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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #821
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    Neue Funktionen für Smartphones

    Mobilfunk-Nutzer können demnächst mit zahlreichen Neuerungen rechnen. Der SMS-Nachfolger RCS-e startet schon in den kommenden Wochen. Auch das Bezahlen per Handy rückt in greifbare Nähe. Die benötigten Spezial-Chips sind in immer mehr Geräten eingebaut. Zudem kommen für den schnellen Mobilfunk-Standard LTE, der nach und nach auch in vielen Großstädten verfügbar wird, weitere Smartphone-Modelle auf den Markt. „Mehr Speed, einfache Bedienung oder eine Bezahlfunktion machen die neue Generation der Smartphones noch vielseitiger“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

    Der BITKOM zeigt, was Smartphones in Zukunft leisten:

    RCS-e in Startposition
    Der SMS-Nachfolger RCS-e bietet deutlich mehr Funktionen als die klassische Kurzmitteilung. RCS-e steht für Rich Communication Suite-enhanced. Dieser neue Dienst ermöglicht den Chat mit einer oder mehreren Personen gleichzeitig. Dateien wie Fotos oder Videos lassen sich problemlos verschicken. Selbst Videochats sind bei dem SMS-Nachfolger auf Knopfdruck möglich. Die Bedienung von RCS-e ist trotz der vielen Funktionen unkompliziert. Der neue Dienst ist in das Smartphone-Betriebssystem eingebunden und kann direkt aus dem Adressbuch genutzt werden. Viele Netzbetreiber und Gerätehersteller unterstützen ihn. Vodafone bietet den Service ab Mai in Deutschland an, die Telekom im Sommer. Auch O2 plant die Einführung des neuen Dienstes.

    Bezahlen mit NFC
    Neue Smartphones kommen immer häufiger mit werkseitig eingebauten NFC-Chips in den Handel. NFC steht für Near Field Communication. Sie ermöglichen den berührungslosen Austausch von Informationen über kurze Distanzen, ähnlich wie das heute von bestimmten Chip- oder Magnetkarten bekannt ist. Damit werden Smartphones zu Geldbörsen oder ersetzen z.B. den Fahrschein. Es gibt schon erste Geräte mit NFC auf dem Markt und in diesem Jahr dürfte sich die Technik durchsetzen. Die neue Girokarte der deutschen Kreditwirtschaft „girogo“ ist von Beginn an mit einem NFC-Chip ausgestattet. Die Sparkassen liefern rund 16 Millionen Girokarten mit der Funktechnologie in diesem Jahr an ihre Kunden aus. Auch Visa und Mastercard setzen auf die Funktechnik NFC. Vor diesem Hintergrund bereitet sich der Handel technisch auf das kontaktlose Bezahlen vor, das künftig dann auch mit NFC-Chips in Handys genutzt werden kann. So führen die Geschäfte der Douglas-Gruppe bundesweit bis Ende des Jahres den Bezahlservice ein. Insgesamt schafft ein Drittel der Handelsunternehmen derzeit die Voraussetzungen für die Bezahlung mittels NFC.

    Verfügbarkeit von LTE-Smartphones steigt
    Die mobilen Breitband-Netze sind zunehmend auch in den Großstädten verfügbar. Während mit dem neuen Mobilfunkstandard zuvor ländliche Versorgungslücken bei Breitbandanschlüssen geschlossen wurden, erfolgt in diesem Jahr der Ausbau in vielen Ballungszentren. In Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Berlin wird derzeit das schnelle Mobilfunknetz ausgebaut. Bis zum Ende des Jahres soll in rund 300 Städten LTE verfügbar sein. Passende Surf-Sticks bieten viele Mobilfunkanbieter bereits jetzt an. Ein erstes LTE-Smartphone ist ebenfalls schon erhältlich, weitere Modelle und Tablets folgen ab Juli.

