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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #961
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    BITKOM begrüßt Senkung der Mehrwertsteuer für E-Books

    Der Hightech-Verband BITKOM hat die von der Bundesregierung geplante Angleichung des Mehrwertsteuersatzes von E-Books und Hörbüchern an das Niveau gedruckter Bücher begrüßt. „Buch ist Buch, egal ob gedruckt, digital oder als Hörbuch“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „E-Books tragen zur Leseförderung und zur Verbreitung kulturellen Wissens bei.“ Daher sei es ein längst überfälliger Schritt, elektronische Bücher den gedruckten Büchern steuerlich gleichzustellen. Bislang gilt in Deutschland der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 Prozent nur für gedruckte Bücher. Für E-Books und Hörbücher wird dagegen der vollen Satz in Höhe von 19 Prozent fällig. „Steuersystematisch sind zwar einheitliche Steuersätze der beste Weg. Wenn aber eine Ausnahme von dieser Maßgabe sinnvoll ist, dann beim Kulturgut Buch“, sagte Rohleder. Zudem trage die Angleichung der Mehrwertsteuersätze dazu bei, den Strukturwandel im europäischen Verlagswesen zu beschleunigen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

    Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage lesen 21 Prozent der Bundesbürger E-Books. In der Bücher lesenden Bevölkerung liegt der Anteil der E-Book-Nutzer sogar bei 29 Prozent. Das beliebteste Lesegerät ist laut der Umfrage das Smartphone: 60 Prozent der E-Book-Leser nutzen Smartphones. 57 Prozent gebrauchen Notebooks, um digitale Bücher zu lesen. 34 Prozent lesen E-Books auf stationären Computern. Erst danach folgen Tablet Computer mit 29 Prozent und spezielle E-Reader mit 25 Prozent.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #962
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    Schlag gegen Internet-Kriminalität: 350 Durchsuchungen weltweit

    Bei einem koordinierten Einsatz in 15 Ländern haben Behörden bei Hunderten Tatverdächtigen Schadsoftware sichergestellt, mit der digitale Identitäten ausgespäht werden können. Bundesweit seien die Wohnungen von 111 Tatverdächtigen durchsucht worden, weltweit mehr als 350, teilte die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität am 19. Mai mit. Ermittelt wird wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs. „Das Verfahren markiert einen Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Cybercrime“, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft.

    Hintergrund Trojaner „Blackshades“
    Die Beschuldigten sollen den Trojaner „Blackshades“ erworben und eingesetzt haben. Diese Schadsoftware diene „ausschließlich dazu, kriminelle Handlungen zu begehen“, sagte die Sprecherin. Der Trojaner übernimmt die Kontrolle des infizierten Rechners, schneidet die Tastatureingaben mit, verschlüsselt die Dateien – um später die Freigabe zu erpressen –, macht Screenshots, filmt mit der Webcam die Bewohner und kann ganze digitale Identitäten ausspähen.

    Opferzahlen noch unklar
    Insgesamt wurden 1.000 Rechner und Speichermedien sichergestellt. Auch Drogen, Waffen und vermutlich aus Straftaten stammendes Bargeld fanden die Ermittler. Wie viele Opfer es gab, ist unklar. Allein einem Tatverdächtigen in den Niederlanden wird vorgeworfen, 2.000 Rechner infiziert zu haben. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren US-Behörden, die die Vertreiber des Spähprogramms ausfindig gemacht hatten. Die Durchsuchungen sind bereits vergangene Woche erfolgt, teilte die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität mit. Sie ist eine Außenstelle und wird für das Bundeskriminalamt tätig, wenn die örtliche Zuständigkeit unklar ist oder gegen viele Täter ermittelt wird.

