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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #731
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    Panorama-Bilder unter den meistgenutzten Internetdiensten

    32 Millionen Bundesbürger nutzen bereits Panorama-Bilderdienste wie Street View von Google. Dies entspricht fast jedem zweiten Deutschen (46 Prozent) ab 14 Jahren oder 63 Prozent der Internetnutzer. Weitere 14 Millionen Deutsche erklären, solche Services in Zukunft vielleicht nutzen zu wollen. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Nur jeder siebte Internetnutzer (14 Prozent) möchte die Angebote nicht nutzen. „Binnen kürzester Zeit haben Panorama-Bilderdienste in Deutschland zig Millionen Nutzer gefunden – das ist gerade angesichts der scharfen Kritik im Vorfeld ein enormer Erfolg“, erklärte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Bilderdienste mit Straßenansichten zählen bereits jetzt zu den meistgenutzten Internetdiensten.“

    Am beliebtesten sind Panorama-Bilderdienste in der mittleren Altersgruppe. Von den 30- bis 49-jährigen Internetnutzern nutzen 68 Prozent die praktischen Services, mit denen man etwa den Urlaub besser planen, sich nach einem Restaurant umschauen oder die Wohnungssuche erleichtern kann. Dagegen sind ältere Internetnutzer ab 65 Jahren besonders zurückhaltend – sie nutzen die Angebote nur zu 42 Prozent.

    „Auch Navigationssysteme greifen künftig auf Bilder zurück, wie sie von Panorama-Diensten angeboten werden“, so BITKOM-Präsident Scheer. „Die Geodatendienste bieten enorme Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft, zum Beispiel auch für Notfall- und Katastrophendienste oder den Umweltschutz.“

    Anwohner, die ihre Hausfassaden dennoch nicht abgebildet sehen möchten, können die Aufnahmen unkenntlich machen lassen. Das ermöglicht der Datenschutz-Kodex für Geodatendienste des BITKOM, den acht maßgebliche Unternehmen unterzeichnet haben: Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, ED Encourage Directories, Google, Microsoft, Nokia, Panogate und Panolife. Zurzeit laufen die technischen und organisatorischen Vorbereitungen zur Umsetzung des Kodex. Unter anderem wird es ein zentrales Internetportal der Anbieter geben. Dort erfahren Bürger, wie die Dienste funktionieren, ob ihre Stadt erfasst ist und welche Rechte sie haben. Widersprüche sind mit wenigen Klicks oder per Briefformular möglich. Es wird eine kostenlose telefonische Beratungsstelle geben, die Fragen beantwortet und Hilfe anbietet.

    Nach Google startet im Frühjahr mit Microsoft ein weiteres großes IT-Unternehmen Aufnahmefahrten für Straßenansichten in Deutschland. Laut aktuellen Angaben von Microsoft startet die Bilderfassung für den Dienst „Bing Maps Streetside“ ab dem 9. Mai zunächst in den bayerischen Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg. Microsoft unterstützt den Datenschutz-Kodex für Geodatendienste des BITKOM und veröffentlicht entsprechend einen Monat vor den Aufnahmefahrten umfassende Informationen für Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber.

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  3. #732
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    Kabel Deutschland kündigt Turbo-Internet für rund zehn Millionen Haushalte an

    Kabel Deutschland wird bis März 2012 mehr als zehn Millionen Haushalte mit bis zu 100 Mbit/s schnellen Internetanschlüssen versorgen, dies kündigte der Kabelnetzbetreiber am 8. April an. Etwa drei Viertel der Haushalte im modernisierten Verbreitungsgebiet des Kabelnetzbetreibers könnten dann mit bis zu 100 Mbit/s im Internetsurfen. Bereits heute erreiche das Unternehmen rund sechs Millionen Haushalte mit Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Im neuen Geschäftsjahr 2011/2012 würden somit vier Millionen weitere Haushalte Zugang zu den zukunftsfähigen Internetzugängen erhalten.

