Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW hat im ersten Halbjahr vor allem aufgrund des prosperierenden Breitbandgeschäfts zugelegt. Der Umsatz (inklusive sonstige betriebliche Erträge) stieg auf Basis des nicht geprüften Halbjahres-Abschlusses um rund 14 Prozent auf 269 Millionen Euro (1. Halbjahr 2009: 236 Millionen Euro), teilte das Unternehmen am 9. August mit. Das operative normalisierte Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 22 Prozent auf 149 Millionen Euro (1. Halbjahr 2009: 122 Millionen Euro), das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 39 Millionen Euro (1. Halbjahr 2009: elf Millionen Euro). Auch nach Abschluss der landesweiten Netzaufrüstung auf 100 MBit/s bleiben die Investitionen auch im ersten Halbjahr 2010 mit 64 Millionen Euro auf hohem Niveau (1. Halbjahr 2009: 63 Millionen Euro). Zu dem Wachstum tragen dem Unternehmen zufolge vor allem die kräftig steigende Zahl der Breitband-Internet- und Telefoniekunden bei, die von 444.000 im 1. Halbjahr 2009 um rund 33 Prozent auf 590.000 zulegte. 26 Prozent aller 2,3 Millionen TV-Bestandskunden nutzen inzwischen die Internet- und Telefondienste – der höchste Wert aller deutschen Kabelnetzbetreiber, hieß es bei Kabel BW.
Seit Mai haben 7,7 Millionen Baden-Württemberger einen Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz der Kabel BW. „Das leistungsstarke Netz ist die Basis für unser künftiges Wachstum. Mit unseren neuen, zusätzlichen HD-Angeboten, der Partnerschaft mit Sky, unseren Mobilfunk-Produkten sowie unserem geplanten Start von Video on Demand haben wir unser Wachstumspotenzial deutlich erhöht“, sagte Kabel BW-Geschäftsführer Harald Rösch.







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