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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #891
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    Hacker griffen auch Microsoft a

    Nach Facebook und Apple ist auch Microsoft Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

    Eine geringe Anzahl von Computern sei mit Schadsoftware infiziert worden, teilte Microsoft am späten Freitag mit.Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kundendaten betroffen gewesen seien. Der Angriff sei ähnlich wie bei anderen Unternehmen verlaufen.

    Die Computer bei Facebook und Apple wurden nach bisherigen Informationen über eine präparierte Website für Entwickler mobiler Programme angesteckt. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg aus Ermittlerkreisen steckte dahinter eine kriminelle Bande aus Osteuropa. Mindestens 40 Unternehmen seien Opfer der Attacke geworden. Ziel sei es gewesen, interne Informationen abzugreifen, die man auf dem Daten-Schwarzmarkt verkaufen kann.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #892
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    Smartphones: Telekom bringt Mozilla-OS nach Europa

    Als erster Mobilfunkanbieter will die Deutsche Telekom ein Smartphone mit dem neuen Mozilla-Betriebssystem Firefox OS in Europa auf den Markt bringen. Von dem Betriebssystem versprechen sich mehrere Mobilfunkanbieter mehr Unabhängigkeit von Android und iOS.

    Das Alcatel One Touch Fire soll das erste Smartphone mit Firefox OS in Europa werden. Die kündigte die Deutsche Telekom am Montag an. Zunächst soll das Mobiltelefon mit dem neuen Betriebssystem jedoch nur in Europa verfügbar sein. Damit startet die Telekom als erstes Unternehmen die Offensive mit dem offenen System, von dem sich mehrere Netzanbieter einen wichtigen Schritt hin zur Unabhängigkeit von Google und Apple erhoffen. Beide Unternehmen dominieren derzeit mit den Betriebssystemen Android (68,3 Prozent Marktanteil) und iOS (18,8 Prozent Marktanteil) den Weltmarkt.

    Die Deutsche Telekom kooperiert laut eigenen Angaben seit 2011 mit Mozilla, um die Markteinführung des Firefox OS voranzutreiben. Ziel sei es, offene Standards und den Wettbewerb zwischen den Ökosystemen zu fördern. "Partnerschaften sind für uns ein wichtiges Mittel, um Innovationen den Weg zu bereiten. Im Sinne unserer Kunden wollen wir freie Wahlmöglichkeiten schaffen und setzen deshalb auch auf offene Plattformen", so René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

    Auf den Markt kommen wird das Alcatel One Touch Fire zunächst nur in Polen. Weitere Märkte sollen jedoch noch 2013 folgen. Neben der Telekom arbeitet unter anderem der spanische Telekommunikationsriese Telefonica mit Mozilla zusammen.

  4. #893
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    Markt für Consumer Electronics in Deutschland 2012 mit 3,9 % Wachstum

    Ungeachtet der weltweiten Wirtschafts- und Schuldenkrise ist der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE) in Deutschland 2012 weiter gewachsen. Mit einer Umsatzsteigerung um 3,9 Prozent konnte ein Umsatzvolumen von 28,8 Milliarden Euro erzielt werden (2011: 27,7 Mrd. Euro). „Die Umsätze im vierten Quartal lagen unter unseren Erwartungen, so dass die ursprüngliche Prognose von einem Wachstum um sechs Prozent nicht erreicht werden konnte. Das Jahr 2012 kennzeichnen drei markante Fakten: Erstmals wurde mit Smartphones ein höherer Umsatz erzielt als mit TV-Geräten. Trotz starker Konkurrenz der mobilen Geräte liegt der Absatz von Fernsehgeräten mit 9,6 Millionen Stück auf gleich hohem Niveau wie im Vorjahr. Dabei konnte der Preisverfall deutlich reduziert werden“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats der gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Frankfurt.

    Die Beliebtheit smarter Geräte stieg 2012 weiter an: Smart TV, Smartphones und Tablet-PCs weisen signifikante Steigerungen beim Absatz und Umsatz auf. Darüber hinaus gehörten generell großformatige Fernsehgeräte, Komponenten für die Heimvernetzung, digitale Satelliten-Empfänger und alle Geräte, die eine mobile Mediennutzung erlauben, zu den besonders nachgefragten Produkten.