  2. SatEurope.net
  3. #822
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    Die Deutsche Industrie setzt auf IT

    Die deutsche Industrie setzt verstärkt auf Informations- und Kommunikationstechnologien. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Nach Prognosen des Marktforschungsunternehmens Techconsult für den BITKOM steigen die Ausgaben der Industrie für Informations- und Kommunikationstechnologien im Jahr 2012 um 2,8 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro. Damit entfällt etwa ein Viertel der gesamten ITK-Nachfrage von Geschäftskunden in Deutschland auf die verarbeitende Industrie. Darin enthalten sind Ausgaben für Hardware, Software und IT-Services sowie für Telekommunikations- und Internetdienste. „Die IT ist der Turbo der Industrie“, sagte BITKOM-Vizepräsident Volker Smid zum Auftakt der Industriemesse in Hannover. „Intelligente Steuerungen von Maschinen oder Assistenzsysteme in Fahrzeugen sind heute die Grundlage für den Erfolg von ‚Made in Germany‘.“ Aus Sicht des BITKOM müsse die Digitalisierung der Wirtschaft und der Aufbau intelligenter Netze durch eine moderne Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik flankiert werden.

    Den Prognosen zufolge wachsen die Ausgaben der Industrie für IT-Produkte (IT-Hardware, Software, IT-Dienstleistungen) im Jahr 2012 um 3,8 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen mit 58 Prozent IT-Services aus, die Beratungsleistungen, Wartung und Outsourcing-Dienste umfassen. Dagegen sinken die Ausgaben für Telekommunikation um 0,5 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Grund sind sinkende Preise für Sprach- und Datendienste, was im produzierenden Gewerbe zu einer Entlastung von rund 85 Millionen Euro führt.

    „Den Innovationsbeitrag der Informationstechnologie zum Erfolg der deutschen Industrie lässt sich am Boom eingebetteter Systeme ablesen“, sagte Smid. Eingebettete Systeme sind Mikrocomputer, die meist unsichtbar in Geräte, Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge integriert werden. Typische Beispiele sind der Airbag im Auto, der bei einem Aufprall ausgelöst wird, oder eine Maschine mit IT-Steuerung. Nach BITKOM-Prognosen wächst der Markt für eingebettete Systeme im Jahr 2012 in Deutschland um 6 Prozent auf 21 Milliarden Euro. In der deutschen Industrie arbeiten aktuell rund 265.000 Hard- und Software-Entwickler direkt an Embedded Systems. Hinzu kommen rund 45.000 Beschäftigte bei spezialisierten Anbietern in der ITK-Branche. Smid: „Eingebettete Systeme haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.“

    Aus Sicht des BITKOM wird sich die Digitalisierung noch einmal beschleunigen, was die deutsche Industrie vor neue Herausforderungen stellt. Der nächste Schritt sind so genannte Cyber Physical Systems. „Bisher autonom funktionierende eingebettete Systeme werden vernetzt und in die Cloud eingebunden“, sagte Smid. Das eröffne völlig neue Anwendungen zum Beispiel bei der Entwicklung digitaler Fabriken, in der Medizintechnik oder im Energiesektor. Zentrale Voraussetzung dafür sind moderne Infrastrukturen in den Bereichen Verkehr, Energie, Gesundheit, Bildung und öffentliche Verwaltung. „Der Aufbau intelligenter Netze muss politisch stärker flankiert werden“, sagte Smid. „Der Staat muss seine Rolle als Wegbereiter des digitalen Wandels aktiver wahrnehmen.“ Dazu zählen zum Beispiel die beschleunigte Einführung zusätzlicher Anwendungen der neuen Gesundheitskarte (u.a. elektronische Patientenakte), die Förderung von Investitionen in Smart Grids oder die Öffnung der Mautinfrastruktur für Mehrwertdienste.

    Ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz neuer, digitaler Anwendungen in der Wirtschaft ist die Sicherheit der Systeme. „Mit der Anbindung bisher autonom agierender Systeme ans Internet entstehen neue Angriffspunkte. Sicherheit und Datenschutz müssen daher einen noch größeren Stellenwert in der Industrie bekommen“, sagte Smid. Laut einer repräsentativen Umfrage unter 506 Unternehmen aller Branchen betrachten 57 Prozent der Befragten Angriffe auf Ihre IT-Systeme von Hackern, Konkurrenten, Kriminellen oder ausländischen Geheimdiensten als reale Gefahr. Diese Befürchtungen sind nicht unbegründet, denn bei 39 Prozent der Unternehmen gab es bereits Angriffe oder ähnlich gravierende IT-Sicherheitsvorfälle. Die Folge: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen verzichtet aus Sicherheitsgründen auf bestimmte Transaktionen im Netz wie den Versand vertraulicher Dokumente per E-Mail oder Online-Bestellungen. Ein Drittel der Firmen räumt ein, dass sie beim Thema IT-Sicherheit noch Nachholbedarf haben und ein Viertel beim Datenschutz. „IT-Sicherheit ist zum Standortfaktor geworden“, sagte Smid. „Darin liegt auch eine Chance: Sicherheit und Datenschutz können zu einem Markenzeichen werden.“

  4. #823
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    Legale Musikangebote stärker nachgefragt

    Im Internet ist ein allmählicher Trend zur Nutzung legaler Musik- und Videoangebote erkennbar. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. So sagen aktuell 14 Prozent der Onliner, sie nutzten mehr legale Gratis-Angebote als vor einem Jahr. 4 Prozent nutzen mehr kostenpflichtige Angebote. Dagegen nutzt nur 1 Prozent nach eigener Aussage mehr Raubkopien als vor einem Jahr. „Der Trend zu mehr legalen Musikstücken und Videos festigt sich nach und nach“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf anlässlich des „Tages des geistigen Eigentums“, der morgen begangen wird. „In den vergangenen Jahren hat der kommerzielle Download-Markt deutlich zugelegt. Zunehmend günstigere Angebote, gerade bei Songs, haben dazu beigetragen. Auch die Zahl legaler Gratis-Angebote wächst, zum Teil durch Nutzer-Inhalte auf großen Online-Plattformen.“

    69 Prozent der Internetnutzer haben nach eigener Aussage noch nie Raubkopien von Musik, Filmen oder auch Software heruntergeladen. 12 Prozent geben offen zu, selbst schon illegale Downloads gemacht zu haben, wobei die meisten nach eigenem Bekunden heute keine Raubkopien mehr herunterladen. Dabei gibt es eine Dunkelziffer von 16 Prozent, die auf die Frage nach eigenen Piraterieakten antworten, das „bleibe ihr Geheimnis“. Weitere 2 Prozent machten keine Angaben. Laut BITKOM kann man davon ausgehen, dass etwa jeder vierte Internetnutzer schon wissentlich illegale Downloads gemacht hat. Doch eine Mehrheit der Deutschen habe ein Bewusstsein für das Interesse von Urhebern, ihr geistiges Eigentum zu schützen.

    Mit Blick auf die aktuellen Debatten um das Urheberrecht sagte Kempf: „Wir müssen dafür sorgen, dass Kulturangebote in den neuen Medien sicher, bequem und zu fairen Konditionen nutzbar sind. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben rund um das Internet. Dafür müssen wir Instrumente wie Geräteabgaben oder pauschale Gebühren, die in der digitalen Welt nicht funktionieren, auf den Prüfstand stellen. Aber wir müssen auch dafür sorgen, dass Kulturschaffende für ihre Anstrengungen weiterhin finanzielle Anreize haben. Sonst verarmt unsere kulturelle Landschaft. Nur weil ein Download immateriell ist, ist er noch lange nicht wertlos. Alles umsonst – das wird auch mit viel Phantasie keine echte Perspektive sein.“

  5. #824
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    BITKOM zur Vorratsdatenspeicherung

