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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #981
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    Kostenloses WLAN an allen Balearen-Stränden ab 2015

    Ab kommendem Jahr soll Einheimischen und Touristen an allen Balearen-Stränden kostenloses WLAN zur Verfügung stehen. Das hat der Präsident der Inselgruppe, José Ramón Bauzá bei der Einweihung eines Pilotprojekts in der Gemeinde Polença im Norden Mallorcas angekündigt. Dort steht den Besuchern bereits jetzt ein kostenloser WLAN-Zugang in 4G-Qualität zur Verfügung. Hinweisschilder an den Stränden der Baleareninseln würden die Besucher künftig darüber informieren, wo sie das mobile Internet kostenlos nutzen dürfen.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #982
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    Ist das Internet voll und muss dichtmachen?

    In der vergangenen Woche machte das Gerücht die Runde, das Internet sei voll. Laut dem «Guardian» hat die Anzahl an Verbindungen im World Wide Web eine kritische Grenze überschritten. Das kann man sich so vorstellen: Router stellen Verbindungen zwischen Rechenzentren her und überliefern Datenpakete von einer IP-Adresse zur anderen. Den Weg, den die Pakete dabei zurücklegen, nennt man auch Routen. Je mehr IP-Adressen es gibt, desto mehr Punkte müssen miteinander verbunden werden. «Dadurch entstehen auch mehr Routen», erklärt Thomas Brühwiler, Medienverantwortlicher des Schweizer Providers Hostpoint.

    Störungen bei der Uni Bern
    Laut einem Leser-Reporter hat diese Woche auch die Universität Bern mit Netzwerkproblemen zu kämpfen gehabt. Am Mittwoch traten ab 11.30 Uhr technische Störungen im Bereich der Informatik auf. Davon waren die zentralen Systeme wie Internet, E-Mail und Telefon betroffen. Bei der Uni scheint das Problem aber hausgemacht zu sein: «Grund der Störung war ein Konflikt zwischen Überwachungssoftware und einer Anzahl alter Hardwarekomponenten», heisst es in einer Nachricht von Verwaltungsdirektor Daniel Odermatt an die Studenten. Nach knapp sieben Stunden funktionierte das Uni-Netzwerk wieder. Probleme treten vor allem bei Routern auf, die älter als fünf Jahre sind. «Irgendwann sind sie einfach voll und es hat keinen Platz mehr für neue Verbindungen», sagt der britische Internetexperte James Blessing dem «Guardian». Ältere Router können vielfach maximal 512'000 Einträge erstellen. Ist diese Grenze erreicht, gehen länger vorhandene Informationen zugunsten der neu erhaltenen Routing-Informationen verloren. Das Resultat ist, dass die verschwundenen Verbindungen nicht mehr funktionieren. Das hat zur Folge, dass einige Websites als offline angezeigt werden. In Grossbritannien kam es deswegen bereits zu Störungen und auch hierzulande versagten diese Woche einige Web-Dienste.

    Fehler in den USA schuld an Störung
    Am Dienstag waren Websites und E-Mail-Konten beim Schweizer Provider Hostpoint nur eingeschränkt erreichbar. Rund 180'000 Websites werden von dem Unternehmen gehostet. Die am Vormittag aufgetretene Störung dauerte gut vier Stunden. Auch andere Provider hatten mit Problemen zu kämpfen. «In den USA geschah ein Fehler und es wurden Tausende neuer Routen aufgeschaltet», weiss Brühwiler. Dadurch sei das Netz vorübergehend überlastet – in einer gewissen Weise also «voll» – gewesen. Einige der bewährtesten Routen verschwanden aufgrund der hohen Zahl an neu dazugekommenen Verbindungen.

    «Wir gehen schlussendlich davon aus, dass die Überschreitung der Limite dazu geführt hat, dass sehr kritische Routen, die wir bei unseren Stichproben leider nicht sofort entdeckt hatten, verloren gingen», schreibt auch Markus Gebert, Mitbesitzer von Hostpoint, in einem Beitrag des Unternehmensblogs. Man habe die Limite für auf Hardware basierendes Routing nun auf 800'000 Einträge erhöht. Dies senke die Wahrscheinlichkeit entscheidend, dass es wieder zu Ausfällen komme, so Gebert. Auch Blessing schlägt diese Lösung gegen überlastete Router vor. Ausserdem will Hostpoint die Router künftig besser überwachen und schneller auf Probleme reagieren.

