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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #951
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    Starkes Wachstum bei Film-Portalen im Internet

    Filme werden in Deutschland immer häufiger direkt im Internet gekauft oder geliehen. 2014 steigt der Umsatz mit dem Verkauf und Verleih von Filmen im Internet voraussichtlich auf 134 Millionen Euro. Eine Steigerung um knapp 20 Prozent im Vergleich zu 2013 als noch 112 Millionen Euro umgesetzt wurden. Das gibt der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS Screen Digest bekannt. Insgesamt werden 2014 voraussichtlich rund 27 Millionen Filme online gekauft oder geliehen. 2013 waren es noch rund 22 Millionen. Im Vergleich zu 2012 (15 Millionen) hat sich die Anzahl sogar fast verdoppelt. „Online-Videotheken sind in deutschen Wohnzimmern angekommen“, sagt Michael Schidlack, BITKOM-Experte für digitale Medien. „Entspricht das TV-Programm nicht dem eigenen Geschmack, greifen immer mehr Menschen auf Filme aus dem Netz zurück. Mit einem Smart-TVs braucht es hierfür nur wenige Klicks mit der Fernbedienung.“ Die Anzahl der Geräte, mit denen auf die Film-Portale im Internet zugegriffen werden kann, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2010 waren in deutschen Haushalten nur 4,1 Millionen Fernseher und andere Videogeräte mit dem Internet verbunden. 2013 waren es bereits über 14 Millionen Geräte. Darunter sind nicht nur 6,8 Millionen Smart-TVs sondern auch 5 Millionen Spielkonsolen, 1,9 Millionen internetfähige Set-top-Boxen und eine halbe Million Blu-ray-Player. Hinzu kommt, dass Online-Portale für Filme in der Regel auch auf den boomenden Smartphones und Tablet Computern vorinstalliert sind. Zudem können sie von Desktop Computern und Laptops aus genutzt werden. „Der Erfolg der Online-Film-Portale ist eng mit dem Trend zur Vernetzung in der Unterhaltungselektronik verbunden“, sagt Schidlack. „Fernseher, Blu-ray-Player und Co. sind ohne Internetanschluss nur noch für wenige Verbraucher interessant. Attraktive Online-Angebote wie die Mediatheken der TV-Sender und Online-Videotheken verstärken diesen Trend.“ Die Vernetzung beim Medienkonsum, etwa per Smart-TV und Mobilgerät, ist eines der Schwerpunktthemen auf der International CES. Sie findet vom 7. bis 10. Januar 2014 in Las Vegas statt.

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  3. #952
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    Das Internet wird regionaler und vielseitiger

    Die Adressen im Internet werden regionaler und inhaltlich vielseitiger als bisher. Ab Februar wird eine Vielzahl neuer sogenannter Top Level Domains angeboten, die bisherige Endungen wie .de und .com um regionale oder branchenspezifische Bezeichnungen erweitern. Den Auftakt machen in Deutschland die beiden regionalen Endungen .ruhr und .berlin, weitere wie .koeln, .bayern oder .hamburg sind in Vorbereitung. Daneben gibt es zahlreiche weltweit verfügbare neue Top Level Domains wie .bike, .photography oder .ventures. Hunderte weitere folgen in den kommenden Monaten. „Die neuen Endungen bieten Unternehmen noch mehr Möglichkeiten, sich zu präsentieren. Davon können gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren, die so zu ihrer Wunsch-Internetadresse gelangen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Auch für Privatnutzer bietet sich die Chance, ihren eigenen Namen zusammen mit der regionalen Top Level Domain zu sichern.“

