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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

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    Re: German News

    Bild.de zeigt Schimanski-Krimis
    Bild.de baut sein Bewegtbildangebot im Internet aus und startet ab sofort den Krimi-Dienstag. Unter "Bild Kino" präsentiert Deutschlands größtes News- und Entertainment-Portal in Zusammenarbeit mit Bavaria Film ab sofort die Reihe "Schimanski" mit Götz George. Jeden Dienstag ab 18 Uhr finden Nutzer unter einen Film aus der Kultserie. Anschließend sind alle Folgen rund um die Uhr abrufbar.
    Auftakt des Krimi-Dienstags macht am 25. Mai 2010 "Die Schwadron" (1996), zu den weiteren Filmen in den folgenden Wochen zählen unter anderem "Blutsbrüder" (1997), "Hart am Limit" (1997), "Muttertag" (1997), "Rattennest" (1998), "Sehnsucht" (1998), "Tödliche Liebe" (2000) oder "Sünde" (2004).
    Im Januar 2010 startete Bild.de mit "Bild Kino" ein eigenes Spielfilmangebot im Internet. Der Krimi-Dienstag erweitert das bereits bestehende Video-on-Demand-Angebot im Unterhaltungsber
    quelle:satnews


    LG trumpft mit 84 Zoll großem 3D-Fernseher auf
    LG Display hat im Rahmen der SID Display Week 2010 einen 3D-Fernseher mit 3.840 mal 2.160 Pixel vorgestellt, der laut Unternehmen mit 84 Zoll Bilddiagonale das weltgrößte Modell für diese hohe Auflösung ist. Das LG-Gerät ist auf der Ausstellung eines von vielen Exponaten, die den aktuellen Trend hin zu 3D-Displays unterstreichen.
    Dass dieser nicht nur Großbildfernseher betrifft, sondern auch kleinere Displays bis hinunter zu Smartphones erfasst, unterstreicht beispielsweise Renesas Electronics America. Das Unternehmen stellt eine Reihe entsprechender NEC-LCD-Module vor, die ein 3D-Erlebnis auch ohne Brille ermöglichen. Ein großer Test für die Akzeptanz von 3D steht indes mit der Fußball-WM kurz bevor.
    LG bietet bei seinem 84-Zoll-Fernseher effektiv das Vierfache einer normalen 1080p-Full-HD-Auflösung. Ob darauf optimierte TV-Inhalte in absehbarer Zeit verfügbar werden, ist freilich fraglich. Insofern ist für Konsumenten vermutlich spannender, dass das Unternehmen ein 47-Zoll-Gerät für die Verwendung mit polarisierten 3D-Brillen zeigt. Damit wird Crosstalk, die störende Überlagerung des Bildes für linkes und rechtes Auge durch das jeweils andere, auf unter ein Prozent gedrückt. Das sei für Seher praktisch nicht wahrnehmbar, so LG.
    Weiter zeigt LG eine Technologie mit Flüssiglinse, die 3D-Brillen bei Fernseher gänzlich überflüssig machen sollen. Klassischer ist das Grundprinzip hinter den NEC-Panels. Die "Horizontally Double-Density Pixel"-Technologie nutzt nämlich eine Linsenrasterplatte und verspricht die Möglichkeit, 2D und 3D gleichzeitig bei gleicher Auflösung darzustellen. Die 3,1-Zoll-Variante bietet sich dabei für Handys an, während 7,2- und 12,1-Zoll-Format für größere Mobilgeräte interessant sind.
    Stan Glasgow, Präsident von Sony Electronics, hat im Rahmen der Display Week betont, dass das Unternehmen mit großem Kundeninteresse an 3D-Fernsehern rechne. Das ist nicht verwunderlich, immerhin könnte dem Konzern zufolge schon 2012 jedes zweite Neugerät ein 3D-Modell sein. Sonys positive Einschätzungen werden in wenigen Wochen erstmals auf die Probe gestellt. Denn rechtzeitig zur Fußball-WM startet das Unternehmen unter anderem in Deutschland und England mit den ersten 3D-Geräten.
    Dabei will gerade Sony Sehern den Gerätekauf durch 3D-Übertragungen von 25 Spielen, die gemeinsam mit der FIFA geplant sind, schmackhaft machen. Dabei sollte 3D-Fußball auch Kinoleinwände erobern. In dieser Hinsicht droht der Fußball-WM jedoch offenbar ein 3D-Desaster. Einem Bericht des Fachmagazins Blickpunkt:Film zufolge wurde nach Testvorführungen die Bildqualität einhellig für schlecht befunden. Unter anderem Cineplex Deutschland habe Kinobetreibern daher von den 3D-Ausstrahlungen abgeraten. Doch auch auf TV-Geräten sieht es eher düster aus. Bislang wurden weltweit nur zwei Sender offiziell als 3D-Ausstrahlungspartner bestätigt.
    quelle:satnews


    mobilcom-debitel DVB-T-Surfstick: Fernsehen und Internet immer und überall
    Ab sofort bietet mobilcom-debitel seinen eigenen USB-Internet-Surfstick mit integriertem DVB-T-Empfänger zum Aktionspreis von einem Euro an. Das bedeutet nicht nur ungehinderten Zugang zum mobilen Internet sondern auch mobiles Fernsehen auf Netbook und Co. – wo immer und wann immer man will. Er unterstützt HSDPA und ermöglicht die mobile Datenübertragung mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s.
    Interessierte erhalten den Stick für einen Euro bei Vertragsabschluss im Tarif Internet-Flat Spezial zu einem monatlichen Paketpreis von 19,95 Euro im Netz von o2. Wer lieber im D-Netz surfen möchte, nutzt für 29,95 Euro pro Monat den Tarif Internet-Flat Discount im Netz von Vodafone und der Deutschen Telekom. Auch hier gibt es den Stick für einen Euro dazu.
    Der mobilcom-debitel Surfstick lässt sich per Plug and Play installieren und unterstützt die Betriebssysteme Windows 7, Vista, XP und Mac OS X 10.4.9 oder neuere. Die neuen Surfsticks mit DVB-T-Empfänger sind ab sofort in den mobilcom-debitel Shops sowie im Fachhandel und online unter


