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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #911
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    Das Handy wird dreißig

    Das Handy feiert dreißigsten Geburtstag. Am 13. Juni 1983 brachte Motorola mit dem „Dynatac 8000“ das erste Mobiltelefon auf den Markt. Mit den heutigen Smartphones ist das Gerät nur schwer zu vergleichen. Es war rund 800 Gramm schwer und 33 Zentimeter lang. Zum Vergleich: Moderne Smartphones wiegen zwischen 110 und 180 Gramm und sind nicht größer als 14 Zentimeter. Auch bei der Akku-Laufzeit unterscheidet sich der Handy-Urahn deutlich von modernen Mobiltelefonen. Lediglich 30 Minuten Gesprächszeit waren mit dem Dynatac möglich. „Die Erfolgsgeschichte des Handys zeigt eindrucksvoll, wie schnell IT-Innovationen die Welt verändern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Für 2014 sagt die Internationale Fernmeldeunion voraus, dass weltweit die Schwelle von sieben Milliarden aktiv genutzten Handys durchbrochen wird. Damit gibt es bald annähernd so viele aktiv genutzte Handys wie Menschen.

    Die Erfolgsgeschichte des klassischen Handys wiederholt sich derzeit beim Smartphone. 2007 kamen die ersten App-fähigen Geräte mit großem Touchscreen auf den Markt. Seitdem sind die Verkaufszahlen explodiert. Während 2008 noch 3,1 Millionen Geräte in Deutschland verkauft wurden, sind es in diesem Jahr nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts EITO bereits 28 Millionen. 96 Prozent des Mobilfunkmarktes entfallen mittlerweile auf Smartphones, die restlichen vier Prozent auf einfache Handys. Kempf: „Smartphones setzen die Erfolgsgeschichte des Handys fort.“

  2. SatEurope.net
  3. #912
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    20 Jahre PDF-Standard

    Die PDF-Datei feiert 20-jähriges Jubiläum. Am 15. Juni 1993 erschien mit Acrobat 1.0 die Software, mit der das Portable Document Format, kurz PDF, eingeführt wurde. Heute gehört PDF zu den am häufigsten genutzten Dateiformaten. Ziel bei der Entwicklung des Standards war es, dass Dokumente auch zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden können und dabei die Formatierung erhalten bleibt. Seit 2008 ist PDF ein ISO-Standard und wird von der International Organization for Standardisation weiterentwickelt. Momentan sind rund 500 Unternehmen an der Weiterentwicklung beteiligt. „PDF ist zwanzig Jahre nach Einführung aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken“, sagt Willi Engel, BITKOM-Experte für Dokumenten- und Enterprise Content Management. „Auch in Zeiten von Cloud-Speicherdiensten und Mobil-Geräten wie Smartphones und Tablet Computern ist das PDF-Format eines der am meisten genutzten Dateiformate. Bei Konzepten wie dem papierlosen Büro spielt es häufig eine entscheidende Rolle.“ Seit der Einführung des PDF-Standards vor 20 Jahren wurde das Datei-Format ständig weiterentwickelt. So sind auch Spezial-Varianten entstanden wie der PDF/A-Standard. Dieser ist für die Langzeit-Archivierung gedacht. Dokumente, die in diesem Standard abgespeichert werden, sollen noch in 50 Jahren lesbar sein. Im August 2012 wurde zudem der neue Standard PDF/UA von der ISO verabschiedet. „UA“ steht dabei für „Universal Accessibility“. Gemeint sind damit barrierefreie Dokumente, die durch Einsatz technologischer Hilfsmittel wie speziellen Bildschirmlesern auch von Menschen mit Sehbehinderungen genutzt werden können. Einen Standard mit ähnlicher Zielrichtung gibt es mit WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidlines) auch für Webseiten. Christian Herzog, beim BITKOM verantwortlich für das Thema Barrierefreiheit: „Der neue Standard PDF/UA ist ein wichtiger Schritt hin zu einer barrierefreien Nutzung von Computern.“ Auch BITKOM plant, künftig PDF-Dokumente auf der eigenen Website in dem neuen Standard zu veröffentlichen.