    Die neue Vielfalt bei den Adressen birgt aber auch die Gefahr von juristischen Auseinandersetzungen um Markenrechte. Dies sollten sowohl Interessenten an neuen Adressen als auch Markeninhaber bedenken. Bevor eine neue Internetadresse mit einer solchen Top Level Domain registriert werden kann, haben Markeninhaber deshalb während einer so genannten Sunrise-Phase mindestens 30 Tage lang die Möglichkeit, sich ihre geschützte Adresse zu sichern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie ihre Marken gegen Gebühr in dem sogenannten Trademark Clearinghouse (www.trademark-clearinghouse.com) hinterlegen. Sie erhalten dann zudem einen Hinweis, falls ein Dritter ihre Marke in Verbindung mit einer neuen Top Level Domain nutzen will. Gleichzeitig wird der Interessent an der Adresse gewarnt, dass er versucht, eine geschützte Marke zu registrieren. Damit können langwierige juristische Auseinandersetzungen im Vorfeld verhindert werden.

    Für .ruhr können Markeninhaber seit dem 21. Januar ihre Domains registrieren, ab dem 25. Februar kommen dann zunächst Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen aus dem Ruhrgebiet an die Reihe, ab dem 27. März kann dann jedermann .ruhr-Domains registrieren. Für .berlin startet die Registrierungsphase für Markeninhaber am 14. Februar, ab dem 18. März sind dann .berlin-Domains frei verfügbar. Bei Domain-Registraren lassen sich aber bereits heute unverbindliche Reservierungen für eine Vielzahl von neuen Top Level Domains vornehmen, die erst in den kommenden Monaten starten.

  4. #953
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    Olympia-Fans setzen für Live-Ergebnisse aufs Web

    Mehr als jeder siebte Internetnutzer (15 Prozent) wird die Olympischen Winterspiele live im Web verfolgen. Das entspricht mehr als 8 Millionen Deutschen. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM im Vorfeld der Olympischen Winterspiele. Demnach setzen vor allem die Jüngeren auf das Web: Jeder fünfte Internetnutzer zwischen 14 und 29 Jahren (20 Prozent) plant die Wettkämpfe live im Web zu verfolgen. Bei den 50- bis 64-jährigen Usern sind es immer noch 11 Prozent. „Viele Sportbegeisterte setzen bei den Olympischen Winterspielen auf die Live-Berichterstattung im Web. Dort kann man auch den aktuellen Ergebnissen von Sportarten folgen, die im Fernsehen ansonsten nicht zu sehen sind“, sagt BITKOM-Experte Michael Schidlack.

    Beliebtester Informationskanal im Web sind Liveticker. Knapp drei Viertel aller Internetnutzer (73 Prozent), die die Olympischen Winterspiele live im Web verfolgen, möchten Liveticker nutzen. Jeder Zweite (56 Prozent) will sich Live-Übertragungen von Fernsehsendern im Internet ansehen. Am häufigsten werden die Olympischen Winterspiele am Desktop-PC verfolgt. Rund 58 Prozent derjenigen, die Wettkämpfe live im Internet verfolgen wollen, verwenden dafür einen stationären Rechner. Gut jeder Dritte (36 Prozent) greift hierfür auf einen Laptop zurück, 34 Prozent nutzen Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet Computer, jeder Fünfte (20 Prozent) ein Smart-TV.

  5. #954
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    Schwachstelle in Fritzbox-Routern wird geschlossen

    Die Sicherheits-Lücke in Fritzbox-Routern soll am Wochenende geschlossen werden. Der Hersteller AVM entdeckte die Schwachstelle, die jüngst eine Welle von Angriffen möglich gemacht hatte. Dabei waren Unbekannte in die Router eingebrochen und hatten hohe Telefonrechnungen hinterlassen.

    Laut Hersteller soll die Schwachstelle rasch per Softwareaktualisierung beseitigt werden. Die Angreifer hätten darüber auch Passwörter entwenden können. Deswegen rät das Unternehmen, alle mit der Fritzbox zusammenhängenden Passwörter und Zugangsdaten zu erneuern.

