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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #601
    Senior Member kiliantv's Avatar
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    Re: German News-general

    Breitbandmesse ANGA Cable vom 4. bis 6. Mai 2010

    Für mehr als 50 Prozent der verfügbaren Ausstellungsfläche der ANGA Cable, die im kommenden Jahr vom 4. bis 6. Mai in Köln stattfindet, liegen bereits verbindliche Anmeldungen vor, teilten die Veranstalter am 23. November mit. Am 8. Januar beginnt die Aufplanung der Messehalle und die Zuweisung der Standflächen. 2009 präsentierten sich 383 internationale Aussteller 13.600 Fachbesuchern aus 69 Ländern. 42 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Köln gereist.

    Auf dem „Strategiegipfel“ am ersten Messetag diskutieren auch im kommenden Jahr die Geschäftsführer führender Kabelnetzbetreiber mit anderen Spitzenvertretern der deutschen Medien- und Breitbandbranche. Der zweite Messetag beginnt mit dem „International Broadband Summit“, auf dem Spitzenvertreter aus fünf Ländern die aktuellen Entwicklungen des Triple Play-Wettbewerbs in Europa diskutieren. Insgesamt sind sieben Veranstaltungen in englischer Sprache vorgesehen. Wie in den Vorjahren werden alle Kongresspanels deutsch/englisch simultan übersetzt. Das vollständige Kongressprogramm wird im März veröffentlicht. Besucher können sich ab Mitte Januar online unter XXX.angacable.de für Messe und Kongress anmelden.

    Quelle: infosat

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  3. #602
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    Bayern-Endspiel in der Champions League am Mittwoch live bei Sat.1

    Am vorletzten Spieltag der Champions-League-Vorrunde geht es am Mittwoch für den deutschen Rekordmeister Bayern München schon um alles.

    Sat.1 überträgt die Partie der Bayern gegen Maccabi Haifa live ab 20.15 Uhr (Anpfiff 20.45 Uhr). Der deutsche Gastgeber muss gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Juventus Turin bei Girondins Bordeaux verliert. Nur dann können die Bayern in rund zwei Wochen doch noch in die nächste Runde einziehen.

    Kommentator bei Sat.1 ist Wolff-Christoph Fuss, ihm zur Seite steht Franz Beckenbauer. Die Spiele ZSKA Moskau - VfL Wolfsburg und Glasgow Rangers - VfB Stuttgart sind nur bei der Pay-TV-Plattform Sky zu sehen.

  4. #603
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    Internet-Mega-Deal von Microsoft und Murdoch - weiter heftige Spekulationen Mega-Deal

    Die seit Wochen in Branchendiensten und Blogs köchelnden Spekulationen um einen Mega-Deal zwischen den beiden Großkonzernen Microsoft und News Corp. haben durch einen Zeitungsbericht neue Nahrung erhalten.

    Die "Financial Times" zitierte am Montag mit dem Vorgang vertraute Kreise, wonach die Inhalte großer Zeitungen wie dem "Wall Street Journal" künftig bei Google nicht mehr auffindbar wären, dafür aber beim Rivalen Bing, der von Microsoft getragen wird. Die Gespräche sollen sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden. Bing hat derzeit nur einen Martktanteil von etwa zehn Prozent, Google ist der Platzhirsch.

    Den Angaben zufolge haben auch Gespräche mit anderen Medienkonzernen stattgefunden, um sie zu einem De-Listing bei Google zu bewegen. Weder News Corp., das vom australisch-amerikanischen Mogul Rupert Murdoch kontrolliert wird noch Microsoft selbst wollten zu den Spekulationen der vergangenen Wochen bislang Stellung beziehen.

    Kein Wunder, denn eine solche Kooperation wäre das Ende des freien Internet-Gedankens, wie ihn Surfer weltweit verinnerlicht haben - eine Fragmentierung der Inhalte droht und schuld daran ist nicht zuletzt Google. Der Internet-Riese hatte sich in den vergangenen Jahren beharrlich geweigert, Inhaltslieferanten Geld zu zahlen.

