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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #941
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    Eine Digitale Strategie für Europa

    Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt, dass sich der Europäische Rat auf seiner Sitzung am 24. und 25. Oktober mit dem Thema Digitale Wirtschaft beschäftigt. Ziel müsse es sein, eine gemeinsame ITK-Strategie für Europa zu entwickeln, die Wachstumsmöglichkeiten für bestehende Unternehmen und Start-ups schafft und die Entwicklung neuer digitaler Technologien und eine erstklassige Forschung ermöglicht. „Wir brauchen eine Digital-Strategie mit einem umfassenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ansatz“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Es reicht nicht aus, sich auf Einzelfragen wie das Urheberrecht zu konzentrieren, wie manche Mitgliedsstaaten sich das wünschen. Wir brauchen einen gesamtheitlichen Ansatz. In diesem Punkt unterstützen wir die Haltung der Bundesregierung ausdrücklich.“ Die USA oder auch asiatische Staaten hätten die Bedeutung der Digitalen Wirtschaft schon lange erkannt und entsprechend gehandelt. „Das Silicon Valley ist nicht zufällig entstanden, sondern ist auch eine Folge gezielter Flankierung durch die US-Regierung“, so Kempf. Derzeit hat die EU einen Anteil von 25 Prozent am weltweiten ITK-Markt, die USA kommen auf 27 Prozent. China erreicht 10 Prozent, Japan 8 Prozent und Brasilien 4 Prozent.

    Zentrale Aufgaben einer europäischen Digital-Strategie sind nach Ansicht des BITKOM eine Modernisierung der Infrastrukturen und eine Erhöhung der Cyber-Sicherheit. Wichtiger Baustein dabei könnte eine EU-weite Initiative zum Ausbau intelligenter Netze werden, mit der unter anderem die Digitalisierung der Produktion hin zu Industrie 4.0 vorangetrieben würde. „Wenn wir unsere Industriekompetenz mit unseren innovativen ITK-Lösungen verbinden, können wir die vierte industrielle Revolution zur Industrie 4.0 erfolgreich bewältigen und eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen“, sagte Kempf.

    Eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen ITK-Branche kommt dabei der Forschung zu. Das entsprechende EU-Innovationsprogramm „Horizon 2020“ müsse deshalb stärker auf Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation ausgerichtet werden. Darüber hinaus sieht der BITKOM Chancen bei der Qualifizierung von Fachkräften sowie beim Einsatz von digitalen Lernmitteln in Schulen und Hochschulen durch eine EU-weite abgestimmte Politik „Fachkräftemangel ist seit Jahren ein zentrales Wachstumshemmnis für die BITKOM-Branche. Allein in Deutschland haben wir rund 40.000 unbesetzte Stellen für IT-Experten“, so Kempf.

    Ausdrücklich begrüßt der BITKOM die europäischen Initiativen zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Dabei müsse es gelingen, die hohen deutschen Standards bei Datenschutz und IT-Sicherheit in Europa zu verankern. „Die Diskussion im Europäischen Rat muss der Auftakt für eine gemeinsame IT-Strategie werden. In der Digitalen Welt müssen wir einen gemeinsamen europäischen Ansatz entwickeln und die nationalstaatlichen und föderalen Strukturen überdenken“, sagte Kempf. „Wenn wir weiter an einem Flickenteppich nationaler und regionaler IT-Strategien weben, vergeuden wir unsere Energie.“

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  3. #942
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    Kostenloses WLAN für Kölns attraktivste Plätze

    Kostenloses WLAN - in vielen deutschen Städten noch Wunschvorstellung, in Köln schon bald Realität. Auf fünf der attraktivsten Plätze der City kann demnächst jeder das Internet nutzen. Vernetzt werden der Heumarkt, Alter Markt, Roncalliplatz, Heinrich-Böll-Platz und der Ottoplatz. "Unsere Planung sieht vor, dass wir bereits im Januar mit dem Aufbau der Technik beginnen und sukzessive die fünf Plätze ausleuchten", sagt Jost Hermanns, Geschäftsführer der NetCologne.