  4. #913
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    Tablet Computer vor allem zu Hause im Einsatz

    Tablet Computer sind klein und leicht und dadurch ideale Begleiter für unterwegs. Die meisten Nutzer setzen ihr Gerät jedoch vor allem zu Hause ein, wie eine repräsentative Befragung von BITKOM Research ergab. Jeder vierte Nutzer (27 Prozent) eines Tablet Computers setzt ihn ausschließlich in der eigenen Wohnung ein, jeder dritte überwiegend (34 Prozent). Weitere 30 Prozent verwenden ihren Tablet Computer gleichermaßen zu Hause und unterwegs. Nur 8 Prozent der Nutzer verwenden ihr Tablet ausschließlich unterwegs. „Es gibt immer mehr Apps für Tablet Computer, mit denen sich zum Beispiel der Fernseher oder die Haustechnik steuern lassen. So werden Tablet Computer zur Steuerungszentrale des vernetzten Hauses“, sagt Michael Schidlack, Experte beim BITKOM. Beliebtester Platz fürs Surfen mit dem Tablet Computer ist das Sofa. 92 Prozent der Tablet-Nutzer, die ihr Gerät in den eigenen vier Wänden einsetzen, tun dies dort. Jeder zweite von ihnen (53 Prozent) greift auf seinen Tablet Computer im Garten oder auf dem Balkon zu. Fast jeder Zweite (48 Prozent) nimmt seinen Tablet Computer mit ins Bett. Am Schreibtisch wird er von 38 Prozent, am Küchentisch von 34 Prozent eingesetzt. 7 Prozent der Tablet-Besitzer nehmen ihn sogar mit ins Bad. Schidlack: „Tablet Computer werden ganz anders genutzt als klassische Desktop-PCs oder auch Laptops, etwa zum Lesen oder als Kochbuch.“

    Die Auswahl an Tablet Computern ist groß. Mittlerweile gibt es Geräte in verschiedenen Größen und zu unterschiedlichen Preisen. Kleinere Tablet Computer haben Bildschirmdiagonalen zwischen 7 und 8 Zoll und lassen sich gut in einer Hand halten. Geräte dieser Größe sind bereits ab 150 Euro zu haben. Tablet Computer mit Bildschirmdiagonalen von 10 Zoll sind ab 250 Euro erhältlich. Auch beim Internetzugang gibt es Unterschiede. Alle Tablet Computer können sich per WLAN mit dem Internet verbinden. Dies funktioniert im drahtlosen Netzwerk zu Hause oder unterwegs an Hotspots. Einige Modelle haben zusätzlich ein Mobilfunkmodul eingebaut. Damit kann überall im Mobilfunknetz gesurft werden. Geräte mit einem LTE-Modem bieten dabei sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Das ist schneller als die meisten stationären Breitbandanschlüsse. Zudem gibt es Tablet Computer, die speziell gegen Staub und Spritzwasser geschützt sind – ideal für den Urlaub oder den beruflichen Außeneinsatz.

  5. #914
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    700.000 neue Breitbandanschlüsse im Festnetz

    Auch im Festnetz geht der Breitband-Ausbau weiter voran. Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland rund 700.000 neue Zugänge hinzu. Insgesamt gab es Anfang 2013 rund 28 Millionen schnelle Internet-Anschlüsse. Damit nutzen gut 69 Prozent aller Haushalte einen Breitband-Zugang. In diesem Jahr wird die Zahl der Festnetz-Anschlüsse insgesamt auf 29 Millionen steigen, wie der Hightech-Verband BITKOM mitteilt. Die zunehmende Verfügbarkeit von LTE, also schnellem mobilen Internet, soll der generellen Breitband-Nutzung einen weiteren Schub verleihen. „Die Verbraucher können aus immer mehr Breitband-Technologien auswählen. Das stimuliert den Wettbewerb und wird das ohnehin gute Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessern“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Derzeit dominiert im Festnetz der Zugang per DSL. Rund 23,3 Millionen Anschlüsse basieren auf der Kupfertechnologie, das sind 83 Prozent. Ein Jahr zuvor lag der DSL-Anteil noch bei 86 Prozent. Besonders zugelegt haben die breitbandigen Anschlüsse über TV-Kabel, basierend auf Koaxial- und Glasfaserleitungen. Die Zahl dieser Anschlüsse stieg 2012 um über 20 Prozent auf 4,4 Millionen. Knapp 300.000 Anschlüsse basieren unter anderem auf Satellit, Glasfaser (FFTB/FTTH) und Stromleitungen.