    Die Argumentation ist durchaus schlüssig: Weil Besucher durch eine Suchmaschine zu den Verlagen und Medienkonzernen umgeleitet werden, können diese an Werbung verdienen. Die Verlage hingegen wollen sich mit den allerdings Brosamen nicht zufrieden geben und betonten in den vergangenen Monaten, für Inhalte in Zukunft Geld zu verlangen.

    Möglicherweise ist das obsolet, denn der Microsoft-Plan führe zu einer drastisch Wertsteigerung von Content, wenn Suchanbieter künftig für das Aufführen von Links bezahlen müssten, sagte ein ungenannter Verleger der "FT". Es gehe dabei außerdem darum, wie Microsoft den Rivalen Google am effizientesten an den Karren fahren könne, hieß es.

    Google hatte bislang betont, dass Zeitungen bislang nur eine wirtschaftliche Randnotiz im Geschäft mit der Werbung sei. Schnell könnte sich aber aus dem angedachten Vorhaben ein Flächenbrand entwickeln. Murdoch verfügt über etwa 200 Tageszeitungen weltweit. Der Unternehmer hatte sich über Google und andere Suchmaschinen heftig beklagt. "Das sind Leute, die einfach alles aufsammeln und unsere Geschichten klauen", hatte der Medienunternehmer gesagt.

    Der Medienkonzern Axel Springer ("Bild", "Welt") setzt im Internet dagegen noch auf eine Doppelstrategie: Verstärkt Geld für seine Inhalte im Internet verlangen sowie weiter mit Google und anderen Suchmaschinen zusammenarbeiten. Im Gegensatz zur Drohung des Medienunternehmers Murdoch werde man seine Angebote beispielsweise für Google nicht sperren, hatte der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner Anfang November betont.

    Kostenlose journalistische Angebote im Netz seien "kein Naturgesetz", betonte Döpfner. Der Konzern entwickele kostenpflichtige Inhalte für mobile Empfangsgeräte. Solange sich Google an die Spielregeln halte und die Medien an den Erlösen beteilige, bleibe die Suchmaschine ein unverzichtbarer Partner.

  5. #604
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    Europa League: Spiele von HSV und Hertha BSC diese Woche live bei Sat.1

    Am Mittwoch empfängt der HSV Rapid Wien im eigenen Stadion. Die Sendung beginnt um 20.15 Uhr. Der Anpfiff erfolgt um 20.50 Uhr, Kommentator des Spiels ist Erich Laaser.

    Hertha BSC muss am Donnerstag beim FK Ventspils antreten. Die Sat.1-Übertragung startet um 20.50 Uhr. Moderator ist Oliver Welke. Bereits um 20.15 Uhr zeigt Sat.1 eine Reportage über den früheren Manager von Bayern München und neuen Präsidenten Uli Hoeneß.

    Die Paarung Werder Bremen - Nacional Funchal am Donnerstag ab 19.00 Uhr ist nur auf der Pay-TV-Plattform Sky zu sehen.

  6. #605
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    BITKOM veröffentlicht Leitfaden zur Heimvernetzung

    Mit welchen Technologien können elektronische Geräte innerhalb der Wohnung vernetzt werden? Welche Anwendungen und Möglichkeiten der Heimvernetzung gibt es überhaupt? Wann sind Funktechnologien geeignet, wann sollten Kabel gezogen werden? Wie plane und errichte ich ein Heimnetzwerk? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der neue BITKOM-Leitfaden zur Heimvernetzung. Die Publikation richtet sich an technisch interessierte Verbraucher. Sie vermittelt auf verständliche Weise Grundlagenwissen, zeigt den Nutzen und die Möglichkeiten des vernetzten Heims und hilft, die richtigen Schritte auf dem Weg zu einem modernen Zuhause zu gehen. „Die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Heimvernetzung sind unbegrenzt: Sie reichen von der einfachen Übertragung und zentralen Speicherung von Musik oder Videos über das automatische Erkennen und Melden eines Einbruchs oder Wasserschadens bis zur intelligenten und umweltfreundlichen Steuerung der Heizung in ungenutzten Räumen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.