    Wer den Fernzugriff wie empfohlen abgeschaltet habe, soll laut AVM sicher sein. Von dem Fehler seien alle Fritzbox-Geräte betroffen gewesen, bei denen aktiv der Fernzugriff oder der Dienst „MyFRITZ“ eingeschaltet gewesen sei.

  6. #955
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    Sicherheit im Internet erhöhen

    Fast 80 Prozent aller Deutschen nutzen zumindest gelegentlich das Internet. Das Internet hat unser Alltagsleben revolutioniert, uns eine schier unübersehbare Vielfalt von neuen Einkaufsmöglichkeiten geliefert, Informationsquellen aufgetan und neue Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen. Neben den Vorteilen sind aber mehr und mehr auch die besonderen Gefahren der digitalen Kommunikation offenbar geworden: Unternehmen können Millionen Daten über Kunden sammeln und auswerten, Kriminelle können – wie jüngst bekannt wurde – Online-Zugangsdaten und Passwörter stehlen. Je mehr Daten, desto größer die Möglichkeiten der Auswertung, desto größer aber auch die Gefahr des Missbrauchs und des Kontrollverlustes. Auch angesichts der zahlreichen Enthüllungen über die Aktivitäten verschiedener Geheimdienste seit Sommer letzten Jahres werden Fragen zum Schutz der Privatsphäre nicht nur in Deutschland, sondern auch europa- und weltweit intensiv diskutiert.

    „Im digitalen Zeitalter sind für Verbraucher viele Möglichkeiten der Kommunikation, des Preisvergleichs, der schnellen Information entstanden, aber auch Datenschutz und Privatheit in nie gekannter Weise gefährdet. Deshalb sind wir alle, Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und der Einzelne, gefordert“, sagte Verbraucherschutzminister Maas. Es stellen sich zahlreiche Fragen. Wie können Unternehmen ihrer Verantwortung für die Daten ihrer Kunden gerecht werden? Was kann jeder Einzelne tun, um seine Daten besser zu schützen? Wann muss der Staat aktiv werden, um Bürger und Verbraucher wirksam zu schützen?

    Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ist das Vertrauen der Internetnutzer in die Sicherheit ihrer Daten infolge der Abhöraktionen der Geheimdienste massiv eingebrochen. Danach halten 80 Prozent der Internetnutzer in Deutschland ihre persönlichen Daten im Internet für unsicher. Bei einer gleich lautenden Umfrage im Jahr 2011 waren es erst 55 Prozent. „Das Misstrauen der Nutzer trifft vor allem diejenigen, die persönliche Daten von Bürgern oder Kunden verarbeiten: Staat und Wirtschaft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Laut Umfrage misstrauen 68 Prozent der Internetnutzer staatlichen Stellen beim Umgang mit ihren persönlichen Daten im Web. Im Jahr 2011 waren es erst 40 Prozent. Nur wenig besser sind die Ergebnisse für die Wirtschaft: 64 Prozent der befragten Internetnutzer misstrauen der „Wirtschaft allgemein“, wenn es um den Umgang mit ihren Daten im Netz geht. Im Jahr 2011 waren es 46 Prozent. „Das Vertrauen der Internetnutzer in Datenschutz und Datensicherheit wurde durch die NSA-Affäre schwer erschüttert“, sagte Kempf. „Wirtschaft und Politik sind jetzt gefordert, für mehr technische und rechtliche Sicherheit im Internet zu sorgen.“ Die politische Aufarbeitung der Abhöraffäre müsse mit Nachdruck vorangebracht werden. Gleichzeitig müssten die Internetnutzer dabei unterstützt werden, die Sicherheit ihrer Geräte und Anwendungen über die bestehenden Standards hinaus zu erhöhen.

    Über 250 Teilnehmer, unter ihnen Datenschützer, Wirtschaftsvertreter, Verbraucherschützer, Bürgerrechtler und Vertreter aus Politik und Medien, sind der Einladung zum Safer Internet Day 2014 gefolgt. Der Safer Internet Day ist ein von der Europäischen Union initiierter weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Er findet jedes Jahr im Februar statt.