    Die drei im CEMIX, Consumer Electronic Market Index, beobachteten Produktbereiche zeigten sich 2012 heterogen. Die klassische Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Minus von 1,6 Prozent, die privat genutzten Telekommunikations-Produkte erreichen ein Umsatzplus von 20,1 Prozent und die privat genutzten IT-Produkte erzielten 0,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 51 Prozent und 14,8 Milliarden Euro stellt die klassische Unterhaltungselektronik das größte Segment im Gesamtmarkt. Dabei kommt der größte Um-satzanteil mit sechs Milliarden Euro von den Fernsehgeräten. Der Bereich der privat genutzten Telekommunikationsprodukte erzielt mit 7,5 Milliarden Euro und erzielt damit 26 Prozent des gesamten Umsatzes. Die privat genutzten IT-Produkte erbrachten 6,5 Milliarden Euro und somit 22 Prozent am Gesamtumsatz.

    Die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung am 30. April 2012 führte zu markanten Steigerungen bei digitalen Satelliten-Receivern für Standard- und HDTV. Alle Marktteilnehmer profitierten zudem von der IFA in Berlin, die als weltweite Leitmesse für Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte mit einem Auftragsvolumen von über 3,8 Milliarden Euro und damit als wichtigster Orderplatz der Branche, traditionell starke Impulse setzt.

    Die Marktzahlen der CE-Branche werden von den Marktforschern der gfu-Gesellschafter und der Mitgliedsfirmen des Fachverbands Consumer Electronics des ZVEI sowie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Consumer Electronics Market Index CEMIX erhoben und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) für jedes Quartal veröffentlicht.

    „Entgegen unserer letzten Absatz-Prognose wurden 2012 weniger als zehn Millionen Fernseher abgesetzt. Dennoch blieb der Absatz mit 9,6 Millionen verkauften Fernsehgeräten (- 0,7 %) auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Hingegen konnte der Preisverfall 2012 verringert werden. So stieg der Umsatz in diesem Bereich trotz des Absatzrückgangs um 0,2 Prozent auf sechs Milliarden Euro“, konstatiert Hans-Joachim Kamp.

    Der Trend zu größeren Bilddiagonalen und gut ausgestatteten Geräten setzt sich ungebremst fort: Geräte mit Bildschirmen von 37 Zoll (94 cm) und größer stellen mit 4,2 Milliarden Euro 70 Prozent den größten Umsatzanteil. LCD-TV-Geräte sind mit neun Millionen Stück (+ 2,3 %) die stärkste Produktsorte.

    Das Verschmelzen von Fernsehen und Internet prägte einen starken Trend im TV-Markt 2012. Die Hälfte aller verkauften Fernseher sind Smart TVs (2012: 4,8 Mio., 2011: 3,4 Mio.). Sie bieten die Möglichkeit, zusätzlich zum TV-Programm auf Internet-Inhalte zuzugreifen. Darüber hinaus schreitet die Heimvernetzung mit dem Smart TV als Basis weiter voran. Smartphone und Tablet-PC reihen sich als Zuspieler, intelligente Fernbedienung oder als zusätzlicher Bildschirm (Second Screen) nahtlos in dieses Szenario ein.

    Mit 3,2 Millionen in 2012 (2011: 1,7 Mio.) verkauften 3D-tauglichen TV-Geräten setzt sich die Möglichkeit der räumlichen Darstellung des TV-Bilds weiter durch.

    Im Jahr 2012 erzielten digitale Set-Top-Boxen für Standard (+31 %) und HDTV (+17 %) große Zuwachsraten beim Absatz. Auch die Komplettlösungen für den HDTV-Empfang, Fernsehgeräte mit serienmäßig integrierten digitalen Empfangsteilen, erfreuen sich mit einem Anteil von 93 % an den TV-Geräte-Verkäufen großer Beliebtheit. Blu ray-Player legten im Absatz um 26 Prozent auf 1,8 Millionen zu.

    Die mobile Medien- und Internetnutzung ist beliebter denn je. Portable Geräte werden entsprechend stark nachgefragt.

