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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #561
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    Re: German News-general

    ARD-Digitalkanal Eins Extra will nachrichtliches Profil im nächsten Jahr weiter verbessern – Sender vor Relaunch?

    Brancheninformationen, wonach der digitale ARD-Zusatzkanal Eins Extra vor einem Relaunch und möglicherweise gar vor einer Umbenennung stehen könnte, wollte der federführende NDR am 16. Oktober weder bestätigen noch dementieren. „Eins Extra aktuell sendet elf Stunden am Tag im Viertelstundenrhythmus Nachrichten. Es gibt kein Format in Deutschland mit einem derart starken nachrichtlichen Profil“, sagte ein NDR-Sprecher. Daran wolle der Sender auch in der Zukunft festhalten. „Wir arbeiten aber permanent an Verbesserungen. Diese Anstrengungen wollen wir im Laufe des nächsten Jahres noch forcieren“, erklärte der Sprecher, ohne konkrete Einzelheiten zu nennen. Der digitale Zusatzkanal Eins Extra ist via Satellit über Astra 19,2° Ost auf der Frequenz 10.744 horizontal (FEC 5/6, Symbolrate 22.000) unverschlüsselt zu empfangen.

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  3. #562
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    Datenpanne bei schülerVZ

    Ein Nutzer des Internet-Portals schülerVZ hat am Freitagabend für gehörigen Wirbel in der Community gesorgt. Hackern ist es nach Angaben des Internet-Blogs Netzpolitik.org und der Wochenzeitung "Zeit" gelungen, Teile der schülerVZ-Datenbank mit Profilinformationen automatisiert zu kopieren, die normalerweise nur für Mitglieder des Netzwerkes sichtbar sind. Ob dabei Scripts für einen sogenannten Cross-Site-Request-Forgery-Angriff genutzt wurden, bleibt Spekulation. Hinweise gibt es auch auf ein kritisches Cross-Site-Scripting-Loch, mit dem sich Accounts übernehmen lassen könnten.

    Klar ist nur, dass der oder die Täter Kopien von einer Vielzahl von Profilen anfertigten und sie sie in den für alle schülerVZ-Nutzer sichtbaren Bereich stellte. Dazu gehörten Name, Schule, Geschlecht, Alter und Profilfoto, wie schülerVZ einräumte. Daten wie wie Postadressen, eMail Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern und Fotoalben waren angeblich nicht betroffen.

    Mit den Listen lassen sich laut "Netzpolitik.org" dennoch einfache Datenabfragen erstellen wie "alle Schüler aus Berlin", oder "alle Schülerinnen im Alter von 13, die in Siegen wohnen samt Bild und ihrer Schule".

    Man habe sofort Maßnahmen ergriffen, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen, teilte die Betreibergesellschaft am Abend ohne Angaben von Details mit, nachdem sie auf die peinliche Panne aufmerksam gemacht wurde. Die Datenschutzbehörden seien umgehend informiert und rechtliche Schritte gegen Unbekannt eingeleitet worden, hieß es. Wie viele Profile einsehbar waren, blieb zunächst offen. In Medien und Blogs zirkulierte die Angabe von einer Million Datensätzen.

    schülerVZ gehört zu den VZ-Netzwerken, die nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Mitglieder mit Kommunikationsmöglichkeiten versorgen. Das Unternehmen wurde ursprünglich als studiVZ Ltd. im Oktober 2005 gegründet und gehört seit Januar 2007 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Chef ist Markus Berger-de León. Vor drei Jahren hatte StudiVZ bereits mit ähnlichen Sicherheits- und Datenleckproblemen zu kämpfen, weil ein Zugriff auf interne Daten außerhalb des geschlossenen Bereiches möglich war.

  4. #563
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    Kartellamt: CI und CI Plus für TV-Plattformen in Prüfung

    Kartellamt: CI und CI Plus für TV-Plattformen in Prüfung

    Leipzig/Bonn - Das Kartellamt prüft nach Informationen von DIGITAL FERNSEHEN die Interoperabilität der Pay-TV-Plattformen über eine CI- bzw. CI-Plus-Schnittstelle. Kabel Deutschland bestellt indes erste CI-Plus-Module bei SMIT.