    Hardware muss ersetzt werden
    Brühwiler beruhigt zudem, man müsse keine Angst vor einem «vollen Internet» haben. «Viele neuere Router sind zwar per Standardeinstellung nach wie vor auf 512'000 Einträge limitiert, doch diese Grenze lässt sich anheben.» Bei älteren Routern sei dies nicht immer möglich. «In diesem Fall muss die Hardware ersetzt werden, damit es nicht zu einer Überlastung kommt», sagt der Internetexperte.

    Roland Eugster, Marketing-Teamleiter bei Switch, dem Betreiber des Schweizer Wissenschaftsnetzes der Hochschulen, stösst ins gleiche Horn. «Jeder einzelne Internet-Provider muss dafür sorgen, dass seine technische Infrastruktur richtig konfiguriert und auf dem aktuellen Stand der Technik ist.» Neuere Router, die bei Switch zum Einsatz kämen, verfügten über deutlich mehr Speicherkapazität als die 512'000 Einheiten älterer Router.

  4. #983
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    Fußball-Fans sind für Hightech in der Bundesliga

    Tor oder Nicht-Tor? Aktives oder passives Abseits? Foul im Strafraum, Elfmeter und Rote Karte – oder doch Schwalbe und Gelbe Karte? Solche Fragen bewegen Fußball-Fans seit Generationen. Hightech kann sie mittlerweile in Echtzeit beantworten und Fehlentscheidungen der Schiedsrichter verhindern. Das zeigte die Weltmeisterschaft in Brasilien, bei der erstmals mit Hilfe spezieller Kameras ermittelt und entschieden wurde, ob der Ball die Torlinie komplett überschritten hat oder nicht. Die Technologie war vom deutschen Hightech-Start-up „Goal Control“ aus Würselen bei Aachen entwickelt worden. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM vor dem Bundesliga-Start ergab: Über zwei Drittel aller Deutschen (70 Prozent) interessieren sich für die Liga – und die klare Mehrheit dieser Fans ist für die Einführung technischer Hilfsmittel in der Bundesliga, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. 80 Prozent der Interessierten sind für die Einführung der bei der WM eingesetzten Tor-Technologie, 75 Prozent für das dort ebenfalls eingesetzte Freistoß-Spray, 74 Prozent für einen Video-Beweis bei Roten Karten, 69 bzw. 68 Prozent für einen Video-Beweis bei Abseits- bzw. Elfmeter- Entscheidungen. Grundsätzlich sind 92 Prozent der Liga-Interessierten für den Einsatz technischer Hilfsmittel beim Fußball, nur 6 Prozent per se dagegen. „Die allermeisten Fußball-Fans wollen weniger nostalgische Erinnerungen an menschliche Fehlentscheidungen und stattdessen mehr Gerechtigkeit auf dem Platz“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Einführung von Hightech-Hilfsmitteln im Fußball ist mittlerweile keine Frage der technischen Machbarkeit mehr, sondern nur des Willens der betroffenen Vereine und Organisationen.“

    Laut Umfrage bezeichnen sich 33 Prozent der Deutschen als „sehr interessiert“ an der Fußball-Bundesliga, weitere 37 Prozent als „interessiert“, 16 Prozent als „weniger interessiert“ und 14 Prozent als „überhaupt nicht interessiert“. Die Fußball-Fans zeigten sich allen abgefragten technischen Hilfsmitteln gegenüber deutlich aufgeschlossener als die Nicht-Interessierten.