  4. #963
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    5G: Mobilfunkstandard der fünften Generation soll um 2020 starten

    Die Geschichte der Mobilfunkstandards ist eine Abfolge voller Abkürzungen: GPRS, GSM, UMTS, LTE – um nur die bisherigen vier Grundstandards zu nennen. Dazu kommen Ausbaustufen wie EDGE, HSDPA oder LTE advanced. Seit 2013 sind in Deutschland die ersten Mobilgeräte der vierten Generation auf dem Markt: Long Term Evolution oder kurz: LTE. Die Nachfrage nach schnellen mobilen Datendiensten steigt derzeit schnell. So hat sich die Zahl der regelmäßigen Nutzer von UMTS und LTE hierzulande um rund 10 Prozent erhöht: von rund 33,6 Millionen zum Jahresende 2012 auf fast 37 Millionen Ende 2013. Forscher und Entwickler arbeiten jedoch bereits mit Hochdruck am Nachfolgestandard, der fünften Generation (5G). „Um das Jahr 2020 werden wir 5G nutzen können. Es wird die Basisinfrastruktur für die intelligenten Netze der Zukunft sein: für Anwendungen rund um Smart Citys, e-Health, Verkehrstelematik und Entertainment“, sagt Johannes Weicksel, Mobilfunkexperte beim Hightech-Verband BITKOM.

    Die Anforderungen an 5G sind hoch: Über 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) sollen übertragen werden können. Standard sollen rund 100 Mbit/s werden. Derzeit gelten Übertragungsraten von 50 Mbit/s selbst im Festnetz als sehr schnell. Zum Vergleich: Die Datei eines anderthalbstündigen Spielfilms in Standardqualität ist abhängig vom Kompressionsverfahren rund 1,5 Gigabyte (GB) groß. In HD-Qualität verdoppelt sich in der Regel die Datenmenge. Ein hochauflösender Film von 3 GB könnte über einen 5G-Anschluss in weniger als drei Sekunden heruntergeladen werden.

    Diese hohen Durchsätze werden auch gebraucht. Der mobile Datenverkehr wird in den kommenden Jahren auf ein Vielfaches im Vergleich zu heute steigen. Je nach Schätzung weltweit werden 50 bis 100 Milliarden Geräte über das Mobilkommunikationsnetz angebunden werden: Smartphones, Tablet Computer, Wearables, Autos, Elektrogeräte etc. Die meisten dienen nicht der bewussten Nutzung durch Personen, sondern dem Datenaustausch von Maschinen untereinander, der so genannten M2M-Kommunikation. Durch den neuen Standard des Internet-Protokolls (IPv6) kann theoretisch jedes Sandkorn eine eigene, dauerhafte Internet-Adresse erhalten. M2M-Anwendungen benötigen eine besonders niedrige Kostenstruktur bei der Mobilfunkanbindung. Dazu gehört ein wartungsfreier Einsatz. Zudem soll der Energieverbrauch bei der Datenübertragung um 90 Prozent gesenkt werden.

    Für konkrete Aussagen über technische Details ist es noch zu früh. Die notwendige Standardisierung hat gerade erst begonnen. So ist noch unklar, auf welchen Frequenzen 5G funken wird. Die Internationale Fernmeldeunion verhandelt auf den Weltfunkkonferenzen 2015 und 2018 darüber, welche Frequenzbänder die Länder bereitstellen sollten. Derzeit werden in Deutschland im Mobilfunk Bänder zwischen 700 Mhz und 2,5 Ghz genutzt. Frequenzbänder im niedrigen Bereich haben eine große Reichweite und dringen gut durch Fassaden und Wände, allerdings ist der maximal mögliche Datendurchsatz gering. Funkzellen mit hohen Frequenzen haben eine begrenzte Reichweite: Die Funkwellen durchdringen Fassaden und Wände schwieriger, aber es sind sehr hohe Übertragungsraten möglich. „Bei 5G wird über die Nutzung unterschiedlicher Frequenzbänder nachgedacht, um sowohl datenintensive Anwendungen im Nahbereich als auch eine Standardversorgung mit rund 100 Mbit/s pro Nutzer an entlegenen Orten zu ermöglichen“, so Weicksel.

    Dieses Jahr ist die „5G Infrastructure PPP“ der EU gestartet. Sie ist Teil der EU-Strategie „Horizon 2020“. In einer Public-Private-Partnership (PPP) werden Arbeitskreise aus Forschern, Entwicklern und weiteren Experten koordiniert. Über 800 Unternehmen und Organisationen sind Mitglied und sollen die Standardisierung voranbringen. Dazu gehören TK-Unternehmen und Anwender. Die EU fördert den mehrjährigen Prozess mit 700 Millionen Euro. Die Industrie bringt innerhalb der PPP den gleichen Betrag ein. Zudem will sie außerhalb der Partnerschaft mehrere Milliarden investieren, um die Ziele der PPP zu erreichen. So sollen europäische Unternehmen mindestens jedes fünfte Patent des neuen weltweiten Standards entwickeln.