  6. #915
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    Windows 8.1 - Microsoft bringt den Start-Button zurück

    Nach harschen Kritiken und nur mäßigem Erfolg des aktuellen Betriebssystems Windows 8 hat Microsoft nachgebessert. Mit Windows 8.1 hat der Konzern nun eine überarbeitete Form seines radikal geänderten Windows-Version vorgestellt.

    Microsoft bringt mit der neuen Version seines Betriebssystems, Windows 8.1, den Start-Knopf zurück. Das Start-Feld erscheint in der Kachelansicht von Windows künftig, sobald man den Mauszeiger in die untere linke Ecke des Bildschirms bewegt. Bei der Umstellung auf Handys und Tablet, die vor allem über Gesten gesteuert werden, hatte Microsoft den Startknopf aus dem Vorgänger Windows 8 verbannt. Dafür erntete die Firma Kritik von Nutzern, die weiterhin vor allem mit der Maus arbeiten. "Wir haben zugehört und die Kombination aus bekannten Desktop-Elementen mit der neuen Benutzeroberfläche weiter verfeinert", sagte Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland.

    Nutzer können Windows 8.1 künftig so einstellen, dass der Computer beim Hochfahren direkt das klassische Desktop anzeigt und nicht die Kachel-Oberfläche, die für die Bedienung mit dem Finger ausgelegt ist. Das war in Windows 8 nur mit Programmen von Fremdanbietern möglich. "Die Leute wollen den Desktop einfach haben", sagte Konzernchef Steve Ballmer auf der Entwicklerkonferenz Build. Die endgültige Version von 8.1 soll noch in dem Jahr auf den Markt kommen. Eine erste "Preview"-Version ist ab sofort erhältlich.

    In San Francisco führte Windows-Chefin Julie Larson-Green am Mittwoch (Ortszeit) aber auch neue Funktionen, Programme und Designelemente vor. Die neue Version "ist ein veredeltes Windows 8", sagte die Managerin. Larson-Green demonstrierte beispielsweise, wie sich Skype-Anrufe direkt vom Sperrbildschirm aus annehmen lassen, ohne sich extra in Windows anmelden zu müssen. Das eingebaute E-Mail-Programm bekommt neue Sortierfunktionen für Nachrichten aus Sozialen Netzwerken oder Newsletter. Eine Übersichtsseite mit kleinen Symbolen soll das Auffinden von Apps erleichtern. Die Microsoft-Suchmaschine Bing wird tiefer integriert.

    "Windows 8.1 ist eine klare Verbesserung gegenüber Windows 8", erklärte das Technologie-Blog Mashable nach einem ersten Test. Microsoft müsse aber noch im Detail nachbessern.

    Microsoft hatte sein Windows 8 erst Ende vergangenen Jahres veröffentlicht. Ballmer erklärte, künftig grundsätzlich in schnellerer Folge neue Produkte auf den Markt bringen zu wollen. "Das wird die neue Norm."

    "Wir gehen schnell voran, nicht nur mit Windows, sondern auch mit Windows Phone", führte Ballmer aus. Bei den mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets hinkt der Konzern bislang den Rivalen Google mit seinem Betriebssystem Android sowie Apple mit seinem iOS hinterher. Zudem hat Microsoft das Problem, dass die Verkäufe klassischer PC zurückgehen.

