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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #291
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    Re: German News-general

    „Das Erste HD“ und „ZDF HD“ auf 19,2° Ost aufgeschaltet

    Wer ab 15. August die hochaufösenden Sender „Das Erste HD“ und „ZDF HD“ empfangen möchte, kann schon jetzt auf Astra 19,2° Ost einen Suchlauf auf dem HD-tauglichen Empfangsgerät starten. Auf der Frequenz 11.362 MHz (horizontale Polarisation, Symbolrate: 22.000, Modulation: 8PSK DVB-S2, FEC: 2/3) wurden beide Sender aufgeschaltet. Die Programme, die derzeit jeweils ein Standbild zeigen, werden in MPEG-4-Codierung im 16:9-Format verbreitet. Die Auflösung liegt bei 720p (1280 mal 720 Bildpunkte, Vollbildverfahren). Der HDTV-Testbetrieb von ARD und ZDF zur Leichtathletik-WM wird vom 15. bis 23. August zu empfangen sein.

  2. Z2U.com - IPTV
  3. #292
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    Re: German News-general

    Musik-Streams verdrängen illegales Filesharing

    Die Zahl der illegalen Filesharer unter den Jugendlichen hat sich im Laufe des vergangenen Jahres deutlich reduziert. Hatten im Dezember 2007 noch 42 Prozent der 14- bis 18-Jährigen gestanden, sich mindestens einmal pro Monat unautorisiert kopiergeschütztes Musikmaterial aus Internet-Tauschbörsen zu besorgen, waren es im Januar dieses Jahres nur mehr rund 26 Prozent. Mit diesen erfreulichen Zahlen sorgt derzeit Music Alley, ein britisches Strategieberatungsunternehmen für den digitalen Musikmarkt, für einigen Optimismus in den Reihen der durch Online-Piraterie gebeutelten Musikwirtschaft. Hintergrund für den Rückgang bei der Nutzung von illegalen Filesharing-Diensten sei vor allem die zunehmende Verbreitung und Beliebtheit von legalen Musik-Streaming-Services. So gaben im Rahmen einer Befragung rund 65 Prozent der Teenager an, regelmäßig derartige Online-Angebote zu verwenden.

    "Der in England angeblich festgestellte Rückgang bei der Nutzung von illegalen Filesharing-Seiten ist für uns natürlich eine sehr erfreuliche Nachricht. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass es der Musikindustrie mittlerweile gelungen ist, brauchbare Geschäftsmodelle für das digitale Zeitalter vorzulegen, die von den Nutzern auch angenommen werden", stellt Beat Högger von der Schweizer Landesgruppe der IFPI auf Anfrage der Nachrichtenagentur pressetext fest. Gerade bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, die sich in der Regel sehr intensiv auf Internet-Tauschbörsen betätigen würden, sei der Piraterieeinbruch ein ungemein wichtiger Erfolg. "Jemand, der bereits in so frühen Jahren mit dem Filesharing beginnt und das über einen längeren Zeitraum hinweg betreibt, wird nur schwer zu überzeugen sein, auf ein kostenpflichtiges, legales Angebot umzusteigen. Ich glaube aber, dass auch hier irgendwann einmal der Punkt erreicht ist, wo sich ein gewisser Einstellungswechsel in den jungen Erwachsenen vollzieht und man sich lieber auf sicheren legalen Pfaden bewegen will", erläutert Högger.

    Den Vorwurf, dass die Musikindustrie erst zu spät auf die neuen Marktgegebenheiten im Internetzeitalter reagiert habe, will der IFPI-Experte nicht gelten lassen. "Es ist ohne Zweifel wichtig, Geschäftsmodelle kontinuierlich an die Nutzungsbedürfnisse der Konsumenten anzupassen. Da für die Etablierung von legalen Musikangeboten im Web zunächst stets ein aufwendiger Lizenzierungsprozess abgeschlossen werden muss, kann die Industrie hier oft nur recht langsam reagieren. Illegale Filesharing-Seiten brauchen sich über derartige Dinge keine Gedanken zu machen", erklärt Högger.