    Die "Schnittstellen-Problematik" wird, so ein Pressesprecher des Bundeskartellamts, zu DIGITAL FERNSEHEN "wird in den Verfahren gegen Sky, KDG, Unity Media und Kabel BW behandelt".

    Ursprünglich rechneten Insider bereits mit einer verbindlichen Aussage seitens des Kartellamts zu CI bzw. CI Plus im Entavio-Verfahren. Dieses Verfahren ist jedoch "zwischenzeitlich eingestellt", so der Sprecher zu DF. Noch weiß niemand, in welche Richtung das Kartellamt entscheidet: "Eine Tendenzaussage ist im laufenden Verfahren leider nicht möglich", stellt das Kartellamt gegenüber DF klar. Insider gehen jedoch davon aus, dass ein interoperabler Empfang der TV-Plattformen über CI oder CI Plus festgeschrieben werden soll.

    In wieweit nach den jüngsten Entwicklungen auch Eutelsat-DVB-T einer Prüfung unterzogen wird, ist noch unklar. Eutelsats DVB-T-Projekt bietet ausschließlich so genannte "embedded-Boxen", also Receiver mit integriertem Verschlüsselungssystem für den Empfang der Bezahlplattform an. Eine CI- bzw. CI-Plus-Lösung zum Vermarktungsstart schloss Eutelsat bereits vor einigen Wochen aus, stünde aber einer CI/CI-Plus-Lösung "offen gegenüber".

    Als erster großer Plattformbetreiber hat nach DF-Informationen bereits Kabel Deutschland reagiert. Die Branche spekuliert derzeit über eine erste KDG-Bestellung von CI-Plus-Modulen beim Hersteller SMIT. Die Module sollen im Frühjahr 2010 einsatzbereit sein.

    Quelle: digitalfernsehen

  5. #564
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    Re: German News-general

    ProSieben mit WEB & TV STICK

    Musik downloaden im Zug, E-Mails checken im Cafe oder "POPSTARS" schauen unterm Sternenhimmel - all das ist möglich mit dem neuen ProSieben WEB & TV STICK powered by Vodafone. Ab sofort können Onlinenutzer mit diesem super günstigen Angebot im ausgezeichneten Mobilfunk-Netz von Vodafone in Deutschland surfen, wann und wo sie wollen. Ohne Grundgebühr, ohne Vertragsbindung, ohne Mindestumsatz und ohne Abo - der User hat die volle Kostenkontrolle.

    Das Besondere: Bei der Hardware handelt es sich um eine Kombination aus UMTS- und DVB-T-Stick. Das kostenlose Fernsehen mit allen über DVB-T empfangbaren Programmen ist auch unterwegs dabei. Und im Internet surft man auf www.ProSieben.de national grundsätzlich kostenlos. Und wer sich online noch einmal die neueste Folge von "POPSTARS - DU & ICH" oder "Galileo" ansehen möchte, kann dies auf www.ProSieben.tv ebenfalls kostenlos tun. Damit verbindet der Stick von ProSieben drei Angebote in einem Produkt.

    Mit 77 Cent pro Stunde surfen konnte ein einzigartiges Preisangebot für den ProSieben WEB & TV STICK entwickelt werden. Für den Stick fallen einmalig 89,95 Euro an (inkl. 3 Euro Startguthaben). Die Versandkosten betragen 5 Euro. Danach entscheidet der User, wie viel er zahlen möchte. 77 Cent pro Stunde, 1,99 Euro pro Tag (12 Stunden), 3,99 Euro für drei Tage oder 8,99 Euro pro Woche (7 Tage) für die nationale Nutzung im deutschen Vodafone-Netz. Zudem ist der Stick in über 40 Ländern nutzbar ab 19,95 pro Tag (24 Stunden). Bezahlt wird mit dem Guthaben auf dem ProSieben Stick. Dieses kann mit Guthaben-Karten von Vodafone (CallNow) oder per Kreditkarte jederzeit aufgeladen werden.