    Windows ist zusammen mit dem Büropaket Office der Geldbringer für den weltgrößten Software-Konzern. Nutzer des aktuellen Windows 8 werden ein kostenloses Update erhalten. Aufrüsten wird Microsoft auch die Software für seinen Tablet Computer "Surface RT". Das besonders stromsparende Gerät erhält nun auch das E-Mail- und Office-Programm "Outlook", das in der ersten Version des Gerätes von vielen Anwendern vermisst wurde.

  7. #916
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    BITKOM kritisiert Verordnungsentwurf zur Netzneutralität

    Der Hightech-Verband BITKOM kritisiert den Verordnungsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur so genannten Netzneutralität. „Der Entwurf des BMWi ist ein regulatorischer Schnellschuss und wird der komplexen Thematik nicht gerecht. Er konterkariert die Breitbandstrategie der Bundesregierung, in dem er genau jenen Unternehmen massiv schadet, die in den Breitbandausbau investieren“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Aufgrund der sehr allgemeinen und weitreichenden Regelungen im Entwurf könnte es Netzbetreibern auf der einen sowie Dienste- und Inhalteanbietern auf der anderen Seite künftig generell verboten sein, Produkte und Dienste nach Preis und Qualität zu differenzieren. Gesicherte Qualitätsklassen sind jedoch notwendig, um die Güte bestehender Internet-Dienste zu garantieren und innovative Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Auch der europäische Rechtsrahmen sieht ausdrücklich die Möglichkeit solcher Differenzierungen vor. „Die Verordnung des BMWi in ihrer jetzigen Fassung ist ein massiver, unnötiger und kontraproduktiver Eingriff in den Wettbewerb“, so Rohleder. Er appellierte an die Politik, sich mit der Verordnung intensiv und umfassend zu befassen und sie nicht im Hauruck-Verfahren durchzusetzen. Das BMWi stützt sich in seinem Entwurf auf § 41a Telekommunikationsgesetz (TKG). Jedoch sind regulatorische Maßnahmen auf Grundlage dieses Paragrafen nur als ultima ratio im Falle einer umfassenden und dauerhaften Verschlechterung bei der Datenübertragung im Internet vorgesehen. Bei der geplanten Verordnung handele es sich hingegen um eine rein präventive Regulierung.

    „Die TK-Branche bekennt sich nachdrücklich zum so genannten ,Best Effort‘-Prinzip bei der Übermittlung von Daten“, sagt Rohleder. Daten und Dienste werden schnellstmöglich und im Rahmen der verfügbaren Ressourcen nach besten Möglichkeiten übertragen. Inhalteanbieter und Endkunden müssen aber die Möglichkeit bekommen, eine höherwertige, über „Best Effort“ liegende Qualität einzukaufen, um die reibungslose Abrufbarkeit von bestimmten Diensten sicherzustellen. Innovative neue Dienste können sich damit sowohl unter „Best Effort“ als auch in einem qualitätsgesicherten Umfeld entwickeln. Anwendungen wie Videos profitieren von garantierten Bandbreiten. Online-Gamer von geringen Reaktionszeiten, Videotelefonie von absolut stabilen Verbindungen. Bei E-Mails dagegen komme es nicht auf eine Sekunde mehr oder weniger an. „Wir sind gegen Diskriminierung von Diensten und Daten, aber sehr wohl für Differenzierung“, so Rohleder.

    Die Branche war und ist sich einig, dass das Gebot eines offenen Internets essentieller Bestandteil eines freiheitlich demokratischen Gemeinwesens ist, in dem jedermann Anbieter und Dienste frei wählen kann. Das strenge deutsche Wettbewerbs- und Kartellrecht bietet aus BITKOM-Sicht einen verlässlichen Rechtsrahmen für unternehmerisches Handeln, Rechts- und Planungssicherheit. So müssten Netzbetreiber ihre Angebote allen Interessenten zu kommerziellen und transparenten Bedingungen zugänglich machen. Eine wettbewerbswidrige Diskriminierung gleichwertiger Dienste sei verboten. „In einem offenen, diskriminierungsfreien und wettbewerbsintensiven Breitbandmarkt bedarf es keiner präventiven Regulierung“, sagt Rohleder. „Letztlich entscheiden allein die Nutzer über Erfolg oder Misserfolg neuer Produkte und Geschäftsmodelle.“