    Inzwischen stünden Musikfans bereits eine ganze Reihe bewährter Geschäftsmodelle für den digitalen Markt zur Verfügung, die durch den Piraterierückgang sicherlich neuen Auftrieb erhalten würden. "Für legale kostenpflichtige Angebote wird es aber immer schwierig bleiben, mit illegalen Gratis-Diensten zu konkurrieren. Obwohl ich davon überzeugt bin, dass illegales Handeln nie eine Alternative sein sollte, wird die Online-Piraterie wohl nie ganz verschwinden. Aus Sicht der Kreativwirtschaft kann man nur hoffen, dass sie sich in Zukunft auf ein halbwegs akzeptables Ausmaß verringert", so Högger abschließend.

  4. #293
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    Re: German News-general

    Schleichwerbung: Ärger für Sat.1

    Sat.1 hat erneut Ärger mit der Medienaufsicht wegen des Verdachts der Schleichwerbung. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat drei Shows des Senders beanstandet. Dabei handelt es sich um zwei Ausgaben von "Jetzt wird eingelocht! Das große Promi-Mini-Golf-Turnier" sowie die Sendung "Jetzt wird eingeseift! Die große Sat.1-Wintershow" aus den Jahren 2007 und 2008. Die LMK beanstandet die "gut lesbaren Werbebanden" für einen Schuhbeziehungsweise einen Stromanbieter, die entlang des Spielfeldes zu sehen waren.

  5. #294
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    Re: German News-general

    Astra schaltet Website für HD+ auf
    Der Satellitenbetreiber SES Astra hat unter der Adresse www.HD-Plus.tv die Webseite zum neuen geplanten HDTV-Angebot gestartet. Über HD+ sollen unter anderem Sender der deutschen Mediengruppe RTL grundverschlüsselt in HD verbreitet werden

  6. #295
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    Re: German News-general

    Romain Bausch zum Vorsitzenden der ESOA gewählt

    Die CEOs der europäischen Satelliten-Betreiber haben sich Anfang Juli in Brüssel zur jährlichen Hauptversammlung der ESOA, der European Satellite Operators Association, getroffen. Der Vorstand hat auf dieser Versammlung Romain Bausch, CEO von SES Astra, zum Vorstandsvorsitzenden der ESOA gewählt. Dies teilte die Vereinigung am 15. Juli mit.

    Romain Bausch kam im Jahr 1995 als Generaldirektor zu SES und wurde im Jahr 2001 dessen Präsident und CEO. Er fungiert zudem als Vorsitzender des SES Executive Committee, ist Vorsitzender des Board of Directors von SES Astra und SES Americom-New Skies, den beiden wichtigsten Abteilungen von SES und ist Vorstandsvorsitzender bei SES Sirius. Bei der Gründung des ESOA im Jahr 2002 war Romain Bausch auch erster Vorstandsvorsitzender der ESOA. Er tritt die Nachfolge von Giuliano Berretta, CEO von Eutelsat Communications, an. Christodoulos Protopapas, CEO von Hellas Sat wurde stellvertretender Vorsitzende des ESOA-Vorstandes.

  7. #296
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    Re: German News-general

    DVB-T: Kanalumstellung in Bayern

    Am heutigen 15. Juli 2009 änderten sich an den DVB-T-Standorten München/Olympiaturm, Wendelstein, Nürnberg/Fernsehturm und Dillberg die Kanäle für das ARD-Bouquet mit den Programmen Das Erste, arte, Phoenix und EinsPlus. Da gemäß nationaler Abstimmung der bisherige VHF-Frequenzbereich (Very High Frequency) schrittweise geräumt und künftig das digitale Antennenfernsehen nur noch über UHF-Frequenzen (Ultra High Frequency) verbreitet wird, änderten sich folgende Kanäle:

    München/Olympiaturm: alter Kanal K10 --> neuer Kanal K54 (738 MHz)
    Wendelstein: alter Kanal K10 --> neuer Kanal K54 (738 MHz)

    Nürnberg/Fernsehturm: alter Kanal K6 --> neuer Kanal K55 (746 MHz)
    Dillberg: alter Kanal K6 --> neuer Kanal K55 (746 MHz)

    Die Umstellung auf die neuen Kanäle erfolgte in den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2009.