    Bis Juni 2011 plant das Unternehmen, die Städte Hildesheim und Oldenburg (Niedersachsen), Glinde, Norderstedt, Pinneberg und Reinbek (Schleswig-Holstein) sowie Arnstadt, Erfurt, Gera und Gotha (Thüringen) mit superschnellem Internet zu versorgen. Im Rahmen der Modernisierung für den neuen Kabel-Internet-Datenübertragungsstandard DOCSIS 3.0 würden auch umliegende Städte und Gemeinden bis zu 100 Mbit/s schnelle Internetzugänge erhalten. Insgesamt könnten dann über 450.000 neue Haushalte mit den hohen Geschwindigkeiten
    im Internet surfen.

  4. #733
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    Erstmals mehr als 50 Millionen Deutsche im Internet

    Die Zahl der Internetnutzer hat in Deutschland die 50-Millionen-Marke überschritten: Rund 51 Millionen Bundesbürger sind inzwischen online, das entspricht 72 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren. Damit nutzen rund eine Million Menschen mehr als vor einem Jahr das Netz, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Für die übergroße Mehrheit der Deutschen gehört das Internet heute ganz selbstverständlich zum Leben dazu“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Zahl der Nutzer wird weiter steigen.“ Mit dem Alter nimmt der Anteil der Internetnutzer stark ab: Während Jugendliche und junge Erwachsene (14 bis 29 Jahre) zu 95 Prozent online sind, ist es bei den Senioren ab 65 nur jeder vierte. Scheer: „Hier müssen wir noch Hemmschwellen abbauen, denn gerade für Ältere können Online-Services ein Gewinn sein.“ Zwischen West- und Ostdeutschland ist der Unterschied mit 73 zu 69 Prozent dagegen gering.

    Die durchschnittliche aktive Nutzungsdauer liegt bei über zwei Stunden pro Tag (140 Minuten). Diese Zeit schließt die aktive Nutzung zu privaten und beruflichen Zwecken ein, aber keine lediglich im Hintergrund geöffneten Webseiten.

  5. #734
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    Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken

    40 Millionen Bundesbürger sind Mitglied in sozialen Netzwerken. Das entspricht drei Vierteln aller Internetnutzer, wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergab. 2010 waren es erst 30 Millionen, innerhalb eines Jahres sind 10 Millionen hinzugekommen. „Soziale Netzwerke haben sich in kürzester Zeit von einem Nischenphänomen zum Internet-Standard entwickelt“, kommentiert Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM, die neuen Zahlen. „Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken.“ Bei den unter 30-Jährigen Internetnutzern sind sogar 96 Prozent Mitglied einer Social Community –ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zu 2010. „Community-Abstinenzler sind in dieser Altersgruppe die absolute Ausnahme. Ohne Internet-Profil sind Jugendliche schnell out“, so Berg. Aber auch 80 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und immerhin jeder Zweite über 50 haben ein Profil in mindestens einem Netzwerk. Der Trend geht dabei zum Zweit- und Drittnetzwerk.

    Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communitys angemeldet. Sie unterhalten dort im Schnitt insgesamt 133 Kontakte. Jüngere Nutzer sind dabei kontaktfreudiger. Fast jeder Dritte unter 30 hat über 200 Personen in seiner Kontaktliste, Nutzer ab 50 hingegen begnügen sich größtenteils mit weniger als 30 Freunden. Die Nutzungsdauer variiert sehr stark. 11 Prozent ordnet BITKOM als Heavy User ein - sie verbringen täglich mehr als 2 Stunden in den Netzwerken. Frauen liegen in der Community-Nutzung mit 80 zu 74 Prozent recht deutlich vor Männern. „Die Pioniere der sozialen Netzwerke sind tendenziell jung und weiblich“, sagte Berg.

