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Thread: Allgemeine Neuigkeiten

  1. #871
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    Tablet Computer verbreiten sich rasant

    Bereits jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) nutzt aktuell einen Tablet Computer. Das entspricht rund 9,1 Millionen Personen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben hat. „Seit der Einführung der ersten kommerziell erfolgreichen Geräte im Jahr 2010 haben sich Tablet Computer innerhalb kurzer Zeit auf dem Markt etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Tablets treiben den gesamten PC-Markt. Sie werden die Renner im Jahresend- und Weihnachtsgeschäft.“ Inzwischen gibt es Tablet Computer in unterschiedlichen Preisklassen und Ausstattungsvarianten, was sie für eine breite Zielgruppe interessant macht. Kleinere Tablets mit Farbbildschirm und einer Größe von 7 Zoll werden bereits ab rund 150 Euro angeboten. Laut der letzten BITKOM-Prognose werden im Jahr 2012 in Deutschland rund 3,2 Millionen Tablet Computer verkauft, ein Plus von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darin sind Verkäufe an Privatverbraucher und gewerbliche Kunden enthalten.

    Tablet Computer sind tragbare Rechner, die über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit den Fingern gesteuert werden. Per WLAN oder das Mobilfunknetz werden sie drahtlos mit dem Internet verbunden. Laut der BITKOM-Umfrage verfügen 15 Prozent aller Männer, aber nur 10 Prozent der Frauen über einen Tablet Computer. Am weitesten verbreitet sind die Geräte bei Nutzern im Alter von 30 bis 44 Jahren. Hier setzt bereits jeder Fünfte (20 Prozent) einen Tablet Computer ein. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 10 Prozent und in der Generation 60-Plus lediglich 6 Prozent.

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  3. #872
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    Interesse an Informatik nimmt deutlich zu

    Eine Karriere im IT- und Telekommunikationsbereich wird für Schulabgänger immer attraktiver. An den Hochschulen wurden im vergangenen Jahr 48.423 Studienanfänger im Fach Informatik verzeichnet. Das ist ein Anstieg um fast ein Fünftel (17,8 Prozent) oder mehr als 7.000 verglichen mit dem Jahr 2010. Ebenfalls kräftig ist das Interesse an den Ausbildungsberufen gestiegen: Die Zahl der IT-Azubis legte um 9,2 Prozent auf 14.961 zu. „Die Initiativen, um mehr junge Menschen für technische Berufe und für die IT-Branche zu begeistern, zeigen Erfolge“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Gleichzeitig haben die Doppeljahrgänge in Bayern und Niedersachsen sowie die Aussetzung der Wehrpflicht die Zahlen nach oben getrieben. Der Zuwachs bei anderen technischen Studienfächern war dabei noch größer als in der Informatik, etwa im Maschinenbau (21,3 Prozent) oder in der Elektrotechnik (22 Prozent). „Wenn wir den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten mit derzeit bereits 43.000 unbesetzten Stellen decken wollen, müssen wir noch mehr junge Menschen für unsere Branche begeistern“, so Kempf.

    Im akademischen Bereich verzeichneten die Universitäten im Fach Informatik im Jahr 2011 einen besonders kräftigen Zuwachs um fast ein Drittel (29,9 Prozent) auf 25.756 Erstsemester. An den Fachhochschulen immatrikulierten sich mit 22.667 Studenten 6,4 Prozent mehr als noch 2010. Allerdings ist die Abbrecherquote mit fast 50 Prozent an den Hochschulen weiterhin sehr hoch. Nach BITKOM-Berechnungen kamen im vergangenen Jahr nur rund 16.390 Hochschulabsolventen aus den IT-Disziplinen auf den Arbeitsmarkt .Damit liegt die Absolventenzahl etwa auf Vorjahresniveau (plus 1,5 Prozent).

