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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #971
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    Musik aus dem Netz wird auch in Deutschland ein Geschäft

    Das Musikgeschäft befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase. Wollten die meisten Musikliebhaber bislang eine CD oder Dateien persönlich besitzen, so hören viele inzwischen Songs direkt aus dem Netz. Wie einst die MP3 und die dazugehörigen Abspielgeräte wie der iPod die Branche umpflügten, wird das Streaming den Markt nochmals gehörig durcheinanderwirbeln. Bis 2018, schätzen Markforscher der GfK, wird in Deutschland der Streaming-Anteil am Musikumsatz auf mehr als ein Drittel klettern. Das ohnehin kräftige Wachstum werde sich deutlich beschleunigen. 2013 lag der Anteil bei gerade fünf Prozent. Noch ist Streaming hierzulande eine Nische. Noch.

    Digitale Revolution erreicht neue Phase im Musikmarkt
    Stream, das englische Wort für Strom, meint den Datenfluss. Und der fließt bei Filmen oder Musik tatsächlich üppig. Erst das schnelle und mobile Internet macht Streaming-Angebote, also die Möglichkeit direkt aus dem Internet Songs zu hören oder Filme zu schauen, attraktiv. Mit dem Netzausbau wächst die Reichweite – und damit die Zahl möglicher Kunden für Streamingdienste wie Spotify, Rdio, Juke, Simfy oder Deezer. Die sind auch weltweit noch klein, haben 2013 laut Branchenverband IFPI 1,1 Milliarden Dollar umgesetzt und zählten 28 Millionen Nutzer. Dennoch: Die digitale Revolution im Musikmarkt erreiche eine neue Phase, sagt der Chef von Sony Music Entertainment, Edgar Berger. Gemeinsam ist den Angeboten die Abo-Struktur: Gegen eine Gebühr kann gehört werden, nicht mehr einzelne Titel oder Alben bilden das Produkt, sondern der Zugang. Das verändert nicht nur die Musikbranche, sondern auch die Medienszene: Allen voran das Radio bekommt damit weitere Konkurrenz.

    TV-Konzerne bauen digitale Geschäfte aus
    Wie die RTL Group baut auch etwa der TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 das eigene Digitalgeschäft kräftig aus. Das Ziel: Unabhängiger vom klassischer TV-Werbung zu werden. Die Münchner haben dabei auch den Video- und Musikmarkt im Blick. Vor rund einem Jahr brachte Pro Sieben Sat 1 mit Ampya einen eigenen Streaming-Dienst an den Start. Inzwischen hat die Sendergruppe umgesteuert und den Dienst im Gegenzug für eine ungenannte Beteiligung an den französischen Dienst Deezer abgegeben. Christian Wegner, Digital-Vorstand des TV-Konzerns, sieht darin die beste Möglichkeit um „Platz eins in Deutschland, dem drittgrößten Musikmarkt der Welt, zu erklimmen”.

    CD liefert zwei Drittel des Umsatzes
    Auf dem hat noch die CD das Sagen. Zwei Drittel des Umsatzes lieferte die silbrige Scheibe 2013 hierzulande. „Musik zum Anfassen”, wie es die Industrie nennt, liege weiter im Trend. Die GfK geht davon aus, dass sich das ändern wird. Von 2012 auf 2013 hat sich der Anteil von Streaming-Diensten in Deutschland bereits verdoppelt. Bis 2018 werde er sich auf 35 Prozent steigern. Ob das nur zur Lasten der CD geht, ist dabei aber noch nicht völlig ausgemacht, denn Streaming macht auch dem Download-Geschäft Konkurrenz. Das Herunterladen aus dem Netz ist seit Jahren etwa ein Kern des Musik-Geschäftsmodells von Apple. In Deutschland liegt der Anteil von Downloads bei knapp 18 Prozent.