    Die meisten Mitglieder (73 Prozent) pflegen Freundschaften und informieren sich über Veranstaltungen und Treffen (50 Prozent). Jeder dritte fand über Social Communitys neue Freunde, sechs Prozent lernten so ihren Lebenspartner kennen, fünf Prozent machten erotische Bekanntschaften. Auch für das Berufsleben steigt die Bedeutung der sozialen Netzwerke. Sieben Prozent der Community-Nutzer konnten darüber berufliche Kontakte knüpfen, elf Prozent haben ihre Allgemeinbildung verbessert.

    Die meisten Menschen machen ausschließlich gute Erfahrungen in den Netzwerken, nur jeder dritte weiß auch einmal Negatives zu berichten. Am störendsten werden unangenehme Kontaktanfragen empfunden. Jeder vierte Community-Nutzer beschwert sich darüber. Insbesondere Frauen haben auch schon anzügliche Nachrichten erhalten. 15 Prozent der Frauen berichten von solchen Erfahrungen, gegenüber lediglich 4 Prozent der Männer.

    In puncto Datenschutz scheiden sich auch in den Communitys die Geister. Die eine Hälfte der Nutzer macht ihre Daten prinzipiell für alle zugänglich, die andere Hälfte schränkt den Zugriff bewusst ein. „Der Sinn von sozialen Netzwerken liegt in der Kommunikation und im Informationsaustausch. Wer nichts von sich erzählt, wird schwerlich Kontakte finden. Dabei sollte jeder Nutzer verantwortungsvoll mit seinen eigenen Daten umgehen und sich auf das beschränken, was für das jeweilige Netzwerk wirklich wichtig ist“, sagt Berg. BITKOM empfiehlt, bei der Wahl eines sozialen Netzwerks vorher genau dessen Datenschutzbestimmungen durchzulesen und die möglichen Datenschutzeinstellungen gezielt einzurichten.

  6. #735
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    Das Internet ist keine Männerdomäne mehr

    Die Zeiten, in denen Computer und Internet eher eine Männerdomäne waren, sind vorbei. Anfang 2011 haben Frauen mit 71 Prozent Internetnutzung mit Männern (73 Prozent) nahezu gleichgezogen. Dies teilt der Hightech-Verband BITKOM mit. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren nutzen erst 60 Prozent der Frauen das Web. Auch sind männliche Internetnutzer mit durchschnittlich 146 Minuten pro Tag nur unwesentlich länger online als Frauen mit etwa 130 Minuten.

    Nur wenn es um den reinen Besitz von Hightechgeräten geht, liegen Männer vorne. 87 Prozent der Männer und lediglich 79 Prozent der Frauen besitzen ein Mobiltelefon. 86 Prozent der Männer nutzen einen PC gegenüber 72 Prozent der Frauen. Entsprechend ist der Anteil derer, die den Computer für ein Statussymbol halten, bei Männern mehr als doppelt so hoch (17 Prozent) wie bei Frauen (acht Prozent). Beim Nachwuchs hat sich die Situation bereits gedreht: Mädchen haben etwas häufiger als Jungs ein Mobiltelefon (92 zu 87 Prozent). Geht es um die Nutzung und hier insbesondere die neuen kommunikativen Möglichkeiten der digitalen Welt, liegen Frauen vorne. So sind vier von fünf weiblichen Usern Mitglied in mindestens einer Online-Community, bei Männern sind es erst drei Viertel. Wohin der Trend hier geht, zeigt ein Blick auf den Nachwuchs. In sozialen Netzwerken haben Mädchen Jungs deutlich hinter sich gelassen. 84 Prozent der Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren sind Mitglied eines sozialen Netzwerks, bei den Jungs sind es erst zwei Drittel. „Frauen vernetzen sich, Männer tragen Geräte zur Schau“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die Zahlen.

    Auch beim Online-Shopping liegen Frauen leicht vorne: 88 Prozent der weiblichen User haben bereits im Web eingekauft, gegenüber 83 Prozent bei den Männern. Die Vorlieben sind dabei eindeutig verteilt: Frauen kaufen häufiger Kleidung im Web (41 zu 17 Prozent), Männer erstehen eher Elektronikgeräte, Computer und Videospiele.