    Bundesverbraucherschutzminister Maas nannte zwei konkrete Projekte, die die Bundesregierung in den nächsten Monaten konkret angehen will. „Wir müssen auf EU-Ebene mit der schon viel zu lange diskutierten Datenschutz-Grundverordnung weiter kommen, damit endlich alle Unternehmen, die ihre Angebote an europäische Verbraucher richten, dem europäischen Recht unterliegen. Da darf es keine Schlupflöcher geben.“

    Auf nationaler Ebene kündigte Maas die Ergänzung des Unterlassungsklagengesetzes an. In Zukunft sollen Verbraucherschutzorganisationen gegen alle Formen der rechtswidrigen Verwendung von Verbraucherdaten durch Unternehmen mit Abmahnung und Unterlassungsklage vorgehen können. Bisher waren solche Klagen nur dann möglich, wenn durch die allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen Datenschutzvorschriften verstoßen wurde. „Bis Ende April wird das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz dazu einen Referentenentwurf vorlegen. Damit werden wir eine Lücke schließen, die die Verbraucherorganisationen schon seit längerem beklagt haben. Der Verbraucherdatenschutz wird erheblich verbessert. Wir schützen damit auch seriöse Unternehmen, die es mit dem Datenschutz erst nehmen, vor unlauterer Konkurrenz“, erklärte Verbraucherschutzminister Maas.

    Negative Erfahrungen der Nutzer mit Verletzungen der Privatsphäre, Datenklau oder Betrug sind im Internet weit verbreitet. Laut der BITKOM-Umfrage haben 38 Prozent der Internetnutzer in Deutschland allein im vergangenen Jahr entsprechende Erfahrungen gemacht. Das entspricht rund 21 Millionen Betroffenen. 24 Prozent der befragten Internetnutzer sagen, dass ihre Computer mit Schadproprogrammen infiziert wurden. 14 Prozent geben an, dass ihre Zugangsdaten zu Internetdiensten wie Online-Shops, sozialen Netzwerken oder Online-Banken ausgespäht wurden. 10 Prozent haben durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. 9 Prozent sind in den vergangenen zwölf Monaten bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. „Ein höheres Sicherheitsniveau erreichen wir auf dreierlei Weise: bessere Produkte und Dienste, mehr Rechtssicherheit und ein steigendes Sicherheitsbewusstsein der Internetnutzer“, sagte BITKOM-Präsident Kempf. So unterstütze der BITKOM die Schaffung eines einheitlichen Datenschutzrechts in der Europäischen Union und fordert u.a. intensive Verhandlungen über internationale No-Spy-Abkommen. Gleichzeitig sollten Initiativen gestärkt werden, die Internetnutzer in Sicherheitsfragen informieren und beraten. Kempf: „Jeder Nutzer kann etwas tun. Damit schützt er sich nicht nur vor schnüffelnden Geheimdiensten, sondern auch vor kriminellen Hackern.“

  7. #956
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    Microsoft schickt Windows XP in Rente

    Das mit Abstand dienstälteste Betriebssystem Windows XP schickt Microsoft am 8. April in den Ruhestand. So manche Szenarien bei privaten Nutzern und kleinen Betrieben bereiten dem Softwarekonzern aber noch Sorge.

    Nach mehr als 12 Jahren wird Microsoft sein betagtes Betriebssystem Windows XP bald nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgen. Die Unterstützung läuft am 8. April aus. Die Unterstützung der Kunden beim Umstieg laufe auf Hochtouren, sagte Oliver Gürtler, Windows-Chef bei Microsoft Deutschland, am Mittwoch der dpa. Es seien inzwischen deutliche Fortschritte gemacht worden, die rund 500 betroffenen Unternehmen seien auf gutem Weg. Es gebe aber noch immer rund 22 Risikokandidaten.