    „Wichtiger Wendepunkt“
    Mit dem Internetladen iTunes hatte Apple das Musikgeschäft umgekrempelt. Doch im Streaming-Geschäft hat der US-Konzern bisher wenig zu bieten. Vor allem das dürfte der Grund sein, aus dem Apple drei Milliarden Dollar auf den Tisch legte, um die Musik-Firma Beats zu kaufen. Zwar ist der Streaming-Dienst mit gerade einmal 250.000 Nutzern klein, aber das Know-how ist für Apple wertvoll. Für den Vorreiter Napster ist es der Beweis für den Durchbruch der Dienste. „Dies ist ein wichtiger Wendepunkt, der noch mehr Menschen die Möglichkeit gibt, jeden beliebigen Titel unabhängig von Ort und Zeitpunkt zu hören”, sagte Napster-Manager Thorsten Schliesche jüngst zum Beats-Kauf. Spotify, das Paradebeispiel für die Streaming-Angebote, hat zehn Millionen zahlenden Kunden sowie 30 Millionen weitere, die den Dienst gratis mit Werbung nutzen.

    Musiker kritisieren niedrige Erlöse
    Die große Frage ist, was der Aufstieg der neuen Dienste am Ende für die Künstler bedeuten wird. Musiker wie „Talking Heads”-Frontmann David Byrne oder Thom Yorke von Radiohead kritisieren die niedrigen Erlöse bei Spotify und Co. Wenn sogar die beiden Mitglieder der Band Daft Punk für fast 105 Millionen Abrufe ihres Songs „Get Lucky” nur rund 13.000 Dollar jeder bekämen – wie soll da ein weniger erfolgreicher Musiker überleben, kritisieren sie. Die Anbieter kontern, der Grund für solche Summen sei auch der hohe Anteil der Musik-Konzerne an den Erlösen. Außerdem sichere das Modell den Künstlern einen dauerhaften Strom von Einnahmen statt einmaliger Zahlungen.

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  3. #972
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    Microsoft aktualisiert Sicherheitsprogramme

    Microsoft hat ein außerplanmäßiges Update für seine Anti-Malware-Software veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Sicherheitsprogramme wie Microsoft Security Essentials oder Windows Defender, teilt das Unternehmen mit. Das Update schließt eine Lücke, über die Angreifer mit Hilfe einer manipulierten Datei theoretisch die Sicherheitsprogramme an ihrer Überwachungsarbeit hindern könnten. Nutzer müssen den Angaben zufolge nichts weiter tun, weil die Programme automatisch aktualisiert werden.

  4. #973
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    Videos per Smartphones aufnehmen und teilen

    Die Zeiten sind vorbei, in denen Hobby-Filmer im Urlaub, auf Familienfesten oder Partys mit großer Videokamera und Stativ drehen mussten. Mittlerweile wird dafür gern das Mobiltelefon genutzt. Mehr als jeder zweite Besitzer (55 Prozent) eines Smartphones nimmt damit kurze Filmclips auf. Das sind fast 21 Millionen Personen. 10 Millionen Bundesbürger teilen zumindest gelegentlich ihre selbst aufgenommen Videos über soziale Netzwerke wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. „Kurzvideos per Smartphone sind einfach und schnell gemacht, haben oft eine gute Qualität – und können vor allem bequem geteilt werden“, sagt Dr. Christian P. Illek vom BITKOM-Präsidium. Die Filmdateien können direkt vom Smartphone auf die entsprechenden Plattformen hochgeladen werden. Herkömmliche Videokameras benötigen dafür meist noch den Umweg über einen Computer.

    Viele in Smartphones eingebaute Kameras können mittlerweile Filme in HD-Qualität aufnehmen, also mit einer Auflösung von 1280x720 Pixel. Einige bieten sogar Full-HD-Qualität an (1920x1080 Pixel). Allerdings hängt die Videoqualität auch davon ab, wie viele Bilder pro Sekunde gemacht werden. Bei nur 24 Bildern pro Sekunde können die Videos beim Anschauen auf dem Fernseher oder Laptop etwas ruckeln. Für Smartphones gibt es zudem spezielle Video-Apps. Mit ihnen können während und nach der Aufnahme beispielsweise Kontrast, Helligkeit, Schärfe oder Farben eingestellt und bearbeitet werden. Dies ist direkt auf dem Smartphone möglich, die Datei muss nicht mehr auf einen Rechner überspielt werden. „Mit der richtigen Video-App und einer guten Kamera mit Wackelschutz können auf dem Smartphone mittlerweile semiprofessionelle Aufnahmen gedreht werden“, sagt Illek.