    Bereits zum Start des Weihnachtsmarktes auf dem Roncalliplatz soll dieser vorab im Rahmen einer Interims-Lösung mit WLAN versorgt werden, sodass den dortigen Weihnachtsmarktbesuchern schon kostenfreies Surfen ermöglicht wird.
    "Wir freuen uns sehr, den Bürgern und Besuchern unserer Stadt zeitnah an unseren zentralen Plätzen diesen Service anbieten zu können. Dafür sind wir NetCologne sehr dankbar", so Stadtdirektor Guido Kahlen. Im Anschluss an die WLAN-Einrichtung für die fünf Hauptplätze wird NetCologne zudem die Möglichkeiten für weitere Hotspot-Standorte prüfen. Hierfür ist eine Finanzierung durch Sponsoring-Beteiligungen von Gewerbetreibenden vorgesehen.

    Um das freie WLAN-Netz von NetCologne zu nutzen, ist vorab eine übliche kurze Registrierung notwendig. Dazu müssen die Benutzer ihren Namen, die E-Mail-Adresse und ihre Handynummer hinterlegen und den Nutzungsbestimmungen zustimmen. Danach können sie lossurfen. Das Modell sieht für die fünf Plätze eine kostenfreie Nutzung für mehrere Stunden vor. Die genauen Details befinden sich momentan noch in der Erarbeitung.

  4. #943
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    Drei Viertel aller Deutschen nutzen das Internet

    Drei Viertel (75 Prozent) aller Bundesbürger nutzen das Internet. Auffällig ist, dass das Internet von Jüngeren drei Mal häufiger genutzt wird als von Älteren. Auch nutzen deutlich mehr Abiturienten das Internet als Bürger mit formal niedrigerem Bildungsabschluss. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Zahl der Internetnutzer wird in den kommenden Jahren in Deutschland kontinuierlich steigen und sich der 100 Prozent Marke annähern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Insbesondere Tablet Computer haben den Zugang ins Web vereinfacht und helfen, Barrieren abzubauen. „Wir hoffen, dass leicht zu bedienende Geräte gerade älteren Menschen den Einstieg ins Internet erleichtern“, sagt Kempf. In Ländern wie Island und Norwegen liegt der Anteil der Internetnutzer bereits bei deutlich über 90 Prozent.

    In Deutschland sind 98 Prozent der Personen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren im Netz unterwegs. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 72 Prozent, bei den Senioren ab 65 Jahren hingegen nur 32 Prozent. „Zwar haben auch Senioren bei der Internetnutzung aufgeholt, doch zu vielen ist die Online-Welt weiterhin fremd“, so Kempf. Dabei sagten in einer früheren BITKOM-Umfrage neun von zehn Internetnutzern, das Web habe ihnen ein klares Plus an Lebensqualität gebracht. Und acht von zehn Nutzern konnten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Zu diesen Einschätzungen kamen die Nutzer aller Altersklassen, egal ob jung oder alt.

  5. #944
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    Weltweiter ITK-Markt wächst um 3,8 Prozent

    Weltweit soll der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie und Telekommunikation in diesem Jahr um 3,8 Prozent auf den Rekordwert von 2,84 Billionen Euro steigen. Das teilt der Hightech-Verband BITKOM Grundlage von aktuellen Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO) mit. „Die weltweiten IT-Märkte wachsen damit voraussichtlich erneut stärker als die Gesamtwirtschaft“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Besonders in den Schwellenländern ist die Digitalisierung ein bedeutender Wachstums- und Jobmotor.“ Die Informationstechnologie wächst der neuen Prognose zufolge in diesem Jahr um 3,3 Prozent auf 1,18 Billionen Euro. Am stärksten zulegen kann dabei das Geschäft mit Software, das um 5,5 Prozent auf 302 Milliarden Euro wächst. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen steigen um 3,4 Prozent auf 510 Milliarden Euro. Schwächer entwickelt sich der weltweite Markt für IT-Hardware, der in diesem Jahr voraussichtlich ein Plus von um 1,3 Prozent auf 365 Milliarden Euro aufweisen wird. Ausschlaggebend dafür ist ein rückläufiges Geschäft mit Desktop PCs (minus 5,5 Prozent) und Laptops (minus 8,2 Prozent).