    Am erfolgreichsten sind die vielfältig nutzbaren Smartphones. 2012 wurden 18,4 Millionen verkauft. Dem gegenüber stehen nur noch 6,9 Millionen verkaufte herkömmliche Mobiltelefone. Das Umsatzvolumen der Smartphones stieg um 32 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

    Mit einem Absatzanstieg um 132 Prozent auf 3,3 Millionen Stück und einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro (+ 97 %) erzielten die Tablet-PCs ebenfalls einen deutlichen Zuwachs. Notebooks (5,7 Mio. Stück, - 20 %) und klassische Desktop-PCs (1,3 Mio. Stück, - 13 %) mussten Rückgänge hinnehmen.

    Mit einer Steigerung um 0,7 Prozent entwickelte sich der Umsatz mit digitalen Kameras positiv auf 1,7 Milliarden Euro. Dies ist dem gestiegenen Anteil von höherwertigen Spiegelreflex- und System-Kameras (1,3 Mio. Stück) mit Wechselobjektiven geschuldet. Die Gesamt-Stückzahl verkaufter Digitalkameras verringerte sich 2012 um 13 Prozent auf 7,2 Millionen.

    Für das laufende Jahr prognostizieren die Marktforscher eine moderat positive Marktentwick-lung. „Unsere Branche schafft mit ihren innovativen Produkten einen klar erkennbaren Mehrwert für die Konsumenten. Damit werden nicht nur neue Produktsegmente, sondern immer wieder auch neue Anwendungs- und Vernetzungsmöglichkeiten geschaffen. Dies ist die Basis für eine weiterhin positive Marktentwicklung - vorausgesetzt, die Arbeitslosigkeit bleibt auf niedrigem Niveau und das Konsumklima weiter positiv. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass 2013 keine großen Sportereignisse wie Olympische Spiele oder Fußball-Turniere, die stets die Nachfrage positiv beeinflussen, stattfinden. Positive Impulse werden traditionell allerdings von der IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Hausgeräte von 6. bis 11. September in Berlin, kommen. Für 2013 erwarten wir ein Plus um zirka zwei Prozent und damit eine Umsatzsteigerung für den Gesamtmarkt CE auf über 29 Milliarden Euro“, so Hans-Joachim Kamp abschließend.

  5. #894
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    Hightech-Branche wächst weltweit um gut 5 Prozent

    Die Hightech-Branche bleibt weltweit ein wichtiger Wachstumsmotor. Die weltweiten Ausgaben für IT und Telekommunikation werden 2013 voraussichtlich um 5,1 Prozent auf 2,7 Billionen Euro steigen. Zu den am stärksten wachsenden Ländern gehören Indien (13,9 Prozent), Brasilien (9,6 Prozent) und China (8,9 Prozent). Die USA kommen auf ein Plus von 6,5 Prozent. Deutlich langsamer wachsen die ITK-Märkte in Japan (1,4 Prozent) und der EU (0,9 Prozent). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis neuer Zahlen des BITKOM-eigenen Marktforschungsinstituts EITO mit. „Ein EU-weites Wachstum von rund einem Prozent ist angesichts der aktuellen Wirtschaftslage fast schon ein erfreulicher Ausblick für das laufende Jahr und für die bevorstehende CeBIT“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Die EU-Kommission erwartet für die europäische Gesamtwirtschaft einen leichten Rückgang.

    „Im Länderranking findet 2013 ein Wachwechsel statt: China überholt Japan und ist erstmals zweitgrößter Ländermarkt“, sagt Kempf. An der Spitze liegen die USA mit einem Anteil von 26,8 Prozent. Es folgen China mit 9,5 Prozent und Japan mit 8,3 Prozent. Die EU hat einen Weltmarktanteil von 21,8 Prozent, Deutschland liegt mit einem Weltmarktanteil von rund 4,5 Prozent auf Rang fünf hinter Brasilien, das auf 5,0 Prozent kommt. Seine neue Wachstumsprognose für den deutschen ITK-Markt 2013 wird der BITKOM am 4. März anlässlich der CeBIT vorstellen.