    Radio 21 wird 10
    Der niedersächsische Privatsender Radio 21 feiert am 31. Mai seinen 10. Geburtstag. Einst als Rocksender gestartet steht das Programm seit dem vergangenen Jahr unter dem Motto "wir spielen was wir wollen".
    quelle:satnews


    Mehr Sendezeit für blu.fm
    97.2 blu.fm hat von der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) mehr Sendezeit zugesprochen bekommen. Bisher sendet blu.fm über eine terrestrische UKW-Teilfrequenz nur in den Abend- und Nachtstunden am Wochenende. Ab Mitte Juni wird blu.fm – Deutschlands einziges lizenzierte schwul-lesbisches Privatradio - täglich ab 19 Uhr über die UKW-Frequenz 97,2 MHz in Berlin senden.
    quelle:satnews


    JazzRadio 101.9 meldet Insolvenz an
    JazzRadio Limited, die Vermarktungsgesellschaft von JazzRadio 101.9 in Berlin, hat einem Bericht der Radiowoche zufolge am 20. Mai Insolvenz beim Amtsgericht Charlottenburg angemeldet. Der Sendebetrieb soll dem Bericht zufolge zunächst weiterlaufen, da die Lizenz über die Jazz Radio und Verlag GmbH läuft, die von der Insolvenz nicht betroffen ist.
    quelle:satnews


    RTL zuversichtlich: Formel 1-Saison 2010 wird Vorjahresquote deutlich übertreffen
    Die Formel 1-Saison ist für den Kölner Sender RTL in diesem Jahr besser angelaufen als 2009. Die Rückkehr des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher (Mercedes) und die gute Performance von Red Bull-Pilot Sebastian Vettel zeigen Wirkung. Im Interview mit dem Hamburger Medienmagazin 'new business' sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe nach den ersten sechs Rennen: "Im Durchschnitt haben wir 6,50 Millionen Zuschauer mit unseren Übertragungen erreicht, obwohl drei Frührennen darunter waren. Das entspricht gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2009 (5,21 Mio) einem Zuwachs von 1,29 Millionen Sehern. Bei den Marktanteilen liegen wir derzeit bei durchschnittlich 46,1 Prozent gegenüber 38,2 Prozent im Vorjahr. Bessere Marktanteile hat keine serielle TV-Sportart - auch nicht der Fußball." Für die Gesamtsaison 2010 ist Loppe ebenfalls zuversichtlich: "Nach Lage der Dinge haben wir allen Grund, weiterhin sehr optimistisch von einer deutlichen Steigerung der Zuschauerzahlen auszugehen."

    Weiterer 3D-TV-Kanal via Satellit
    Das 3D-TV-Zeitalter rückt mit großen Schritten näher. Inzwischen kann ein weiterer 3D-Test-Kanal via Satellit empfangen werden, und zwar auf dem Eutelsat-Satelliten Eurobird 9° Ost. „3DV Promo“ ist unverschlüsselt auf der Frequenz 12.054 GHz horizontal (SR 27500, FEC 2/3) zu sehen.

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    Re: German News

    Sirius XM will Satellitenradio weltweit anbieten
    Das US-Satellitenradio Sirius XM will seine Aktivitäten auf den ganzen Erdball ausweiten. Laut einem Bericht des Magazins "The Street" sei hierfür eine Kooperation mit dem Konkurrenten WorldSpace geplant.
    quelle:satnews

    ZDF setzt Krimireihe fort
    Das ZDF setzt die Krimireihe "Ihr Auftrag, Pater Castell" fort. Pater Simon Castell (Francis Fulton-Smith) und Kommissarin Marie Blank (Christine Döring) ermitteln am Donnerstag, 27. Mai 2010, 20.15 Uhr, und an Fronleichnam, 3. Juni 2010, um 20.15 Uhr und 21.00 Uhr in drei neuen Fällen.
    Nach der erfolgreichen Ausstrahlung des 90-Minüter "Die Jesustafel" an Christi Himmelfahrt (4,81 Millionen Zuschauer/15,2 Prozent Marktanteil) haben der Sonderermittler des Vatikan und die LKA-Beamtin gleich in der ersten Folge "Das Geheimnis der letzten Tage" den Tod eines jungen Amish aufzuklären. Sehr zum Ärger von Kardinal Scarpia (Hans Peter Hallwachs), steht doch ausgerechnet ein katholischer Pfarrer, der wegen seiner erzkonservativen Ansichten bereits vorher von sich reden gemacht hat, unter Mordverdacht. Pater Castell und Marie Blank stoßen trotz der klar wirkenden Sachlage schon bald auf Ungereimtheiten.
    Am Donnerstag, 3. Juni 2010, folgen um 20.15 Uhr und 21.00 Uhr die beiden Folgen "Die Priesterin" und "Sodom & Gomorrha"
    quelle:satnews