    In der Telekommunikation geht der BITKOM in diesem Jahr von einem Plus von 4,1 Prozent auf 1,66 Billionen Euro aus. Die Umsätze mit TK-Infrastruktur werden dabei voraussichtlich um 8,4 Prozent auf 428 Milliarden Euro wachsen, bei den Telekommunikationsdiensten beträgt das Plus 2,7 Prozent auf 1,23 Billionen Euro. Am kräftigsten legen hier die Geschäfte mit Datendiensten im Mobilfunk zu, die um 13,6 Prozent auf 307 Milliarden Euro steigen.

    Im internationalen Vergleich sollen die ITK-Märkte der BRIC-Staaten am schnellsten wachsen. So wird für Indien ein Plus von 11 Prozent erwartet, Brasilien kommt auf 9,1 Prozent knapp vor China mit 8,7 Prozent. Für Russland wird ein Marktwachstum um 4,6 Prozent erwartet. Die USA kommen mit einem Plus von 4,8 Prozent auf ein ähnliches Wachstum.

    Die Vereinigten Staaten haben mit 27,1 Prozent weiterhin den größten Anteil am weltweiten ITK-Markt. Die EU erreicht 21,3 Prozent. Die BRIC-Staaten liegen knapp dahinter bei 18,7 Prozent. China alleine kommt auf einen Anteil von 8,7 Prozent, Brasilien auf 4,4 Prozent, Indien auf 2,2 Prozent und Russland erreicht 2,0 Prozent.

  6. #945
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    Fallstricke bei Facebook: Rechtstipps für soziale Netzwerke

    Das Internet bietet viele Freiheiten. Surfer sollten aber bei allen Möglichkeiten, die Facebook, Google+, Twitter & Co. bieten, aufpassen, nicht in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten. Bilder anderer Nutzer darf man zum Beispiel nicht einfach irgendwo hochladen oder teilen. Auch den Chef zu beleidigen, ist keine gute Idee. Und wer als Freiberufler auf Netzwerken für sich wirbt, muss noch mehr beachten. Die wichtigsten Regeln im Überblick:

    Beleidigungen

    „Auch im Netz gilt das Strafgesetzbuch“, warnt die Rechtsanwältin Sabine Sobola. Das bedeutet: Beleidigungen werden bestraft. Ob etwa ein Kraftausdruck öffentlich gepostet oder privat als Direktnachricht geschickt wird, ist egal. Nach dem gleichen Prinzip wird übrigens auch Cybermobbing geahndet, erklärt Sobola. Allerdings stoße die Justiz hier an ihre Grenzen: „Der einzelne Beitrag ist oft nicht so schlimm, da geht es eher um die Masse.“

    Manieren im „Shitstorm“
    Ein Politiker macht einen Fehler, ein Torwart greift daneben – und schon bricht im Internet ein Shitstorm über ihn herein. Sachliche Kritik ist dabei erlaubt, Beleidigungen oder falsche Behauptungen nicht. Wo genau die Grenze verläuft, hängt auch vom Ziel ab: „Personen des öffentlichen Lebens, also Politiker oder Stars, müssen schon einiges aushalten“, sagt Sabine Sobola. Ein Freibrief sei das aber nicht. Als Faustregel gilt: Was man dem Gegenüber nicht ins Gesicht sagen würde, gehört auch nicht ins Netz.

    Netzwerke im Job

    Wer Facebook und Co. bei der Arbeit nutzt, kann Ärger bekommen. „Während der Arbeitszeit sollte der Arbeitnehmer eigentlich arbeiten, und nicht im Internet surfen“, sagt Nathalie Oberthür. Allerdings sagt die Fachanwältin für Arbeitsrecht auch: Eindeutige Surfregelungen muss der Arbeitgeber treffen. Umgekehrt kann es sein, dass digitales Netzwerken Teil der Jobbeschreibung ist. Dann kann der Chef durchaus verlangen, dass sich ein Nutzer bei Facebook oder Twitter umtut. „Privates Engagement für den Arbeitgeber in Netzwerken kann aber nicht verlangt werden“, so Oberthür.

    Chef-Lästereien

    Netzwerke sind der falsche Ort, um Arbeitsfrust herauszuschreien. Zwar darf ein Arbeitnehmer im privaten Umfeld seine Meinung über den Arbeitgeber sagen. „Facebook und andere Netzwerke sind aber nicht unbedingt das private Umfeld“, sagt Oberthür. Das gelte sogar dann, wenn die Posts nur für virtuelle Freunde sichtbar sind. Wer sich in Netzwerken gegenüber seinem Arbeitgeber geschäftsschädigend äußert, muss mit Abmahnung oder Kündigung rechnen.