  5. #984
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    50 Prozent der Grundschüler verfügen über ein eigenes Handy

    Kinder mit Handys oder Smartphones - ein immer häufigerer Anblick: Bereits die Hälfte der Grundschüler in Deutschland besitzt ein Mobiltelefon - bei weiteren acht Prozent planen die Eltern in Kürze eins zu kaufen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von deals.com, dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. Lediglich für jede vierte Familie (23 Prozent) mit Nachwuchs im Grundschulalter kommt die Anschaffung eines Mobiltelefons generell nicht infrage. Der Ärger ist damit vorprogrammiert, denn jeder fünfte 7- bis 12-Jährige, der noch kein Mobiltelefon besitzt, wünscht sich eins. Die Vorbehalte der Eltern schwinden im Jugendalter: Fast jeder der 13- bis 17-Jährigen besitzt inzwischen ein Mobiltelefon (insgesamt 94 Prozent, davon 78 Prozent ein Smartphone).

    Statussymbol Handy: Jeder dritte Teenager hat ein Mobiltelefon, um dazuzugehören
    Der häufigste Grund, der aus Elternsicht für den Handybesitz bei ihrem Nachwuchs spricht, ist die erhöhte Sicherheit des Kindes. So haben drei Viertel (75 Prozent) ihr Kind mit einem Mobiltelefon ausgestattet, damit es sie im Notfall erreichen kann - zwei Drittel (67 Prozent), damit sie mit ihm immer in Verbindung bleiben können. Vor allem für Väter ist die ständige Erreichbarkeit des Kindes sehr wichtig (72 Prozent). Einige Eltern sehen in früher Handynutzung aber einen anderen Vorteil: Jeder Dritte (30 Prozent) glaubt, dass ihr Nachwuchs dadurch rechtzeitig den Umgang mit Technik lernt. Allerdings hat jeder Vierte (24 Prozent) auch die Befürchtung, sein Kind würde sich gegenüber Gleichaltrigen benachteiligt fühlen - und kauft ein Handy sozusagen aus Gruppenzwang. Je älter das Kind, desto größer die Angst der Eltern vor sozialer Ausgrenzung: Für ganze 36 Prozent der Mütter und Väter von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ist sozialer Druck ein Grund für den Handykauf.

    Mobilfunk-Kosten der Kinder unter Kontrolle: 50 Prozent der Eltern greifen zu Prepaid-Karten
    Mit einem Handykauf für den Nachwuchs kommen zusätzliche, wenn auch überschaubare Kosten auf die Eltern zu: Sie liegen bei Grundschülern bei zehn Euro monatlich, bei Jugendlichen kommen im Schnitt nochmal über fünf Euro dazu. Um Kontrolle über die Ausgaben zu haben und Kostenfallen zu vermeiden, entscheidet sich fast die Hälfte der Eltern (48 Prozent) für Prepaid-Karten. Und damit die Kinder dabei auch lernen, Verantwortung zu übernehmen, beteiligt jeder Vierte (24 Prozent) sein Kind an den Handykosten - zum Beispiel über einen Anteil des Taschengeldes.

    Die Ergebnisse der deals.com Studie zeigen, dass deutsche Mütter und Väter die Handynutzung ihrer Kinder größtenteils befürworten, dabei aber auch sehr pragmatisch bleiben: So sind drei Viertel (77 Prozent) der Meinung, dass das Handy ihres Nachwuchses keine Extras wie Kamera oder Internetzugang benötigt. Für neun von zehn Eltern spielen die Marke und das Aussehen des Mobiltelefons keine Rolle.

  6. #985
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    Erpressung und Sabotage im Internet nehmen zu

    Die Fälle von Computer- und Internetkriminalität nehmen weiter zu. Das zeigen das „Lagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und aktuelle Umfragen des Hightech-Verbands BITKOM. Einen deutlichen Anstieg der amtlich gemeldeten Fälle gab es im Jahr 2013 bei der Computer-Sabotage und der Erpressung von Internetnutzern. Nach einem vorübergehenden Rückgang erlebt das Phishing mit immer raffinierteren Methoden ein Comeback. „Die Cyberkriminellen reagieren professionell und flexibel auf neue Sicherheitsstandards und passen ihre Methoden schnell den geänderten Rahmenbedingungen an. Das Gefährdungspotential für jeden Internetnutzer bleibt daher weiterhin hoch “, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage unter 1.000 Internetnutzern in Deutschland sind mit 55 Prozent mehr als die Hälfte in den vergangenen 12 Monaten Opfer von Cybercrime geworden. Das entspricht rund 29 Millionen Betroffenen. „Cyberkriminalität kann jeden treffen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Dagegen müssten Staat und Internetwirtschaft gemeinsam vorgehen. Kempf: „Internetnutzer können sich gut schützen, wenn sie die Gefahren kennen und sich achtsam verhalten.“