    SPD lehnt Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach Quote ab
    Anlässlich des Vorschlags von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, die finanzielle Verteilung zwischen ARD und ZDF auch nach den Zuschauerzahlen auszurichten, erklären der Sprecher der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann und der medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Martin Dörmann:
    "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk legitimiert sich aus seinem Programmauftrag und nicht aus der Zuschauerquote. Wir lehnen es ab, die Rundfunkgebühren unter den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nach der Zuschauerquote zu verteilen. Der Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird damit bedroht. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert mit diesem Vorschlag eine rein quotenorientierte Programmgestaltung des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks. Für die SPD dagegen gilt: Qualität geht vor Quote.
    Die SPD spricht sich für eine behutsame Abkehr der Rundfunkgebührenpflicht von der Geräteabhängigkeit auf eine haushalts- und betriebsstättenbezogenen Rundfunkbeitrag aus. Voraussetzung für die Umstellung des Modells der Rundfunkfinanzierung sind aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion die langfristige Gebührensicherheit und eine breite gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Aus Sicht der SPD ist an der bundesweit einheitlichen Rundfunkgebühr festzuhalten, denn die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, die bundesweit einheitlichen Bewertungsmaßstäben unterliegen muss. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass auch die neue Rundfunkgebühr den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Anstalten deckt, der zur Erfüllung des Auftrags notwendig ist.
    Was die Frage der Werbefreiheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anbelangt, so hat Ministerpräsident Kurt Beck einen stufenweisen Abbau der Werbung im Laufe der nächsten Gebührenperiode bis zum vollständigen Wegfall der Fernsehwerbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorgeschlagen. Insgesamt käme ein genereller Verzicht auf Werbung aus unserer Sicht nicht nur dem privaten Sektor zugute, sondern würde auch gleichzeitig das Vertrauen in die Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stärken und so dessen öffentlich-rechtliches Profil schärfen. Statt eine unsinnige Debatte über Quotenverteilung der Rundfunkgebühr anzuzetteln, sollte der Staatsminister für Kultur und Medien lieber ernst gemeinte und tragfähige medienpolitische Vorschläge unterstützen - die der SPD liegen vor."
    quelle:satnews


    LMK Rheinland-Pfalz und Fachhochschule Kaiserslautern präsentierten DRM+
    Auf dem Symposium „DRM+ im VHF-Band III: Das ‚Plus‘ für den digitalen Hörfunk, gemeinsam mit DAB+“ am 27. Mai 2010 in Kaiserslautern präsentierten die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz und die Fachhochschule Kaiserslautern die Ergebnisse aus dem Feldversuch mit DRM+ im VHF-Band III vor zahlreichem Fachpublikum aus dem In- und Ausland. Professor Dr.-Ing. Andreas Steil (FH Kaiserslautern) erläuterte, die umfangrei-chen technischen Untersuchungen hätten gezeigt, dass das DRM+-System nicht nur im UKW-Bereich, sondern auch auf Frequenzen bis 230 MHz gemeinsam mit DAB/DAB+ im VHF-Band III einsetzbar ist. Dies zeigen eindeutig die mobilen und stationären Messungen, die gemeinsam mit der Bundesnetzagentur durchgeführt wurden. Erstmals wurde in einem Feldversuch gleichzeitig ein DAB-Sender mit 300 W Leistung und ein DRM+-Sender mit 180 W Leistung in Betrieb genommen, in dem nachgewiesen wurde, dass Sendernetze mit beiden Systemen störungsfrei arbeiten können.
    Dipl.-Ing. Joachim Lehnert (LMK) betonte, dass DRM+ im VHF-Band III mit nachweislich gutem mobilen Empfang und hervorragender Senderreichweite gerade für den regionalen und lokalen Hörfunk, für den die DAB+-Netze unwirtschaftlich seien, der geeignete Weg in die digitale Welt sein kann. Im Gegensatz zum UKW-Band II, in dem absehbar keine freien Frequenzen für ein digitales Hörfunksystem bereitstünden, böte das VHF-Band III zusätzlich zu den kommenden DAB-Bedeckungen ausreichend Kapazitäten für weitere DRM+-Sender.
    Zu den Chancen von DRM+ im VHF-Band III referierten Experten aus dem In- und Ausland. Zum Thema „Regulierung und Infrastrukturen“ stellte Peter Reindl (RTR Österreich) die Überlegungen der österreichischen Regulie-rungsbehörde und die Herausforderung zur Einbringung von DRM+ im europäischen Umfeld dar. Ergänzend hierzu stellte Manfred Kühn (mobile broad-cast consult) erste Planungsansätze für DRM+-Sender vor. Professor Dr. Mugler (Mugler AG) zeigte anhand von Planungsbeispielen kostengünstige Senderinfrastrukturen im lokalen und regionalen Bereich für DRM+.
    Zum Thema „Inhalt und Radiohörer“ präsentierte Alexander Zink (Fraunhofer IIS) mit einer DRM+-Live-Übertragung über den DAB-Kanal 10B Zusatzdienste für ein DRM+-Radioprogamm, das in 5.1 Surround ausgestrahlt wurde, vor. Über die hervorragende Klangqualität konnten sich die Zuhörer im Plenarsaal und während einer Fahrt in einem BMW 535 überzeugen. Manfred Eich (Hirschmann Automotive) erläuterte, dass es für die Endgeräteindustrie leicht sei, ein DAB+-Radio mit geringem Aufwand so zu bauen, dass auch DRM+-Radioprogramme empfangen werden können. Zum Schluss stellte Professor Dr. Ory in seinem Plädoyer heraus, dass auch die lokalen und regionalen Hörfunkveranstalter einen geeigneten Zugang zur digitalen Hörfunkwelt bekommen müssten und DRM+ dafür ein geeignetes System sein könnte.
    Dieses Symposium war zugleich Abschluss der erfolgreichen und international anerkannten Kooperation zwischen der LMK und der FH Kaiserslautern zu DRM+. Diese begann im Jahr 2005 mit einer Machbarkeitsstudie, an die sich Softwareentwicklungen sowie Laboruntersuchungen und Feldversuche mit DRM+ im UKW-Band II und im VHF-Band III anschlossen.
    Professor Dr. Andreas Steil und Joachim Lehnert fassten zusammen, dass mit den umfangreichen Ergebnissen dieser Arbeiten eine fundierte Grundlage zur Einplanung von DRM+ im UKW-Band II und im VHF-Band III gelegt wurde. Sinnvoll wäre es nun, wenn Technik, Regulierung und Markt den Weg für einen raschen Markteintritt von DRM+ ebnen würden. Voraussetzung hierfür sei zunächst, dass DAB+ am Markt an Akzeptanz gewinnt und die Marktpartner insgesamt für die Digitalisierung des Hörfunks zusammenarbeiten. Wichtig sei es schließlich, die Beschleunigung der Digitalisierung des Hörfunks mit DAB+ und DRM+ auf EU-Ebene zu tragen, damit ein abgestimmtes europäisches Vorgehen vereinbart werden kann. Die Projektpartner werden diesen Prozess mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung gerne begleiten.
    quelle:satnews



