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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #841
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    Trend zu Musik-Streaming per Internet

    Musik-Streaming aus dem Netz ist in Deutschland angekommen. Mehr als 12 Millionen Bundesbürger nutzen die Dienste, bei denen man auf Knopfdruck Musik aus dem Netz abspielen kann. Dabei greifen rund 4,5 Millionen Deutsche mehrfach pro Woche auf Angebote von Rdio, Napster, Audeo und Co. zu, die übrigen nutzen die Angebote hin und wieder. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Der Trend geht auch in der Musik immer stärker weg vom Besitz von CDs oder Dateien und hin zur reinen Nutzung. Streaming stellt für Musikliebhaber ein attraktives Angebot dar, bei dem außerdem keine urheberrechtlichen Probleme auftreten“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bei diesen Angeboten werden Songs in der Regel nicht auf dem eigenen Rechner gespeichert, sondern per Datenleitung fürs direkte Hören übertragen. In Zukunft dürfte es in Deutschland noch deutlich mehr Nutzer solcher Dienste geben. Bisher kennt nur knapp jeder dritte Internetnutzer entsprechende Musik-Streaming-Dienste.

    Zu den neueren Angeboten für deutsche Internetnutzer gehören Musik-Streaming-Flatrates. Seit Jahresbeginn ist die Anzahl der Anbieter solcher Streaming-Dienste, bei denen man für einen Pauschalbetrag im Monat viele Millionen Titel hören kann, hier zu Lande stark gestiegen. Der Service kann über viele verschiedene internetfähige Geräte wie PCs, Tablet-Computer und Smartphones oder auch auf modernen Stereoanlagen direkt ohne PC genutzt werden. Viele Dienste ermöglichen die Erstellung von Offline-Playlists. Dadurch kann die Musik auch gehört werden, wenn gerade keine Internetverbindung besteht. Im vergangenen Jahr gab es nur drei entsprechende Angebote. Mittlerweile kann zwischen zehn verschiedenen Anbietern ausgewählt werden. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Einigung zwischen BITKOM und der Verwertungsgesellschaft Gema im vergangenen Dezember. Durch die Vereinbarung wurde bei der Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote Klarheit geschaffen. „Die Einigung zwischen BITKOM und Gema für Streaming-Angebote hat deutschen Kunden endlich auch Zugang zu vielen international bereits etablierten Anbieter verschafft“, sagte Kempf.

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  3. #842
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    Weltweiter ITK-Markt wächst um 5 Prozent

    Der weltweite ITK-Markt bleibt trotz der europäischen Finanz- und Bankenkrise auf einem stabilen Wachstumskurs. Der globale Umsatz wird in diesem Jahr voraussichtlich um 5,1 Prozent auf 2,57 Billionen Euro steigen. Die beiden großen Segmente Informationstechnologie und Telekommunikation wachsen mit jeweils 5 Prozent beide gleich kräftig. Regional hingegen entwickeln sich die Märkte sehr unterschiedlich. In den Schwellenländern boomt die Branche, während sie in Westeuropa weitgehend stagniert oder gar schrumpft. Zu diesem Ergebnis kommt das European Information Technology Observatory (EITO) in seiner neuen Publikation „ICT Market Report 2012/13“. „Mobilität ist der stärkste Markt-Treiber im Technologiesektor“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. In Industrieländern sorgt der Trend zur mobilen Datennutzung für zusätzliche Umsätze in der Telekommunikation. In Schwellenländern werden Handys, Laptops, Tablets und Co. sogar zum zentralen Zugang für die Nutzung von Informationstechnologie. „Die Schwellenländer investieren massiv in die mobile ITK-Infrastruktur und den Ausbau der entsprechenden Kapazitäten“, sagt Kempf.

    Die Schwellenländer stehen in diesem Jahr bereits für mehr als ein Viertel (27 Prozent) der weltweiten ITK-Nachfrage. Bis 2020 wird ihr Anteil auf fast die Hälfte steigen. So wächst der chinesische Markt in diesem Jahr voraussichtlich um 12 Prozent auf 220 Milliarden Euro. China wird bereits in diesem Jahr Japan als weltweit zweitgrößten ITK-Nachfrager ablösen.