  8. #917
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    Handy-Nutzung im Urlaub wird günstiger

    Telefonieren und Surfen per Handy im EU-Ausland wird zum 1. Juli erneut preiswerter. Pünktlich zum Start der Urlaubssaison gelten neue Preisobergrenzen für die grenzüberschreitende Mobilfunknutzung. Die Preise für abgehende Anrufe aus dem EU-Ausland sinken von 29 auf höchstens 24 Cent pro Minute (ohne Mehrwertsteuer). Die Telefonminute für eingehende Anrufe darf maximal 7 Cent kosten (vorher 8 Cent). Der Preis für SMS aus dem EU-Ausland sinkt von 9 Cent auf 8 Cent. Auch die Nutzung von Datentarifen wird günstiger: Ein Megabyte kostet ab Juli maximal 45 Cent nach zuvor 70 Cent. Parallel zur EU-Regulierung haben viele Netzbetreiber eigene, günstige Reisetarife geschaffen. Die Roaming-Preise sind in den vergangenen Jahren bereits massiv gefallen. „Die Tarifsenkungen wirken auf den ersten Blick gerade aus Verbrauchersicht sehr positiv“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Man dürfe aber nicht vergessen, dass die Netzbetreiber Mittel zum weiteren Netzausbau brauchen. Und so fragt Rohleder: „Was helfen niedrige Preise, wenn die Netze überlastet sind und die Verbindung nicht stimmt?“ Zum 1.Juli 2014 werden die Preisobergrenzen erneut deutlich gesenkt.

    Der BITKOM gibt Tipps, was Handynutzer auf Reisen beachten sollten:


    Tarife und Handy-Einstellungen prüfen
    Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Länder-gruppen. Die Kunden müssen sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. Zudem bieten immer mehr Mobilfunkbetreiber zeitlich begrenzte Datenflatrates für Urlaub und Geschäftsreisen an. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu wählen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann zudem prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.

    Spezielle Auslands-Angebote nutzen
    Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teilweise mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich, wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

    Über Datentarife informieren
    Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, etwa in Form von Tages-Flatrates. Wer für über 60 Euro mobil im Web unterwegs ist, wird zudem von seinem Provider benachrichtigt. Dennoch sollten sich Handy-Kunden vor Reisebeginn informieren. Wer auf das mobile Surfen im Ausland ganz verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellt. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch den automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

    Alternativen abwägen
    Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind „Calling Cards“: Reisende kaufen ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

    Technische Voraussetzungen klären
    In rund 200 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika und Australien und Ozeanien. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten sollte man die Hotline des Mobilfunkanbieters fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: http://maps.mobileworldlive.com/.

    Nummern im internationalen Format speichern
    Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt die aus dem Festnetz gewohnte „00“ für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen.

    Die Veränderungen zum 1. Juli 2013 im Überblick

  9. #918
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    Vorsicht beim Surfen über Hotspots