    FRK begrüßt zweite Zulassung des bundesweiten Fernsehsenders iTVone
    Der FRK begrüßt die Mitteilung des Direktors der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), Jochen Fasco, wonach am 21. April d. J. auch in Thüringen eine weitere Sendelizenz für das bundesweit interaktive Fernsehprogramm an den Geschäftsführer der iTVone, Wolfgang Konrad, übergeben worden ist. Das erklärte der Geschäftsführende stellvertretende Vorsitzende des FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Lauchhammer.
    Genau wie das von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) bereits vor drei Jahren zugelassene iTVone-Programm soll danach der Veranstalter „iTVone“ nach einer Meldung der TLM via Satellit ausgestrahlt werden. Auch bei der technischen Umsetzung wolle der Veranstalter iTVone erneut auf die Nutzung bereits verbreiteter Technologien setzen. Das neue Programm solle sich mit vielfältigen Inhalten an die ganze Familie richten. Jung und Alt könnten Wissens-, Unterhaltungs- und Informationsformate interaktiv nach eigenen Wünschen mitgestalten oder passiv genießen. Die Interaktion sei über die klassische Fernbedienung möglich.
    Der FRK begrüße insofern die neben der MABB-Lizenz zusätzliche, weitere Lizenz der iTVone, weil bereits 2006 beim FRK-Kongress in Leipzig die später in Brandenburg zugelassene iTVone über Herrn Konrad ihre Fähigkeiten demonstriert und die gleichen Leistungen angekündigt habe. Nachdem die Lizenz in Brandenburg trotz damals gleichlautender Ankündigungen in Leipzig bis heute noch nicht genutzt wird und der Sender on air sei, hofften die FRK-Mitglieder erneut auf einen baldigen Sendestart, um dann endlich den Sender auch in ihre Netze einspeisen zu können.
    Man dürfe gespannt sein, ob vor dem Hintergrund der bisher nicht von iTVone genutzten Lizenz der MABB die Firma iTVone nunmehr in Thüringen unter dem erneuten Initiator Wolfgang Konrad mit ihrer zweiten Lizenz endlich auch zu senden beginne und die seit vier Jahren angekündigten Sendeformate endlich auch für die Netzbetreiber zur Einspeisung zur Verfügung stünden.
    Für die Mitgliederversammlung im Juni liege ein Antrag vor, worin der FRK-Vorstand aufgefordert werde, mit den Landesmedienanstalten MABB und TLM schnellstmöglich eine Klärung der Einspeisemöglichkeiten dieses offenbar attraktiven interaktiven bundesweiten Fernsehprogramms und des Sendebeginns herbeizuführen.. Dabei sei auch zu prüfen, welche Rolle Prof. Dr. Karl-Heinz Brandenburg in der neuen Firma iTVone Cross Media Solution GmbH in Ilmenau spiele, erklärte der FRK-Sprecher.
    quelle:satnews

    TV 3.0: Online-Videos kein Sargnagel für Fernsehen
    Allen Unkenrufen zum Trotz wird sich klassisches Fernsehen auch in Zukunft gegen Online-Videoplattformen behaupten können. Zu diesem Schluss kam Mike Fries, CEO des Breitbandbetreibers Liberty Global, auf dem derzeit in Amsterdam stattfindenden World Congress of Information Technologies (WCIT2010). Vor allem Kabelbetreiber hätten es selber in der Hand, beim Sprung ins TV-Zeitalter 3.0 alles richtig zu machen.
    "Wir erleben gerade die Renaissance des TV. Die Leute kaufen riesige Bildschirme und konsumieren begeistert HD und 3D-Programme", so Fries. Mit der Tochterfirma UPC verfügt Liberty Global über 6,6 Mio. Kabel-TV-Kunden in Ländern wie Österreich, Holland und der Schweiz. Diesen will man bis Frühjahr kommenden Jahres eine neue Multimedia-Plattform anbieten, die als zentrale Schaltstelle für klassische TV-Inhalte, aber auch Online-Videos, Video-on-demand, soziale Netzwerke, Applikationen und Musik-Streaming dienen soll. Als Partner konnten Samsung und Intel gewonnen werden.
    "Was wir gerade in jüngster Zeit bemerken, ist, dass die Bild- und Übertragungsqualität für Konsumenten immer wichtiger wird. Das Internet-Protokoll ist und war nicht für multiple Übertragungen von HD-Content ausgelegt. Zudem tun sich die Online-Videoplattformen schwer, mit den Entwicklungen und ständig wachsenden Anforderungen mitzuhalten", erklärt Fries.
    Die Popularität von Online-Videos ist unbestritten groß. So wurden alleine im Dezember 2009 in den USA 33 Mrd. Videos online abgerufen. Doch bei der Ummünzung dieser Popularität in ein erfolgreiches Geschäftsmodell tut sich selbst YouTube bis heute schwer. "Ein Hauptproblem bleibt, dass Online-User nur eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. Während Online-Videos einige Minuten fesseln, verbringen TV-Seher sieben Mal so viel Zeit vor dem Fernseher. Dazu kommt, dass gerade in Europa die Lizenzierungsfrage aufgrund der geographischen Fragmentierung enorm kompliziert ist", so der Liberty-Global-CEO.
    Als Hürde zum TV-Zeitalter 3.0 gilt auch die heterogene Gerätelandschaft, mit der es User in immer stärkerem Ausmaß zu tun haben. Der Fernseher werde auch weiterhin eine zentrale Rolle im Medienkonsum spielen. Gleichzeitig würden sich Konsumenten auch danach sehnen, TV- und Medieninhalte plattformübergreifend auf ihren Smartphones, Tablets oder am eigenen Computer zu konsumieren. UPC plant laut Fries daher eine Lösung, die diese Anforderungen berücksichtigt. "Kunden sollen mehr Kontrolle darüber bekommen, auf welchem Gerät und zu welchem Zeitpunkt sie Medieninhalte abrufen können", so Fries.
    quelle:satnews