    Laut Umfrage nutzen Frauen (56 Prozent) ihr Smartphone etwas häufiger für das Drehen kurzer Clips als Männer (54 Prozent), und Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahre viel häufiger (64 Prozent) als Senioren ab 65 Jahren (20 Prozent). Beim Teilen dieser per Smartphone gedrehten Clips in sozialen Netzen liegen hingegen Männer (51 Prozent) vor Frauen (44 Prozent). Jeder zehnte Mann (10 Prozent) macht dies dabei häufig, jeder fünfte (19 Prozent) hin und wieder. Bei den Frauen teilen nur 7 Prozent ihre Videos häufig und 11 Prozent hin und wieder.

    Nach aktuellen BITKOM-Daten nutzen 55 Prozent aller Deutschen ein Smartphone. Bei Jugendlichen liegt der Anteil noch viel höher: Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es 84 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 88 Prozent.

  5. #974
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    Gute Aussichten in der Hightech-Branche

    Die deutsche Hightech-Branche blickt mit Zuversicht auf das laufende Jahr. 8 von 10 Unternehmen (81 Prozent) erwarten in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze. Nur 8 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik rechnen mit einem Umsatzrückgang. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der BITKOM-Index steigt um 5 Punkte auf 72 Punkte. „Die BITKOM-Branche steht verglichen mit den Geschäftserwartungen in der Gesamtwirtschaft aktuell sehr gut da“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits in der ersten Jahreshälfte konnten rund drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) ihre Umsätze steigern, 13 Prozent berichten von Umsatzrückgängen. Besonders gut lief es für die Anbieter von IT-Dienstleistungen, von denen 84 Prozent gestiegene Umsätze verzeichnen. Bei den Software-Unternehmen sind es 81 Prozent.

    Die positive Geschäftsentwicklung hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung. Mehr als zwei Drittel der ITK-Unternehmen (68 Prozent) wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Nur 8 Prozent gehen davon aus, dass sie die Beschäftigtenzahl reduzieren müssen. Damit sind die Unternehmen für die Personalentwicklung noch zuversichtlicher als im Vorjahr, als rund jedes zweite Unternehmen auf der Suche nach zusätzlichem Personal war. „Wenn es den IT-Unternehmen hierzulande gut geht, dann ist das auch gut für den deutschen Arbeitsmarkt. Steigende Umsätze sind in aller Regel mit steigenden Beschäftigtenzahlen verbunden, dies gilt insbesondere für IT-Dienstleister und Softwareunternehmen“, so Kempf. Für Ende des Jahres rechnet BITKOM mit mindestens 927.000 Beschäftigten in der Branche, ein Plus von 10.000 gegenüber dem Vorjahr. Kempf: „Vor allem die klassischen IT-Unternehmen sind dabei der Jobmotor. Die ITK-Branche ist der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Automobilindustrie.“ Dabei würden die Unternehmen gerne noch mehr Personal beschäftigen. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) bezeichnet den Fachkräftemangel als behindernd oder sehr behindernd für das eigene Geschäft. Mehr als jedes vierte Unternehmen (28 Prozent) nennt zudem die politischen Rahmenbedingungen als Hemmnis für die eigenen Geschäfte.