    Bilder und Videos

    Bilder und Videos darf man nur hochladen, teilen oder weiterleiten, wenn man die Nutzungsrechte hat. „Das sind in der Regel Fotos, die ich selbst geschossen habe, oder die aus einer sicheren Quelle stammen“, erklärt Sabine Sobola. Wer dagegen verstößt, kann sich eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung einhandeln. Jeder, der zu sehen ist, muss übrigens der Veröffentlichung zustimmen.

    Links und Thumbnails

    Google+ und Facebook blenden neben Links zu Videos und Artikeln automatisch kleine Vorschaubilder ein. Die können urheberrechtlich geschützt sein. „Es gibt zwar BGH-Entscheidungen zu Googles Bildersuche, nach denen die Anzeige solcher Thumbnails durch den Suchmaschinenanbieter zulässig ist“, erklärt Till Kreutzer von „iRights.info“. Ob das auch für die Vorschaubilder bei Facebook gilt, sei aber nicht sicher. „Allerdings ist mir nur ein einziger Fall bekannt, in dem dies abgemahnt wurde.“ Sicherheitshalber kann man beim Posten von Links die Vorschaubilder deaktivieren.

    Fake-Accounts und falsche Namen

    Gerade bei Facebook verschleiern viele ihren richtigen Namen mit Abkürzungen oder absichtlichen Fehlern. Verboten ist das nicht. Je nach Netzwerk kann es aber einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Anbieters bedeuten. Die Konsequenz könnte eine Sperrung des Accounts sein. Anders liegt der Fall, wenn ein Name quasi missbraucht wird. „Es gibt so etwas wie das Recht am eigenen Namen“, erklärt Kreutzer. Wer sich also bei Twitter als Boris Becker ausgibt, muss mit Post vom Anwalt rechnen.

    Impressum

    Wer Webseiten kommerziell betreibt, braucht ein Impressum. Die Regel gilt auch für Freiberufler oder Künstler, die zum Beispiel über eine Facebook-Seite für sich werben. „Es gibt bei Facebook einen „Info“-Reiter, der dafür vorgesehen ist“, erklärt Kreutzer. Es gebe aber auch Urteile, die besagen, dass das Impressum schon auf der Facebook-Startseite verlinkt sein muss. Deshalb rät der Anwalt zum Impressum unter „Kurze Beschreibung“. Dort dürfte an der leichten Auffindbarkeit, die die Gerichte fordern, kein Zweifel bestehen.

  7. #946
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    Nokia-Aktionäre geben grünes Licht für Verkauf an Microsoft

    Die Übernahme von Nokias Handy-Geschäft durch Microsoft hat eine wichtige Hürde genommen. Die Anteilseigner des finnischen Unternehmens gaben grünes Licht.

    Der Verkauf der traditionsreichen Handy-Sparte von Nokia an Microsoft ist von den Aktionären des finnischen Konzerns gebilligt worden. Die Zustimmung habe bei mehr als 99 Prozent gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach einer Aktionärsversammlung mit. Nokia hatte Anfang September den Verkauf der Geräte-Sparte an Microsoft für 3,79 Milliarden Euro vereinbart. Zudem zahlt der Windows-Konzern 1,65 Milliarden Dollar für Patente.

    Nach dem Verkauf der Gerätesparte an Microsoft wird sich das Unternehmen mit dem Namen Nokia dramatisch verändern. Neue Säulen des Konzerns sind digitale Kartendienst und der Netzwerkausrüster NSN. Nach Zahlen des Jahres 2012 wird rund die Hälfte der Umsätze weg sein und etwa 32 000 Mitarbeiter werden zu dem Software-Riesen wechseln. Zuletzt arbeiteten für Nokia insgesamt rund 87 100 Beschäftigte - bereits über 18 000 weniger als noch vor einem Jahr. Der Deal hatte in Finnland wegen der großen Bedeutung von Nokia für Diskussionen gesorgt.

    Microsoft will mit Nokias Handygeschäft bei Smartphones aufholen, wo Geräte mit Googles Betriebssystem Android und Apples iPhone führend sind. Microsoft steht dabei unter enormen Druck, denn das einst als unerschütterlich geltende Standbein mit Windows-PC schwächelt.