    Der BITKOM begrüßt, dass die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erst nach Überprüfung einer entsprechenden EU-Richtlinie neu geregelt werden soll. Der Hightech-Verband hat wiederholt betont, dass eine deutsche Regelung langfristig mit EU-Recht vereinbar sein muss. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und fünf weiteren Verbänden plädiert BITKOM auch dafür, ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vereinbarkeit der Vorratsdatenspeicherung mit Grundrechten abzuwarten. Dies haben die Verbände in einem gemeinsamen Schreiben an die EU-Kommission betont. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sagte dazu:

    „Die Unternehmen tragen auf klarer rechtlicher Basis selbstverständlich zur Aufklärung schwerer Straftaten bei. Wenn der Gesetzgeber hierzu die von der EU geforderte Vorratsdatenspeicherung einsetzen will, muss dafür zunächst eine langfristig tragfähige Rechtsgrundlage geschaffen werden. Bundes- und EU-Recht müssen zusammenpassen. Die Telekommunikations- und Internetanbieter erwarten von der Politik zu Recht eine Lösung, die nicht bald schon wieder vom Verfassungsgericht einkassiert wird. Zuletzt haben die Unternehmen umsonst Millionenbeträge in Personal und Technik investiert. Hier braucht es mehr Planungssicherheit.“

    Vor diesem Hintergrund hofft BITKOM, dass es nicht zu einem Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen die Bundesrepublik kommt. Die EU-Kommission hatte Deutschland eine Frist bis morgen gesetzt, um die Vorratsdatenspeicherung neu zu regeln. „Eine langfristig tragfähige Lösung muss auch im Interesse der EU sein“, so Rohleder.

  6. #825
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    Festplattenpreise bleiben hoch

    Die Preise für Computer-Festplatten haben sich bislang nicht von ihren Höchstständen Ende 2011 erholt. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Infolge der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Jahr sind im vierten Quartal 2011 die Preise für Speicherlaufwerke in Deutschland um fast 40 Prozent angestiegen. Im wichtigen Segment der internen und externen 3,5-Zoll-Festplatten haben sich die Preise sogar nahezu verdoppelt. Bei der Flut wurden zahlreiche Produktionsstätten zerstört oder beschädigt, was zu einer Verknappung des Angebots geführt hat. In den ersten drei Monaten des Jahres 2012 sind die Festplattenpreise nun um lediglich 2 Prozent zurückgegangen und verharren damit faktisch auf dem Niveau des Vorquartals. Basis der Angaben sind Berechnungen des Preisvergleichsportals Guenstiger.de für den BITKOM. In die Analyse ist die Preisentwicklung von 2.671 Festplatten im ersten Quartal des laufenden Jahres eingegangen. „Die Preise für Festplatten haben noch nicht wieder das vormals niedrige Niveau erreicht“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die Hersteller fahren im Moment die Produktion schrittweise hoch.“ Nach Angaben der Anbieter werde das alte Produktionsniveau spätestens im September wieder hergestellt – fast ein Jahr nach dem Hochwasser.

    Nach der Flutkatastrophe in Thailand waren im vierten Quartal 2011 die weltweiten Auslieferungen von Computer-Festplatten (Hard Disk Drives) um 30 Prozent im Vergleich zum Vorquartal eingebrochen. Aus Thailand kommt rund ein Viertel der weltweiten Festplattenproduktion. „Trotz einer im Durchschnitt kaum spürbaren Preisbewegung der Festplattenpreise gab es in den vergangenen Monaten bei einzelnen Modellen extreme Ausschläge nach oben und nach unten“, sagte Kempf. Verbraucher sollten daher die Preise für bestimmte Modelle beobachten sowie die Angebote von Einzelhändlern und Online-Shops vergleichen.