  8. #297
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    Re: German News-general

    ARD und ZDF übertragen 55 Stunden Leichtathletik-WM live

    Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin werden in Deutschland das Sport-Fernseh-Highlight des Jahres. ARD und ZDF werden von den Titelkämpfen aus dem Olympiastadion der Hauptstadt im täglichen Wechsel insgesamt 55 Stunden Live-Programme ausstrahlen. Darüber wurde am 15. Juli auf einer Pressekonferenz des WM-Organisationskomitees in Berlin informiert. Zudem wurde 30 Tage vor dem Auftakt der WM-Song „Foot of the Mountain“ der norwegischen Popgruppe A-ha vorgestellt.

    Besondere Anforderungen stellt die HDTV-Technik, die laut ARD-Teamchef Walter Johannsen den vierfachen Aufwand gegenüber den bisherigen Übertragungen erfordert. Für den Empfang des hochauflösenden Bildes ist neben einem geeigneten Fernsehgerät („HD Ready“ oder „Full HD“) auch ein Empfänger (Set-Top-Box) erforderlich.

    Insgesamt sind von ARD und ZDF sowie technischen Dienstleitern 460 Personen mit dem Sendebetrieb beschäftigt. Ausgestrahlt wird das WM-Signal in 170 Ländern auf allen Kontinenten. Über 100 Kameras aller Sendestationen werden im Stadion die Wettkämpfe einfangen. Rund 50 internationale TV-Stationen kommen mit eigener Technik nach Berlin, erläuterte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. „Auch auf eventuelle Doping-Fälle sind wir vorbereitet“, sagte er.

    DLV-Präsident Clemens Prokop, gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit Chef des Organisationskomitees, machte deutlich, dass die Vorbereitungen für die Titelkämpfe voll im Plan lägen. „Es laufen die Feinabstimmungen mit dem Weltverband IAAF, die Organisation läuft, so dass wir voller Optimismus in die Weltmeisterschaften gehen“, sagte Prokop. Wowereit unterstrich, es gebe auch in den verbleibenden 30 Tagen viel zu tun: „Wir wollen alles dafür tun, dass die Leichtathletik in Deutschland eine bedeutende Sportart bleibt.“

    In den kommenden Tagen wird eine Öffentlichkeits-Kampagne mit großflächigen Plakaten den Endspurt der WM-Vorbereitung in Berlin einläuten. Für den vorletzten Wettkampftag am Samstag, 22. August, seien lediglich noch 2.700 Tickets im freien Verkauf erhältlich, sagte Marketing-Chef Michael Mronz. Er erklärte, dass nach einer Flaute im März und April die Nachfrage deutlich gestiegen sei. Insgesamt wurden bisher fast 250.000 der 550.000 zur Verfügung stehenden WM-Karten abgesetzt. „Wir wollen weiterhin an jedem Tag ein volles Olympiastadion haben“, sagte Klaus Wowereit.

  9. #298
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    Re: German News-general

    Finanzmisere: ORF muss Sportkanal einstellen

    Der Österreichische Rundfunk muss wegen der aktuellen Finanzmisere seinen Sportsender ORF Sport Plus einstellen. Das kündigte der Informationsdirektor der Sendeanstalt, Elmar Oberhauser, gegenüber der Nachrichtenagentur APA an. Ihm zufolge sei das sieben Millionen Euro schwere Budget für den Sportspartensender für das kommende Jahr komplett gestrichen. Grund: die straffen Sparvorgaben des Kontrollgremiums. ORF Sport Plus wurde unverschlüsselt über Satellit Astra, 19,2° Ost, im Kabel und über DVB-T verbreitet.