    Wer auf das Fernsehvergnügen per DVB-T verzichten möchte, kann auch nur den UMTS-Stick inkl. SIM-Karte erwerben. Der ProSieben WEB STICK kostet einmalig 39,95 Euro (inkl. 5 Euro Startguthaben und versandkostenfrei). Und wer bereits ein Netbook mit integriertem UMTS-Modul für das mobile Internet oder einen anderen UMTS-Stick besitzt, zahlt lediglich 14,95 Euro für die SIM-Karte (inkl. 10 Euro Startguthaben und versandkostenfrei).

  6. #565
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    Verkauf von digitalen Sat-Empfängern steigt um 20 Prozent gegenüber Vorjahr

    Die Nachfrage nach digitalem Satellitenfernsehen in Deutschland steigt weiter an. Das belegen die aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung GfK. Demnach sind in den ersten acht Monaten dieses Jahres annähernd 1,5 Millionen digitale Satelliten-Receiver über die deutschen Ladentische gegangen – was ein Umsatzvolumen von rund 167 Millionen Euro ausmacht, teilte der Satellitenbetreiber Astra am 19. Oktober mit. Das entspricht einem Plus von 7,5 Prozent bei den abgesetzten Stückzahlen bzw. einem Mehrumsatz von fast 20 Prozent bei digitalen Satelliten-Empfangsgeräten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden von Januar bis August 2009 mehr als zwei Millionen digitale Receiver im Handel verkauft, etwa 70 Prozent entfallen dabei auf den Empfangsweg Satellit, acht Prozent auf Kabel und 22 Prozent auf die digitale Antenne.

    Derzeit empfangen rund 72 Prozent der mehr als 16 Millionen Satelliten-Haushalte in Deutschland ihr Fernsehprogramm digital, Tendenz weiter steigend (Stand Juni 2009). Weitere Impulse wird die Digitalisierung durch die hochauflösenden HD-Programme bekommen und die Planungen von ARD und ZDF, die analoge Ausstrahlung ihrer Programme über Satellit 2012 einzustellen. HDTV steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Die RTL-Gruppe startet mit den Sendern RTL HD und Vox HD im Rahmen des HD+-Services von Astra im November dieses Jahres, drei Sender von Pro Sieben Sat 1 folgen Anfang 2010. Auch die Öffentlich-Rechtlichen werden ihren Regelbetrieb in HD-Qualität im kommenden Februar aufnehmen, so dass es einschließlich der frei empfangbaren Sender wie Arte HD, Anixe HD oder Servus TV und dem HD-Angebot von Sky dann 17 HD-Kanäle über Astra in Deutschland geben wird.

    Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland: „Die GfK-Zahlen weisen rekordverdächtige Umsätze für den Handel mit Satellitenempfangsgeräten aus und beweisen, dass wir mit unserer Digitalisierungskampagne erfolgreich am Markt unterwegs sind. Gerade jetzt setzen sich immer mehr Menschen mit dem Thema digitales Fernsehen auseinander. Die Vorzüge des digitalen TV-Empfangs via Satellit liegen für die Endverbraucher auf der Hand – und zwar nicht nur im Hinblick auf die Programmvielfalt, die Übertragungsqualität und die Zukunftsfähigkeit, sondern auch auf die Preisersparnis gegenüber anderen Infrastrukturen." Seit Mai 2009 leistet Astra in einer bundesweiten Digitalisierungskampagne Aufklärungsarbeit zu allen Fragen rund um das digitale Satelliten-Fernsehen. Der Infrastrukturbetreiber hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Digitalisierungsprozess im deutschsprachigen Raum weiter voranzutreiben, und wird die Kampagne auch im vierten Quartal 2009 fortsetzen – mit dem deutlichen Fokus auf dem Thema Kosten bzw. mögliche Ersparnis durch den digitalen Satelliten-Empfang. Der Schwerpunkt wird in Maßnahmen liegen, die vor allem den Handel als wichtigen Multiplikator unterstützen sollen.