    Schweiz: Veranstaltungsfunk in Zürich
    Radio Queertunes bzw. ZürichPride sendet jetzt nach einem Bericht des schweizerischen Medienexperten Christian Brülhart als Veranstaltungsradio auf 96,9 MHz in Zürich.
    quelle:satnews


    Brasilien startet Auslandsfernsehen
    Brasilien hat Anfang dieser Woche den Fernsehkanal TV Brasil Internacional gestartet. Das berichtet der ARD-Teletext. Das Programm soll das Land im Ausland präsentieren und ist zunächst in Afrika zu empfangen. Europa, Nord- und Südamerika sollen dem Bericht zufolge demnächst folgen. Gesendet wird ausschließlich in portugiesischer Sprache.
    quelle:satnews



    Der Videotext wird 30: Jubiläum am 1. Juni 2010
    Am 1. Juni 1980 fiel der Startschuss: Seit 30 Jahren ist der Videotext auf Sendung. Erstmals waren damit Informationen unabhängig vom laufenden Programm abrufbar. Übertragen wurden die Daten in einer Lücke im Fernsehsignal, der so genannten Austastlücke. Als gemeinsamer Service gestartet, wurden im Jahr 2000 eigenständige Angebote von ARD und ZDF etabliert.
    Das neue Medium entwickelte sich rasch und mit großem Erfolg: Am Jahresende 1980 gab es nach Mitteilung der Gerätehersteller 70.000 Haushalte in der Bundesrepublik mit teletextfähigen Fernsehgeräten. Bis zum Jahresende 1983 stieg die Zahl auf rund eine halbe Million. 1996 gab es 19,56 Millionen Teletexthaushalte; 2008 waren es 33,49 Millionen, was einem Ausstattungsgrad von 96 Prozent entspricht. Im DDR-Fernsehen wurde der Videotext erst nach der Wende im Mai 1990 eingeführt. Heute nutzen fast 16 Millionen Zuschauer in Deutschland täglich den Videotext.
    Das erfolgreichste Teletextangebot hat Das Erste: Der ARD Text wurde mit einem Marktanteil von 15,7 Prozent im Jahr 2009 von allen Angeboten am meisten genutzt. Am wichtigsten waren den durchschnittlich 5,40 Millionen täglichen Besuchern dabei aktuelle Nachrichten, Sportergebnisse und Programminformationen.
    Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Wenn es keinen Videotext gäbe, müsste man ihn erfinden, denn schneller kann man sich als Fernsehzuschauer kaum über das aktuelle Geschehen informieren."
    Der Erfolg des Videotextes ist ungebrochen, obwohl er sich optisch und technisch seit 1980 kaum verändert hat. Nach wie vor stehen nur 800 Seiten mit Unterseiten, sechs Farben und 23 Zeilen á 40 Zeichen zur Verfügung. Die Seiten haben feste Nummern, so dass man Inhalte schnell finden kann. Seit einigen Jahren steht der Videotext auch im Internet und für mobile Endgeräte zur Verfügung.
    Produziert wird der ARD Text beim Rundfunk Berlin-Brandenburg in Potsdam, der als Federführer für die ARD-Gemeinschaftseinrichtung ARD Text verantwortlich ist.
    Mit dem neuen Standard HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) zeichnen sich auch für den klassischen Videotext neue Möglichkeiten ab. Hybride Fernsehgeräte kombinieren das TV-Signal mit dem Internetübertragungsweg. Dadurch können Grafiken und Schriften optimiert und der Videotext barrierefrei gestaltet werden.
    Frauke Langguth, Leiterin des ARD Textes, ist sich sicher: "Kurze, prägnante Informationen, wie sie der ARD Text bietet, werden auch im digitalen Fernsehen ihren Platz behalten. Vom Sofa aus will man auf dem Bildschirm schließlich keine Romane lesen."
    Das Jubiläum des Videotextes feiert der ARD Text mit einer neu gestalteten Internetseite mit vielen historischen und aktuellen Bildern, Texten, Quiz und Gästebuch unter der Adresse www.daserste.de/videotext.
    Fans der liebevoll "Klötzchengrafik" genannten Optik kommen bei einem Videotext-Kunstwettbewerb auf ihre Kosten. Zum Jubiläum sucht die ARD Text-Redaktion die schönsten Pixelgrafiken im Videotextformat, um sie im ARD Text auszustellen.
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    Spanien bleibt Hochburg für Raubkopierer - Milliardenschaden?