    Zwar verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2013 mit insgesamt 64.426 Fällen von Cybercrime lediglich eine Steigerung von rund 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (63.959). Polizeiliche Ermittlungen und verschiedene Studien weisen jedoch auf ein großes Dunkelfeld hin. Bei einzelnen Deliktsformen sind deutliche Anstiege bei den Fallzahlen zu verzeichnen: in den Bereichen „Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung“ eine Steigerung von 15 Prozent auf 9.779 Straftaten sowie bei der „Datenveränderung/Computersabotage“ ein Anstieg um 18 Prozent auf 12.766 Straftaten.

    Auch beim Phishing im Zusammenhang mit Onlinebanking, der wohl bekanntesten Variante des digitalen Identitätsdiebstahls, gab es erhebliche Anstiege. Für 2013 wurden dem Bundeskriminalamt 4.096 Phishing-Sachverhalte gemeldet. Das entspricht einer Zunahme der Fallzahlen um rund 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nachdem 2012 durch verschiedene Schutzmaßnahmen der Kreditinstitute, wie beispielsweise die Einführung des mTAN-Verfahrens, die Sicherheitsstandards beim Onlinebanking erhöht wurden, haben nach Feststellung des Bundeskriminalamtes die Täter reagiert und neue Schadsoftware und Vorgehensweisen entwickelt, um diese zu überwinden.

    Auffällig ist außerdem die Zunahme der Delikte, bei denen das Bundeskriminalamt das Internet als Tatmittel registrierte. 2013 wurden hier 257.486 Fälle gemeldet und damit rund 12 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Nach den Ergebnissen der BITKOM-Umfrage wurden bei 40 Prozent der befragten Internetnutzer in den letzten 12 Monaten die Computer mit Schadprogrammen infiziert. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) gibt an, dass ihre Zugangsdaten zu Internetdiensten ausspioniert wurden. Bei 16 Prozent sind im Namen der Nutzer bzw. von ihrem Account illegal E-Mails versendet worden. 14 Prozent wurden von einem Geschäftspartner betrogen, zum Beispiel beim Online-Shopping oder bei einer Auktion. „Die Sorge vor Cyberkriminalität führt dazu, dass viele Verbraucher auf die Nutzung bestimmter Online-Dienste verzichten“, sagte Kempf. Laut Umfrage verschicken 47 Prozent vertrauliche Dokumente nicht mehr per E-Mail, fast ein Drittel (29 Prozent) verzichtet auf Online-Banking und ein Viertel (24 Prozent) auf das Einkaufen im Internet. Ebenfalls ein Viertel macht einen Bogen um soziale Netzwerke, ein Fünftel (21 Prozent) nutzt keine Cloud-Dienste und 17 Prozent buchen weder Reisen noch Mietwagen im Netz. Kempf: „Das sind alarmierende Zahlen, weil dieser Trend die digitale Entwicklung bremst.“

    BKA-Präsident Jörg Ziercke: „Im digitalen Zeitalter ist das Leben ohne Internet nicht mehr vorstellbar. Der Diebstahl von Millionen von E-Mail Adressen ist keine Seltenheit und verdeutlicht das hohe Schadenspotenzial im Phänomenbereich Cybercrime. Den Tätern bieten sich unzählige potenzielle Opfer und Angriffspunkte weltweit. Damit das Internet kein strafverfolgungsfreier Raum ist, brauchen die Strafverfolgungsbehörden geeignete rechtliche Grundlagen und zeitgemäße Instrumente, um den Cyberkriminellen wirksam entgegenzutreten. Nur so können wir langfristig das Vertrauen in das Internet stärken und seine Vorteile erhalten“.