  6. #895
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    Erstmals über 900.000 Beschäftigte in der ITK-Branche

    Im ITK-Sektor werden in Kürze erstmals mehr als 900.000 Menschen beschäftigt sein. Der Hightech-Verband BITKOM hat berechnet, dass noch in der ersten Jahreshälfte diese Marke von 900.000 Arbeitsplätzen in der IT- und Telekommunikationsbranche überschritten wird. Derzeit gibt es hier etwas mehr als 895.000 Jobs, bis Jahresende sollen 12.000 Stellen hinzukommen. „Die BITKOM-Branche ist hiermit neben dem Maschinen- und Anlagenbau der einzige Industriesektor, der mehr als 900.000 Arbeitsplätze bietet“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Seit 2009 hat sich die Beschäftigtenzahl bei den Unternehmen um fast 75.000 erhöht. „Ohne den Fachkräftemangel könnten es gut und gerne 20.000 Jobs mehr sein“, so Kempf.

    Hauptarbeitgeber sind Unternehmen der Informationstechnologie mit 680.000 Beschäftigten. Hier ist im laufenden Jahr mit einem Zuwachs um 15.500 Stellen zu rechnen. Bei Telekommunikationsunternehmen werden 216.500 Beschäftigte erwartet, bei Herstellern von Unterhaltungselektronik 10.500. „Die wachsende Nachfrage nach Software und IT-Dienstleistungen, vor allem rund um die Themen Cloud Computing und mobile Lösungen, schlägt sich erfreulicherweise auch auf dem Arbeitsmarkt nieder“, so Kempf. Der scharfe Preiswettbewerb bei Telekommunikationsanbietern, der auch einer übertriebenen staatlichen Regulierung geschuldet ist, führe dagegen auch künftig zu Arbeitsplatzabbau.

    Gute Nachrichten gibt es auch für den Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr: Der zunächst erwartete Zuwachs um 10.000 Stellen für 2012 fällt nach aktueller Einschätzung deutlich höher aus. Kempf: „2012 konnte per saldo ein kräftiges Plus von 19.000 Stellen erreicht werden. Unsere Erwartungen konnten deutlich übertroffen werden.“ Grund sei der anhaltende Beschäftigungsaufbau bei Softwarehäusern und IT-Dienstleistern.

  7. #896
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    Nächster Hacker-Angriff trifft Online-Dienst Evernote

    Der Online-Dienst Evernote, bei dem man Notizen, Links oder auch Kochrezepte im Netz speichern kann, ist Ziel einer schwerwiegenden Hacker-Attacke geworden.

    Die Angreifer hätten sich Zugriff auf E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter verschafft, teilte Evernote in einem Blogeintrag am späten Samstag mit. Evernote hat nach jüngsten Angaben fast 50 Millionen Nutzer. Sie werden nun aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern.

    Die Angreifer hätten keine Bezahlinformationen erbeutet und auch nicht von den Nutzern abgespeicherte Inhalte sehen können, betonte Evernote. Auch wenn die gestohlenen Passwörter verschlüsselt sind, wächst die Gefahr für Nutzer, die das gleiche Passwort bei mehreren Online-Diensten verwenden.

    Allein in den vergangenen Wochen waren auch Twitter, Facebook, Apple und Microsoft Ziel von Hacker-Attacken geworden, die jedoch nach ersten Erkenntnissen glimpflich verliefen. Große US-Industrieunternehmen stehen nach Angaben amerikanischer Sicherheitsexperten schon lange im Visier mutmaßlich chinesischer Hacker. Jüngst wurden auch Cyberangriffe auf große US-Zeitungen sowie die europäischen Konzerne ThyssenKrupp und EADS bekannt.

  8. #897
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    Umsatz mit Cloud Computing steigt auf fast 8 Milliarden Euro

    Der Markt für Cloud Computing wächst in Deutschland im Jahr 2013 voraussichtlich um 47 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen der Experton Group. Danach entfällt mit 4,6 Milliarden Euro der Großteil des Marktes auf Cloud-Dienste für Unternehmen. Das Wachstum liegt in diesem Segment bei 53 Prozent. Der Umsatz mit Cloud-Services für Privatkunden steigt im laufenden Jahr um 39 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. „Cloud Computing entwickelt sich für viele IT-Anwender zum Standard“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn bei der CeBIT in Hannover. „Cloud-Services revolutionieren die Bereitstellung von IT-Leistungen und sorgen schon heute für Milliardenumsätze.“ Den Prognosen zufolge wird der Cloud-Markt in den kommenden Jahren weiter stark wachsen: Der Umsatz mit Cloud-Diensten steigt demnach bis zum Jahr 2016 auf 20,1 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon entfallen auf die Business Cloud. Bonn: „Cloud-Services sind Shareconomy pur. Sie ermöglichen die gemeinsame Nutzung technischer Infrastrukturen sowie kompletter Anwendungen.“ Die Shareconomy ist das Leitthema der diesjährigen CeBIT.