    Spanien ist und bleibt eine Hochburg für Urheberrechtsverletzer: Nach einer am Montag in Madrid vorgelegten Studie des Marktforschungsunternehmens IDC überschritt die Summe für raubkopierte Musik, Spielfilme, Videogames und Bücher 5,1 Milliarden Euro.

    Knapp 84 Prozent der befragten 5.911 Spanier gaben an, bereits gegen das Urheberrecht beim Betrachten eines Films verstoßen zu haben und knapp 96 Prozent besorgten sich eine illegale raubkopiererMP3-Datei. 52,3 Prozent spielen raubkopierte Titel auf der Konsole oder auf dem PC, 19,7 Prozent lesen geklaute Bücher.

    Immerhin 59 Prozent gab an, für Musik grundsätzlich zahlen zu wollen, für Kino-Blockbuster sind es knapp 55 Prozent. Das würde laut IDC bereits 1,4 Milliarden Euro jährlich an Steuermitteln in die klammen Kassen des Staates spülen.

    In Auftrag gegeben wurde die Analyse von der spanischen Inhaltsindustrie. Die Antipiraterie-Gesetze auf der iberischen Halbinsel gehören zu den liberalsten in Europa. Gerichte urteilen immer wieder gegen die Rechteinhaber. Zuletzt stellten Richter beispielsweise fest, dass Betreiber von P2P-Plattformen nicht für die Aktivitäten ihrer Nutzer verantwortlich sind.

  5. #664
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    Kanada verschärft Kampf gegen Raubkopierer - neue Gesetze

    Die konservative kanadische Regierung will ihre Urheberrechtsgesetze deutlich verschärfen. Am Mittwoch (Ortszeit) wurde eine Gesetzesvorlage von Wirtschaftsminister Tony Clement eingebracht, die Raubkopierern empfindliche Strafen androht.

    Nach Angaben des Branchendienstes "Variety" soll es künftig Konsumenten untersagt werden, Kopierschutzverfahren auf Blu-ray oder DVDs auch für den privaten Gebrauch zu umgehen - ganz nach deutschem Vorbild. Eine Aufzeichnung von Fernsehinhalten und im Internet ausgestrahlten Sendungen lässt das Vorhaben allerdings zu.

    Gleichzeitig soll es härtere Strafen gegen Filesharer geben, wie Regierung will diese jedoch bei Gelegenheits-Raubkopierern auf maximal 5.000 kanadischen Dollar deckeln. Während Lobby-Verbände die Vorlage ausdrücklich begrüßten, kritisierten Verbraucherschützerdie Bescheidung der Möglichkeiten für eine Privatkopie.

    Die Urheberrechtsgesetze in Kanada wurden seit 1997 nicht überarbeitet. Wirtschaftsverbände hatten in den vergangenen Jahren mit dem Verweis auf die G8-Staaten großen Druck ausgeübt, wonach die Regierung das Problem der Raubkopien im digitalen Zeitalter nicht ernst genug nehme. Die Gesetzesvorlage muss nun vom House of Commons in Ottawa genehmigt werden.

  6. #665
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    Polen: SES ASTRA und NASK unterzeichnen Vereinbarung für Breitband via Satellit

    SES ASTRA, ein Unternehmen der SES-Gruppe, hat mit dem polnischen Datennetzwerkbetreiber NASK eine Vertriebsvereinbarung für die Vermarktung seines satellitengestützten Breitbanddienstes ASTRA2Connect an Geschäftskunden im polnischen Markt unterzeichnet. Der Dienst ist für Endkunden ab sofort erhältlich.

    NASK ist ein Anbieter von umfassenden IT-Kommunikationsdienstleistungen für Geschäftskunden. Das Unternehmen bietet Zugänge zum Breitbandinternet, Firmennetzwerke, Datenübertragungen, Hosting, Videokonferenzen sowie Sicherheitsdienste für Netzwerke. Mit ASTRA2Connect wird das Unternehmen sein Leistungsportfolio ausweiten, um bestehende und neue Geschäftskunden mit kostengünstigen satellitengestützten Breitbandverbindungen zu versorgen. Kunden profitieren dabei von verschiedenen Serviceangeboten mit Geschwindigkeiten bis zu 4Mbit/s - auch in ländlichen Regionen, in denen es nur eine unzureichende oder überhaupt keine terrestrische Breitbandanbindung gibt.

    Mit mehr als 60.000 Endkunden ist ASTRA2Connect der erfolgreichste Satelliten-Breitbanddienst in Europa. ASTRA2Connect bietet "always-on" und interaktive Breitbandinternetzugänge zu pauschalen Servicegebühren und ist in der gesamten Ausleuchtzone des Satelliten sofort verfügbar. Der Kunde benötigt lediglich ein Modem und eine Satellitenantenne, die preisgünstig und mit einer Anleitung zur einfachen Selbstinstallation geliefert werden. ASTRA2Connect wird über Großhändler und Internet Service Provider an Endkunden sowie den industriellen und maritimen Markt vertrieben. Erst kürzlich wurde der Dienst nach Afrika und den Nahen Osten ausgeweitet.

    „Wir sind stolz darauf, ASTRA2Connect gemeinsam mit NASK an Geschäftskunden in Polen vermarkten zu können", sagt Norbert Willems, Managing Director von ASTRA Broadband Services, der Breitbandtochter von SES ASTRA. „Schnelle Internetverbindungen sind heute für Unternehmen unerlässlich, und viele von ihnen sind benachteiligt, weil sie keinen Zugang zu terrestrischen Netzen haben. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Technologie und der Kompetenz von NASK Geschäftskunden im polnischen Markt eine perfekte Lösung anbieten."