    Insgesamt seien zwischen 11 und 30 Prozent von insgesamt 60 Millionen Rechnern in deutschen Unternehmen betroffen. "Was uns noch Sorge macht, sind viele XP-Rechner in mittelständischen Unternehmen", sagt Gürtler. Bei Firmen mit 5 bis 250 Mitarbeitern gebe es die Befürchtung, dass die Migration auf ein aktuelles Betriebssystem zu spät erfolge. Problematisch seien dann Attacken, die nicht von herkömmlichen Antivirenprogrammen erkannt werden. "Und wir wissen nicht, was bei den Hackern in der Pipeline ist."

    Am weitesten verbreitet ist Windows XP laut Gürtler jedoch noch immer bei Privatpersonen. "Viele Kunden wissen gar nicht, dass sie XP noch im Einsatz haben." Das sei eine große Gefahr. Vielfach werden in den Haushalten alte Rechner nicht verschrottet, sondern etwa an die Kinder weitergegeben. "Wir wollen keine Angstkampagne starten, sind aber sehr in Sorge." XP-Nutzer könnten nach dem Supportende auch eine Gefahr für andere werden, wenn ihr Rechner unbemerkt gekapert und als Teil eines Botnetzes genutzt werde.

    Windows XP kam im Oktober 2001 auf den Markt, da galten Disketten noch als wichtigste Datenspeicher. Keine Betriebssystemsversion dürfte länger genutzt worden sein. "Das ist schon Industrierekord", sagt Gürtler. Es wurde bis 2008, mit manchen Kleinrechnern sogar bis 2010 verkauft. "Nun kommt es ins Museum."

  8. #957
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    Gehackte Fritz!Boxen: Sicherheitslücke größer als gedacht

    Die Sicherheitslücke, über die in den vergangenen Wochen hunderte Fritz!Boxen des Herstellers AVM gehackt wurden, ist offenbar größer als bisher angenommen. Experten fanden nun heraus, dass die Router auch ohne freigegebenen Fernzugriff gekapert werden können. Damit sind nahezu sämtliche Geräte betroffen.

    Die Sicherheitslücke, über die in den letzten zwei Wochen zahlreiche Fritz!Box-Router des Herstellers AVM gehackt und für teure Telefondienste missbraucht wurden, betrifft offenbar deutlich mehr Nutzer als angenommen. Hatte AVM bisher stets angegeben, dass nur diejenigen gefährdet seien, die den Fernzugriff an ihrem Gerät aktiviert haben, scheint nun nahezu jede Fritz!Box bedroht zu sein. Denn wie die Experten von "Heise Security" nun herausfanden, hat das Problem eigentlich nichts mit der Fernsteuerung zu tun. Vielmehr könne die Box auch ohne die Funktion ganz einfach gehackt werden.

    Um die eigentliche Schwachstelle bei den Routern zu finden, hat "Heise Security" gemeinsam mit dem Reverse-Engineering-Spezialisten Hanno Heinrichs die ursprüngliche Software der Fritz!Box mit dem neuen Update verglichen. Dabei rekonstruierten sie die Lücke, durch die Angreifer die vollständige Kontrolle über den Router erlangen und beliebige Befehle mit Root-Rechten ausführen können, so "Heise". Dabei reiche es schon aus, wenn der Fritz!Box-Nutzer über seinen Router eine entsprechend manipulierte Internet-Seite aufruft.

    In einem Test fanden die Experten heraus, dass die schadhafte Software beim Aufruf der Seite automatisch heruntergeladen wird und dann einige Befehle ausführt, über die die komplette Konfigurationsdatei der Fritz!Box auf einen anderen Server kopiert wird - inklusive Einstellungen, Passwörtern und Benutzernamen. Auf diese Weise haben sich die Angreifer letztlich Zugang zu den Geräten verschafft, über die sie ihren Opfern dann teure Telefonrechnungen hinterlassen hatten.