    Spürbare Auswirkungen auf die Preise für Computer sieht der BITKOM nicht. „Wegen des scharfen Wettbewerbs können die PC-Hersteller höhere Bezugspreise für einzelne Komponenten kaum an die Kunden weitergeben“, sagte Kempf. Der BITKOM rechnet damit, dass die Festplattenpreise im Jahresverlauf tendenziell sinken werden. Fraglich ist allerdings, ob sie wieder das niedrige Niveau vor der Flut erreichen, da die Produzenten hohe Summen in die Wiederherstellung ihrer Anlagen investieren, was die Preise nach oben treibt. Nach Analystenschätzungen müssen die Anbieter dafür rund eine Milliarde US-Dollar aufbringen. Zudem sind infolge der Flut auch die Preise für Komponenten von Zulieferern gestiegen, die ebenfalls von der Katastrophe betroffen waren.

  7. #826
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    Preisobergrenzen für Handynutzung im Ausland

    Telefonieren und Surfen per Handy im Ausland wird abermals preiswerter. Die Preisobergrenzen für die grenzüberschreitende Mobilfunknutzung werden zum 1. Juli weiter fallen. Das hat das EU-Parlament heute beschlossen. Demnach sinken Preise für Handy-Anrufe aus dem EU-Ausland von 42 auf höchstens 35 Cent pro Minute (alle Angaben inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Die maximalen Kosten für ankommende Gespräche verringern sich von 13 auf nur noch 10 Cent. Bei Kurzmitteilungen gibt es ebenfalls eine neue Obergrenze: Im Ausland geschriebene SMS kosten dann maximal 11 Cent. Ein neues Preislimit gilt künftig auch beim Daten-Roaming, der mobilen Internetnutzung im Ausland. Die Übertragung von einem Megabyte Datenvolumen soll maximal 83 Cent kosten.

    Die Preise bei der grenzüberschreitenden Mobilfunknutzung sind in den vergangenen Jahren bereits massiv gefallen. Parallel zur EU-Regulierung haben viele Netzbetreiber günstige Reisetarife geschaffen. Für 2013 und 2014 sind seitens der EU weitere Preissenkungen geplant. Das sieht die Telekommunikationsbranche kritisch. Tarifsenkungen dürften nicht so weit führen, dass den Netzbetreibern das Geld für den Netzausbau fehlt, heißt es beim BITKOM.

    Der BITKOM gibt Tipps, wie Handynutzer international preiswert telefonieren können und was sie auf Reisen beachten sollten:

    1. Tarife und Handy-Einstellungen prüfen
    Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Ländergruppen. Die Kunden müssen sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. Zudem bieten die Mobilfunkbetreiber zunehmend zeitlich begrenzte Datenflatrates für Urlaub und Geschäftsreisen an. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu wählen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann zudem prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.

    2. Spezielle Auslands-Angebote nutzen
    Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teilweise mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür aber besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich, wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

    3. Über Datentarife informieren
    Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, etwa in Form von Tages-Flatrates. Wer für über 60 Euro mobil im Web unterwegs ist, wird zudem von seinem Provider benachrichtigt. Dennoch sollten sich Handy-Kunden vor Reisebeginn informieren. Wer auf das mobile Surfen im Ausland ganz verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellen kann. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch den automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

    4. Alternativen abwägen
    Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden und Bekannten erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind so genannte Calling Cards: Reisende kaufen ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

    5. Technische Voraussetzungen klären
    In rund 200 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten sollte man die Hotline des Mobilfunkanbieters fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: www.gsmworld.com/roaming/gsminfo (englisch).

    6. Nummern im internationalen Format speichern
    Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt dabei die aus dem Festnetz gewohnte 00 für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen. Im Übrigen: Der Notruf 112 funktioniert mit allen Handys innerhalb der EU und in der Schweiz.