    Nokia bot sich als Zukauf an, denn Microsofts Windows Phone läuft schon heute auf den Lumia-Smartphones der Finnen. Dank neuer Modelle wie dem Kamerahandy Lumia 1020 oder dem günstigen Lumia 520 stiegen die Marktanteile kontinuierlich. Nach Angaben der Marktforscher von IDC kam Windows Phone zuletzt auf 3,6 Prozent am Gesamtmarkt. Nokia stieg jüngst auch ins Tablet-Geschäft ein und setzt dabei ebenfalls auf Microsoft-Software.

    Nokias bisheriger Chef Stephen Elop gilt auch als aussichtsreicher Nachfolgekandidat für den Microsoft-Chefposten. Der langjährige Microsoft-Lenker Steve Ballmer hatte seinen Rückzug angekündigt, um dem Wandel des Software-Primus nicht im Wege zu stehen. Mit einer Entscheidung über eine neue Nummer eins wird im Dezember gerechnet.

  8. #947
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    13.000 offene Stellen für Fachkräfte im IT-Mittelstand

    Bei mittelständischen Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind derzeit rund 13.000 Stellen für IT-Experten unbesetzt. Damit entfallen rund 80 Prozent der insgesamt 16.000 offenen IT-Stellen in der ITK-Branche auf diese Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. „Das ist eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Der IT-Mittelstand bietet nach entsprechendem Studium oder Ausbildung hervorragende Chancen für einen Berufsstart“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Zugleich ist der Fachkräftemangel eines der drängendsten Probleme gerade kleinerer Unternehmen. Ein Mangel an IT-Spezialisten behindert auch die Gründung und das Wachstum von Start-ups.“ Insgesamt fehlen in Deutschland 39.000 IT-Experten, davon 16.000 in der ITK-Branche selbst und 23.000 in Unternehmen aller anderen Branchen.

    Kleinere Mittelständler mit 10 bis 49 Beschäftigten sind überdurchschnittlich vom Fachkräftemangel betroffen. 61 Prozent der Unternehmen dieser Größe geben an, dass derzeit ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Das sind mehr als im Durchschnitt aller ITK-Unternehmen (50 Prozent). Besonders sorgenvoll blicken Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten in die Zukunft. Hier erwarten mehr als zwei Drittel der Unternehmen (70 Prozent), dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen wird. Das sind deutlich mehr als im Durchschnitt aller ITK-Unternehmen (48 Prozent).

    Vier von zehn kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die IT-Spezialisten suchen, haben aktuell mindestens zwei Vakanzen. Bei den Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten ist der Bedarf besonders groß, hier sind sogar in zwei Dritteln der Fälle zwei oder mehr IT-Stellen zu besetzten. Überwiegend werden dabei in den KMU unabhängig von der Unternehmensgröße Software-Entwickler gesucht, in 71 Prozent der Unternehmen gibt es entsprechenden Bedarf. Mit deutlichem Abstand folgen Anwendungsbetreuer und Administratoren (31 Prozent). Auf dem dritten Platz liegen Qualitäts-Manager (26 Prozent).

  9. #948
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    Consumer Electronics-Branche erwartet 9 Milliarden Umsatz im Weihnachtsgeschäft

    Rund neun Milliarden Euro Umsatz erwartet die Consumer Electronics-Branche (CE) in Deutschland im Weihnachtsgeschäft. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von vier Prozent. Erfahrungsgemäß wird rund ein Drittel des Jahresumsatzes der CE-Branche im letzten Quartal, speziell um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel getätigt. Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik zu den Erwartungen: „Consumer Electronics-Produkte sind auf-grund ihrer vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten und der innovativen Technik als Weihnachts-geschenke sehr beliebt. Sie stehen auch 2013 auf der Wunschliste für Weihnachtsgeschenke ganz oben.“

    Besonders nachgefragt sind aktuell Smartphones, Tablet-PCs und Zubehörprodukte wie Kopfhörer, gefolgt von Lautsprecher-Boxen und Docking-Lautsprechern. Im TV-Geräte-Segment wird eine Belebung des Marktes speziell durch die vielseitigen Smart TV-Geräte erwartet. Gestützt wird die Erwartung durch das anhaltend gute Konsumklima und die hohe Anschaffungsneigung in Deutschland.