    Zu ihrem eigenen Schutz sind die Computer nahezu aller Internetnutzer mit Virenschutzprogrammen und Firewalls ausgestattet. Aus der Nische kommen Verschlüsselungssysteme, die den Zugriff auf persönliche Daten unterbinden. Laut der BITKOM-Umfrage verschlüsseln immerhin 16 Prozent der Internetnutzer E-Mails und 15 Prozent Dateien. Zum Vergleich: Vor einem Jahr verschlüsselten erst 6 Prozent E-Mails und 8 Prozent Dateien. 16 Prozent geben an, dass sie mit Anonymisierungsdiensten wie Tor im Internet surfen (Vorjahr: 11 Prozent). „Die stärkere Nutzung von Diensten zur Verschlüsselung und Anonymisierung ist eine direkte Folge der Abhöraffäre“, sagte Kempf. Allerdings sind die technischen Hürden hoch. 61 Prozent derjenigen, die keine Verschlüsselung nutzen, geben als Begründung an, dass sie sich damit nicht auskennen. 54 Prozent nennen als Grund für ihren Verzicht, dass ihre Kommunikationspartner ebenfalls keine Verschlüsselung einsetzen. Einem Drittel ist die Nutzung schlicht zu aufwändig.

    Zunehmend im Fokus steht das Problem der Wirtschaftsspionage. „Insbesondere der hoch spezialisierte deutsche Mittelstand mit seinen vielen hidden champions in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Fahrzeugbau ist ein beliebtes Angriffsziel“, sagte Kempf. Nach einer BITKOM-Umfrage vom Jahresanfang verzeichneten 30 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in den vergangenen zwei Jahren IT-Sicherheitsvorfälle. Kleinere und mittlere Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern sind mit einem Anteil von 31 Prozent deutlich stärker betroffen. Bei den großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es nur 11 Prozent. „Die meisten IT-Sicherheitsvorfälle werden ‚vor Ort‘ verursacht“, sagte Kempf. 58 Prozent der attackierten Unternehmen sagen, dass die Störungen von eigenen oder externen Mitarbeitern verursacht wurden. „In der Regel kennen sich Innentäter mit den Gegebenheiten in den Betrieben gut aus und stehlen gezielt bestimmte Datensätze oder schleusen Schadprogramme in die IT-Systeme ein“, sagte Kempf. Darüber hinaus berichtet fast ein Drittel (30 Prozent) der Unternehmen, dass Angriffe auf ihre IT-Systeme über das Internet erfolgt sind. Hierzu zählen Denial-of-Service-Attacken oder gezielte Einbrüche in die IT-Systeme über das Internet.

    Nach Einschätzung des BKA hat sich auch die digitale Erpressung weiter ausgebreitet, insbesondere in der Ausprägung von Forderungen nach „digitalem Lösegeld“. Allein für das Jahr 2013 registrierte das Bundeskriminalamt 6.754 Fälle von digitaler Erpressung unter Einsatz so genannter Ransomware, von der weltweit unterschiedlichste Versionen im Umlauf sind. Neben der Erpressung von Privatpersonen existieren mittlerweile auch Varianten von Ransomware, die auf die Infektion von Server-Systemen ausgelegt sind und somit auch eine Gefahr für klein- oder mittelständische Betriebe darstellen können.

    BKA-Präsident Jörg Ziercke: „Unternehmen, staatliche Stellen oder auch Privatpersonen – jeder kann Opfer von Cybercrime werden. Die Bekämpfung von Cybercrime ist daher als ganzheitlicher Ansatz, das heißt im Schulterschluss von Strafverfolgungsbehörden, Wissenschaft und der Privatwirtschaft, zu verstehen und muss sowohl im nationalen als auch im internationalen Verbund intensiviert werden. Cyberkriminelle handeln global, nationale Grenzen spielen keine Rolle. Auch wenn Tatorte und Aufenthaltsorte der Täter auf verschiedenen Kontinenten liegen: Per Mausklick können zugleich tausende von Internetnutzern weltweit Opfer werden.“

  7. #986
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    Cloud-Speicher verdrängen die Festplatte