    Im laufenden Jahr stellten die Unternehmen der ITK-Branche erneut mehr Ausbildungsstellen zur Verfügung als es Bewerber gibt. Bis September 2012 wurden 3,9 Prozent mehr Ausbildungsplätze gemeldet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auf zehn gemeldete Ausbildungsplätze kamen dabei lediglich neun Bewerber. Der Ausbildungsmarkt hat sich bereits zugunsten potenzieller Azubis gewandelt. „Wer die notwendigen Voraussetzungen mitbringt und sich für eine Ausbildung in einem IT-Unternehmen entscheidet, hat allerbeste Startmöglichkeiten“, sagte Kempf. Bei den Auszubildenden waren im Jahr 2011 erneut die Fachinformatiker mit 9.797 neuen Verträgen (plus 13,2 Prozent) am stärksten vertreten, gefolgt von 2.956 Azubis in der Gruppe der kaufmännischen IT-Berufe (plus 3,8 Prozent). Rund 2.035 Ausbildungsverträge wurden mit angehenden Systeminformatikern und IT-Systemelektronikern geschlossen – das ist bei diesen eher Hardware-orientierten Berufsbildern ein Rückgang um rund 7,5 Prozent. Mit 14.612 Azubis beendeten im Jahr 2011 etwa ebenso viele ihre IT-Ausbildung erfolgreich wie im Vorjahr mit 14.421.

    Sowohl bei den Ausbildungsberufen als auch an den Hochschulen sind Frauen weiterhin stark in der Minderzahl. Von den Studierenden im ersten Semester ist fast jede Fünfte (19,9 Prozent) weiblich. Damit liegt der Frauenanteil leicht über dem Vorjahr (19,5 Prozent). Bei den Auszubildenden im ersten bis dritten Jahr findet sich nur auf knapp jeder zwölften Lehrstelle (8,4 Prozent) eine Frau. Das ist gegenüber 2010 mit 8,7 Prozent ein minimaler Rückgang. „Wir dürfen bei unseren Anstrengungen nicht nachlassen, mehr Frauen für die Hightech-Branche zu gewinnen“, so Kempf.

  4. #873
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    Jeder Deutsche verschickt im Schnitt 700 SMS im Jahr

    Die SMS feiert kommende Woche ihren 20. Geburtstag. Am 3. Dezember 1992 wurde in Großbritannien die weltweit erste Textkurznachricht verschickt – damals von einem Computer an ein Handy. Seitdem wird sie immer häufiger genutzt. Allein in Deutschland ist die Zahl der versandten SMS-Nachrichten 2011 auf die Rekordhöhe von rund 55 Milliarden gestiegen. In diesem Jahr werden es nach BITKOM-Berechnungen voraussichtlich 58 Milliarden SMS sein, eine Steigerung um rund 5 Prozent. Im Durchschnitt versendet jeder Deutsche inzwischen rund 2 SMS am Tag und ca. 700 im Jahr. Zum Vergleich: 1999 waren es erst 44 SMS pro Jahr und Bundesbürger. „Die Beliebtheit der SMS nimmt weiter zu“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die neuen Messenger-Dienste für Smartphones kannibalisieren die klassische SMS bislang noch nicht sondern kommen als neue Nutzungsform hinzu. Klassische SMS und ihre Multimedia-Nachfolger werden noch einige Zeit nebeneinander existieren.“

    Allerdings lässt die wirtschaftliche Bedeutung der Kurznachrichten langsam nach. So ist der Anteil des Short Messaging Service (SMS) und des Mobile Multimedia Service (MMS) am Umsatz mit mobilen Datendiensten seit Jahren rückläufig. 2009 lag er noch über 50 Prozent, in diesem Jahr voraussichtlich bei 37 Prozent. Viele Kunden nutzen Mobilfunkverträge mit einer SMS-Flatrate. Zudem können SMS netzintern oft kostenlos verschickt werden. Nur noch selten zahlen Nutzer einen Betrag für den Versand pro SMS. Dennoch gilt: In diesem Jahr wird der Umsatz mit SMS und MMS in Deutschland bei voraussichtlich 3,1 Milliarden Euro stabil bleiben.