    Die Experten raten daher allen Betroffenen noch einmal dringend dazu, das neue Update für die Router zu installieren, um die Sicherheitslücke zu schließen. AVM hatte bereits vor einer guten Woche die entsprechende Software für zahlreiche Geräte zur Verfügung gestellt. Kabel Deutschland hat ebenfalls vor ein paar Tagen begonnen, das notwendige Update für seine Kunden auszurollen. Wem bisher noch keine Aktualisierung vorliegt, der sollte auf Anraten des Herstellers sämtliche Zugangsdaten und Passwörter für seine Fritz!Box ändern und unbekannte IP-Telefone löschen.

  9. #958
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    Das mobile Internet ist der Wachstumstreiber

    Die Nachfrage nach mobilen Datendiensten wächst 2014 auf dem bereits erreichten hohen Niveau weiter stark an. In diesem Jahr werden in Deutschland voraussichtlich 9,6 Milliarden Euro mit mobilen Datendiensten umgesetzt. Das ist ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber 2013. Dies gab der Hightech-Verband BITKOM anhand aktueller EITO-Daten heute in Berlin bekannt. Weniger dynamisch verläuft die Entwicklung bei mobilen Sprachdiensten. Zwar steigt die Anzahl der abgehenden Gesprächsminuten auch in diesem Jahr um rund 1 Milliarde auf dann 111 Milliarden. Obwohl so viel per Handy telefoniert wird, wie noch nie, sinkt der Umsatz mit mobilen Sprachdiensten um 6 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie um 3,4 Milliarden Euro geschrumpft. „Die Mobilfunk-Branche erlebt gerade einen Zeiten-Wechsel. In den nächsten Jahren wird die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen“, sagt Jens Schulte-Bockum aus dem BITKOM-Präsidium. „Daraus ergeben sich enorme Herausforderungen für die Netzbetreiber.“

    Wie groß die Dynamik im Bereich mobiler Datendienste ist, zeigt das Wachstum der Datenmengen in den deutschen Mobilfunknetzen. Während 2008 das mobile Datenvolumen in Deutschland bei 11 Millionen Gigabyte lag, werden es in diesem Jahr voraussichtlich 330 Millionen Gigabyte sein. Damit ist das Datenvolumen innerhalb von nur sechs Jahren um den Faktor 30 gestiegen. Schulte-Bockum: „Die zunehmende Verbreitung von Mobilgeräten sowie neue Technologien im Automotive-Bereich oder bei der Kommunikation zwischen Maschinen werden das Datenvolumen in den Mobilfunknetzen auch künftig stark wachsen lassen. Damit die Highspeed-Netze der steigenden Datenlast gewachsen sind, müssen jährlich mehrere Milliarden Euro investiert werden. Die Politik hat den Netzbetreibern durch die massive Senkung der Roaming-Gebühren jedoch in den vergangenen Jahren Mittel in Milliardenhöhe entzogen, die nun für den Netzausbau fehlen. Vor diesem Hintergrund fordern wir von der Politik, ein stabiles und anreizorientiertes Regulierungsumfeld zu schaffen, mit langfristiger Planbarkeit bei der Zugangs- und Entgeltregulierung. Dies ermöglicht auch in Zukunft die erforderlichen Investitionen in Netze, Technik und Produkte.“

    Neue Smartphones und Tablet Computer sowie weitere Innovationen rund um Mobilgeräte werden ab dem 24. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt.

  10. #959
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    Gelungene Neuausrichtung der CeBIT

    Die Neuausrichtung der weltgrößten Technologie-Messe CeBIT war aus Sicht der ITK-Branche erfolgreich. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf und der Fokussierung auf Fachbesucher sehr zufrieden. „Der CeBIT-Relaunch unter dem Motto ,Mehr Klasse statt Masse‘ ist rundum gelungen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Die CeBIT 2014 und ihre Fokussierung auf das B2B-Geschäft und Konferenzprogramm seien unter dem Strich ein voller Erfolg gewesen.