    Große Zustimmung gibt es aus der BITKOM-Branche für die Digitale Agenda, ein Kernprojekt der Großen Koalition in der Wirtschafts- und Innovationspolitik. Mehr als drei Viertel der Unternehmen halten die Digitale Agenda für notwendig, gerade einmal 7 Prozent können keinen entsprechenden Bedarf erkennen. „Man darf dieses Ergebnis durchaus als Unterstützung des Kurses der Bundesregierung sehen – allerdings erwarten die Unternehmen auch konkrete Ergebnisse“, sagte Kempf. Schwerpunkte der Digitalen Agenda sollten nach Ansicht der Unternehmen eine Bildungsoffensive gegen den Fachkräftemangel, die Schaffung von Vertrauen und Sicherheit, eine Innovationspolitik für Start-ups, IT-Mittelstand und Global Player sowie ein beschleunigter Breitbandausbau sein. Ebenfalls als wichtige Themen werden der Aufbau Intelligenter Netze, der Umbau der klassischen Produktion zur Industrie 4.0 sowie das Thema Start-up-Förderung genannt. „Unser gemeinsames Ziel sollte sein, Deutschland als Anbieter von ITK-Lösungen weltweit zu einem Spitzenstandort zu machen“, so Kempf.

  6. #975
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    Große Unterschiede bei der IT-Ausstattung an Schulen

    Bei der Qualität der IT-Ausstattung gibt es große Unterschiede zwischen den Schulen. Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Bundesbürger mit schulpflichtigen Kindern sagt, die technische Ausstattung an Schulen mit Computern und Internetzugängen sei mittelmäßig (31 Prozent), schlecht (17 Prozent) oder sogar sehr schlecht (7 Prozent). Rund jeder Vierte (27 Prozent) hält die technischen Voraussetzungen dagegen für gut, rund jeder Sechste (16 Prozent) für sehr gut. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen, um die Kreidezeit in unseren Schulen zu überwinden. Unsere Kinder brauchen Medien- und IT-Kompetenz in praktisch allen Berufen sowie im Alltag. Eine entsprechende Ausstattung der Schulen ist dazu die notwendige Voraussetzung“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Der BITKOM hatte im Mai eine „Digitale Agenda für die Schule“ vorgestellt, die unter anderem den Aufbau eines intelligenten Schulnetzes für Deutschland vorsieht. Außerdem solle jeder Schüler ein mobiles Endgerät wie einen Tablet Computer oder ein Notebook zur Verfügung haben. Schließlich gehöre in jedes Klassenzimmer ein interaktives Whiteboard oder Smartboard, also eine digitale Tafel.

    Auch der Kenntnisstand der Lehrer rund um Computer und Internet wird von den Eltern mehrheitlich kritisch bewertet. Etwa jeder Zweite (52 Prozent) sagt, die Lehrer hätten in diesem Bereich nur mittelmäßiges (38 Prozent), schlechtes (9 Prozent) oder sogar sehr schlechtes (5 Prozent) Wissen. Demgegenüber hält rund ein Viertel (26 Prozent) die IT-Kenntnisse der Lehrer für gut, 17 Prozent sogar für sehr gut. „Wir wissen, dass es viele sehr gute und sehr engagierte Lehrer im Bereich IT und Informatik gibt. Medienkompetenz muss aber ab der Grundschule in allen Fächern vermittelt werden. Systematische und verbindliche Weiterbildungsangebote sind für alle Lehrer besonders wichtig“, so Berg. Die Wirtschaft unterstützt mit zahlreichen Angeboten bereits Lehrer bei der Vermittlung digitaler Kompetenz. So bietet die vor mehr als fünf Jahren ins Leben gerufene BITKOM-Initiative „erlebe it“ unter anderem Unterrichtsmaterialien für zahlreiche Fächer sowie Schnupperkurse zum Programmieren an. An den Veranstaltungen nahmen bundesweit bislang mehr als 16.000 Schüler an über 700 Schulen teil.