  5. #964
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    Anga Com: Welche Zukunft haben Internet-Flatrates?

    Hat die Internet-Flatrate eine Zukunft oder werden neue Geschäftsmodelle das Best-Effort-Internet verdrängen? Diese Frage diskutierten am Mittwoch die Vertreter der Netzbetreiber auf der Anga Com und stellten dabei klar, die Qualität der Netze nicht absichtlich verschlechtern zu wollen.

    Verschwindet die Flatrate zu Gunsten neuer Geschäftsmodelle, bei denen Privat- und Geschäftskunden Zusatzdienste zu besonderen Konditionen buchen? Diese Frage stand im Zentrum eines Diskussionspanels auf der Anga Com. Die Vertreter der Netzbetreiber waren sich dabei sicher, dass die sogenannten Best-Effort-Angebote, die allen Kunden eine hohe Grundqualität bietet, auch weiterhin Bestand haben wird. Stephan Korehnke aus der Abteilung Regulierungsstrategie und -recht bei Vodafone war sich sogar sicher, dass Best-Effort auch auf Dauer das wichtigste Internet-Produkt für die Netzbetreiber bleiben wird.

    Trotzdem denkt man in der Branche natürlich auch über neue Geschäftsmodelle jenseits der Flatrate nach. Im Geschäftskundenbereich sei es dabei längst üblich, dass unterschiedliche Serviceklassen angeboten werden, die auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind, wie Johannes Pruchnow, Geschäftsführer von Versatel, erklärte. Diese Mechanismen lassen sich nach seiner Ansicht auch auf den Privatkundenbereich übertragen.

    Jan Krancke, der Leiter für Regulierungsstrategie bei der Deutschen Telekom, bemühte sich, klar zu stellen, dass es dabei nicht um eine Verschlechterung der bestehenden Netzqualität gehen soll, um mehr Zusatzdienste zu verkaufen. Vielmehr solle die Grundqualität weiterhin hoch bleiben. Auch Andrea Huber, Geschäftsführerin des Kabelverbandes Anga, machte dies noch einmal klar. Krancke führte weiterhin aus, dass man bei der Telekom stark auf Partnerschaften setze und dabei allen Unternehmen ein diskriminierungsfreies Angebot machen will.

    Wie die Flatrate der Zukunft tatsächlich aussieht, konnten die Teilnehmer auf dem Diskussionspanel nicht sagen. Alle waren sich einig, dass man dem Kunden im Idealfall in Zukunft eine breitere Palette an Angeboten machen könnte. So sollte jeder für das zahlen, was er auch tatsächlich nutzen möchte. Ob dies Realität wird, hängt jedoch maßgeblich von den Regulierern in der Politik ab, die derzeit heftig über die Zukunft der Netzneutralität streiten.

  6. #965
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    ITK-Branche Vorreiter beim Einsatz von Cloud Computing

    Fast zwei Drittel (64 Prozent) der ITK-Unternehmen in Deutschland setzen Cloud Computing ein. Damit liegen die Anbieter von Informations- und Telekommunikationstechnologien deutlich über der durchschnittlichen Nutzungsrate in der deutschen Wirtschaft in Höhe von 40 Prozent. Das hat der „Cloud Monitor 2014“ ergeben. Im Rahmen der Studie hat Bitkom Research im Auftrag von KPMG eine repräsentative Befragung unter 403 Unternehmen durchgeführt. Danach liegen bei der Cloud-Nutzung im Branchenvergleich die Finanzdienstleister mit einem Anteil von 56 Prozent auf dem zweiten Platz. Es folgt der Wirtschaftszweig Verkehr und Logistik mit 49 Prozent. „Viele IT-Unternehmen entwickeln Cloud-Lösungen für ihre Kunden, nutzen die Technologie aber auch großflächig selbst“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Gleichzeitig setze sich in anderen Branchen der Einsatz von Cloud Computing zunehmend durch. So nutzen im Automobilbau 48 Prozent der befragten Unternehmen Cloud Computing sowie 46 Prozent in der Chemie- und Pharmaindustrie. Jeweils 43 Prozent setzen die Technologie im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Handel ein. In sonstigen Branchen sind es dagegen im Schnitt nur 35 Prozent.