    Beim Cloud Computing können Unternehmen IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungsprogramme über das „öffentliche“ Internet (Public Cloud) oder über ein internes Netzwerk (Private Cloud) beziehen. Privatverbraucher nutzen ebenfalls zahlreiche IT-Leistungen aus der Cloud, zum Beispiel E-Mail-Dienste, Online-Spiele, Speicherdienste für private Dateien oder Streaming-Dienste für Musik und Videos. Nach den Ergebnissen des „Cloud Monitors 2013“ von BITKOM und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-gesellschaft KPMG nutzten Ende des Jahres 2012 in Deutschland 37 Prozent aller Unternehmen Cloud Computing. Im Jahr zuvor waren es erst 28 Prozent. Weitere 29 Prozent planten oder diskutierten den Einsatz konkret. Bei Großunternehmen ab 2.000 Mitarbeitern liegt der Anteil der Cloud-Nutzer sogar bei 65 Prozent. Der Großteil der Unternehmen setzt mit 34 Prozent auf Private Cloud Lösungen (Vorjahr: 27 Prozent). Dagegen nutzten erst 10 Prozent die Public Cloud über das offene Internet (Vorjahr: 6 Prozent). Der Cloud-Monitor basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter 436 Unternehmen. Die befragten Unternehmen haben hohe Erwartungen an die Vorteile von Cloud Computing. Fast zwei Drittel (63 Prozent) rechnen mit einem verringerten Aufwand für die IT-Administration und 62 Prozent mit kürzeren Implementierungszeiten für neue Anwendungen. 59 Prozent erwarten eine schnellere Skalierbarkeit von IT-Leistungen, zum Beispiel, wenn kurzfristig viel Speicherplatz oder zusätzliche Rechenleistung benötigt wird. 58 Prozent wollen einen besseren mobilen Zugriff auf IT-Ressourcen erreichen. Eine Senkung der IT-Ausgaben erwarten 55 Prozent der Befragten. 43 Prozent versprechen sich eine höhere IT-Sicherheit. Bonn: „Unternehmen werden Dank Cloud Computing flexibler, senken ihre Kosten und können mit den frei werdenden Mitteln ihr eigentliches Kerngeschäft stärken.“

    Die wichtigste Anforderung der Nutzer an die Cloud Service Provider ist für drei Viertel der Befragten die Integrationsfähigkeit der eigenen IT-Lösungen in das Cloud-Angebot. 73 Prozent erwarten eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität des Anbieters. Zwei Drittel der Befragten fordern, dass der Anbieter sein Rechenzentrum in Deutschland hat. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt für 53 Prozent die individuelle Anpassbarkeit der Cloud-Lösung für die eigenen Bedürfnisse. „Die IT-Anwender in Unternehmen erwarten keine Produkte von der Stange, sondern ihrer Branche und ihrer Größe angemessene Lösungen“, sagte Bonn. Wichtig sei vor allem, dass Cloud-Lösungen sicher sind und bei der Verarbeitung personenbezogener Daten der Datenschutz gewährleistet wird. Unternehmen sollten ihren Cloud-Anbieter gut auswählen und die Verträge sorgfältig ausarbeiten.