  8. #827
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    Fast jeder fünfte Surfer nutzt weder Virenschutz noch Firewall

    Noch immer surfen einige Nutzer schutzlos im Internet. Fast jeder fünfte Onliner (18 Prozent) hat weder Virenschutz noch Firewall auf seinem Privatrechner installiert. Im vergangenen Jahr waren es mit 21 Prozent geringfügig mehr. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So hat gut jeder vierte Surfer (28 Prozent) keinen Virenschutz und fast jeder Dritte (30 Prozent) keine Firewall. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr eines Rechners mit der Außenwelt auf Sicherheitsprobleme. Laut Umfrage nutzt jeder fünfte Surfer (20 Prozent) ein kostenpflichtiges Virenschutzprogramm, fast jeder zweite (48 Prozent) einen kostenlosen Schutz gegen Viren. Bei gut jedem Dritten (36 Prozent) sind Virenschutz und Firewall im Betriebssystem integriert. Insbesondere bei neuen Betriebssystemen werden Virenschutz und Firewall den Käufern kostenlos mit angeboten. Mehr als jeder Vierte (29 Prozent) nutzt ein Sicherheitspaket seines Internet-Dienstleisters. Die Service-Provider bieten solche Dienste an, je nach Produkt gegen einen kleinen Aufpreis. „Privatverbraucher wie Unternehmen nutzen vermehrt Sicherheitsangebote als Security-as-a-Service, dabei kommt verstärkt Cloud-Technologie zum Einsatz“, sagte Rohleder.

    Cloud-Services machen auch bislang selten genutzte Sicherheitstechnologien wie Datenverschlüsselung massenmarkttauglich. Derzeit verschlüsselt nur jeder achte Privatanwender (12 Prozent) seine Daten. Immerhin jeder sechste User (18 Prozent) nutzt einen Passwort-Safe. Das ist eine Software zur sicheren und zentralen Verwaltung von Passwörtern auf dem Rechner. Spezielle Dienste für anonymes Surfen nehmen 8 Prozent der User in Anspruch.

  9. #828
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    Daten und Fakten zu sozialen Netzwerken

    Soziale Online-Netzwerke wie Facebook, Google+, Xing oder die VZ-Netze sind in den vergangenen Jahren fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Die Netzwerke ermöglichen es, auf einfache Weise zu kommunizieren und eigene Inhalte im Web zu verbreiten. Am Freitag geht mit Facebook das weltweit größte soziale Netzwerk an die Börse. Der Hightech-Verband BITKOM nennt vor diesem Hintergrund zentrale Daten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland:


    • Fast drei Viertel (74 Prozent) aller Internetnutzer in Deutschland sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen sie auch aktiv. Starke Unterschiede gibt es nach Alter: 85 Prozent der 14 bis 29-Jährigen nutzen die Netzwerke aktiv, 65 Prozent der 30 bis 49-Jährigen und 46 Prozent in der Generation 50-plus. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 1.023 Internetnutzern)
    • Das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk ist Facebook. 45 Prozent der Internetnutzer in Deutschland sind dort aktiv. Es folgen Stayfriends mit 17 Prozent, Wer-kennt-wen mit 12 Prozent und StudiVZ mit 6 Prozent. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 1.023 Internetnutzern)
    • Die deutschen Internetnutzer verbringen inzwischen 16 Prozent ihrer Onlinezeit bei Facebook. Das hat eine Erhebung der Marktforschungsfirma comScore für den BITKOM Ende 2011 ergeben. Ein Jahr zuvor waren es erst 4 Prozent. Auf Rang zwei liegt Google mit einem Anteil von 12 Prozent der Onlinezeit. Neben der Suchmaschine wurde dabei auch der Aufenthalt bei weiteren Google-Diensten wie E-Mail, YouTube und Google+ erfasst. Microsoft liegt auf dem dritten Platz und kommt mit seinen Internetangeboten (Bing, MSN, Hotmail u.a.) auf einen Anteil von 5 Prozent an der Onlinezeit.
    • Knapp die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Dazu zählen neben sozialen Netzwerken auch Blogs, Kurznachrichtendienste oder Content-Plattformen für Videos und Fotos. Fast ein Drittel (32 Prozent) aller Unternehmen ist bereits mit eigenen Seiten auf Facebook aktiv. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 723 Unternehmen)