    Das mobile Surfen im Ausland ist preiswerter geworden, denn die Preise für Datenroaming sind gefallen. Wer im Urlaub über sein Smartphone, seinen Tablet Computer oder sein Notebook jedoch große Datenmengen herunterladen oder verschicken möchte oder zum Beispiel Videotelefonie nutzt, kann das günstiger über öffentliche WLAN-Hotspots tun. An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, Hotels oder Cafés werden solche drahtlosen Internetzugänge angeboten, oft kostenlos. „Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung“, sagt BITKOM-Sicherheitsexperte Marc Fliehe. Die Sicherheit dieser Funknetze ist jedoch häufig problematisch. „In einem öffentlichen WLAN können Kriminelle und andere Unbefugte sehr leicht auf andere Rechner zugreifen oder Daten auslesen“, so Fliehe. Viele Betreiber von Hotspots bieten aus pragmatischen Gründen unverschlüsselte Verbindungen an – diese sind besonders unsicher. Aber auch verschlüsselte Netzwerke bieten nicht zwingend Sicherheit vor dem Zugriff durch andere Nutzer. Zudem sind gezielte und direkte Angriffe gegen eine Funkschnittstelle eines mobilen Gerätes möglich. Denn die Reichweite der Funkverbindungen über Hotspots ist begrenzt; Nutzer müssen sich im direkten Umkreis aufhalten. Der Einsatz spezieller Software (so genannte Netzwerksniffer) macht es den Angreifern oft leicht, persönliche Daten der Nutzer auszulesen. Dabei ist es gleichgültig, ob ein kostenfreier oder gebührenpflichtiger Hotspot genutzt wird.

    BITKOM gibt Sicherheitstipps für öffentliche WLAN-Hotspots:

    Hotspot manuell auswählen
    Die Anmelde- und Zugangsdaten des Hotspots müssen stimmen. Daher sollten Surfer den Hotspot grundsätzlich manuell auswählen. Eine automatische Verbindungsaufnahme durch das Betriebssystem ist nicht zu empfehlen. Nutzer sollten sich nur mit Hotspots verbinden, die sie für vertrauenswürdig halten.

    Netzwerkeinstellungen überprüfen
    Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Surfer auf jeden Fall alle nicht benötigten Funkverbindungen (etwa Bluetooth) deaktivieren. Als Profil für die hergestellte Verbindung zum Hotspot sollte „öffentliches Netzwerk“ eingestellt werden.

    Verbindungsdauer so kurz wie möglich halten
    Um Hackern weniger Chancen für einen Angriff zu geben, sollte über öffentliche Hotspots möglichst kurz gesurft werden. Zudem müssen eventuelle Kosten bedacht werden. Vor der Einwahl sollten sich Nutzer unbedingt über die Tarife und die allgemeinen Geschäftsbedingungen informieren.

    Neuesten Webbrowser nutzen
    Moderne Browser prüfen beim Surfen, ob die Zertifikate für sichere Verbindungen noch gültig sind. Daher sollte immer die neueste Version des Webbrowsers verwendet werden. Auch Software-Erweiterungen, so genannte Add-ons, sollten immer auf den aktuellen Stand gebracht werden.

    Vor Viren und Schadprogrammen schützen
    Wie beim Surfen über das Netzwerk zu Hause gilt auch bei der drahtlosen Internetnutzung unterwegs: Virenscanner, Firewalls und weitere Sicherheitsvorkehrungen müssen aktiviert und auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Surfer die Benutzerrechte einschränken. Das erschwert die Installation von Schadprogrammen durch Dritte.

    Möglichst verschlüsselte Verbindungen nutzen
    Zu Übermittlung sensibler Daten sollten nur verschlüsselte Verbindungsprotokolle wie „https“ zum Surfen oder „SSL“ für E-Mails verwendet werden. Sogenannte Virtual Private Networks („VPN“) bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit, um Daten bei der Übertragung im Internet sicher zu verschlüsseln. Sie werden vor allem für eine Verbindung in ein Unternehmensnetzwerk verwendet. Aber auch Privatnutzer können von dieser Technik profitieren. Viele Anbieter bieten so genannte VPN-Tunnel in guter Qualität und zu günstigen Preisen an.

    Vorsicht bei sensiblen Daten
    Für den Umgang mit persönlichen Daten gilt beim Surfen in öffentlichen Hotspots besondere Vorsicht. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt verdeckt eingegeben werden. Hochsensible Daten wie beim Online-Banking sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Wer dennoch per Hotspot Geld überweist, muss auf die Verschlüsselung der Verbindung achten. In der Adressleiste des Browsers sollte dann „https://“ statt „http://“ vor der eigentlichen Adresse stehen. Zudem ist ein Schloss-Symbol erkennbar.