    Unterschiede gibt es zudem beim Gaming: Frauen entscheiden sich nur halb so häufig wie Männer für Actionspiele. Egoshooter & Co. kommen lediglich bei knapp 15 Prozent der Frauen, aber bei 29 Prozent der Männer gut an. Umgekehrt begeben sich Frauen sehr viel häufiger (13 Prozent) als Männer (fünf Prozent) in virtuelle Welten oder nutzen Social Games (zehn zu sechs Prozent). Generell jedoch spielen Männer und Frauen etwa gleich häufig.

    In einer Hinsicht klafft aber noch eine deutliche, traditionelle Lücke zwischen den Geschlechtern. Im Fach Informatik ist nicht einmal ein Fünftel (18,4 Prozent) aller Studierenden weiblich, im Fach Elektrotechnik ist es sogar nur ein Zehntel (9,8 Prozent). Im Jahr 2009 waren unter 40.500 Auszubildenden in den IT-Berufen nur neun Prozent Frauen.

    „Deutschland sieht auf ein verlorenes Jahrzehnt in Sachen Frauenförderung zurück. Seit zehn Jahren stagniert der Anteil von Frauen bei den Studienanfängern in den Kernfächern Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik nahezu“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Es muss uns gelingen, aus dem Interesse an der neuen Internetwelt ein Interesse an der dahinterliegenden Technik zu machen – gerade auch bei Mädchen.“

  7. #736
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    ARD und ZDF planen deutsche Hulu

    In Deutschland öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen ein Pendant zu YouTube und anderen Videoportalen im Internet in Verbindung mit mehreren deutschen Film-und TV-Produktionsfirmen erstellen.

    Unter dem Arbeitstitel "Deutschland's Gold" ARD und ZDF sind derzeit eine groß angelegte kommerzielle Online-Videothek, berichtet "Financial Times Deutschland".

    Die Benutzer können entweder den Zugang durch eine Gebühr oder eine Werbung begleitet "Qualität der Inhalte aus 60 Jahren deutscher Geschichte des Fernsehens", sagte ZDF-Regisseur generell Markus Schächter. Er fügte hinzu, dass das Ziel wäre, eine zentrale deutsche Programm-Archiv aufzubauen. "Es geht um die Perspektive auf eine erhebliche Menge an Geld verdienen in der Video-on-Demand-Bereich", erklärte Schächter.

    Es bleibt jedoch unklar, ob die deutschen Kartellbehörden würde das Wagnis zu genehmigen. Die Wettbewerbshüter kürzlich die gemeinsame Schub von RTL und ProSiebenSat.1 die Einrichtung einer zentralen Video-Portal auf populäre US-Plattform Hulu modelliert verboten. Sowohl kommerzielle TV-Gruppen wollen nun legal im Kampf gegen die Anti-Trust Körper Entscheidung.

    Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Projekt wird von ihrer gewerblichen Subventionen wie ZDF Enterprises und WDR mediagroup, die erlaubt zu kommerziellen Tätigkeiten im Einklang mit den nationalen verfolgen Broadcast Recht organisiert sind.

    Laut Beteiligten Rechte Händler Telepool, Produktionsfirmen Bavaria und Studio Hamburg und TV-Manager Jan Mojto gehören auch den Verhandlungstisch. Die Plattform ist offen für weitere Interessierte, zum Beispiel kommerzielle Sender.

    Es bleibt offen, wie schnell das Projekt in die Realität gedreht werden kann. "Wenn alles gut geht, dann würden wir uns freuen, im Jahr 2012 starten", zitiert die Zeitung eine Quelle im WDR mediagroup.