    Beim Cloud Computing können Anwender IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenkapazitäten oder Software je nach Bedarf über ein Netzwerk nutzen. Das Netzwerk kann das öffentliche Internet (Public Cloud Computing) oder ein organisationsinternes Intranet (Private Cloud Computing) sein. Den Anwendern bietet Cloud Computing viele Vorteile. Unternehmen werden flexibler, weil sie ihre IT-Systeme schneller sich verändernden Marktbedingungen anpassen können. Gleichzeitig können Nutzer über mobile Datennetze an fast jedem Ort auf unterschiedlichste Anwendenungen zugreifen. „Im Zuge der NSA-Affäre hat das Vertrauen der IT-Anwender in Cloud Computing gelitten“, betonte Kempf. „Die Anbieter müssen den hohen Anforderungen der Nutzer an die Sicherheit von Private- und Public-Cloud-Lösungen gerecht werden, damit die Vorteile der Technologie ausgeschöpft werden können.“

  7. #966
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    Internetnutzer halten ihre Daten im Web für unsicher

    Ein Jahr nach den ersten Enthüllungen der NSA-Affäre ist das Vertrauen der Bundesbürger in die Sicherheit ihrer Daten weiter gesunken. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Danach halten inzwischen 86 Prozent der Internetnutzer ihre persönlichen Daten im Internet für unsicher. Zum Vergleich: Im November 2013, auf dem Höhepunkt der Diskussion um die Ausspähung des Handys der Bundeskanzlerin, waren es 80 Prozent. Im Juli 2013, nach der ersten Welle der Veröffentlichungen, hielten 66 Prozent ihre Daten im Web für unsicher und vor der Affäre im Jahr 2011 nur 55 Prozent. „Die NSA-Affäre ist aus den Schlagzeilen weitgehend verschwunden, die Verunsicherung der Internetnutzer ist geblieben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Bislang gibt es bei den Bürgern keinen Gewöhnungs- oder Abstumpfungseffekt.“ Laut Umfrage misstrauen aktuell 71 Prozent der Internetnutzer Staat und Behörden beim Umgang mit ihren persönlichen Daten. Im Jahr 2011 war es mit 40 Prozent noch eine Minderheit, die staatlichen Stellen misstraute. Ähnlich schlecht ist das Ergebnis für die Wirtschaft: 67 Prozent der befragten Internetnutzer misstrauen der „Wirtschaft allgemein“, wenn es um den Umgang mit ihren Daten im Web geht. Im Jahr 2011 war es mit 46 Prozent ebenfalls weniger als die Hälfte. Auch hier haben sich die Werte innerhalb des vergangenen Jahres kontinuierlich verschlechtert.

    Nach den Ergebnissen der Umfrage fühlt sich inzwischen gut jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) von der Ausspähung seiner persönlichen Daten durch staatliche Stellen bedroht. Im November 2013 waren es 49 Prozent und nach dem Beginn der NSA-Affäre im Juli 2013 hatten 39 Prozent entsprechende Befürchtungen. Damit übertrifft die Sorge vor der Bespitzelung durch den Staat inzwischen die Angst vor Cyber-Kriminellen, die persönliche Daten missbrauchen und damit großen Schaden anrichten können. 52 Prozent der befragten Internetnutzer sehen in der Ausspähung ihrer Daten durch Kriminelle eine Bedrohung. Im November 2013 waren es 46 Prozent und im Juli des Vorjahres 42 Prozent. Die Ausspähung ihrer Daten durch Unternehmen fürchten aktuell 46 Prozent. Im November 2013 waren es 38 Prozent und im Juli lediglich 34 Prozent. Nur 9 Prozent der Befragten sagen in der aktuellen Umfrage, dass sie sich im Internet überhaupt nicht bedroht fühlen. Kempf: „Die politische Aufarbeitung der NSA-Affäre muss weitergehen.“

  8. #967
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    Fußball-WM: Über 3 Millionen tippen online

    Rund 3,3 Millionen Deutsche tippen im Internet auf Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. 6 Prozent aller Internet-Nutzer geben zur WM in Brasilien Online-Tipps ab. Bei den Männern sind es 10 Prozent, bei den Frauen nur 3 Prozent. Unter den Altersklassen liegt die Gruppe der 30- bis 44-Jährigen vorne (11 Prozent).