    Lange bevor die E-Mail mobil wurde, ermöglichte die SMS Nachrichten unabhängig von Ort und Zeit zu übermitteln. Die Vorteile der SMS: Sie funktionierte ab etwa 1994 auf jedem Handy, benötigt keine Internetverbindung und keine gesonderte Anmeldung. Günstige Preise und die Einführung der Prepaid-Karten Ende der 90er Jahre führten zu einem Handy- und damit zu einem SMS-Boom. Viele neue Anwendungen für SMS sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen: etwa der Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN für das Online-Banking.

    MMS, also Bilder und Filme, können seit einigen Jahren ebenfalls per Handy verschickt und empfangen werden. Als Nachfolger der MMS bieten die Netzbetreiber für Smartphone-Besitzer ihren Dienst „Joyn“ an. Über diese netzübergreifende App können Kurznachrichten, Dateien, Bilder und Videos getauscht werden. Auch Videotelefonate sind möglich.

  5. #874
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    Hightech-Branche blickt zuversichtlich auf 2013

    Die deutsche Hightech-Branche rechnet im kommenden Jahr erneut mit Wachstum. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik gehen für 2013 von Umsatzsteigerungen aus. Damit ist die Stimmung noch etwas optimistischer als vor einem Jahr, als 69 Prozent der Unternehmen von einem Umsatzplus für das Folgejahr ausgingen. „Die Geschäftserwartungen im Hightech-Sektor sind hoch“, sagte BIKTOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn bei einer Pressekonferenz in Hannover. Besonders zuversichtlich sind die Anbieter von IT-Dienstleistungen und Software. Acht von zehn Unternehmen (81 bzw. 79 Prozent) gehen von Umsatzsteigerungen im kommenden Jahr aus. Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen (57 Prozent) wollen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Nur 12 Prozent befürchten einen Stellenabbau. „Die Euro-Schuldenkrise und die Rezession in Südeuropa haben bislang kaum Auswirkungen auf die BITKOM-Branche in Deutschland“, so Bonn.

    Im laufenden Jahr werden die ITK-Umsätze um 2,8 Prozent wachsen, deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft. Der Markt überspringt mit 152 Milliarden Euro erstmals die 150-Milliarden-Euro-Marke. Auch für 2013 wird mit plus 1,6 Prozent ein Wachstum vorhergesagt, das über der Prognose der Bundesregierung für die Gesamtwirtschaft von 1,0 Prozent liegt. „Das sind gute Aussichten für die weltweit wichtigste Hightech-Messe CeBIT im kommenden Jahr“, sagte BITKOM-Vizepräsident Bonn.

    Die CeBIT steht 2013 unter dem Motto „Shareconomy“. Dabei geht es um den Trend weg vom Besitzen und hin zum Nutzen und Teilen von Inhalten. So hat eine repräsentative BITKOM-Umfrage ergeben, dass schon heute fast die Hälfte der Internetnutzer (44 Prozent) Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen öffentlich machen und mit anderen teilen. Ebenso viele teilen Fotos im Netz.

    Nur jeder sechste (17 Prozent) Internetnutzer gibt an, keine Inhalte im Netz zu teilen. Und dieser Anteil nimmt bei den Jüngeren noch deutlich ab. Mit 97 Prozent sagen fast alle 14- bis 29-Jährigen, dass sie das Netz als Ort zum Teilen nutzen. „Das Sharen wird in wenigen Jahren ganz selbstverständlich sein – und es ist gut, dass wir uns intensiv mit der Shareconomy beschäftigen, also auch mit allen Fragen, die künftige Geschäftsmodelle betreffen“, so Bonn.

    Der BITKOM wird im kommenden Jahr sein Engagement auf der CeBIT intensivieren und zugleich räumlich stärker bündeln. Interessierte Unternehmen können sich auf den BITKOM-Gemeinschaftsständen noch bis Jahresende einbuchen.