  7. #976
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    Nicht ohne mein Smartphone

    Smartphones sind für die meisten Nutzer zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Fast zwei Drittel der Besitzer (61 Prozent) erklären, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei Jüngeren unter 30 Jahre sind es sogar 74 Prozent. Damit sind Smartphones weit wichtiger für ihre Nutzer als andere Hightech-Geräte wie herkömmliche Mobiltelefone, Laptops oder Desktop PCs. Einzig Tablets Computer haben eine ähnlich hohe Bedeutung. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Das Smartphone ist in kürzester Zeit zum wichtigsten Begleiter des privaten und beruflichen Alltags geworden“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Laut Umfrage können nur 5 Prozent der Nutzer „leicht“ auf ihr Smartphone verzichten, 16 Prozent „eher“ und 18 Prozent „eher nicht“. „Smartphones sind wichtige Treiber des digitalen Wandels“, sagt Rohleder. Sie werden laut BITKOM durch neue Anwendungen u.a. den Verkehrs-, Gesundheits- oder Finanzbereich verändern. So wollen viele Verbraucher ihr Portemonnaie durch das so genannte Mobile Wallet auf dem Smartphone ersetzen. Jeder Fünfte (20 Prozent) kann sich vorstellen, auf sein Portemonnaie komplett zu verzichten und nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen.

    Nach aktuellen BITKOM-Daten werden Smartphones mittlerweile stärker genutzt als herkömmliche Handys. Derzeit verwenden 55 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren zumindest gelegentlich ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 41 Prozent der Bürger. Ein klassisches Mobiltelefon nutzen 52 Prozent der Bevölkerung hin und wieder. Dieser Wert ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken. Besonders beliebt sind Smartphones bei Jugendlichen: 84 Prozent der 12- bis 13-Jährigen besitzen ein solches Gerät, bei den 16- bis 18-Jährigen sind es sogar 88 Prozent. Laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn verbringen junge Menschen im Schnitt rund drei Stunden am Tag am Smartphone. Untersucht wurde die Smartphone-Aktivität von rund 500 Personen, meist im Alter zwischen 17 und 23 Jahren. Genutzt werden vor allem Facebook und WhatsApp.

  8. #977
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    BITKOM unterstützt Digitale Agenda der Bundesregierung

    Der Hightech-Verband BITKOM hat seine Unterstützung für die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung bekräftigt. Das Programm soll am 20. August im Kabinett beraten und verabschiedet werden. „Die Digitale Agenda sollte ein Masterplan für Deutschlands Weg in die digitale Welt werden. Sie wird eine Vielzahl von Themen behandeln, die für die BITKOM-Branche, aber auch für unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Die Themenstellung der „Digitalen Agenda“ sei dabei im Grundsatz so breit, dass ressortübergreifend Akzente gesetzt werden sollten. Kempf: „Von herausragender Priorität sind dabei drei Themen: Infrastrukturen, Vertrauen und Sicherheit sowie die Entwicklung einer Digitalen Wirtschaft mit ihren Säulen Start-ups und Industrie 4.0.“ Wichtig sei, dass konkrete Umsetzungsschritte festgelegt und auch entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt werden. „Zahlen sind nicht alles. Aber derzeit sieht der Haushaltsentwurf für 2015 für das Bundeswirtschaftsministerium Ausgaben von rund 7 Milliarden Euro vor, für den Titel Informations- und Kommunikationstechnologien sind aber gerade einmal 73 Millionen Euro vorgesehen“, so Kempf. Von der Bundesregierung erhofft BITKOM die Ankündigung sehr konkreter Maßnahmen für die laufende Legislaturperiode. Kempf: „Allgemeine Feststellungen zur Digitalisierung und generelle Zielsetzungen sind wichtig. Mindestens ebenso wichtig sind aber Maßnahmen, die jetzt in concreto Punkt für Punkt benannt und dann auch umgesetzt werden müssen.“ Der BITKOM hat in seiner „IT-Strategie – Digitale Agenda für Deutschland“ aufgezeigt, welche Maßnahmen kurzfristig notwendig sind. So müsste für einen Breitbandausbau, der Deutschland auf die Gigabit-Gesellschaft vorbereitet, ein Rahmen geschaffen werden, der den Netzbetreibern Planungssicherheit garantiert, Investitionsanreize setzt und getätigte Investitionen nicht entwertet. „Wir brauchen zudem eine verbindliche Festlegung für die rechtzeitige Spektrumsvergabe der Digitalen Dividende II, um den Ausbau von mobilem Superbreitband schnellstmöglich angehen zu können“, so Kempf.