    TV-Geräte-Absatz 2013 hinter den Erwartungen
    Nach einem Rekordjahr mit rund 9,5 Millionen verkauften Fernsehgeräten in Deutschland blieb der TV-Geräte-Absatz in den ersten drei Quartalen hinter den Erwartungen (- 22 %) zurück. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet die gfu für Fernsehgeräte einen Absatz von 7,7 Millionen Stück (- 18 %) und einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro (- 17 %). Mit einem Anteil von 73 Prozent des Umsatzes stellen dabei die vielseitigen Smart-TVs mit Internetanschluss das größte Segment.

    Mobile Mediennutzung bleibt im Trend
    Die mobile Mediennutzung sorgt für gute Umsätze mit mobilen Geräten. Entsprechend werden Smartphones und Tablet-PCs zu den Umsatzrennern im Weihnachtsgeschäft gehören. Mit einem Absatz von rund 2,5 Millionen Tablet-PCs und rund sieben Millionen Smartphones im letzten Quartal erreichen diese Geräte neue Rekordabsätze, so die Einschätzung der gfu. Dies zieht auch steigende Absätze mit Kopfhörern und Docking-Lautsprechern nach sich. Hier werden für das letzte Quartal 3,5 Millionen verkaufte Kopfhörer sowie 350.000 verkaufte Docking-Lautsprecher erwartet.

    CE-Branche geht mit Zuversicht ins Jahr 2014
    2014 werden die großen Sportereignisse Olympische Spiele und Fußball-Weltmeisterschaft dem Markt Impulse verleihen. „Unsere Branche wird sich dank der zahlreichen Innovationen und ihrer Dynamik, nach einem eher verhaltenen Jahr 2013, wieder erfolgreich entwickeln. Die Konsumenten investieren gern in Consumer Electronics-Produkte, speziell zur mobilen Mediennutzung und für die Vernetzung zuhause. In unserer aktuellen Prognose rechnen wir im Jahr 2014 mit einer Umsatzsteigerung um rund ein Prozent“, erklärt Hans-Joachim Kamp abschließend.

  10. #949
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    Vertrauen in Datensicherheit im Internet schwindet weiter

    Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die Initiative von AOL, Facebook, Google, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo! zur Reform der geheimdienstlichen Überwachung im Internet. „Wir unterstützen den Vorstoß der Konzerne gegen die geheimdienstlichen Überwachungsaktionen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Sowohl die Internetnutzer als auch die Anbieter von Internetdiensten müssen vor einem ungezügelten Zugriff auf persönliche Daten durch die Geheimdienste geschützt werden.“ Es gebe auch in Deutschland einen massiven Vertrauensverlust, was die Sicherheit von Daten und die Integrität von Diensten im Internet angeht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BITKOM. Danach halten 80 Prozent der Internetnutzer in Deutschland ihre persönlichen Daten im Internet generell für unsicher: 33 Prozent halten sie für „völlig unsicher“ und 47 Prozent für „eher unsicher“. Im Juli, nach der ersten Welle der Veröffentlichungen, hielten insgesamt erst 66 Prozent der Internetnutzer ihre Daten für unsicher. Bei einer BITKOM-Umfrage im Jahr 2011 waren es 55 Prozent. „Das Vertrauen vieler Internetnutzer in die Sicherheit ihrer Daten wurde durch die NSA-Affäre erschüttert“, sagte Kempf. Politik und Wirtschaft seien jetzt gefordert. „Der Abhöraffäre zum Trotz: Die größte Gefahr geht von der organisierten Cyber-Kriminalität aus“, warnte Kempf. „Diese Bedrohung dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren.“ Laut Umfrage fühlt sich fast die Hälfte (49 Prozent) der Internetnutzer von der Ausspähung ihrer persönlichen Daten durch staatliche Stellen bedroht. Im Juli des laufenden Jahres waren es erst 39 Prozent. Damit übertrifft die Sorge vor der Bespitzelung durch den Staat inzwischen sogar die Angst vor Cyber-Kriminellen. 46 Prozent der befragten Internetnutzer fühlen sich von einer möglichen Ausspähung ihrer Daten durch Kriminelle bedroht. Im Juli waren es 46 Prozent. Immerhin 38 Prozent fürchten die Ausspähung ihrer Daten durch Unternehmen (Juli: 34 Prozent). Nur 15 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich im Internet überhaupt nicht bedroht fühlen (Juli: 18 Prozent).