    BITKOM sieht durch den Messeverlauf seine Prognosen für den deutschen ITK-Markt bestätigt. Er erwartet für 2014 ein Plus um 1,7 Prozent auf 153,4 Milliarden Euro. Wachstumstreiber sind vor allem Tablet Computer, Smartphones, mobile Datendienste, Software und Cloud Computing. Der Verband rechnet für den ITK-Sektor mit einem weiteren Aufbau von 10.000 Jobs in Deutschland.

    „Die CeBIT hat ihre Bedeutung als wichtigste Branchenplattform mit großer internationaler Strahlkraft ausgebaut“, sagte Kempf. Dazu habe das Leitthema „Datability“ beigetragen. Das Kunstwort beschreibt analog zu Big Data die Fähigkeit, große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen in hoher Geschwindigkeit auszuwerten. „Die Schwerpunktthemen Big Data, Datensicherheit, Cloud Computing und Start-ups kamen genau zur rechten Zeit“, sagte Kempf. So stehe der Einsatz von Big Data in Deutschland vor dem Durchbruch. Laut einer repräsentativen Umfrage im BITKOM-Auftrag setzt aktuell fast jedes zehnte Unternehmen solche Lösungen ein. Weitere 31 Prozent haben konkrete Pläne, dies künftig zu tun. „Big Data Analysen helfen uns, die Welt besser zu verstehen und auf dieser Basis bessere Entscheidungen zu treffen“, so Kempf. Wichtigste Voraussetzung für den Einsatz der Technologie sei die Beachtung des Datenschutzes. Kempf: „Big Data und Datenschutz sind zwei Seiten einer Medaille“. Leuchtturmevents wie die CeBIT seien dabei sehr wichtig für den notwendigen Dialog zwischen Anbietern, Anwendern, Politik und Öffentlichkeit.

    Kempf lobte das ausgebaute Konferenzprogramm mit Branchengrößen wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak und zeigte sich von den Messe-Aktivitäten rund um Internet-Startups sowie dem Partnerland Großbritannien begeistert: „Gründungswettbewerbe wie CODE_n haben deutlich gemacht, welch lebendige Start-Up-Szene Deutschland und seine europäischen Nachbarn haben.“ Insbesondere in London und Berlin konnte sich eine innovative und aufstrebende Start-up-Szene etablieren. Kempf: „Für eine Stärkung der Start-up-Kultur in Deutschland sollte die Politik allerdings die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessern.“

    Die Neuausrichtung der weltgrößten Technologie-Messe CeBIT war aus Sicht der ITK-Branche erfolgreich. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf und der Fokussierung auf Fachbesucher sehr zufrieden. „Der CeBIT-Relaunch unter dem Motto ,Mehr Klasse statt Masse‘ ist rundum gelungen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Die CeBIT 2014 und ihre Fokussierung auf das B2B-Geschäft und Konferenzprogramm seien unter dem Strich ein voller Erfolg gewesen. BITKOM sieht durch den Messeverlauf seine Prognosen für den deutschen ITK-Markt bestätigt. Er erwartet für 2014 ein Plus um 1,7 Prozent auf 153,4 Milliarden Euro. Wachstumstreiber sind vor allem Tablet Computer, Smartphones, mobile Datendienste, Software und Cloud Computing. Der Verband rechnet für den ITK-Sektor mit einem weiteren Aufbau von 10.000 Jobs in Deutschland.