    Für das Ziel, Deutschland zum IT-Wachstumsland Nr. 1 in Europa zu machen, müsse neben einem Schwerpunkt auf der Bildungspolitik besonders die Unterstützung von Start-ups ins Zentrum der Digitalen Agenda gerückt werden. „Wir müssen die Gründung entbürokratisieren und deutlich mehr Venture Capital mobilisieren – ganz besonders für die Wachstums- und Internationalisierungsphase von Start-ups“, so Kempf. Durch steuerliche Entlastungen, etwa die Möglichkeit für institutionelle Anleger, Verluste aus Start-up-Beteiligungen steuerlich zu berücksichtigen, könne hierzulande mehr privates Risiko- und Beteiligungskapital in Start-ups fließen. Auch sollten Öffnungsklauseln eingeführt werden, die es regulierten Investoren wie Versicherungen und Pensionsfonds auch hierzulande erlaubt, einen Teil ihres Kapitalvolumens in Venture Capital zu investieren. Die Digitale Agenda sei zudem geeignet, um eine steuerliche Forschungsförderung festzuschreiben. Damit ließen sich weitere Zukunftsinvestitionen der Unternehmen mit einfachen Mitteln anreizen, wovon vor allem der innovative IT-Mittelstand profitieren würde.

    Beim Datenschutz müsse es unter anderem darum gehen, die EU-Datenschutzgrundverordnung zu verabschieden. „In Zeiten von Big Data und Cloud Computing aber auch mit Blick auf Entwicklungen wie Industrie 4.0 brauchen wir innerhalb der Europäischen Union ein einheitlich hohes Datenschutzniveau, das den Einsatz neuer Lösungen möglich macht“, so Kempf.

    Ausdrücklich begrüßt BITKOM die Pläne, den IT-Gipfel zur Umsetzungsplattform der „Digitalen Agenda“ auszubauen. „Diese Kernthemen der Digitalen Agenda sind auch Kernthemen des IT-Gipfels. Der IT-Gipfel ist der ideale Ort, um die Umsetzung der Agenda zu begleiten“, sagte Kempf.

  9. #978
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    Fast 80 Prozent aller Deutschen nutzen E-Mails

    Fast vier von fünf Bundesbürgern (78 Prozent) senden oder empfangen E-Mails. Damit liegt Deutschland auf Rang 7 im EU-Vergleich. Der Durchschnitt aller EU-Länder liegt bei 67 Prozent. Spitzenreiter sind die Niederlande (90 Prozent), Schlusslicht ist Rumänien (42 Prozent). Das gab der Hightech-Verband BITKOM anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der E-Mail in Deutschland bekannt. „Vor 30 Jahren begann in Deutschland die einzigartige Erfolgsgeschichte der E-Mail. Sie machte die Kommunikation schneller, günstiger und komfortabler“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Die Zahl der E-Mail-Nutzer wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen, trotz zunehmender Konkurrenz von Chats und Messaging-Diensten.“ Am 3. August 1984 kam der erste elektronische Brief in Deutschland an. Michael Rotert aus der Informatik-Rechnerabteilung unter der Leitung von Professor Werner Zorn erhielt die E-Mail an der Universität Karlsruhe. Die – orthographisch nicht ganz richtige – Betreffzeile lautete: „Wilkommen in CSNET!“. Im CSNET hatten sich einige amerikanische Universitäten zusammengeschlossen. Lange Jahre war der E-Mail-Dienst nur militärischen und wissenschaftlichen Einrichtungen vorbehalten, erst Anfang der 1990er Jahre wurde er für private und kommerzielle Zwecke geöffnet.