  8. #737
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    BITKOM warnt vor Sensations-Spam

    Der BITKOM warnt vor so genanntem Sensations-Spam. Dabei verschicken Kriminelle Links zu vermeintlichen Videos oder auch Bildern von Großereignissen wie aktuell dem Tod von Osama bin Laden. Wer auf den Link zu einer Webseite klickt, läuft Gefahr, sich unbemerkt ein Schadprogramm auf den Rechner zu laden. Die Betrüger setzen hierbei auf die Neugierde der Internetnutzer, die durch wichtige und aktuelle Ereignisse angeregt wird. In der Vergangenheit wurden die trügerischen Links meist ausschließlich per Massen-Spammail verschickt, mittlerweile macht sich das Phänomen auch in sozialen Netzwerken breit. Hinter der Nachricht eines Community-Freundes verbirgt sich dann in Wirklichkeit der Link zu einem Virus.

    Kriminelle versuchen auf diesem Weg eine Hintertür zum Computer des Opfers zu erlangen. Auf diese Weise können nachfolgend persönliche Daten wie Name, Adresse, Passwörter, Konto- und Kreditkartennummern vom Rechner des Opfers ausgespäht werden. „Wir raten Internetnutzern, grundsätzlich misstrauisch zu sein gegenüber Mails und Nachrichten, die man unaufgefordert erhält. Im Zweifel verzichtet man lieber darauf, auf einen vorgeblich besonders interessanten Link zu klicken und informiert sich über seriöse Nachrichtenportale“, empfiehlt Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte des BITKOM.

  9. #738
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    Facebook und Google werfen Auge auf Skype

    Der Internet-Telefoniedienst Skype ist abermals Mittelpunkt von Übernahmegesprächen geworden. Niemand geringerer als die beiden Web-Riesen Facebook und Google sind offenbar an dem Unternehmen interessiert. Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ von zwei ungenannten Quellen erfahren haben will, ist für beide Konzerne ein Joint Venture denkbar. Facebook erwägt angeblich auch einen Kauf der Voice-over-IP-Firma. Bis zu vier Milliarden Dollar könnte der Skype-Deal kosten. Dieser stünde zwar einem lange erwarteten Börsengang (IPO) im Wege. Dabei steht Skype jedoch ohnehin auf der Bremse.

    Trotz der eigenen IPO-Pläne, die sich zuletzt weiter verzögert haben und nach aktuellem Stand frühestens in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt werden sollen, hält sich Skype zusätzliche strategische Optionen offen. Die Verhandlungen über eine Übernahme oder eine Kooperation mit Facebook und Google befinden sich derzeit angeblich noch in einem frühen Stadium. Gerade mit dem weltgrößten Social Network könnte eine Zusammenarbeit des Telefoniedienstes aber durchaus sinnvoll sein.


    „Unser Unternehmensziel ist es, Kommunikationsbarrieren zu beseitigen“, sagte Skype-Sprecherin Jacqueline Botterill. Dies versucht die Technologiefirma etwa anhand von Kooperationen mit Schulen, Lehrern und Schülern. Eine Zusammenführung von Skype und Facebook hätte wohl eine noch deutlich engere Vernetzung der User zur Folge als dies bereits der Fall ist. In der VoIP-Software ist das soziale
    Netzwerk zudem bereits integriert.

    Erst 2005 hat das Online-Auktionshaus Ebay die Telefonie-Pioniere übernommen, 2009 jedoch wieder abgestoßen. Das Interesse vonseiten der führenden Technologiekonzerne an dem Kommunikationsservice scheint aber ungebrochen. Dabei befinden sich gerade in Googles Portfolio ähnliche Angebote, die mit Skype vergleichbar sind – so etwa Google Talk oder Google Voice. Weder Facebook noch Google haben bisher zu den Übernahmegerüchten um Skype Stellung genommen.