    Westeuropa ist die Region mit dem geringsten Wachstum. Der ITK-Umsatz soll um 1,2 Prozent auf 617 Milliarden Euro steigen – sofern sich die Euro-Krise nicht weiter zuspitzt. Für 2013 wird ein Wachstum von 1,4 Prozent erwartet. Kempf: „Viele westeuropäischen Märkte leiden stark unter den Folgen der Euro-Krise, nur Osteuropa wächst ähnlich schnell wie der Weltmarkt. Auch Deutschland ist mit einem Plus von 1,6 Prozent eine positive Ausnahme und stabilisiert die europäische ITK-Branche.“

  4. #843
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    PC-Kenntnisse: Deutschland fällt zurück

    Deutschland ist bei Computer-Kenntnissen im internationalen Vergleich zurückgefallen. 2008 lag Deutschland auf Platz vier der EU-Rangliste. Damals verfügten 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse. Diese Quote ist nun leicht auf 58 Prozent gefallen. Das reicht derzeit nur noch für Rang zehn in der EU, viele Länder sind vorbei gezogen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute unter Bezug auf eine Erhebung der EU mit. An der Spitze liegen Island mit 77 Prozent und Luxemburg mit 75 Prozent. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer verfügt gut die Hälfte (52 Prozent) der EU-Bürger über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. Das ist eine Steigerung im Vergleich zu 2008 um 5 Prozentpunkte. Der Fachkräftemangel bleibt das größte Wachstumshemmnis der Branche. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) will in diesem Jahr zusätzliches Personal einstellen. Zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) leiden nach eigenen Angaben aber darunter, für offene Stellen nicht das geeignete Personal zu finden. Das ergab eine aktuelle Umfrage des BITKOM unter seinen Mitgliedsunternehmen. Laut BITKOM gibt es in Deutschland derzeit rund 38.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig zu besetzen sind. Aus BITKOM-Sicht müssen mehr junge Menschen für die technische Themen, Ausbildungen und Studiengänge begeistert werden. Außerdem solle Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe II eingeführt werden. Ziel des BITKOM ist, die Zahl der Studienabgänger und Auszubildenden im Technologiesektor zu steigern. Zudem will BITKOM mehr Frauen für die Hightech-Branche gewinnen.

  5. #844
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    Smartphone-Besitzer vernachlässigen Sicherheit

    Viele Smartphone-Besitzer vernachlässigen die Sicherheit ihres Geräts. Fast jeder zweite (47 Prozent) nutzt nach eigenen Angaben keinen Virenschutz, jeder fünfte verzichtet komplett auf jegliche Sicherheitsfunktionen. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Bei der Nutzung von internetfähigen Smartphones sind der Schutz des Endgeräts und die Sicherheit der gespeicherten Daten genauso wichtig wie bei jedem PC auch“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Smartphones sind keine Handys, Smartphones sind Hochleistungs-Computer, mit denen man auch telefonieren kann.“

    Die Bedrohung durch Cyberkriminalität, Viren oder Diebstahl hat für Smartphones stark zugenommen. „Jeder Smartphone-User sollte zumindest einen Antivirenschutz nutzen sowie Sicherheitsfunktionen wie den standardmäßig angebotenen Zugriffsschutz“, so Kempf.

    Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen ist es sogar jeder zweite (51 Prozent). Mit Smartphones können die Nutzer ins Internet gehen und sich verschiedene Zusatzprogramme, sogenannte Apps, auf ihr Gerät laden. Auf Smartphones sind häufig sensible berufliche Informationen und auch intime private Daten gespeichert – von elektronischen Postfächern über Adressbücher bis zu Fotoalben. Zudem haben die meisten Nutzer den Zugriff auf verschiedene Webservices für Fotos, Musik oder auf Onlineshops wie Reiseveranstalter eingerichtet. Die Zugriffsdaten wie Name und Passwörter für diese Dienste sind ebenfalls auf dem Smartphone gespeichert. „Das Smartphone wird immer mehr zur technischen Basis für den Identitätsnachweis bei Online-Transaktionen“, sagt Kempf. Der Verlust des Mobiltelefons kann daher schwerwiegende Folgen haben. Nach einer BITKOM-Umfrage hat rund jeder zehnte Deutsche ab 14 Jahren sein Handy schon einmal verloren.