    Die private Nutzung der elektronischen Post hat insbesondere in den vergangenen zehn Jahren stark zugelegt. 2003 verschickten oder empfingen 44 Prozent der Deutschen Mails, 2008 waren es bereits 67 Prozent. Eine aktuelle BITKOM-Umfrage ergab: Nur jeder fünfte E-Mail-Nutzer (19 Prozent) hat seinen ersten privaten Mail-Account schon vor mehr als zehn Jahren eingerichtet, jeder dritte (35 Prozent) vor sechs bis zehn Jahren, jeder vierte (25 Prozent) in den vergangenen fünf Jahren. 22 Prozent der Email-Nutzer wissen nicht mehr, seit wann sie einen privaten Mail-Account haben. Im Durchschnitt wurden private Mail-Accounts erstmals vor neun Jahren eingerichtet: von den heute 14- bis 29-Jährigen vor sechs Jahren, von den 30- bis 49-Jährigen vor elf Jahren, den 50- bis 64-Jährigen vor zehn Jahren und den Senioren vor neun Jahren.

    Laut Umfrage ist fast jeder zweite E-Mail-Nutzer seiner ersten Mail-Adresse treu geblieben. 46 Prozent nutzen sie auch heute noch. Bei Männern sind es 49 Prozent, bei Frauen nur 43 Prozent.

  10. #979
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    BITKOM zum Passwortdiebstahl

    Der Hightech-Verband BITKOM fordert angesichts von Berichten über den Diebstahl von 1,2 Milliarden Kennwörtern und Nutzerdaten durch russische Hacker sofortige Aufklärung. „Jeder Internetnutzer muss umgehend erfahren können, ob seine Daten von dem Diebstahl betroffen sind“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Hier seien sowohl das US-Sicherheitsunternehmen, das den Datendiebstahl aufgedeckt hat, als auch die US-Behörden in der Pflicht. „Dieser Fall zeigt: Die Politik muss den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität im Internet deutlich verstärken“, so Rohleder. „Das bedeutet auch, dass die dafür notwendigen Mittel bereitgestellt werden müssen. Datenschutz und Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif.“ BITKOM rät zudem jedem Internetnutzer, einige grundsätzliche Regeln für seine Passwörter zu beherzigen. „Internetnutzer sollten bei Online-Diensten mit besonders schützenswerten Daten wie E-Mail, Sozialen Netzwerken oder Online-Banking nie dasselbe Passwort verwenden“, so Rohleder. BITKOM-Tipps zum richtigen Umgang mit Passwörtern:
    1. Benutzen Sie bei wichtigen Online-Diensten nicht das gleiche Passwort!
    Für Dienste mit besonders sensiblen Daten wie E-Mail, Sozialen Netzwerken oder Online-Banking sollten nie Passwörter genutzt werden, die auch anderswo eingesetzt werden. Das ist zwar bequem, aber wenn dieses eine Passwort aufgedeckt wird, sind sämtliche dadurch abgesicherten Zugänge ohne Schutz.
    2. Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig!
    Wenn Sie Ihr Passwort nicht selbst wählen können, sondern zugewiesen bekommen, ändern Sie es umgehend. Generell sollten Sie Ihre wichtigsten Passwörter spätestens alle drei Monate ändern. Stellen Sie am besten Ihren Computer so ein, dass er Sie an den Wechsel erinnert.
    3. Wählen Sie starke Passwörter!
    Ein Passwort wird nach heutiger Bewertung dann als stark eingestuft, wenn es mindestens 8 Zeichen lang ist und möglichst aus einer zufälligen Reihenfolge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Grundsätzlich gilt: Je länger das Passwort ist, desto schwerer ist es zu knacken.
    4. Verwenden Sie keine Passwörter mit persönlichem Bezug!
    Namen von Ehegatte, Kindern und Haustieren, Geburtstage, KFZ-Kennzeichen usw. lassen sich leicht erraten.
    5. Schreiben Sie keine Passwörter auf!
    Der beste Schutz eines Passworts besteht darin, es sich nur zu merken.
    6. Vermeiden Sie im Regelfall eine automatische Speicherung von Passwörtern!
    In den meisten Internet-Browser-Programmen besteht die Möglichkeit, Passwörter für bestimmte Webseiten speichern zu lassen. Diese Passwörter werden jedoch im Regelfall unverschlüsselt im Computer gespeichert. Daher sollten Sie diese Möglichkeit niemals auf Computern nutzen, die für Dritte frei zugänglich sind!
    7. Sollte die Anzahl der zu merkenden Passwörter zu groß werden, benutzen Sie sichere Hilfsmittel!
    Ohne technische Hilfen lassen sich die obigen Hinweise für die sichere Passwort-Generierung und -Verwaltung kaum umsetzen. Doch so genannte „Passwortsafes“ können Sie unterstützen. Die Programme werden entweder auf einem verschlüsselten Bereich der Festplatte gespeichert oder mit externen Speichermedien wie USB-Sticks mit Ihrem Rechner verbunden. Sie erstellen erstens starke Passwörter nach den oben genannten Kriterien. Zweitens weisen sie bei Bedarf ein neues Passwort einer speziellen Web-Seite zu und nutzen beim Abruf dieser Web-Seite auch automatisch das richtige Passwort. Der Nutzer muss dabei das Passwort selbst gar nicht im Klartext kennen. Drittens werden alle Passwörter verschlüsselt gespeichert. Der Nutzer muss sich auf diese Weise nur noch ein möglichst sicheres Master-Passwort merken. Sollte er allerdings dieses vergessen oder offenbaren, können die anderen nicht mehr genutzt werden.
    8. Benutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung
    Wo möglich, sollten Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Dabei wird nach der Eingabe des Passworts ein Sicherheitscode auf das Handy des Nutzers geschickt, der zusätzlich eingegeben werden muss. Ähnliche Verfahren werden seit langem beim Online-Banking eingesetzt. Wenn Dritte in den Besitz von Benutzernamen und Passwort kommen, können sie diese ohne das entsprechende Handy, auf das die Sicherheitscodes gesendet werden, nicht verwenden.