  10. #829
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    Stromverbrauch von Rechenzentren und Servern sinkt

    Rechenzentren und Server werden immer energieeffizienter. Die Zahl der Server ist zwischen 2008 und 2011 um 7 Prozent auf gut 2,3 Millionen gestiegen – gleichzeitig sank der gesamte Stromverbrauch in diesem Zeitraum um 4 Prozent auf 9,7 Terawattstunden (TWh). Das entspricht der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken und einem Anteil von rund 1,8 Prozent am gesamten Stromverbrauch hierzulande. Der Anteil ist konstant geblieben, da insbesondere wegen der Wirtschaftskrise der Stromverbrauch insgesamt zurückgegangen ist. Dies ergab eine aktuelle Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag des BITKOM. „Anwendern und Anbietern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Trend des steigenden Stromverbrauchs der Server und Rechenzentren in Deutschland zu stoppen und umzukehren“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Durch die Steigerung der Energieeffizienz konnten allein im vergangenen Jahr insgesamt 1,4 TWh eingespart werden. Zum einen ist die Informationstechnik selbst effizienter geworden. Insbesondere konnte der Stromverbrauch von Servern gesenkt werden, wenn sie nicht voll ausgelastet sind. Außerdem ist weniger Energie für die Klimatisierung der Rechenzentren sowie deren Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) nötig. Eine USV schützt die Rechenzentren beispielsweise vor Stromausfall und Spannungsschwankungen. „In einem durchschnittlichen Rechenzentrum verbrauchen Klimatisierung und USV ca. 40 Prozent des gesamten Stroms“, so Smid. Durch konsequente Nutzung von Green IT solle der Stromverbrauch in Zukunft um rund ein weiteres Viertel gesenkt werden.

    Trotz der verbesserten Energieeffizienz haben sich die Stromkosten für die Rechenzentren zwischen 2008 und 2012 um 12 Prozent erhöht. Der Grund waren die stark gestiegenen Strompreise. Laut Studie werden die Stromkosten bis 2015 um weitere 200 Millionen Euro steigen. „Stromkosten sind mittlerweile mit Abstand der größte Kostenblock in Rechenzentren“, sagt Smid. Entsprechend hoch ist die Wirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit der Rechenzentrumsbetreiber.

    Der Trend geht auch in Deutschland zu größeren Rechenzentren mit mehr Servern. So sank die Zahl der – aus wenigen Serverschränken bestehenden – kleineren Rechenzentren zwischen 2008 und 2011 um 5 Prozent auf rund 31.500. Die Zahl der größeren und mittleren Rechenzentren mit mindestens 500 physikalischen Servern stieg hingegen um 15 Prozent auf ca. 500. „Der Trend zu Cloud-Computing und Outsourcing sorgt auch hierzulande für die Zusammenlegung kleiner Einheiten zu größeren Rechenzentren“, so Smid. Knapp zwei Drittel aller Server waren 2011 in Rechenzentren installiert, der Rest wurde als Stand-Alone-Rechner betrieben.

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    Urheberrecht: Warnmodell für Raubkopierer in der Kritik

    Die hitzig geführte Debatte um den Umgang mit dem Urheberrecht im Netzzeitalter hat nun auch den Bundestag erreicht. Dort wurde am Montag das sogenannte "Two-Strikes-Modell" diskutiert, das Raubkopierer zunächst verwarnt, ehe rechtliche Schritte eingeleitet werden. Bei den Experten erntete das Konzept aber vor allem Kritik.