    Nur jeder sechste Smartphone-Besitzer (16 Prozent) nutzt ein Programm, mit dem das Mobiltelefon bei Verlust geortet werden kann. Lediglich jeder Neunte (11 Prozent) hat eine Software installiert, mit dem nach einem Verlust per Fernzugriff alle Daten gelöscht werden können. Ähnlich wenige (12 Prozent) nutzen auf ihrem Mobiltelefon einen so genannten Passwort-Safe, das ist eine Software zur sicheren und zentralen Verwaltung von Zugangscodes.

    Grundsätzlich sollten Smartphone-Besitzer folgende Tipps beherzigen:
    • Zugriff auf Smartphone schützen, etwa durch Eingabe einer PIN
    • Sicherheitsfunktionen nutzen und Antivirenprogramm installieren
    • Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren
    • Updates von Apps und Betriebssystem möglichst umgehend installieren
    • Gesundes Misstrauen: Nicht jeden Anhang öffnen, nicht jedem Link folgen

  6. #845
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    Praktische Tipps gegen Kostenfallen im Web

    Internetnutzer sollten auch nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes gegen Kostenfallen im Internet am 1. August bei Online-Transaktionen die gebotene Vorsicht walten lassen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. „Das neue Gesetz gegen Kostenfallen im Web bringt mehr Klarheit und verringert die Risiken, kann aber keinen absoluten Schutz vor Betrug bieten“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Wer mit betrügerischer Absicht oder krimineller Energie im Internet Geschäfte machen will, wird sich von dem Gesetz ebenso wenig beeindrucken lassen wie unseriöse Anbieter mit Sitz außerhalb Deutschlands.“ Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor, dass Verbraucher in Deutschland bei Online-Bestellungen ausdrücklich auf die Kostenpflicht hingewiesen werden und auf einen entsprechend beschrifteten Knopf drücken müssen, ehe es zum Vertragsschluss kommt.

    BITKOM sieht in dem Gesetz vor allem eine Möglichkeit, gegen so genannte Abo-Fallen im Internet vorzugehen. Dabei versuchen Betrüger, mit vermeintlichen Gratis-Inhalten abzukassieren. Sie schieben Besuchern, die sich auf ihren Seiten registrieren, im Kleingedruckten kostenpflichtige Abonnements unter. Solche Seiten locken mit Unterhaltungsangeboten, praktischen Tipps oder Produkten zum Nulltarif – von Witzen über Hausaufgabenhilfen bis zu angeblicher Gratis-Software. „Internetnutzer können sich vor Abo-Fallen in den meisten Fällen wirksam schützen“, betont Rohleder. „Am besten beugt man vor, indem man ohne triftigen Grund keine Kontakt- oder Zahlungsdaten angibt, dubiose Angebote grundsätzlich meidet und das Kleingedruckte liest.“

    Hier die Tipps des BITKOM, wie man Kostenfallen aus dem Weg geht und wie Nutzer reagieren können, wenn sie zur Kasse gebeten werden:

    1. Vorsicht mit persönlichen Daten
    Internetnutzer sollten ein gesundes Misstrauen zeigen, wenn sie für angeblich kostenlose Web-Inhalte oder bestimmte Dienstleistungen Namen und Adresse angeben sollen. Das gleiche gilt für Telefonnummern, E-Mail-Adressen und erst recht für Bank- und Kreditkartendaten. Für die Lektüre oder den Download von Gratis-Inhalten sind diese Daten in aller Regel nicht nötig. Wenn Sie Zweifel an der Seriosität haben und befürchten, Ihre Angaben könnten missbraucht werden: Finger weg!