    In modernen Haushalten gibt es häufig erste Ansätze einer Vernetzung. Es handelt sich aber meist um Insellösungen, die Geräte sind nur selten miteinander verknüpft. Die Folgen sind oft eine komplizierte Bedienung, Kabelsalat, Fernbedienungswirrwarr und ein unnötig hoher Stromverbrauch. „Verbraucher schrecken beim Begriff der Heimvernetzung oft zurück, dabei kann das vernetzte Heim die Bedienung der verbundenen Geräte enorm erleichtern und die Lebensqualität erhöhen“, so Berg. Das Ziel ist das „Eine-Fernbedienung-Haus“ mit sparsamem Energieverbrauch. Der Leitfaden wurde erstellt von der Unterarbeitsgruppe 1 der Arbeitsgruppe 8 zum 4. Nationalen IT-Gipfel und dem BITKOM-Arbeitskreises „Digital Home“. Der Leitfaden befindet sich im Anhang als pdf-Datei.

  7. #606
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    Ses astra bietet astra2connect fÜr den nahen osten an

    SES ASTRA, ein Unternehmen der SES-Gruppe (Euronext Paris und Börse Luxemburg: SESG), baut seinen erfolgreichen satellitengestützten Breitbanddienst ASTRA2Connect weiter aus und bietet den Dienst ab dem nächstem Jahr auch im Nahen Osten an. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine zweite Vertriebsvereinbarung mit Intersat Africa, einem führenden Anbieter satellitengestützter Internetdienste mit Sitz in Kenia, Afrika, geschlossen, um Satellitenbreitbanddienste auf SES ASTRAs neuem ASTRA-Satelliten 3B zu nutzen. ASTRA 3B soll 2010 gestartet werden.

    Dieser Vertrag folgt einer vor kurzem unterzeichneten Vertriebsvereinbarung mit Intersat Africa für die Vermarktung von ASTRA2Connect in zehn Ländern Zentral- und Ostafrikas.

    Intersat Africa wird ASTRA2Connect in Ländern des Nahen Ostens vermarkten und vier verschiedene Download-Pakete mit Geschwindigkeiten bis zu 2Mbit/s anbieten. Für den Dienst wird eine Satellitenantenne von 100 cm Durchmesser benötigt. ASTRA 3B wird derzeit von Astrium gebaut und wird auf SES ASTRAs zunehmend wichtigen Orbitalposition 23,5 Grad Ost positioniert werden. Der neue Satellit wird über 52 Transponder verfügen; davon können maximal 12 für die Abdeckung im Nahen Osten eingesetzt werden.Der innovative Satellitenbreitbanddienst ASTRA2Connect bietet Kunden in Regionen ohne terrestrische Breitbandversorgung eine einfache Lösung, Zugang zum High-Speed-Internet zu bekommen. Gleichzeitig können sie von sehr zuverlässigen, „always-on“ und interaktiven Breitbandverbindungen zu Pauschaltarifen profitieren. Der Kunde benötigt lediglich ein Modem und eine Satellitenantenne, die preisgünstig und einfach zu installieren sind. Die Endgeräte basieren auf Newtecs erfolgreicher Endgerätetechnik Sat3Play®.

    ASTRA2Connect wurde Anfang 2007 gestartet und versorgt mittlerweile 50.000 Endkunden in ganz Europa. Aufgrund dieses Erfolgs wurde die ASTRA2Connect-Technologie weiterentwickelt und bietet nun außerdem satellitengestützte Internetverbindungen für die Industrie und den maritimen Markt. Der Dienst wird über Großhändler und Internet Service Provider vermarktet.

    „Dies ist unsere zweite Vereinbarung mit Intersat Africa für die Vermarktung von ASTRA2Connect außerhalb Europas, und wir freuen uns sehr, unsere erfolgreiche Satellitentechnologie nun auch im Nahen Osten anbieten zu können“, sagte Norbert Willems, Managing Director von ASTRA Broadband Services. „Wir sind zuversichtlich, dass ASTRA2Connect das richtige Potential für die Märkte im Nahen Osten hat. Es gibt viele Länder, für die ein zuverlässiges terrestrisches Breitbandnetzwerk nicht erschwinglich oder in denen ein Netzwerk überhaupt nicht vorhanden ist. Die Technologie von ASTRA2Connect ist daher eine ideale Lösung für alle Haushalte ohne Zugang zu anderen Netzwerken.“