    Beliebt sind private Tipprunden im kleinen Kreis, die über das Internet organisiert werden: Rund 1,8 Millionen Personen wollen bei Kicktipp.de und Co. gegen Freunde, Bekannte und Kollegen spielen. Zu gewinnen gibt es hier nur die Tipper-Ehre oder den Wetteinsatz der Freunde und Kollegen. Gut 1,2 Millionen machen bei einem öffentlichen Tippspiel mit, etwa den Internet-Auftritten von TV- und Radiosendern, Verlagen oder anderen Unternehmen. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos. Zu gewinnen gibt es oft Reisen, Abonnements oder Elektronikgeräte wie Tablet Computer oder Smartphones. Bei professionellen Anbietern von Online-Wetten wie Bwin, Tipico oder MyBet wollen insgesamt 0,8 Millionen Nutzer mitmachen. Sie setzen dort Geld beispielsweise auf den Ausgang einzelner Spiele oder des gesamten Turniers. Der Gewinn hängt von der Quote der jeweiligen Wette ab.

  9. #968
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    ESET kommt erster Verschlüsselungs-Malware für Android-Geräte auf die Spur

    ESET, weltweiter Anbieter von proaktiven digitalen Sicherheitslösungen, ist die erste Cryptolocker Ransomware Android/Simplocker.A ins Netz gegangen. Der Verschlüsselungstrojaner für Android-Geräte, den das Unternehmen als erstes mittels seiner Systeme entdeckt hat, ist kürzlich in der Ukraine aufgetaucht. Dabei handelt es sich um eine Art Malware, welche Daten verschlüsselt und anschließend ein Lösegeld für ihre Freischaltung verlangt. Die Ransomware ist der erste entdeckte Filecoder für das Android-Betriebssystem. Ein ausführlicher Artikel von ESET-Forscher Robert Lipovsky zum Thema Simplocker ist auf http://www.welivesecurity.com/simplocker verfügbar.

    ESET war unter den wenigen IT-Sicherheitsfirmen, die das erste Beispiel dieser Ransomware aufgespürt haben. "Wir haben es höchstwahrscheinlich mit einer Machbarkeitsstudie oder einem laufenden Arbeitsprozess zu tun", so Lipovsky in seinem Artikel. Simplocker verschlüsselt die Dateien der SD-Karte des Geräts und zeigt eine Nachricht an, die zur Zahlung von 260 Ukrainischen Hryvnia (umgerechnet rund 16 Euro) auffordert, um wieder Zugang zu den Dateien zu erhalten. ESET rät dringend von einer Zahlung ab, um die Attraktivität von Erpressersoftware für mobile Plattformen nicht unnötig zu steigern.

  10. #969
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    Smartphones stärker verbreitet als normale Handys

    Smartphones werden mittlerweile stärker genutzt als herkömmliche Handys. Aktuell verwenden 55 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren zumindest gelegentlich ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 41 Prozent der Bürger. Ein klassisches Mobiltelefon nutzen 52 Prozent der Bevölkerung hin und wieder. Dieser Wert ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Das Smartphone ist innerhalb von sieben Jahren zum Standard geworden, alle Altersklassen setzen zunehmend auf Smartphones“, sagt Marco Junk von der BITKOM-Geschäftsleitung. Die Hauptgründe: Smartphones gibt es mittlerweile in allen Preisklassen und für unterschiedliche Bedürfnisse. Zudem steigt die Nachfrage nach mobiler Internetnutzung seit Jahren enorm an. Der Anteil der Smartphone-Nutzer hat in allen Altersklassen innerhalb eines Jahres deutlich zugelegt: bei den 14 bis 29-Jährigen von 65 auf 78 Prozent, bei den 30 bis 45-Jährigen von 49 auf 70 Prozent, in der Altersklasse der 50 bis 64-Jährigen von 40 auf 47 Prozent und bei den Senioren ab 65 Jahren von 7 auf 17 Prozent. Laut Umfrage nutzen 8 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre gar kein Mobiltelefon, also weder ein Smartphone noch ein herkömmliches Gerät. Bei den Senioren verzichtet jeder fünfte komplett auf Handys, bei den Jungen unter 30 Jahren nur jeder hundertste.