    Weiter gelitten hat auch das Vertrauen der Bürger, wenn es um den Umgang sowohl des Staates als auch der Wirtschaft mit ihren persönlichen Daten geht. Laut Umfrage misstrauen 68 Prozent der Internetnutzer Staat und Behörden beim Umgang mit ihren persönlichen Daten im Web. Im Juli waren 58 Prozent und im Jahr 2011 war es mit 40 Prozent sogar noch eine Minderheit, die staatlichen Stellen misstraute. Nicht weniger schlecht ist das Ergebnis für die Wirtschaft. 64 Prozent der befragten Internetnutzer misstrauen der „Wirtschaft allgemein“, wenn es um den Umgang mit ihren Daten im Netz geht. „Die geheimdienstlichen Spähaktionen haben dazu geführt, dass sich bei vielen Internetnutzern ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit breit gemacht hat“, sagte Kempf. Das ändere aber nichts daran, dass Internetzugangsanbieter, Betreiber von Cloud-Services oder große Online-Shops jedes Jahr Milliardensummen in die Sicherheit der Daten ihrer Kunden investieren. Kempf: „Die Unternehmen in der IT-Branche haben ein hohes Interesse daran, ihren Kunden möglichst sichere Dienste anbieten zu können. Das Vertrauen der Nutzer ist die Grundlage ihres Geschäftsmodells.“

    Gefordert sei jetzt die Politik. Der BITKOM fordert unter anderem eine Befreiung der Unternehmen von der derzeit weitgehenden Verschwiegenheitspflicht über Abhörmaßnahmen zur Schaffung von mehr Transparenz, Verhandlungen über ein No-Spy-Abkommen und eine internationale Übereinkunft für die Herausgabe von Kundendaten an staatliche Stellen. „Existiert kein entsprechendes Abkommen, sollte die Herausgabe von Daten europäischer Nutzer unzulässig sein“, betonte Kempf. „Die Bundesregierung sollte sich dafür einsetzen, dass zumindest innerhalb Europas die Bürger vor Ausspähung durch Dienste anderer EU-Länder sicher sind.“ Entsprechende Auskunftswünsche müssten im Wege eines Amtshilfeersuchens gegenüber Staaten und nicht direkt gegenüber Unternehmen erfolgen. Seine Forderungen an die Politik hat der BITKOM bereits im November in einem Positionspapier zusammengefasst.

  11. #950
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    Jedes Jahr fast 1.500 Euro Pro-Kopf-Ausgaben für IT

    In Deutschland wird für Informationstechnik und Telekommunikation deutlich mehr ausgegeben als in vielen anderen großen Industrienationen. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande statistisch betrachtet 1.477 Euro je Einwohner für ITK ausgegeben. Damit liegt Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt (1.197 Euro) und weit vor Ländern wie Italien (930 Euro), Spanien (928 Euro), Russland (403 Euro), China (213 Euro) oder Indien (49 Euro). Ähnlich hohe Aufwendungen wie Deutschland hat Frankreich (1.470 Euro). Weit mehr als die Bundesrepublik geben hingegen Japan (1.807 Euro), Großbritannien (1.994 Euro) und die USA (2.430 Euro) aus. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage von aktuellen Berechnungen des European Information Technology Observatory (EITO). „ITK-Investitionen sind der wichtigste Indikator für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Der Rückstand gegenüber Großbritannien und den USA ist viel zu groß.“

    Während die ITK-Ausgaben 2013 in Deutschland verglichen mit 2012 stagnieren, können vor allem die bislang noch schwächeren Länder ihre Ausgaben deutlich erhöhen. Am schnellsten wächst Indien (plus 11 Prozent), gefolgt von Brasilien (10 Prozent) sowie China (9 Prozent) und Russland (5 Prozent). Aber auch die Spitzenreiter legen zu: Großbritannien um 2 Prozent, die USA um 5 Prozent. „Deutschland muss und kann mehr in die Digitalisierung investieren“, so Kempf. Rückläufig sind die Ausgaben in Spanien (minus 3 Prozent) und Japan (minus 6 Prozent).

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