    Bereits seit Monaten tobt zwischen Urhebern und Internet-Nutzern ein regelrechter Flächenbrand. Beide Parteien sehen sich in ihren Rechten bedroht und überschütten die Gegenseite mit Appellen, diese Rechte doch zu respektieren. Eine Einigung konnte bisher nicht erzielt werden. Nun fand die Debatte auch den Weg in den deutschen Bundestag, dessen Unterausschuss Neue Medien sich am Montag mit dem Thema auseinandersetzte. Wie der "Spiegel" am Montag auf seinem Onlineportal berichtete, stand dabei vor allem das von Jura-Professor Rolf Schwartmann im Auftrag des Wirtschaftsministeriums entwickelte "Two-Strikes-Modell" im Fokus. Als Lösungsweg für den Konflikt konzipiert, stieß es allerdings vorrangig auf Kritik.

    Schwartmanns Idee umfasse zwei Stufen und zielt auf die Mithilfe von Providern ab. Stellen Rechteinhaber fest, das auf Peer-to-Peer-Tauschbörsen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten gehandelt wird, sollen sie sich an die Internetzugangsanbieter werden und mit ihnen kooperieren. Denn diese besitzen den Klarnamen und die Adresse des entsprechenden Nutzers. Der Raubkopierer erhalte dann vom Provider eine Verwarnung, die ihn über den Tatbestand aufklärt, sein Name wird auf einer Liste vermerkt. Bei wiederholten Verstößen sollten dann rechtliche Schritte eingeleitet werden.

    Der Jura-Professor glaubt, mit seinem Modell einen Kompromiss gefunden zu haben, der die Urheberrechte schützt aber auch den Internet-Nutzern entgegen kommt. "Mit diesen Warnungen werden Personen aufgeklärt, die in Unkenntnis der Rechtslage Urheberrechte im Internet verletzen", gab er in seiner Studie zu bedenken. Und selbst diejenigen, die ganz bewusst gegen das Urheberrecht verstoßen, würden durch die Liste vor gewarnt, dass sie bereits als Copyright-Sünder überführt und vorgemerkt seien.

    Sein Vorschlag sei allerdings mit weniger Beifall aufgenommen worden, als sich Schwartmann erhofft hatte, denn gleich von mehreren Seiten erntete er Kritik. So sehe Oliver Süme vom Internetwirtschaftsverband Eco in dem "Two-Strikes-Modell" einen Eingriff in das Vertragsverhältnis zwischen Provider und Kunde. Die Anbieter müssten sämtliche Aktivitäten der Nutzer überwachen, was, so Süme weiter, nicht ihre Aufgabe sein könne. Er bezeichnete sie sogar als "Hilfs-Sheriffs".

    Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Dieter Frey sieht in dem Modell dagegen eine Grundrechtsverletzung, denn es missachte das Fernmeldegeheimnis. Auch technisch gebe es bei dem Warnkonzepts für Raubkopierer Probleme. Die Ermittlung von IP-Adressen sei unzuverlässig, die Fehlerquote liege bei acht bis zehn Prozent, wandte der Sprecher des Chaos Computer Clubs Frank Rieger ein. Auch Florian Drücke vom Bundesverband der Musikindustrie wies darauf hin, dass das Modell vor allem "nur die Dummen" bestrafen würde, denen das technische Know-how fehle, um die Kontrollen zu umgehen.

    Schwartmann zeigte sich trotz der Angriffe offensiv. Er sehe die Provider weniger als "Hilfs-Sheriffs" denn als "Boten", die die Nutzer über ihr Vergehen aufmerksam machen sollen. Auch der Netzgemeinde kämen man damit entgegen, denn diese werden zunächst mehrfach vor gewarnt, ehe es zu einer tatsächlichen Strafe komme. Statt drakonischer Strafen, müsse man auch gegenüber der Netzgemeinde auf eine gewisse Milde setzen.

    Beim Bundestagsausschuss konnte sein Plädoyer aber nicht punkten. Die SPD lehnte sein Modell gänzlich ab, bei den Politikern der Grünen und Linken ist es umstritten. Die FDP scheint sich dagegen uneinig zu sein. Lediglich die Unions-Fraktion sprach sich dafür aus.

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