    2. Das Kleingedruckte lesen
    Bei manchen Angeboten ist es notwendig, Namen und Adresse anzugeben – etwa, wenn Sendungen per Post zugestellt werden sollen. Insbesondere bei unbekannten Anbietern sollten Kunden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und andere klein gedruckte Textpassagen aufmerksam lesen. Dort sollten keine versteckten Zahlungsverpflichtungen enthalten sein. Ein Zeichen für Seriosität ist ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Verantwortlichen. Zudem sollte eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für Rückfragen angegeben sein.

    3. Im Zweifel nicht zahlen
    Wer Geld verlangt, muss einen Vertragsabschluss nachweisen können. Nutzer von Webseiten sollten nicht zahlen, wenn sie sich getäuscht fühlen. Ein Vertrag kommt nur zustande, wenn die Kunden über die Bedingungen des Angebots informiert sind und diese bewusst akzeptieren. Das muss der Anbieter nachweisen können. Gerichte haben entschieden, dass bei fehlenden oder versteckten Preisangaben kein Vertrag zustande kommt. Internetsurfer sollten sich nicht beeindrucken lassen, wenn mit Anwälten, Inkasso, einer Zwangsvollstreckung oder Strafanzeige gedroht wird. Hier wird in den allermeisten Fällen lediglich eine Drohkulisse aufgebaut. Rechtlich gesehen haben die Falschspieler kaum Chancen, es kommt fast nie zu Gerichtsprozessen. Nutzer, die voreilig zahlen, erkennen die unseriösen Verträge dagegen an und können sich nicht mehr wehren.

    4. Vertrag bestreiten und Widerrufsrecht nutzen
    Internetnutzer sind nicht verpflichtet, auf nachweislich unseriöse Forderungen einzugehen. Wer sicher gehen will, sollte aber den vom Anbieter behaupteten Vertrag für alle Fälle anfechten und hilfsweise auch im Rahmen des Widerrufsrechts widerrufen. Musterbriefe halten die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentralen Im Internet bereit. Tipp: Den Brief am besten per Einschreiben mit Rückschein versenden und keine persönlichen Daten angeben, die der Anbieter noch nicht kennt. Lassen Sie sich aber nicht auf einen langen Schriftwechsel mit Abzockern ein. Übrigens: Das Widerrufsrecht bleibt bei Abo-Fallen meist über die gesetzliche 14-Tages-Frist hinaus gültig.

    5. Mahnbescheid widersprechen
    Hartnäckige Bauernfänger lassen ihren Opfern einen gerichtlichen Mahnbescheid zustellen. Das bedeutet nicht, dass die Forderung berechtigt ist, aber die Empfänger müssen reagieren. Sie haben zwei Wochen Zeit, dem Bescheid schriftlich zu widersprechen. Rechnen Sie die Postlaufzeit ein. Eine Begründung muss nicht angegeben werden. Der Widerspruch reicht meist, Betrüger reichen in der Regel keine Klage mehr ein.

    6. Eltern haften nicht für Kinder
    Kinder und Jugendliche unter 18 dürfen keine teuren Abo-Verträge schließen, wenn ihre Eltern nicht einwilligen. Ohne Zustimmung ist ein solcher Vertrag wirkungslos, und die Eltern müssen nicht zahlen. Das gilt zumindest dann, wenn der geforderte Betrag über ein übliches Taschengeld hinausgeht. Selbst wenn Minderjährige ihr Alter falsch angegeben haben, haften Eltern nicht. Nach Meinung von Experten ist es Sache der Anbieter von Web-Inhalten, für eine effektive Alterskontrolle zu sorgen.

  7. #846
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    Neue Linux-Kernel bringen Performance-Verbesserungen

    Neue Linux-Kernel bringen Performance-Verbesserungen


    Der kürzlich veröffentlichte Kernel 3.0.39 sowie der in Kürze erwartete Kernel 3.2.25 bringen nicht nur kleinere Korrekturen und Erweiterungen, sondern auch eine ganze Reihe von Performance-Optimierungen. Damit wandelt sich die Strategie bei der Pflege älterer Kernel-Versionen etwas, denn solche Anpassungen waren bei Stable- und Longterm-Kerneln bislang unüblich, um das Einschleppen von Fehlern möglichst zu vermeiden.