    „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung, denn damit können wir unsere drahtlosen Dienste außerhalb der polnischen Städte im ganzen Land ausweiten. SES ASTRA ist ein Experte im Bereich der Satellitenkommunikation. Die offenkundigen Vorteile der angebotenen Lösung und die positiven Ergebnisse unserer Qualitätstests haben uns davon überzeugt, den richtigen Partner gewählt zu haben", sagt Michał Chrzanowski, Geschäftsführer von NASK.

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    Bundesgerichtshof bestätigt Fusionsverbot gegen Springer und Pro Sieben Sat 1

    Das Bundeskartellamt durfte die Fusion zwischen Axel Springer und Pro Sieben Sat 1 verbieten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 8. Juni in Karlsruhe entschieden. Die Einschätzung der Wettbewerbshüter, wonach der Zusammenschluss unter anderem eine beherrschende Stellung auf dem Markt für Fernsehwerbung verstärken würde, sei nicht zu beanstanden (Az.: KVR 4/09).

    Das Bundeskartellamt hatte dem Springer-Verlag im Jahr 2006 den Kauf der Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 untersagt. Der Verlag wollte von einer Investorengruppe um den Geschäftsmann Haim Saban deren Anteile an den Fernsehsendern Pro Sieben und Sat 1 erwerben. Springer hatte daraufhin die Übernahmepläne fallen gelassen, aber dennoch gegen die Entscheidung geklagt, um Rechtssicherheit für künftige Übernahmen zu erlangen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte die Kartellamtsentscheidung in einer ersten Entscheidung gebilligt.

  8. #667
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    Save.TV für iPad, iPhone und andere mobile Endgeräte

    Mit seinem Premiumangebot "Save.TV XL" bringt der Online-Videorekorder unter www.save.tv das Fernsehprogramm auf Laptops, Handies, Smartphones und das neue Apple iPad. Über jedes internetfähige Gerät können TV-Aufnahmen werbefrei aufgenommen und nach Belieben abgespielt werden. Damit ist Fernsehen überall und jederzeit möglich – Internetverbindung vorausgesetzt.

    Wer auch unterwegs nicht auf TV-Übertragungen verzichten möchte, kann mit Save.TV XL von jedem beliebigen Ort mit WLAN-Zugang über mobile Endgeräte wie Laptop, Handy, Smartphone oder iPad gewünschte Sendungen aufzeichnen oder abspielen. Die Geräte müssen lediglich über einen Browser und Mediaplayer verfügen. So können Aufnahmen aus dem TV-Programm im DivX-, H.264- oder MPEG-4 AVC-Format zeit- und ortsunabhängig angefertigt und als Stream abgespielt werden.

    Save.TV bietet darüber hinaus die nach eigenen Angaben größte Auswahl an aufnehmbaren Fernsehsendern. In der neuen XL-Version ist die Aufnahmekapazität nicht limitiert, als exklusives Extra kann der Kunde seine Aufnahmen sogar werbefrei gestalten und Lieblingssendungen in "Channels" definieren. Durch die automatische Aufnahme wird kein individuelles Highlight mehr verpasst.

    Save.TV XL kann zwei Wochen kostenlos getestet werden. Das kleinste Premiumpaket läuft drei Monate für 14,99 Euro monatlich. Das 6-Monatspaket kostet monatlich 12,99 Euro, für das 12-Monatspaket fallen 9,99 pro Monat an.

  9. #668
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    Eutelsat lässt neuen Satelliten W6A zur Expansion der Position 21,5° Ost bauen

    Eutelsat Communications hat Thales Alenia Space mit dem Bau eines neuen Ku-Band Satelliten mit 40 Transpondern beauftragt. Der neue Satellit soll die Kapazitäten auf der Orbitalposition 21,5° Ost um 50% erhöhen. Eutelsat will den Satelliten im 3. Quartal 2012 starten und den heute dort betriebenen Satelliten W6 ablösen. 21,5° Ost ist eine Schlüsselposition für Daten- und Staatliche Dienste in Europa, Nordafrika, dem Mittleren Osten und Zentralasien. Dies meldete Eutelsat heute.

    Der Satellit hat ein Gewicht von über 5 Tonnen und basiert auf der Spacebus C3 Plattform von Thales Alenia Space. Seine geplante Lebensdauer im Orbit beträgt über 15 Jahre. Die breite Ausleuchtzone des W6A erstreckt sich über Europa bis nach Nordafrika und Zentralasien hinein. Damit will Eutelsat die Kontinuität der bisher von W6 erbrachten Dienste sichern. Zudem ist der Satellit mit zwei leistungsstarken Beams bestückt. Diese erhöhen die Flexibilität regionaler Dienste für Nordafrika und den Mittleren Osten.

    Michel de Rosen, CEO Eutelsat, sagte zur Vertragsunterzeichnung: “Die Kombination aus Leistung, Reichweite und Flexibilität, die wir über 21,5° Ost anbieten, hat Eutelsat in die Lage versetzt, dort in den vergangenen zehn Jahren anhaltend Geschäft zu entwickeln. Wir haben unseren neuen Satelliten so geplant, dass dieser das Potential für Daten-, professionelle Übertragungs- und Staatliche Dienste weiter erschließen kann. Zudem freuen wir uns, dass wir dessen Bau unserem langjährigen industriellen Partner Thales Alenia Space anvertrauen können.”

    “Wir sind stolz über den unterzeichneten jüngsten Vertrag mit Eutelsat, einem Unternehmen, mit dem wir bereits seit über 20 Jahren sehr eng zusammenarbeiten,“ sagte Reynald Seznec, President und CEO Thales Alenia Space. “Unsere oberste Priorität war es immer, die spezifischen Erfordernisse jedes unserer Kunden zu bedienen und damit die beste Lösung hinsichtlich Technik, Kosten und Lieferzeit bereitzustellen. Mit dem Satelliten W6A werden wir einen erneuten Beitrag zum Ausbau der Eutelsat Flotte leisten und wir freuen uns, dass wir damit einem unserer wichtigsten Kunden beim Erreichen seiner Ziele unterstützen können.”