    „Wir sind sehr stolz darauf, im Nahen Osten mit einem so starken Partner wie SES ASTRA zusammenzuarbeiten. Dies ist ein weiterer Schritt nach unseren jüngsten Partnerschaften in Afrika“, sagte Abdul Bakhrani, CEO von Intersat Africa. „Unsere Vereinbarung ermöglicht uns den Einstieg in dynamische und äußerst vielversprechende Märkte im Nahen Osten, um Ländern, die über keine Breitbandinfrastruktur verfügen, Zugang zu kostengünstigen, zuverlässigen und bidirektionalen Breitbandinternetverbindungen über Satellit zu verschaffen.“

  8. #607
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    HD-Videos per Mobilfunk - 4G-Breitbandnetz in Schweden gestartet

    In Schweden ist am Wochenende das weltweit erste kommerzielle mobile Breitbandnetz in Betrieb genommen, das auf der neuen LTE-Technologie basiert.

    Verantwortlich für den Betrieb ist der Telekomunikationskonzern TeliaSonera, den Aufbau hatte der Mobilfunkausrüster Ericsson übernommen. Derzeit wird allerdings nur die Innenstadt von Stockholm komplett versorgt. Eine Nutzung ist über einen USB-Sticks von Samsung möglich. LTE steht für "Long Term Evolution", der Standard wird auch als High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) oder "Super-3G" bezeichnet und ist ein Nachfolger des bekannten UMTS.

    Bei LTE wurden Optimierungen bei der Frequenznutzung vorgenommen, durch die sich Übertragungsgeschwindigkeiten realisieren lassen, die bislang nur durch Glasfasertechnologie im Festnetz erreicht werden konnten. Durch die verringerten Latenzzeiten sollen Nutzer unter anderem mit HD-Videos mobil versorgt werden außerdem Online-Games im Netzwerk zusammen spielen können.

    Ericsson testet aktuell die technische Interoperabilität mit unterschiedlichen Endgeräten in den Netzen verschiedener Betreiber.

  9. #608
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    GSM-Handy-Verschlüsselung gehackt

    Hacker haben nach eigenen Angaben auf dem 26. Chaos Communication Congress (26C3) des Chaos Computer Club (CCC) den 20 Jahre alten Verschlüsselungsalgorithmus des GSM-Systems bei Handy-Telefonaten und SMS-Nachrichten geknackt.

    Auf dem 26C3 wurde der erste praktikable Angriff vorgestellt, der mit Amateurmitteln durchführbar ist und keinen erheblichen finanziellen oder technischen Aufwand mehr bedeutet: "Die bisher nur mit teuren kommerziellen Lösungen möglichen Angriffe auf wirtschaftliche und private Geheimnisse rücken damit in einen für alle Neugierigen erschwinglichen Bereich", erklärte das für den Hack verantwortliche CCC-Mitglied Karsten Nohl. Nunmehr seien sie "von ausreichend motivierten privaten Angreifern zu stemmen, die bereit sind, die Grenzen des Gesetzes zu übertreten". Die Verschlüsselung bei den betroffenen Mobiltelefonen sei nicht einmal mehr auf dem Niveau, um Sicherheit gegen den voyeuristischen Nachbarn zu bieten, hieß es.

    Das aktuell laufende Projekt habe keine tatsächlichen GSM-Daten verwendet, um rechtliche Konflikte zu vermeiden, teilte der CCC mit. Alles, was ein Krimineller nun noch zum Abhören und Entschlüsseln brauche, seien ein handelsüblicher PC und eine im Internet erhältliche Empfängerhardware für die entsprechenden Frequenzbereiche, ähnlich wie eine zum Empfang von Digitalfernsehen notwendige DVB-T-Box.

    Der Chaos Computer Club forderte die für GSM verantwortliche Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter (GSMA) auf, endlich die "längst überfälligen Schritte" einzuleiten, den gebrochenen Standard durch einen zeitgemäßeren auszutauschen. Pläne dazu lägen seit Jahren in den Schubladen der Mobilfunkanbieter.

  10. #609
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    E-Paper "Skiff" mit Riesen-Auflösung

    Der Hersteller Skiff hat im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES) zusammen mit dem Netzbetreiber Sprint ein DIN-A4 großes E-Paper vorgestellt, mit dem sich komplette Magazin- und Zeitungsseiten in größer Auflösung stromsparend anzeigen lassen.