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    Permanente Sicherheit durch automatischen E-Mail-Wächter "Account-Alarm"

    Nachdem vor wenigen Tagen laut New York Times-Angaben russische Hacker 1,2 Milliarden Internet-Datensätze gestohlen haben, herrscht auch in Deutschland wieder große Verunsicherung. Viele Nutzer fragen sich, wie sie sich gegen solche Diebstähle zukünftig schützen können.

    COMPUTER BILD präsentiert jetzt eine kostenlosen, automatischen Account-Alarm, der sich sofort meldet, wenn Zugangsdaten bei einem Serverhack gestohlen wurden. Im Gegensatz zu anderen Anbietern muss die E-Mail nur einmalig eingepflegt werden, die Überwachung und gegebenenfalls die Warnung des Nutzers läuft ab dann völlig automatisch - selbst dann, wenn der Rechner ausgeschaltet ist.

    Wer zukünftig bequem und schnell prüfen möchte, ob seine Zugangsdaten bei einem Serverhack gestohlen wurden, nutzt den kostenlosen Account-Alarm von COMPUTER BILD: Einfach unter http://goo.gl/FEGMex einmalig das kostenlose Programm downloaden, installieren und die eigene E-Mail eingeben: Serverbetreiber und Sicherheitsfirmen pflegen die Zugangsdaten, die als gestohlen bekannt sind, in Datenbanken ein. Dies betrifft auch Daten, die in illegalen Foren zum Verkauf angeboten werden. Der Account-Alarm durchsucht nun diese Datensätze. Findet er einen Hinweis auf die E-Mail des Anwenders, erscheint eine Warnung auf dem Desktop des betroffenen Nutzers.

    Wenn der Rechner länger als 24 Stunden ausgeschaltet ist werden Nutzer über einen kritischen Fund via E-Mail gewarnt. Für die permanente, automatische Prüfung genügt die einmalige Eingabe der E-Mail. Die Software durchsucht im Hintergrund ab diesem Zeitpunkt mehrmals täglich die bestehenden Datenbanken. Diese haben bereits jetzt einen Bestand von 140 Millionen Datensätzen (rund 15 Gigabyte). Sobald neue gestohlene Daten im Internet auftauchen, werden diese von den Sicherheitsprofis von Avira und aus dem COMPUTER BILD-Labor zu den bereits bestehenden Daten hinzugefügt.

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