    KPMG-Partner Bruno Wallraf: „Viele Unternehmen stehen dem Cloud Computing immer noch skeptisch gegenüber. Wer die Cloud einsetzt, macht dagegen weit überwiegend positive Erfahrungen. Dennoch gilt es, Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, der Integrationsfähigkeit sowie Unsicherheiten über die rechtlichen Grundlagen von Cloud Computing ernst zu nehmen.“

  9. #898
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    EU-Kommission verhängt Geldbuße in Höhe von 561 Millionen Euro gegen Microsoft

    Die Europäische Kommission hat am 6. März eine Geldbuße in Höhe von 561 Millionen Euro gegen Microsoft verhängt. Das Unternehmen sei seiner Verpflichtung nicht nachgekommen, Nutzern eine freie Browserwahl zu ermöglichen. Dies teilte die Kommission in Brüssel mit. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia erklärte dazu: „2009 stellte die Kommission die Untersuchung hinsichtlich des Verdachts, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung mit der Kopplung seines Webbrowsers Internet Explorer an Windows missbrauchte, ein. Damals akzeptierten wir die von Microsoft angebotenen Verpflichtungen. Verpflichtungszusagen in Kartellrechtsentscheidungen sind sehr wichtig, da sie eine schnelle Lösung von Wettbewerbsproblemen ermöglichen. Diese Entscheidungen müssen selbstverständlich streng befolgt werden. Ihre Nichteinhaltung ist ein schwerwiegender Verstoß, der mit entsprechenden Sanktionen belegt werden muss.“

    Microsoft hat den Browser-Auswahlbildschirm bei seinem Windows 7 Service Pack 1 von Mai 2011 bis Juli 2012 nicht zur Verfügung gestellt. So haben 15 Millionen Windows-Nutzer in der EU den Auswahlbildschirm in diesem Zeitraum nicht in Anspruch nehmen können. Microsoft habe eingeräumt, dass der Auswahlbildschirm in diesem Zeitraum nicht angezeigt wurde. Dies sei das erste Mal, dass die EU-Kommission einem Unternehmen wegen der Nichteinhaltung eines Verpflichtungsbeschlusses eine Geldbuße auferlegen muss, hieß es in Brüssel. Bei der Berechnung der Geldbuße berücksichtigte die EU-Kommission die Schwere und die Dauer des Verstoßes, die Notwendigkeit, die abschreckende Wirkung der Geldbuße zu gewährleisten und, als mildernden Umstand, die Tatsache, dass Microsoft mit der EU-Kommission zusammengearbeitet und Informationen bereitgestellt hat, die der EU-Kommission bei der effizienten Prüfung der Sache halfen.

  10. #899
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    CeBIT gibt ITK-Markt starke Impulse

    Die weltgrößte Technologie-Messe CeBIT sorgt zum Jahresauftakt für starke Impulse in der Hightech-Branche. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf sehr zufrieden: Die Stimmung an den Ständen sowie Zahl und Qualität der Geschäftskontakte und Abschlüsse sei sehr gut gewesen, trotz etwas geringerer Besucherzahlen. „Die CeBIT 2013 hat der breiten Öffentlichkeit deutlich vor Augen geführt, wie ITK die Wirtschaft und Gesellschaft nach vorne bringen können“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Dazu habe vor allem das Leitthema „Shareconomy“ beigetragen. „In der digitalen Welt lautet das Motto immer häufiger: nutzen statt besitzen“, sagte Kempf. Laut einer BITKOM-Umfrage teilen rund 9 Millionen Deutsche hin und wieder Autos, Werkzeuge oder ihre Wohnung mit Hilfe des Internets. Das Leitmotto Shareconomy verband die fünf Top-Trendthemen Cloud Computing, Big Data, Mobile, Sicherheit und Industrie 4.0. Dies waren auch die thematischen Schwerpunkte der „BITKOM-World“ in Halle 4. BITKOM sieht damit seine Prognosen für den deutschen ITK-Markt bestätigt. Er erwartet ein Plus um 1,4 Prozent auf 153 Milliarden Euro. Der ITK-Markt wächst in diesem Jahr erneut deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft. Wachstumstreiber sind vor allem Tablet Computer, Smartphones, mobile Datendienste, Software und Cloud Computing. Der Umsatz mit Tablet Computern steigt voraussichtlich um rund 11 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Der Softwarebereich legt um fast 5 Prozent auf knapp 18 Milliarden Euro zu. In der Telekommunikation steigt der Umsatz mit hochwertigen Endgeräten voraussichtlich um 18 Prozent auf fast 10 Milliarden Euro, der Markt für mobile Datendienste um 7 Prozent auf mehr als 9 Milliarden Euro. Zudem rechnet der Verband für den ITK-Sektor mit einem weiteren Aufbau von 12.000 Jobs in Deutschland. Kempf: „Die BITKOM-Branche ist damit neben dem Maschinen- und Anlagenbau der einzige Industriesektor, der in Deutschland mehr als 900.000 Arbeitsplätze bietet.“