    „Die CeBIT hat ihre Bedeutung als wichtigste Branchenplattform mit großer internationaler Strahlkraft ausgebaut“, sagte Kempf. Dazu habe das Leitthema „Datability“ beigetragen. Das Kunstwort beschreibt analog zu Big Data die Fähigkeit, große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen in hoher Geschwindigkeit auszuwerten. „Die Schwerpunktthemen Big Data, Datensicherheit, Cloud Computing und Start-ups kamen genau zur rechten Zeit“, sagte Kempf. So stehe der Einsatz von Big Data in Deutschland vor dem Durchbruch. Laut einer repräsentativen Umfrage im BITKOM-Auftrag setzt aktuell fast jedes zehnte Unternehmen solche Lösungen ein. Weitere 31 Prozent haben konkrete Pläne, dies künftig zu tun. „Big Data Analysen helfen uns, die Welt besser zu verstehen und auf dieser Basis bessere Entscheidungen zu treffen“, so Kempf. Wichtigste Voraussetzung für den Einsatz der Technologie sei die Beachtung des Datenschutzes. Kempf: „Big Data und Datenschutz sind zwei Seiten einer Medaille“. Leuchtturmevents wie die CeBIT seien dabei sehr wichtig für den notwendigen Dialog zwischen Anbietern, Anwendern, Politik und Öffentlichkeit.

    Kempf lobte das ausgebaute Konferenzprogramm mit Branchengrößen wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak und zeigte sich von den Messe-Aktivitäten rund um Internet-Startups sowie dem Partnerland Großbritannien begeistert: „Gründungswettbewerbe wie CODE_n haben deutlich gemacht, welch lebendige Start-Up-Szene Deutschland und seine europäischen Nachbarn haben.“ Insbesondere in London und Berlin konnte sich eine innovative und aufstrebende Start-up-Szene etablieren. Kempf: „Für eine Stärkung der Start-up-Kultur in Deutschland sollte die Politik allerdings die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessern.“

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    Internet Explorer: Microsoft warnt vor schwerer Sicherheitslücke

    Der Software-Riese Microsoft hat vor einer schweren Sicherheitslücke in seinem Internet Explorer gewarnt, über die Angreifer in Computer eindringen und diese manipulieren können. Besonders Nutzer von Windows XP sind dabei gefährdet.

    In Microsofts Internet Explorer klafft eine schwere Sicherheitslücke. Wie der Software-Riese am Wochenende bekannt gab, handelt es sich dabei um ein Leck in der Codierung, über das Angreifer in einzelne Computer eindringen und diese manipulieren oder gar fernsteuern können. Dabei werden die Opfer beim surfen mit dem Internet Explorer auf eine speziell präparierte Website gelockt, die den Zugang zu dem Computernetzwerk für die Hacker öffnet. Anschließend können diese die Kontrolle über den Rechner übernehmen.

    Laut Microsoft sind die Internet-Explorer-Versionen sechs bis elf von der Sicherheitslücke betroffen. Es sei auch bereits zu ersten gezielten Angriffen in den Versionen neun bis elf gekommen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Konkrete Angaben zu etwaigen Missbräuchen machte der Konzern aber bisher nicht. Entdeckt wurde die Lücke zunächst von der Sicherheitsfirma FireEye, mit der Warnung vom Wochenende hat Microsoft diese nun offiziell bestätigt.

    Microsoft will dem Problem schnellstmöglich Herr werden und arbeitet daher aktuell bereits an einem Software-Update, dass die Lücke schließen soll. Wann dieses allerdings fertig ist und ausgespielt wird, ist bisher noch nicht bekannt. Bis es soweit ist, rät Microsoft allen Nutzern des Internet Explorers, vorerst über einen anderen Browser im Internet zu surfen.

    Für Nutzer des Betriebssystems Windows XP birgt die Sicherheitslücke zudem größere Gefahren, denn für XP wird es kein Update geben. Microsoft hatte den Support für das System erst vor wenigen Wochen endgültig eingestellt und XP damit nach zwölf Jahren in Rente geschickt. Ohne weitere Updates wird aber auch das Leck nicht geschlossen, sodass dieses eine beständige Bedrohung für Nutzer bleibt.

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