    Viele Verbraucher möchten künftig auf Festplatten oder USB-Sticks vollständig verzichten. Gut jeder dritte Internetnutzer (36 Prozent) ab 14 Jahren kann sich vorstellen, seine Daten in Zukunft nur noch online zu speichern. Dies entspricht rund 20 Millionen Bundesbürgern. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Cloud-Speicher haben wesentliche Vorteile: Speicherplatz ist faktisch unbegrenzt vorhanden, Nutzer können von überall darauf zugreifen und Dokumente können schnell geteilt werden“, sagt Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im BITKOM. 7 Prozent der Internetnutzer speichern bereits heute ihre Dateien ausschließlich im Internet. Derzeit verwendet mehr als jeder vierte Internetnutzer (27 Prozent) Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive. Dies entspricht 15 Millionen Bundesbürgern. 90 Prozent machen dies für private Zwecke. Dabei nutzen Verbraucher die Cloud aus unterschiedlichen Gründen. Drei Viertel der Privatnutzer (74 Prozent) teilen über Online-Speicher bestimmte Dateien wie Fotos und Dokumente mit Freunden und Bekannten. 43 Prozent möchten so ihre persönlichen Daten vor einem technischen Verlust schützen. Zwei von fünf Privatnutzern (40 Prozent) schätzen, dass sie dadurch von überall auf ihre Dateien zugreifen können. Jeder Vierte (25 Prozent) nutzt Cloud-Speicher, um persönliche Dateien zu archivieren.

    Viele Privatnutzer organisieren ihren Cloud-Speicher mittlerweile über ein Mobilgerät. Fast jeder Zweite (45 Prozent) nutzt dafür ein Smartphone, jeder Dritte einen Tablet-Computer (34 Prozent). Laptops und Desktop-PCs sind bei Anwendern aber immer noch gesetzt: 85 Prozent der Privatnutzer verwalten damit ihre Online-Speicher.

  8. #987
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    Chrome ist Testsieger der Stiftung Warentest

    Die Stiftung Warentest hat elf Browser für Windows und Mac OS X hinsichtlich der Handhabung, der Funktionen, der Schnelligkeit und der Sicherheit getestet. Im Test musste sich der altbekannte Microsoft Internet Explorer unter anderem den sehr beliebten Browsern wie Google Chrome, Opera und Mozilla Firefox stellen.

    Dass der Microsoft Internet Explorer im Test der Stiftung Warentest nicht auf dem ersten Platz gelandet ist, ist nicht sonderlich überraschend. Der Microsoft-Browser steht seit Jahren scharf in der Kritik, mal ist er zu langsam und vor allem oft zu unsicher. Gerade in Zeiten, in denen die Cyberkriminalität weiter ansteigt, ist dem Nutzer vor allem sicheres Surfen so wichtig wie nie. Nur die wenigsten Internet-Nutzer benutzten den vorinstallierten Microsoft-Browser. Viele neigen eher zu moderneren Browsern wie Googles Chrome oder den Firefox-Browser von Mozilla. Auch im Test der Stiftung Warentest zeigte sich, dass diese Entscheidung durchaus richtig ist. Sowohl bei Windows- als auch bei MacOS-Rechnern erkämpfte sich der Chrome-Browser von Google den ersten Platz (Testurteil Gut, 1,8). Laut Stiftung Warentest surft man "mit Chrome flott, bequem und recht sicher durchs Netz" Zudem sende er "keine unnötigen Nutzerdaten, solange er nicht mit dem sozialen Netzwerk Google Plus verknüpft sei".

    Unter Windows belegte der Opera-Browser mit einem knappen Vorsprung (Testurteil Gut, 2,0) den zweiten Platz vor dem Firefox-Browser von Mozilla (Testurteil Gut, 2,1). Etwas abgeschlagen mit der Gesamtnote Befriedigend (2,8) erklimmt der Internet Explorer den vierten Platz. Laut Stiftung Warentest sind seine Einstellungen zu kompliziert, zudem ist der Browser unsicherer und wesentlich langsamer als die anderen drei Browser.