  10. #299
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    Re: German News-general

    Großbritannien: BBC verschärft Sparkurs

    Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC hat einen neuen Sparkurs eingeschlagen. In einen Jahresbericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, kündigt BBC-Chairman Michael Lyons das Aussetzen von Bonuszahlungen in den Chefetagen sowie Gehälterkürzungen bei den Top-Stars des Senders an. Angesichts der Sorge, die BBC könne einen Teil ihrer Gebühren an kommerzielle TV-Sender verlieren, versucht das britische Staatsfernsehen nun auf diversen Ebenen Kosten zu reduzieren. Das Aussetzen der Bonuszahlungen wurde auf unbestimmte Zeit festgelegt. Die Einsparungen sollen dabei helfen, auf eine Kostenreduktion von umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro bis zum Jahr 2013 zu kommen.

    Im Geschäftsjahr 2008/2009 gelang es der BBC, rund 276 Millionen Euro zu sparen. Gleichzeitig verdienten Personen aus der Chefetage stolze Summen. So kam etwa Mark Thompson, General Director bei der BBC, in dem Zeitraum auf ein Gehalt von etwa 970.000 Euro, während sein Stellvertreter Mark Byford 564.000 Euro verdiente. Diese Zahlen hatten zu einiger Kritik geführt, nachdem sie im vergangenen Monat veröffentlicht worden waren. Außerdem wurde die BBC für die teils enormen Gehälter kritisiert, die einzelne der Top-Stars wie der Moderator Jonathan Ross einstreifen.

    "Auch hierzulande gab und gibt es seit langem eine Diskussion darüber, wie viel Geld der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausgeben darf oder soll", sagt Medienexperte Kai-Uwe Weidlich vom Medieninstitut in Ludwigshafen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext. Vor allem von Seiten der Privatsender gebe es immer wieder heftige Kritik, da nach wie vor sehr viel Geld ausgegeben werde. "Ein Beispiel wären die teils unverhältnismäßigen Korrespondentennetzwerke", ergänzt Weidlich. Grundsätzlich würde die Diskussion in Deutschland aufgrund seiner Geschichte jedoch weitaus defensiver geführt als eben in Großbritannien. "Sobald Kritik am System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks laut wird, besteht auch immer sofort die Angst, die unabhängige Information und demokratische Grundsätze könnten in Gefahr geraten", so der Medienexperte gegenüber pressetext.

    Die BBC muss sich derzeit damit auseinandersetzen, dass es dazu kommen könnte, künftig drei Prozent der Gebühren an private Sender abgeben zu müssen. Dabei geht es darum, dass die Regierung, die Versorgung mit lokalen Nachrichten und anderen Sendungen von öffentlichem Interesse sicherstellen will. Kleinen kommerziellen Konkurrenzsendern soll dabei unter die Arme gegriffen werden, solche regionalen Angebote zu produzieren. Der Kontrollrat BBC Trust ist allerdings strikt gegen den Regierungsplan, finanziell in Not geratenen Privatsendern mit Gebührengeldern auszuhelfen.

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    Re: German News-general

    Tele Columbus-Chef Markus Schmid geht von Bord

    Markus Schmid, ehemaliger CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Tele Columbus Gruppe ist am 15. Juli „auf eigenen Wunsch“ aus dem Unternehmen ausgeschieden. Den Vorsitz in der Geschäftsführung übernimmt kommissarisch Michael Buhl, Chief Financial Officer der Tele Columbus-Gruppe, teilte das Unternehmen am 15. Juli mit. Markus Schmid hatte das Unternehmen mehr als zwei Jahre lang zunächst als Geschäftsführer B2C, anschließend als Chief Operating Officer und President sowie zuletzt als CEO durch eine Phase der strategischen Neuausrichtung geführt.

    Tele Columbus gehört zu dem Kabelnetzbetreiber Orion Cable. Das Unternehmen kämpft derzeit ums Überleben. Langfristige Schulden von 1,8 Milliarden Euro drohen Medienberichten zufolge den von Finanzinvestoren kontrollierten Konzern und dessen Dachgesellschaft Escaline zu erdrücken. So summierten sich die Zinszahlungen bei Escaline allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf 77 Millionen Euro – bei einem Gewinn von nur 49 Millionen Euro.

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