    Den Weg dazu hatten der Suse-Kernel-Entwickler Mel Gorman sowie Stable- und Longterm-Kernel-Betreuer Greg Kroah-Hartman bereits während der Entwicklung von Linux 3.5 gelegt, als sie eine Erweiterung der Regeln für Stable- und Longterm-Kernel vornahmen. Sie erlaubt Änderungen, die für die Performance- oder das Interaktivitätsgefühl wichtige Probleme ausräumen, obwohl bei solchen Eingriffen das Risiko größer ist, dass die gut gemeinten Änderungen neue Fehler verursachen. Wie bisher müssen solche Änderungen oder ein Äquivalent zuvor in den Hauptentwicklungszweig von Linux eingezogen sein, sofern das Problem dort auch besteht.

    Die jetzt eingebrachten Änderungen hat Gorman zusammengetragen und vorab zur Begutachtung an die Mailingliste der Kernel-Entwickler gesandt. Die meisten der dort sehr detailliert beschriebenen Änderungen sind in Linux 3.0.39 eingezogen oder sollen Bestandteil von 3.2.25 werden.

    Typische Linux-Systeme dürften durch die Anpassungen allerdings nicht spürbar schneller werden. Bei bestimmten Umgebungsbedingungen sollten sich die Kernel allerdings besser verhalten oder flotter arbeiten, wie etwa die Kommentare zu zwei der aufgenommenen Änderungen erläutern (1, 2); auf einem SGI-UV-System mit 640 Prozessorkernen soll etwa der Datendurchsatz von 300 auf 430 MByte pro Sekunde steigen, wenn 120 Threads parallel auf ein Dateisystem im Arbeitsspeicher (Tmpfs) schreiben.

    Quelle: heise.de

  8. #847
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    UMTS-Boom setzt sich fort

    Das mobile Internet boomt. Die Nutzerzahlen und das Datenvolumen sind im vergangenen Jahr stark angestiegen. Ende 2011 nutzten fast 29 Millionen Deutsche den Mobilfunkstandard der 3. Generation, UMTS. Das waren 7,4 Millionen oder 35 Prozent mehr als im Jahr zuvor, was dem bislang stärksten absoluten Wachstum seit Einführung des UMTS-Standards vor mehr als zehn Jahren entspricht. Noch stärker gestiegen ist das mobil übertragene Datenvolumen. Hier gab es ein Plus von 42 Prozent von 65 Millionen auf rund 93 Millionen Gigabyte. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur mit. „Die leistungsfähigen Smartphones und Tablet-PCs verhelfen der UMTS-Technologie zu einem zweiten Frühling“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Das mobile Surfen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ UMTS ermöglicht Datenübertragungen von bis zu 14,4 Megabit/Sekunde (Mbit/s), typisch sind 2 bis 7 Mbit/s.

    Der Startpunkt für das mobile Internet war die Versteigerung der UMTS-Mobilfunkfrequenzen im Sommer 2000. Der Erlös brachte dem Bund umgerechnet 50,8 Milliarden Euro ein. Fünf Jahre später war die Bilanz noch bescheiden: 2,4 Millionen UMTS-Nutzer und kaum nennenswerte Umsätze. Dann wendete sich das Blatt: Die Netze waren ausgebaut, die Handys wurden multimediatauglich und die Preise für die mobile Datenübertragung sanken. Den endgültigen Durchbruch brachte schließlich die neue Generation der hochwertigen Smartphones. Während UMTS neue Rekorde feiert, wird mit dem neuen Standard LTE schon die Nachfolgetechnologie für mobiles Super-Breitband eingeführt. LTE steht für Long Term Evolution. Möglich sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Die derzeit typische Bandbreite liegt zwischen 5 bis 20 Mbit/s je Teilnehmer, mit der Weiterentwicklung LTE-Advanced werden 30 bis 180 Mbit/s erreicht. Filme oder andere datenintensiven Anwendungen werden so spürbar schneller übertragen. Grundlage für den LTE-Ausbau ist ebenfalls eine Frequenzauktion der Bundesnetzagentur, die im April und Mai 2010 stattgefunden hat. Der Erlös betrug 4,4 Milliarden Euro. Nur zwei Jahre nach Ende der Frequenz-Auktion sind rund 15 Millionen Haushalte mit LTE erreichbar.