    W6A ist der insgesamt 20. Satellit, den Eutelsat bei Thales Alenia Space bestellt. Dieser ist Teil des Kapitalausgabenprogramms von Eutelsat, das jährlich 450 Millionen EURO für den Zeitraum Juni 2009 bis Juni 2012 vorsieht.


    Kennzahlen W6A

    Plattform: Thales Alenia Space Spacebus C3

    Höhe: 5,1 Meter
    Länge : 2,0 Meter
    Breite: 2,2 Meter
    Breite mit ausgefahrenen Sonnensegeln : 35 Meter

    Startgewicht : 5 Tonnen

    Stromerzeugung: 12 kW
    Lebensdauer: 15+ Jahre

  10. #669
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    Identitätsdiebstahl im Netz nimmt zu

    Die Gefahr lauert nicht nur beim Online-Banking: Cyber-Kriminelle versuchen immer öfter, auch die Zugangsdaten für E-Mail-Konten, soziale Online-Netzwerke und Auktionsplattformen zu stehlen, wie eine Studie des Bundesinnenministeriums ergab. „Mittlerweile rückt die komplette digitale Identität des Nutzers in den Fokus“, erklärten die Autoren am 9. Juni in Berlin. Zahlen legten sie nicht vor. „Das Ausmaß statistisch genau zu erfassen, ist nicht möglich“, sagte Mitautor Prof. Georg Borges von der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

    Hinter den Attacken stünden vor allem kommerzielle Interessen. Die Verbreitung und Nutzung schädlicher Software folge „einem strikten Geschäftsmodell, das auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist und nichts mehr mit der ‚spielerischen’ Komponente vergangener Tage zu tun hat“, heißt es in der Studie.

    Beim Online-Banking lässt sich zumindest in Deutschland nur noch schwierig Beute machen. „Der Aufwand ist für die Täter sehr hoch“, sagte der IT-Rechtler Borges der Nachrichtenagentur dpa. Daher sei eine Ausweitung auf andere Bereiche zu beobachten. Es sind etwa Fälle bekannt, in denen Betrüger sich mit Hilfe gekaperter Nutzerkonten bei Verkaufs-Plattformen bereicherten. Dabei bieten sie teure Produkte an und kassieren das Geld der Käufer, ohne zu liefern.

    Die Experten beobachten eine „erhebliche Professionalisierung der Malware-Szene“, also unter den Cyber-Kriminellen. Das könne man etwa an den eingesetzten Programmen sehen. Diese seien in der Lage, auch fortgeschrittene Abwehrmaßnahmen zu umgehen. Zum Einsatz kommen dabei zumeist Trojaner. Das ist Software, die ohne Wissen des Nutzers im Hintergrund arbeitet und zum Beispiel Daten vom Rechner stiehlt.

    Für ihre heimlichen Angriffe nutzt die Szene offenbar immer öfter präparierte Websites. Diese stellen die Kriminellen entweder selbst online, oder sie schleusen durch Sicherheitslücken auf schlampig gepflegten Portalen schädliche Software ein. Wenn der Nutzer die Website besucht, lädt er sich unbemerkt die schädliche Software herunter. Experten sprechen von Drive-by-Downloads (sinngemäß: Infizieren im Vorbeifahren).

    Der Einsatz des neuen elektronischen Personalausweises (ePA) allein werde Identitätsmissbrauch nicht verhindern, könne aber „wichtige Beiträge zur Verminderung“ leisten und den Umfang von Schäden reduzieren, heißt es in der Studie. So lasse sich das sogenannte Phishing vermeiden, bei dem Angreifer mit einer gefälschten Website beispielsweise Kontodaten abfangen.

  11. SatEurope.net
  12. #670
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    Nordkorea zeigt illegal WM-Spiel im TV - Satelliten-Signal abgegriffen

    Trotz fehlender Fernseh-Übertragungsrechte hat Nordkorea nach Medienberichten das Eröffnungsspiel der Fußball-WM zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko (1:1) ausgestrahlt. Eine Aufzeichnung der Begegnung vom Freitag sei am Samstag von der zentralen Sendeanstalt des kommunistischen Landes gezeigt worden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

    Danach warf der südkoreanische Sender SBS, der die alleinigen Übertragungsrechte an den WM-Spielen für die koreanische Halbinsel hat, dem Nachbarland Sendepiraterie vor. "Die Ausstrahlung in Nordkorea war nicht autorisiert", wurde ein Vertreter von SBS zitiert. Sobald der Sender herausgefunden habe, wie das Nachbarland an die Bilder gekommen sei, werde man über Gegenmaßnahmen entscheiden. Offenbar haben die kommunistischen Nachbarn das Satellitensignal abgegriffen. Unklar ist, ob es verschlüsselt war oder die Überspielung uncodiert lief.

    SBS hatte zuvor mit Nordkorea über die Direkt-Übertragung von WM-Spielen in dem Land verhandelt. Die Gespräche wurden jedoch aufgrund politischer Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten nicht weiter geführt.

    Nach Angaben des Leiters der Abteilung für den innerkoreanischen Austausch und Kooperation bei SBS, Yang Chul Hoon, kann Nordkorea im Prinzip auch ohne Erlaubnis die WM über Satellitenantennen übertragen. Das hatte Nordkorea laut Yang auch schon früher gemacht. Eine nordkoreanische Mannschaft nimmt in Südafrika zum ersten Mal seit der WM 1966 in England wieder an einem WM-Turnier teil.

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