    Kempf zeigte sich zudem von den Messe-Aktivitäten rund um Internet-Startups begeistert: „Gründungswettbewerbe wie der ,Innovators‘ Pitch oder CODE_n waren ein voller Erfolg. Sie haben gezeigt, welch lebendige Start-Up-Szene Deutschland hat und wie die App-Ökonomie unser Leben erleichtern kann.“ Die Bedeutung von Start-ups sei bei der Politik angekommen, jedoch bleibe die Finanzierung junger Unternehmen ein großes Problem. Generell habe sich die Messe wieder als exzellente Plattform für den Austausch mit der Politik erwiesen. Über 120 politische Delegationen aus dem In- und Ausland kamen nach Hannover, unter anderem Bundeskanzlerin Merkel, SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück, Polens Ministerpräsident Tusk sowie mehrere deutsche Kabinettsmitglieder.

    Insgesamt 4.100 Unternehmen aus 70 Ländern beteiligten sich an der CeBIT, Partnerland war Polen. „Polen hat sich als eine schnell wachsende, innovative Wirtschaftsnation und als attraktiver Markt für Hightech-Unternehmen präsentiert“, sagte Kempf. Rund 150 polnische Aussteller zeigten ihre Leistungen. Mit rund 15 Milliarden Euro ist der polnische ITK-Markt mit Abstand der größte ITK-Markt unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Gerade bei den IT-Dienstleistungen gebe es großes Wachstumspotenzial, so Kempf. Am Polnisch-Deutschen ITK-Gipfel des BITKOM nahmen insgesamt 200 Vertreter beider Länder teil.

    „Die CeBIT 2013 hat deutlich wie nie gezeigt: IT verändert unsere Wirtschaft und auch viele Lebensbereiche“, sagte Kempf. In den vergangenen Jahren wuchsen bereits IT und Telekommunikation zusammen; danach verschwanden die Branchengrenzen zur Unterhaltungselektronik; derzeit werden die Inhalte integriert – etwa bei E-Books oder Musik-Streamingdiensten aus der Cloud. „Wir stehen aktuell an der Schwelle zur vierten Konvergenzwelle, zum ,Smart Anything‘. Dazu gehören Konzepte wie die intelligente Verkehrs- und Energienetze oder Industrie 4.0“, so Kempf. Bei dieser Konvergenz zwischen vormals getrennten Technologien habe der Standort Deutschland seine Stärken: etwa im Maschinenbau, der Medizintechnik, dem Automobilbau oder der Logistik.

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    Nachfrage nach Netbooks halbiert

    Wie schnell sich Produktzyklen in der IT-Branche ändern, zeigen aktuell die Netbooks. Diese Geräteklasse kam in Deutschland erst 2008 mit dem Asus EeePC 700 auf den Markt. Jetzt werden Netbooks offenbar zum Nischenprodukt. Hauptgrund dafür ist der Boom bei Tablet-PCs und Smartphones. 2009 wurden hierzulande noch fast 2 Millionen Netbooks verkauft, seitdem ging es von Jahr zu Jahr zweistellig nach unten. 2013 wird der Absatz um die Hälfte (52 Prozent) auf rund 190.000 Geräte schrumpfen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO.

    Netbooks sind kleiner, leichter, weniger leistungsstark und günstiger als herkömmliche Notebooks, besitzen aber weitgehend deren Funktionalität. Der Umsatz geht in Deutschland dieses Jahr voraussichtlich um 54 Prozent auf nur noch 39 Millionen Euro zurück. 2009 betrug er mit rund 564 Millionen Euro noch fast fünfzehn Mal so viel. Der Durchschnittspreis geht geringfügig (2,4 Prozent) auf 205 Euro zurück.

    Auf dem Computer-Markt verschmelzen die früher strikt getrennten Segmente PC und Handy zusehends. Der neueste Konvergenztrend sind so genannte „Phablets“, als eine Kombination von Smartphones und Tablet-PCs.

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