  7. #566
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    Bayern, Werder und HSV live im Free-TV

    Der Fernsehsender Sat 1 hat sich in dieser Europapokal-Woche für die Live-Spiele Girondins Bordeaux gegen Bayern München (Champions League/21. Oktober/20.45 Uhr), Austria Wien gegen Werder Bremen (Europa League/22. Oktober/19.00 Uhr) und Celtic Glasgow gegen Hamburger SV (Europa League/22. Oktober/21.05 Uhr) entschieden. Die Champions League-Partien VfB Stuttgart gegen FC Sevilla (20. Oktober/20.45 Uhr) und VfL Wolfsburg gegen Besiktas Istanbul (21. Oktober/20.45 Uhr) können Fußballfans live nur beim Pay-TV-Sender Sky sehen.

  8. #567
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    Neuer Prozess gegen Pirate Bay verschoben

    Neuer Streit im Fall der umstrittenen Internet-Tauschbörse Pirate Bay: Das geplante Berufungsverfahren muss auf den nächsten Sommer verschoben werden, teilten schwedische Behörden am Montag mit.Diese Zeit brauche das Gericht, um die Befangenheitsanträge der Verteidigung gegen alle vorgesehenen Richter zu prüfen. Die Mitglieder der zuständigen Gerichtskammer sollen ausnahmslos Mitglieder von Organisationen zur Verteidigung des Urheberrechts sein.

    Wegen Verletzung des Urheberrechts wurden vier Verantwortliche für Pirate Bay im April in erster Instanz zu je einem Jahr Haft und Schadensersatzzahlungen von umgerechnet 2,7 Millionen Euro an Film- und Musikkonzerne verurteilt. Das Urteil galt auch international als richtungsweisend in der Auseinandersetzung um kostenlose Internet- Raubkopien von Filmen, Musik und Computer-Software.

    Pirate Bay bietet für diesen Tausch zwischen Internetnutzern eine technische Plattform. Nach dem ersten Prozess betrieben die vier Verurteilten erfolglos die Annullierung des Urteils wegen Befangenheit des Gerichtsvorsitzenden. Auch dieser gehörte einer Organisation zur Bewahrung des Urheberrechts an. Ursprünglich sollte das Berufungsverfahren am 13. November eröffnet werden.

  9. #568
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    EU öffnet Mobilfunkfrequenzen für drahtlose Breitbanddienste

    Die EU ebnet den Weg für eine neue Generation von Mobilfunkdiensten in Europa. Zu diesem Zweck veröffentlichte die Behörde am 20. Oktober in Brüssel neue Vorschriften, die den Betrieb von 3G-Mobiltelefonen in GSM-Frequenzen erlauben. Die modernisierten EU-Vorschriften fördern einen verstärkten Wettbewerb auf den europäischen Telekommunikationsmärkten und erleichtern es den Betreibern, neben den heutigen GSM-Diensten auch schnelle europaweite Dienste wie z. B. mobile Internetanschlüsse anzubieten. Außerdem werden sie zur größeren Verbreitung drahtloser Breitbanddienste beitragen, die als eine der Triebfedern der Konjunkturerholung in der EU gelten.

    „In wirtschaftlich schweren Zeiten ist dies ein klares Signal, mit dem die Politik ihre nachdrückliche Unterstützung für die Mobilfunkbranche verdeutlicht. Die neuen Vorschriften, die heute veröffentlicht wurden, ermöglichen eine Neuordnung der Funkfrequenznutzung im GSM-Band zugunsten neuer mobiler Dienste, stärken den Wettbewerb und ersparen der Mobilfunkbranche Kapitalkosten von bis zu 1,6 Milliarden Euro“, erklärte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Telekommunikation. „Mit Entscheidungen solcher Art sorgt Europa dafür, dass wir unseren Wettbewerbsvorsprung bei den Drahtlosdiensten behaupten können“.

    Die neuen EU-Vorschriften sind Teil der Bemühungen der Europäischen Kommission, mehr Funkfrequenzen für die drahtlose Kommunikation bereitzustellen. Möglich wurde dies, nachdem sich das Europäische Parlament und der Ministerrat im Juli 2009 auf eine Modernisierung der betreffenden europäischen Rechtsvorschriften verständigt hatten, nämlich der GSM-Richtlinie, die die Nutzung der für Mobilfunkdienste benötigten Funkfrequenzen regelt. Die neue Kommissionsentscheidung enthält die technischen Vorschriften, die das Nebeneinanderbestehen von GSM-Diensten (2G-Mobiltelefonie) und UMTS-Systemen (3G-Mobiltelefone, die zusätzlich zu üblichen Telefondiensten mobiles Hochgeschwindigkeits-Internet bieten) in den GSM-Frequenzbändern 900 MHz und 1800 MHz regeln.