    Das Gerät basiert auf einem 11,5 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 1.200 x 1.600 Pixel (UXGA). Zum Einsatz kommt ein neu entwickeltes, besonders robustes Panel des Spezialisten E-Ink, bei dem wie bisher auch mit weißer und schwarzer Farbe gefüllte Kügelchen je nach Spannung Pixel anzeigen. Besonderheit: Statt eines bislang notwendigen Glassubtrats kommt diesmal eine Metallfolie zum Einsatz. Neben E-Ink mischte auch der südkoreanische Elektronikriese LG bei der Entwicklung der Innovation mit. Zusätzlich ist der Bildschirm berührungsempfindlich, das Umblättern oder Klicken von Links funktioniert also auf Fingerdruck.

    Der "Skiff-Reader" ist nicht als geschlossenes System ausgelegt, der Hersteller hob in einer Mitteilung hervor, dass sich auch persönliche Dokumente oder Arbeitsunterlagen darauf unterbringen lassen. Neben WLAN ist auch ein 3G-Modul an Bord, damit lassen sich Informationen per UMTS abrufen - beispielsweise am Frühstückstisch oder im Zug. Der Akku reicht für mehrere Tage oder Wochen, je nach Leseintensität. E-Ink-Displays sind äußerst stromsparend, weil die unter Spannung gesetzten Kügelchen ihren Ladungszustand auch ohne weitere Stromzufuhr halten.

    Einen Preis wollte Skiff noch nicht nennen, dieser werde erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, hieß es. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wartet zunächst ab, was Konkurrenten wie PlasticLogic machen, die ebenfalls zur CES 2010 ihre E-Paper-Geräte zu Kosten zwischen 300 und 500 US-Dollar vorstellen wollen.

    Der "Skiff Reader" soll noch im ersten Halbjahr in rund 1.000 Filialen von Sprint erhältlich sein. Eigenen Angaben zufolge wurde ein "mehrjähriges Abkommen" unterzeichnet. Über Details schwiegen sich die Vertragspartner aus. Skiff hat seinen Hauptsitz in New York, eine Vertretung ist im kalifornischen Palo Alto beheimatet.

  11. SatEurope.net
  12. #610
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    Umstrittenes Filesharing-Gesetz tritt in Frankreich in Kraft

    Mit dem Jahr 2010 ist in Frankreich ein umstrittenes Gesetz zum Schutz kreativer Inhalte in Kraft getreten. Nutzer von Tauschbörsen sollen nun mit einer Art Mehrstufensystem von ihrem illegalen Verhalten abgeschreckt werden. Zuerst sollen sie eine Verwarnung per E-Mail erhalten – bereits diese erste Maßnahme soll zwei Drittel der User von den illegalen Downloads abhalten, erhoffen sich die Verantwortlichen. Die anderen bekommen in Folge eine Warnung per Post und müssen schließlich vor Gericht. Die Bestrafung reicht von Geldstrafen bis zum Kappen des Internetanschlusses.

    Im Vorfeld wurde das neue Gesetz bereits heftig diskutiert und nach schwierigen Verhandlungen im Parlament verabschiedet. Die sogenannte „Creation and Internet Bill“ wird von einer eigens geschaffenen Behörde verwaltet. Die Hadopi (Higher Authority for the Distribution of Works and the Protection of Copyright on the Internet) ist jedoch immer noch umstritten. Kritiker halten die neue Gesetzeslage entweder für zu streng, andere finden das Gesetz hinke der technologischen Entwicklung hinterher und sei bereits überholt und einfach zu umgehen.

    Gerade für die Unterhaltungsindustrie ist das Gesetz jedoch ein wichtiges und lang erwartetes Zeichen. So sollen sich in Zukunft auch andere Staaten an dem französischen Modell orientieren, hoffen die Verantwortlichen. „Das Internet ist eine fantastische Welt, aber es braucht Regeln, wenn wir in der Zukunft Kino, Musik oder Videospiele haben wollen“, so Michel Thiolliere, französischer Politiker und Mitglied der Hadopi.

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