    In Deutschland gibt es rund 115 Millionen Mobilfunkverträge, fast 1,4 pro Einwohner. 88 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre besitzen mindestens ein Handy. Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage besitzt jeder dritte Deutsche (34 Prozent) aktuell ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen ist es sogar jeder zweite (51 Prozent). Smartphones sind hochwertige Mobiltelefone, die in der Regel über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Das erleichtert die Nutzung mobiler Internetanwendungen, Navigationsdienste oder Spiele.

  9. #848
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    Deutschland ist Vorreiter beim mobilen Breitband

    Dem neuen Mobilfunkstandard LTE steht ein rasantes Wachstum bevor. Bis 2016 wird die Zahl dieser mobilen Breitbandanschlüsse in Deutschland von zuletzt knapp 100.000 auf voraussichtlich 34 Millionen steigen. Dann werden 41 Prozent der Bundesbürger einen solchen schnellen Internetzugang nutzen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM unter Berufung auf eine aktuelle Studie des European Information Technology Observatory (EITO) hin. Deutschland liegt damit an der Spitze in Westeuropa. In Großbritannien werden in vier Jahren voraussichtlich 39 Prozent der Einwohner mit LTE per Hochgeschwindigkeit online gehen, in Italien 35 Prozent und in Frankreich und Spanien jeweils 32 Prozent. Im Durchschnitt aller westeuropäischen Länder beträgt der Anteil der Prognose zufolge 37 Prozent.

    Aus BITKOM-Sicht profitiert Deutschland davon, dass LTE hierzulande bereits Ende 2010 kommerziell gestartet ist, und nicht erst in diesem Jahr wie in den vergleichbaren großen westeuropäischen Ländern. Es zahle sich auch aus, dass die Politik den Weg für die Nutzung der Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende frühzeitig frei gemacht hat. Diese Frequenzen sind durch die Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks nutzbar geworden und eignen sich besonders gut für eine Versorgung dünn besiedelter Regionen mit Breitband-Internet. Zudem haben die Telekommunikationsunternehmen bereits hohe Summen in den Ausbau der Technologie investiert. Bis 2015 werden Investitionen in Höhe von acht bis zehn Milliarden Euro in den LTE-Ausbau fließen. Der Ausbau könnte noch schneller erfolgen, würde die Bundesnetzagentur die vorliegenden Anträge der Netzbetreiber zügiger bearbeiten können. Derzeit gibt es Verzögerungen bei der Genehmigung von Anträgen für die Aufrüstung bestehender Mobilfunkstationen auf den LTE-Standard. Dadurch verzögert sich eine flächendeckende Einführung.

    Der LTE-Standard (LTE: Long Term Evolution) ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht in erster Version Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 75 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die derzeit in der Praxis meistgenutzte Bandbreite liegt zwischen 5 und 20 Mbit/s. Mit der anstehenden Weiterentwicklung des Standards zu LTE-Advanced werden 10 bis 60 Mbit/s im Praxisbetrieb erreicht.

    Um die Lizenzvorgaben der Bundesnetzagentur zu erfüllen, haben die Anbieter zunächst ländliche Gebiete ohne Breitbandanbindung mit LTE ausgerüstet. Die Versorgungsauflagen sind in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen und damit in elf der 13 mit Breitband unterversorgten Bundesländern erfüllt worden. In den beiden verbliebenen Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist laut Bundesnetzagentur der Ausbau bereits so weit vorangeschritten, dass auch dort in Kürze eine flächendeckende Breitbandversorgung dargestellt wird. Derzeit wird LTE vor allem als Internetzugang von Privathaushalten und Geschäftskunden in jenen Regionen genutzt, in denen kein Festnetz-Breitband verfügbar ist. Parallel dazu entwickeln die Hersteller neue mobile Endgeräte. Bereits länger verfügbar sind Modems und LTE-Sticks für PCs, inzwischen gibt es aber auch die ersten LTE-Smartphones, in Kürze kommen LTE-fähige Tablet-PCs auf den Markt.