    Die nationalen Behörden haben nun sechs Monate Zeit, um die Richtlinie umzusetzen und die Entscheidung anzuwenden, damit die GSM-Frequenzen tatsächlich für 3G-Dienste zur Verfügung stehen. Bei einer Öffnung bestehender GSM-Lizenzen werden die nationalen Regulierungsbehörden auch den Wettbewerb zwischen den Mobilfunkbetreibern berücksichtigen und etwaigen Wettbewerbsverzerrungen entsprechend dem EU-Telekommunikationsrecht entgegenwirken müssen.

  10. #569
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    Deutsche kaufen 20 Prozent mehr Fernseher

    Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik schrumpft in diesem Jahr um 2,9 Prozent auf ein Volumen von 12,3 Milliarden Euro.

    Diese Prognose gab am Mittwoch der Branchenverband Bitkom. Trotz des Rückgangs entwickele sich der Markt deutlich besser, als zu Jahresbeginn angenommen. Insbesondere der Absatz von LCD-Fernsehern laufe erfreulich gut. Die Verkaufszahlen legen demnach um 20 Prozent auf 7 Millionen Stück zu, während der Umsatz wegen sinkender Preise nur um 5 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro steigt.

    Ein Umsatzplus erzielen auch Blu-ray-Player, Spielekonsolen und digitale Settop-Boxen für den Fernsehempfang. Rückläufig sind dagegen die Umsätze mit Digitalkameras, MP3-Playern und Navigationsgeräten.

    Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnik und Telekommunikation geht im Jahr 2009 um 2,5 Prozent auf 142 Milliarden Euro zurück. Im Jahr 2010 soll der Markt laut Bitkom mit 0,1 Prozent wieder leicht wachsen. Die Talsohle sei durchschritten, die Trendwende erreicht. Für IT-Hardware erwartet der Branchenverband in diesem Jahr ein Umsatzminus von 6,5 Prozent auf 18 Milliarden Euro. Die Durchschnittspreise für Personal Computer seien innerhalb von zwei Jahren um 25 Prozent von 700 Euro auf 520 Euro gesunken. Der Absatz von Notebooks an Endverbraucher steige 2009 um fast 30 Prozent.


    Im Bereich Telekommunikation wird der Umsatz um 2,2 Prozent auf 64,3 Milliarden Euro sinken. Im Jahr 2010 beträgt das Minus voraussichtlich 0,9 Prozent. Der Umsatz mit Telefongesprächen im Festnetz sinkt um 7,6 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro, da immer mehr mit dem Handy und per Internet telefoniert wird. Einen Boom erleben hingegen Datendienste, sowohl im Festnetz als auch mobil. Der Umsatz mit privaten Internetzugängen steigt um 3,9 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Mobile Datendienste legen um 8,1 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zu. Dagegen verliert der Markt für Mobilfunkgespräche trotz steigender Nutzerzahlen 4,5 Prozent.

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    Kabelnetzer drückt aufs Tempo

    Rund die Hälfte der Einwohner von Baden-Württemberg kann bereits im Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s surfen. Das entspricht etwa fünf Millionen Menschen, teilte der Kabelnetzer Kabel-BW am Mittwoch mit.

    Seit Sommer hat der Anbieter sein Netz weiter aufgerüstet. Dank des neuen Internet-Standards "DOCSIS 3.0" sei die vierfache VDSL25-Bandbreite unabhängig von der Entfernung zum Netzknoten möglich.

    Das gesamte Kabel-BW-Netz sei bereits mit Glasfaserleitungen für die hohen Internet-Geschwindigkeiten vorbereitet. Bis Mitte 2010 sollen alle Kunden mit 100 MBit/s im Internet unterwegs sein können.


    Kabel-BW versorgt nach eigenen Angaben rund 2,3 Millionen Kunden.

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