    An Mitleser denken
    Nutzer sollten zudem nicht vergessen, dass Kriminelle ihnen im Café ganz herkömmlich über die Schulter schauen können. Spezielle Bildschirmfolien für den Notebookschirm sorgen zumindest dafür, dass dies von der Seite schwerer wird. Wenn der Sitznachbar aber zu nahe rückt oder die Videoüberwachungsanlage auf den eigenen Rechner schwenkt, sollten Nutzer sich besser umsetzen oder das Surfen verschieben.

  10. #919
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    Nachfrage nach vernetzten Geräten steigt stark

    Neben PCs, Laptops und Tablet Computern lassen sich immer mehr Fernseher, Blu-ray-Player und Musikanlagen in das heimische Netzwerk integrieren. Die Nachfrage nach solchen Geräten wächst deutlich. 2012 wurden in Deutschland 23,7 Milliarden Euro mit vernetzbarer Unterhaltungselektronik, Computern und Mobil-Geräten umgesetzt. 2011 betrug der Umsatz erst 20,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent, wie der Hightech-Verband BITKOM anhand von Daten des Marktforschungsinstituts GfK bekannt gibt. „Der Trend zu vernetzten Produkten hat 2012 nochmals an Fahrt aufgenommen“, sagt Michael Schidlack, BITKOM-Experte für Unterhaltungselektronik. „Immer mehr Menschen streamen Videos und Musik aus dem Internet oder tauschen Fotos zwischen Tablet Computer und Fernseher aus. Der veränderte Medienkonsum treibt die Nachfrage nach vernetzbaren Geräten an. Klassische Unterhaltungselektronik ohne Internet-Verbindung wird immer mehr an den Rand gedrängt.“ Vernetzbare Geräte trugen 2012 fast drei Viertel (72 Prozent) zum Umsatz von Unterhaltungselektronik und privat genutzten Computern und Mobilgeräten bei. 2011 waren es erst 65 Prozent.

    Mit 29 Prozent haben Smartphones den größten Anteil am Markt für vernetzbare Geräte. Es folgen Laptops mit 23 Prozent, Smart-TVs mit 18 Prozent sowie Desktop-PCs mit 17 Prozent. Tablet Computer tragen 8 Prozent bei, andere vernetzbare Geräte wie Blu-ray-Player 5 Prozent. Generell sind Mobilgeräte für den Markt für vernetzbare Geräte wichtiger geworden. So konnten Smartphones ihren Anteil im Vergleich zu 2011 um 4 Prozentpunkte erhöhen. Tablet Computer und Smart-TVs steigerten sich um jeweils 2 Prozentpunkte. Schidlack: „Mobilgeräte spielen beim Trend zur Heimvernetzung eine entscheidende Rolle und werden daher besonders stark nachgefragt.“

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    Internetnutzer fühlen sich nicht mehr sicher

    Die Ausspähaktionen von US- und britischen Geheimdiensten verunsichern die deutschen Internetnutzer. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) geben an, dass ihre Daten im Netz eher (39 Prozent) oder völlig (27 Prozent) unsicher sind. Nur 2 Prozent glauben, dass ihre Daten im Internet sehr sicher sind, 27 Prozent halten sie dort für sicher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde.

    Verglichen mit 2011 zeigt sich ein deutlicher Vertrauensverlust. Vor zwei Jahren machten sich nur etwas mehr als die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) Sorgen um ihre Daten. 12 Prozent hatten angegeben, ihre Daten seien im Netz völlig unsicher, 43 Prozent bezeichneten sie als eher unsicher. Gleichzeitig waren 6 Prozent davon ausgegangen, ihre Daten seien sehr sicher, 36 Prozent bezeichneten sie als sicher. „Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Der BITKOM hat seit Bekanntwerden der Ausspähaktionen schnellstmögliche und größtmögliche Transparenz gefordert und vor einem Vertrauensverlust gewarnt. Die Internetnutzer wollen und brauchen Klarheit und Wahrheit“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

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