  10. #739
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    12 Millionen Deutsche kaufen Filme im Internet

    Der Kauf und das Anschauen von Filmen via Internet sind zunehmend beliebt. Bereits 12 Millionen Deutsche haben kostenpflichtige Film-Downloads und Streaming-Angebote genutzt oder Film-DVDs im Netz gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung für den Hightech-Verband BITKOM hervor. Vor zwei Jahren waren es erst 10 Millionen. „Jeder vierte Internetnutzer wählt sich Wunschfilme am PC aus“, erklärt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Am populärsten ist der Online-Kauf von Filmen bei den 30- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe greifen 30 Prozent der Internetnutzer auf die Angebote zurück. Besonders aktiv sind auch die Senioren ab 65 Jahren mit 21 Prozent. Schlusslicht sind die 14- bis 29-Jährigen mit knapp 19 Prozent.

    Nach Bevölkerungsgruppen gibt es ebenfalls Unterschiede. Mit am beliebtesten ist der Online-Filmkauf bei arbeitslosen Internetnutzern (26 Prozent). Dagegen ordern nur 11 Prozent der studierenden Onliner und 14 Prozent der Hausfrauen ihre Wunschfilme im Netz.

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    Skype-Übernahme: Microsoft steht vor Milliarden-Deal

    Der Computerkonzern Microsoft steht laut Medienberichten kurz davor, den Internettelefonie-Dienst Skype zu kaufen. Der Windows-Konzern wolle 7 bis 8 Milliarden Dollar zahlen.

    Wie das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Dienstag in der Online-Ausgabe mitteilte, ist der Preis möglicherweise das Ergebnis eines Bieterwettstreits: Zuletzt hatte es auch Berichte über Gespräche von Skype mit Google und Facebook gegeben.

    Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphone-Geschäft gut gebrauchen. Es wäre der bisher größte Zukauf des Software-Riesen. Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet
    telefonieren, auch mit Videobildern.

    Geld verdiente das
    Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Der Dienst hat weltweit mehr als 550 Millionen registrierte Nutzer. Inklusive Schulden würde Microsoft sogar 8,5 Milliarden Dollar hinblättern, schrieb das "Wall Street Journal" weiter. Es wäre ein heftiger Aufpreis im Vergleich zu dem, was bisher für Skype bezahlt wurde. Der Online-Auktionsspezialist Ebay hatte Skype 2005 für 2,6 Milliarden Dollar von den Gründern übernommen und sich 2009 für 1,9 Milliarden Dollar wieder davon getrennt.

    Der Internettelefonie-Dienst passte doch nicht so gut zum Geschäft der Handelsplattform wie erwartet. Skype hatte im vergangenen August einen Börsengang angekündigt, aber nie einen genauen Zeitpunkt genannt. Dem "Wall Street Journal" zufolge sollte die Aktienplatzierung eine Milliarde Dollar einbringen.

    In der Vergangenheit habe das Unternehmen sich aber bereits für 5 bis 6 Milliarden Dollar zum Kauf
    angeboten. Microsoft, dessen größtes Geschäft nach wie vor das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme sind, versucht schon seit Jahren, mit Milliarden-Investitionen neue Geschäftsbereiche zu erschließen, mit wechselndem Erfolg.

    Aktuell setzt der früher auf fest installierte Software fixierte Konzern auf das sogenannte
    CloudComputing - die Bereitstellung von Software und Daten aus dem Internet. Nach einer jahrelangen Durststrecke läuft auch das Spiele-Geschäft mit der Xbox-Konsole, die Microsoft zudem als Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer etablieren will. Bei der Internet-Suche knabberte Microsofts Suchmaschine Bing in einer Allianz mit Yahoo zuletzt dem Marktführer Google einige Prozentpunkte Marktanteil ab.

    Bei den derzeit boomenden Smartphones war Microsoft einer der Pioniere - wurde zuletzt jedoch von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android abgehängt. Eine Partnerschaft mit dem ebenfalls schwächelnden Handy-Weltmarktführer Nokia soll die Wende bringen. Erste Nokia-Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone dürften allerdings erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

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