  10. #849
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    Markt für Unterhaltungselektronik wächst um 2,3 Prozent

    Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 2,3 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro. Insbesondere der Absatzboom bei Flachbildfernsehern trägt zu diesem Plus bei. Zum ersten Mal werden in Deutschland innerhalb eines Jahres über 10 Millionen Fernsehgeräte verkauft. Das ergab eine aktuelle Studie der GfK Konsumforschung für den Hightech-Verband BITKOM. Der BITKOM stellte die neuen Zahlen eine Woche vor dem Start der Internationalen Funkausstellung (IFA) vor. „Die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik ist trotz der sich abkühlenden Gesamtkonjunktur ungebrochen“, sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium. „Innovative Produkte wie Smart TV, 3D-Fernsehen und hochwertige Digitalkameras treiben den Markt.“

    Innerhalb der Unterhaltungselektronik stehen Flachbild-Fernseher für fast die Hälfte (49 Prozent) der Umsätze. Die Verkaufszahlen steigen voraussichtlich um 7,7 Prozent auf 10,2 Millionen TV-Geräte, der Umsatz um 6,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis für Fernseher bleibt dank des Trends zu neuen Funktionen wie 3D oder Internetfähigkeit weitgehend stabil. Die Verbraucher geben im Schnitt 613 Euro für ein Fernsehgerät aus, im Vorjahr waren es 623 Euro. Vor allem internetfähige Fernseher boomen. Wurden im vergangenen Jahr noch 3,4 Millionen so genannte Smart-TV-Geräte verkauft, werden es dieses Jahr voraussichtlich 4,9 Millionen sein. „Erst vor wenigen Jahren haben digitale Flachbildfernseher die analogen Röhrenfernseher verdrängt, nun verdrängen die internetfähigen die nicht-vernetzbaren Geräte“, sagte Haupter. Im kommenden Jahr werden zum ersten Mal mehr Smart-TV-Geräte verkauft als Fernseher ohne Internet-Anschluss. Ein Vorteil der internetfähigen Geräte: Bislang waren die Funktionen von Fernsehern, Receivern und Co. beim Kauf festgelegt, heute können neue Funktionen dank Apps und Updates vom Verbraucher unkompliziert nachgerüstet werden.

    Einen Nachfrageboom gibt es auch bei Blu-ray-Playern, dem Nachfolger der DVD. Der Absatz wächst um 41 Prozent auf rund 2 Millionen verkaufte Geräte. Gründe sind vor allem die sinkenden Durchschnittspreise, der Erfolg der hochauflösenden Fernseher und das große Filmangebot auf Blu-ray-Disks. Im Jahresvergleich sinkt der Durchschnittspreis für Blu-ray-Spieler um fast ein Sechstel von 163 auf 137 Euro.

    Bei Digitalkameras ist die Preisentwicklung umgekehrt. Die deutschen Verbraucher geben in diesem Jahr durchschnittlich 224 Euro für ein Gerät aus, nach 206 Euro im Vorjahr. Das Marktvolumen wächst um 2,8 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. „Der Trend im Foto-Markt geht eindeutig zu hochwertigen Geräten. Handy-Kameras werden immer leistungsfähiger. Wer sich heute zusätzlich eine Digitalkamera kauft, legt meist Wert auf besonders hohe Qualität und eine gute Ausstattung“, sagte Haupter. Im Trend liegen insbesondere Systemkameras. Sie sind klein und handlich wie eine digitale Kompaktkamera, dank ihrer Wechselobjektive aber qualitativ vergleichbar mit sehr viel größeren Spiegelreflexkameras.