    Chrome, Firefox und Opera auch unter Mac OS auf dem Treppchen
    Etwas anders sieht das Testergebnis unter Mac OS aus. Auf dem ersten Platz steht dort zwar ebenfalls der Chrome-Browser, jedoch kann der Mozilla Firefox unter Mac OS mit dem Opera gleichziehen, sodass dort beide Browser den zweiten Platz mit einer Gut-Note (2,0) belegen. Firefox für Mac ist etwas fixer als unter Windows, zeigt jedoch kleine Schwächen bei der Kompatibilität mit manchen Seiten oder Dateiformaten. Der Opera für Mac ist nicht ganz so flexibel wie die Windows-Variante, da er weniger Videodateien im Browser abspielen kann, dafür aber etwas schneller.

    Zwar liegt somit auch Apples Browser Safari auf dem vierten Platz und verpasst das Treppchen, jedoch schneidet er im Gesamtergebnis mit der Gesamtnote Gut (2,2) deutlich besser als der Internet Explorer von Microsoft mit 2,8 und Befriedigend ab. Einstellungen lassen sich im Safari-Browser nicht ganz so leicht vornehmen, wie bei der Konkurrenz und zudem ist er nicht so vielseitig. Vorteil ist jedoch, dass er über die iCloud geöffnete Webseiten, Favoriten und den Browserverlauf mit anderen iOS-Geräten, wie iPhone und iPad synchronisiert werden.

    Andere Browser weit abgeschlagen
    Unter Windows wurden ebenfalls noch der Browser in the Box von Sirrix, Iron von SRWare und der Maxthon-Browser getestet. Deutlich langsamer als alle anderen Browser präsentierte sich der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie empfohlene "Browser in the Box" aufgrund seines besonderen Sicherheitskonzepts. Denn der Browser startet sich in einem vom sonstigen System abgekoppelten virtuellen Computer auf Basis des Betriebssystems Linux und dies beansprucht mehr Rechenzeit. Nur ein ausreichend hinsichtlich der Sicherheitsfunktionen erhalten die SRWare Iron und Maxthon-Browser.

  9. #988
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    Apps am Ende?

    Whatsapp, Quizduell und mittlerweile auch der Facebook Messenger finden sich auf fast jedem Smartphone. Der Hype um die Apps scheint allerdings vorerst vorbei zu sein. Wie der "Focus" unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsinstitutes Comscore berichtet, laden 2/3 aller 40 Millionen deutschen Smartphone-Nutzer (über 18 Jahren) gar keine Apps mehr auf ihre Handys, 20 Prozent der Nutzer nur noch ein bis zwei pro Monat.

    Zu ähnlichen Ergebnissen kam die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloiitte. Deloitte-Technik-Experte Ralf Esser sagte dem Magazin: "Der Hype ist vorbei; die Nutzer machen keine Experimente mehr. 52 Prozent der deutschen Nutzer laden keine Apps mehr herunter. Niemand braucht die 300. Fußball-App."

    Die App-Ökonomie in Europa steigt durchschnittlich nur noch um 12 Prozent pro Jahr. In Asien, wo in vielen Ländern Smartphones erst in Mode kommen, ist das Wachstum ungleich größer. Das ist der Knackpunkt: Wer sich ein Smartphone zulegt, lädt zu Beginn viele Apps auf sein Gerät. Danach lässt die Download-Freudigkeit zwangsläufig nach, denn man hat ja alles, was man benötigt. Die beliebtesten Apps kommen von Facebook (inklusive Whatsapp und Instagram) und von Google. Wer einmal einen Messenger und ein Navi auf dem Handy hat, holt sich selten noch eins und noch eins.

    Über die Nutzung von Apps und die mobile Internetnutzung sagt das freilich wenig aus. Die steigt weiterhin kontinuierlich. Die ARD-ZDF-Online-Studien zeigen: 2013 gingen 41 Prozent der Online-Nutzer mobil ins Internet. 2009 waren es noch 11 Prozent. Die Tendenz steigt, vor allem in jüngeren Altersgruppen: Bei den 20- bis 29-jährigen stieg der Anteil zwischen 2009 und 2013 von 18 Prozent auf 68 Prozent.