    Smartphones sind internetfähige Mobiltelefone, auf denen Apps installiert werden können und die in der Regel über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Den Durchbruch für diese Geräteklasse brachte das iPhone von Apple, das 2007 auf den Markt kam. Zunächst kauften vor allem junge Menschen sowie Personen, die beruflich viel unterwegs waren, die neuen Geräte. „Smartphones sind die Treiber des digitalen Wandels“, sagt Junk. Sie werden nach dem Telekommunikationsmarkt weitere Bereiche verändern und erobern, durch neue Anwendungen etwa im Automotive- oder Gesundheits-Bereich.

    Insbesondere bei Start-ups, die nur begrenzte Entwicklungsressourcen haben, gilt häufig das Motto „mobile first“. Deren Angebote werden zunächst speziell für Mobilgeräte entwickelt, bevor auch eine Version für Laptops und Desktop PCs erstellt wird. Insbesondere für innovative Online-Dienste sind Mobilgeräte zur wichtigsten Plattform geworden. Junk: „Rund um Smartphones entstehen neue Ökosysteme, die enorme Chancen gerade für junge Unternehmen bieten.“

  11. SatEurope.net
  12. #970
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    E-Government-Nutzung stagniert seit Jahren

    Das Angebot digitaler Bürgerdienste ist umfangreicher und besser geworden, dennoch stagniert in Deutschland deren Nutzung. Im Jahr 2013 luden sich 49 Prozent aller Bundesbürger über das Internet amtliche Formulare herunter, schickten Anträge an Behörden oder baten um Auskunft. Das sind nicht mehr und nicht weniger als 2009. E-Government tritt damit trotz des verbesserten Angebots seit vier Jahren auf der Stelle. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat liegt Deutschland bei der Nutzung von E-Government-Angeboten gerade mal auf Rang 10 aller EU-Mitglieder. Spitzenreiter ist Dänemark. Dort verwenden mittlerweile 85 Prozent der Einwohner solche Dienste, es gab eine deutliche Steigerung innerhalb weniger Jahre. „Der Trend zum E-Government ist an der Hälfte der Bevölkerung vorbei gegangen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Viele Bürger wüssten schlicht nicht, welche Online-Angebote es gäbe. „Wenn die Verwaltung neue elektronische Dienste einführt, muss darüber breit informiert werden. Werbung zum Beispiel für die umfangreichen Möglichkeiten des neuen elektronischen Personalausweises gab es nicht“, so Kempf.

    Bürger erwarten zudem, dass Behördengänge im Internet möglichst einfach zu nutzen sind. Leider stehen dem häufig gesetzliche Bestimmungen entgegen, die zum Beispiel ein unterschriebenes Formular verlangen. Zudem hinkt die Verwaltungs-IT oft technologisch hinterher. „Im Vergleich zur IT der Wirtschaft, die auf mobile Lösungen, Social Media, Cloud Computing und Big Data setzt, sind die IT-Lösungen der Verwaltung zu selten auf dem Stand der Technik“, so Kempf. Impulse kommen durch das E-Government-Gesetz von 2013, das die Digitalisierung der Verwaltung vereinfacht. So muss künftig ein Formular nicht mehr allein deshalb unterschrieben werden, weil eine Unterschrift schon immer notwendig war. Wo es um den Nachweis der Identität geht, können Bürger den neuen Personalausweis oder ein neues rechtssicheres E-Mail-Verfahren nutzen. Die Bundesverwaltung baut gerade die notwendige Technik auf. Auch einige Bundesländer wie Sachsen oder Berlin sind mit den Arbeiten an eigenen Landesgesetzen, die digitale Behördengänge einfacher machen, weit vorangeschritten.

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