    Eine politisch bedingte Sonderkonjunktur gibt es seit vergangenem Jahr bei den Set-Top-Boxen. Per Gesetz wurde das analoge Satellitenfernsehen zum 1. Mai 2012 abgeschaltet. Viele Verbraucher mussten sich neue Empfänger kaufen. 2011 und 2012 wurden und werden jeweils 7 Millionen Set-Top-Boxen abgesetzt, 2010 waren es noch 6,2 Millionen.

    Nach der Digitalisierung findet derzeit mit der Vernetzung ein erneuter Umbruch in der Branche statt. „Das Internet hält Einzug in die Unterhaltungselektronik und bringt einen neuen Innovationsschub“, sagte Haupter. So werden Musik oder Filme aus dem Internet direkt auf Fernseher oder Stereoanlage gezogen. Oder es können Zusatzfunktionen von Geräten aus dem Internet nachgeladen werden. Die früheren Trennlinien zwischen der IT- und Telekommunikationsbranche einerseits und der Unterhaltungselektronik andererseits verschwinden. Haupter: „Digitale Alleskönner wie Smartphones und Tablet Computer stellen den Markt für Consumer Electronics vor grundsätzliche Herausforderungen. Private und berufliche Nutzung der Geräte lassen sich immer weniger unterscheiden – und damit beginnt eine ganz neue Phase der Konvergenz.“

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    Musik-CD wird zum Ladenhüter

    30 Jahre lang hat die CD den Musikmarkt geprägt, heute ist sie für jeden zweiten Internetnutzer verzichtbar. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Nur jedem zweiten User (51 Prozent) würde die Möglichkeit fehlen, Musik auf CD zu kaufen. Bei den Jüngeren bis 24 Jahren würden lediglich 39 Prozent der CD nachtrauern, in der Altersgruppe über 45 Jahre sind es 57 Prozent. „Das Musikangebot im Web ist unbegrenzt sowie überall und sofort verfügbar. Die CD hat es in diesem Umfeld immer schwerer“, sagt BITKOM-Experte Michael Schidlack. Die CD ist ein Beispiel für die so genannte Virtualisierung von Produkten der Unterhaltungselektronik. Bestimmte Funktionen oder ganze Produktkategorien werden ins Netz verlagert. Fotoalben, Filmarchive und Musiksammlungen wandern aus den Regalen und Schränken in die Cloud. Auch MP3- oder CD-Player werden kaum noch gebraucht. MP3-Dateien können heute von allen Smartphones sowie neuen Autoradios, Hifi-Anlagen und Flachbildfernsehern abgespielt werden.

    Ein weiterer Grund für das abnehmende Interesse an CDs ist die gestiegene Klangqualität von Audiodateien. Bislang mussten sich Musikliebhaber entscheiden: Entweder setzten sie auf CDs und Schallplatten, deren Klang als Maßstab galt, oder sie luden sich Songs als MP3-Dateien aus dem Internet. Bei diesem Format ist die Klangqualität geringer, da die Dateien stark komprimiert sind. Doch die neuen hochauflösenden Web-Formate FLAC, AIFF und WMV können die Qualität der CD sogar übertreffen. „Wer großen Wert auf Klangqualität legt, hat mit den neuen Audio-Formaten eine Alternative, die der klassischen CD überlegen ist“, sagt Schidlack.

    Derzeit werden CDs und MP3-Dateien auf der Festplatte immer häufiger durch Streaming-Angebote ersetzt. Streaming stellt für Musikliebhaber ein attraktives Angebot dar, bei dem zudem keine urheberrechtlichen Probleme auftreten. Bei Streaming-Angeboten werden Songs in der Regel nicht auf dem eigenen Rechner gespeichert, sondern individuell fürs direkte Hören über eine Internetverbindung übertragen.

    In Zukunft dürfte es in Deutschland deutlich mehr Nutzer solcher Dienste geben. Ein Grund für diese Entwicklung: BITKOM und die Verwertungsgesellschaft Gema hatten sich im vergangenen Dezember bei der Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote geeinigt. Damit haben deutsche Kunden Zugang zu vielen international etablierten Anbietern von Musik-Streamings. Schidlack: „Das Streaming wird den Musikmarkt ebenso revolutionieren, wie es vor 30 Jahren die CD getan hat.“

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