  10. #989
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    Twitter testet Kauf-Button

    Der Internetdienst Twitter testet einen Kauf-Button, mit dem Nutzer auf von Firmen unterstützten Tweets mit wenigen Klicks einkaufen können. Der Test sei zunächst auf eine kleine Anzahl von Nutzern in den USA begrenzt, teilte Twitter mit.

    "Wir starten den Test mit einer Gruppe von Künstlern, Marken und gemeinnützigen Organisationen", erklärte Twitter. "Folge ihnen und halte in den kommenden Wochen Ausschau nach tollen Produkten." Zu den Firmen, die mitmachen, gehören die Baumarktkette Home Depot und die Modemarke Burberry, zu den Künstlern die Gruppe Soundgarden und Twenty One Pilots.

    Der Test sei der erste Schritt, eine Funktion einzubauen, die mobiles Einkaufen "bequem und leicht" machen werde - "vielleicht sogar zu einem Vergnügen", erklärte Twitter. Die Nutzer sollen mit nur wenigen Klicks einkaufen und die Daten für den Versand des Produkts angeben können.

    Das soziale Netzwerk Facebook testet seit Juli einen Kauf-Button. Bislang können nur kleine und mittlere Unternehmen mitmachen. Zahlreiche Nutzer reagierten empört.

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    Mehr als 20 Millionen Argumente für Musik-Streaming

    Audio-Streaming über das Internet ermöglicht es, überall und jederzeit auf Millionen von Musiktitel zurückgreifen zu können. Vor allem deswegen sind Dienste wie Spotify, Deezer oder Soundcloud so beliebt: Neun von Zehn Musik-Streaming-Nutzern (92 Prozent) schätzen besonders diese Möglichkeit des unbegrenzten Musikarchivs. Fast genauso viele (89 Prozent) sagen, dass sie Musik-Streaming gerne nutzen, weil es legal ist. 83 Prozent der Nutzer mögen am Streaming, dass sie Musik ohne vorheriges Übertragen auf verschiedenen Geräten abspielen können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Millionen Musiktitel jederzeit und überall abspielen zu können, ist mittlerweile wichtiger, als hunderte CDs im Regal stehen zu haben“, sagt BITKOM-Experte Timm Hoffmann. Statt sich auf wenige Musikrichtungen oder Künstler zu beschränken, entdecken Streaming-Nutzer leichter neue Musiktitel oder Genres.

    Das bestätigen mehr als drei Viertel (79 Prozent) von ihnen. Auch das gemeinsame Musikerlebnis ist dabei wichtig. Zwei von drei Streaming-Nutzern (64 Prozent) sagen, dass sie ihre Musik per Streaming leichter mit Freunden austauschen können, zum Beispiel über Soziale Netzwerke. Immerhin fast jeder Zweite (44 Prozent) gibt an, dass er kaum noch Musik auf CDs oder Schallplatten hört, seit er Musik-Streaming nutzt. Hoffmann: „Wer mit wenigen Klicks auf nahezu jeden Musiktitel per Streaming-Dienst zugreifen kann, für den wird die eigene Sammlung immer unwichtiger.“

    Insgesamt hört in Deutschland jeder dritte Internetnutzer ab 14 Jahren (32 Prozent) Musik per Audio-Streaming. Dies entspricht 18 Millionen Bundesbürgern. Vor gerade einmal einem Jahr nutzten erst 6 Millionen Verbraucher Musik-Streaming.

    Im Internet haben sich verschiedene Formen von Musik-Streaming-Diensten etabliert. Bei einigen haben die Nutzer direkten Zugriff auf die Titel. Andere funktionieren wie ein personalisiertes Radio, dem der Hörer ein Musikgenre vorgibt und anschließend nur Titel aus diesem Bereich zu hören bekommt. Bei vielen Plattformen sind mehr als 20 Millionen Musiktitel abrufbar. Zudem gibt es Streaming-Dienste, bei denen Musiker ihre Stücke selbst hochladen und so ihren Fans zur Verfügung stellen können.

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    By fushkrujs in forum Aktuelle Nachrichten
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