fallender Preise den BITKOM-Prognosen zufolge um 1,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro.

  10. #789
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    Deutscher ITK-Markt wird voraussichtlich die 150-Milliarden-Euro-Marke knacken

    Der deutsche ITK-Markt soll im nächsten Jahr erstmals die 150-Milliarden-Euro-Marke überschreiten. Für 2012 erwartet der Hightech-Verband BITKOM ein Plus um 2,2 Prozent auf 151,3 Milliarden Euro. „Die Nachfrage wird durch die vielen Innovationen der Hightech-Anbieter getrieben“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf die positive Entwicklung. Innerhalb des Gesamtmarkts liegt der IT-Sektor mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 73 Milliarden Euro vorne. Aber auch die Telekommunikation kommt nach einem schwierigen Jahr 2011 wieder in den positiven Bereich und steigert sich um 0,4 Prozent auf 66 Milliarden Euro. Dank Sport-Großereignissen wie der Fußball-EM – die regelmäßig den Absatz von Fernsehern beflügeln – wird sich zudem der Markt für Consumer Electronics langsam erholen und nur noch um 1,5 Prozent auf rund zwölf Milliarden Euro schrumpfen. „Die Schuldenkrise in Europa hatte bislang keine signifikanten Auswirkungen auf den Hightech-Markt. Die BITKOM-Branche ist auch für 2012 sehr zuversichtlich“, sagte Kempf.

    Neue Geräte für den mobilen Internetzugang haben das stärkste Wachstumspotential. Der Umsatz mit Tablet-PCs beispielsweise legt um knapp 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu, Smartphones erreichen sogar ein Plus von 23 Prozent auf fünf Milliarden Euro. Besonders stark entwickelt sich seit Jahren der Umsatz mit Software. Sowohl 2011 als auch 2012 steigert er sich um über fünf Prozent auf dann 17 Milliarden Euro. Im TK-Sektor legen vor allem mobile Datendienste (plus zehn Prozent) zu. Sprachdienste schrumpfen hingegen, sowohl im Festnetz als auch in der Mobilkommunikation.

    Der BITKOM-Index, für den der Hightech-Verband seit Jahren quartalsweise die Umsatzerwartungen der Unternehmen erfasst, liegt derzeit bei plus 60 Punkten. Er bewegt sich damit deutlich über dem Ifo-Index für die Gesamtwirtschaft, der derzeit bei minus 9 Punkten notiert.

    Cloud Computing bleibt auch 2012 der wichtigste Technologie- und Markttrend, gefolgt von mobilen Apps und Sicherheitslösungen. Stark an Bedeutung gewinnen soziale Medien im Business-Umfeld. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des BITKOM unter mehr als tausend Unternehmen der Branche. „Cloud Computing und Sicherheit, Mobility und soziale Medien werden die bestimmenden Themen im nächsten Jahr sein“, so Kempf.

    Politisch werden aus BITKOM-Sicht im Wesentlichen zwei Themen das Jahr 2012 bestimmen: intelligente Netze sowie Datenschutz und Sicherheit. „Der Aufbau intelligenter Netze ist wohl vielleicht das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, betonte Kempf. Es betrifft die Energieversorgung, den Verkehr, das Gesundheitssystem, Bildungswesen, öffentliche Verwaltung und natürlich Super-Breitband. Etwa 130 Milliarden Euro müssen in den kommenden Jahren allein in Deutschland dafür investiert werden. „Bei diesem Projekt wollen wir die Bevölkerung von Beginn an mitnehmen, im Sinne einer absolut offenen Kommunikation. Wir brauchen mehr Vertrauen in neue Technologien. Dieses Vertrauen wollen und werden wir uns verdienen.“

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    Weihnachtsgeschäft mit Hightech über Vorjahresniveau

    Der Boom bei Smartphones und Tablets hat sich bereits im Vorfeld der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts angedeutet. Nach einer Umfrage im Auftrag des BITKOM wollen 16 Prozent der Bundesbürger rund um Weihnachten ein Smartphone anschaffen oder verschenken und 13 Prozent einen Tablet Computer. Ebenfalls stark gefragt: Flachbildfernseher (11 Prozent) und Digitalkameras (11 Prozent). Besonders beliebt als Weihnachtsgeschenk sind digitale Medien. Fast ein Viertel aller Deutschen (23 Prozent) erklärte, zu Weihnachten Spiele-Software verschenken zu wollen. Auf dem gleichen Niveau liegen Musik-CDs (26 Prozent), Guthaben für Prepaid-Karten von Smartphones/Handys (24 Prozent) sowie DVDs (23 Prozent). Kempf: „Lifestyle-Elektronik und digitale Medien gehören heute zum Fest wie Weihnachtsmann und Tannenbaum.“

    Der Hightech-Verband BITKOM hat eine positive Bilanz des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts mit hochwertiger Elektronik und digitalen Medien gezogen. „Nach einem eher verhaltenen Start hat das Weihnachtsgeschäft mit hochwertigen Hightech-Geräten kurz vor dem Fest richtig Fahrt aufgenommen. Die absoluten Renner in diesem Jahr sind Smartphones und Tablet Computer“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Ungeachtet von Schuldenkrise und gedämpften Konjunkturaussichten haben sich die deutschen Verbraucher zu Weihnachten mit Hightech eingedeckt.“ Der BITKOM rechnet wegen der vielen verkaufsoffenen Tage mit einer starken Nachweihnachtswoche. Unter dem Strich erwartet der Verband ein leichtes Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr.

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