  6. #875
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    25 Millionen kaufen Geschenke im Web

    Immer mehr Verbraucher setzen bei ihren Weihnachtseinkäufen auf das Internet. Das hat eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands BITKOM zu aktuellen Trends im Online-Handel ergeben. Danach kauft in diesem Jahr fast die Hälfte (47 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland Weihnachtsgeschenke im Internet. Das entspricht rund 25 Millionen Personen. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es erst 43 Prozent. Aktuell sind 27 Prozent der Befragten noch unentschlossen und 22 Prozent verzichten darauf. Überraschend: Die meisten Online-Geschenkekäufer finden sich in der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahren mit einem Anteil von 57 Prozent. „Das weihnachtliche Online-Shopping gehört heute zum Fest wie die verkaufsoffenen Sonntage im Advent“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei Vorstellung der Studienergebnisse. „Die Online-Händler gehen überwiegend optimistisch ins diesjährige Weihnachtsgeschäft.“ Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage rechnen 38 Prozent der Online-Händler in den Monaten November und Dezember mit höheren Umsätzen als im Vorjahr. 36 Prozent erwarten Geschäfte auf Vorjahresniveau und 22 Prozent einen Rückgang. Kempf: „Unter dem Strich erwarten wir in der diesjährigen E-Commerce-Saison ein kräftiges Umsatzplus.“

    Nach den Ergebnissen der BITKOM-Studie kaufen inzwischen neun von zehn (92 Prozent) Internetnutzern online ein. Das entspricht 70 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre. Vier von zehn (39 Prozent) Internetnutzern kaufen regelmäßig online ein, allein im vergangenen Jahr mehr als zehn Mal. Die beliebtesten Produkte sind Medien (Bücher, CDs, DVDs), Kleidung, Elektrogeräte sowie Dienstleistungen rund ums Reisen. Aufstrebende Sortimente sind Möbel, Drogerieartikel, Heimwerkerbedarf und Lebensmittel. Selbst Autos oder komplexe Versicherungsverträge werden inzwischen online gekauft. Kempf: „Die Verbraucher kaufen häufiger und zunehmend teure oder erklärungsbedürftige Produkte im Internet.“ Parallel dazu sorgen neue Geräte und Anwendungen für zahlreiche Veränderungen im E-Commerce. Die BITKOM-Untersuchung zeigt einige grundlegende Trends.

    Das Internet verbindet Online-Handel und stationären Handel
    Neun von zehn (87 Prozent) Verbrauchern informieren sich im Internet und kaufen dann im Geschäft ein. Gleichzeitig informieren sich 71 Prozent im Geschäft, kaufen dann aber online ein. Bei der Suche nach Informationen im Internet stehen Preisvergleichsseiten an der Spitze, die von 58 Prozent der Internetnutzer besucht werden. 51 Prozent informieren sich auf den Webseiten der Anbieter und 35 Prozent in Foren oder Blogs. Verstärkt wird die Verbindung von Off- und Online-Shopping durch das mobile Internet. 42 Prozent der Besitzer von Smartphones oder Tablet Computern vergleichen mit dem mobilen Gerät im Geschäft die Preise für ein Produkt und 32 Prozent informieren sich vor Ort über die Eigenschaften eines Produkts. „Die bereits hohe Preistransparenz verstärkt sich durch das mobile Internet noch einmal“, sagte Kempf. Stationäre Einzelhändler sollten daher die Chancen des Internets nutzen. Kempf: „Insbesondere die sozialen Medien bieten kleineren Händlern gute Möglichkeiten, ohne großen Aufwand lokal und überregional auf sich aufmerksam zu machen sowie Kunden zu gewinnen und diese zu binden.“

    Electronic Commerce wird Social Commerce
    Bei Kaufentscheidungen spielt der Austausch zwischen den Verbrauchern im Web eine immer wichtigere Rolle. Fast drei Viertel (73 Prozent) aller Internetnutzer lesen vor einer Bestellung die Bewertungen anderer Kunden. 35 Prozent geben selbst Bewertungen ab. Ebenfalls ein Drittel der Befragten sagt, die Meinung anderer habe direkten Einfluss darauf, was sie im Internet kaufen. „Verbraucher haben sich schon immer über Produkte und Marken ausgetauscht. Heute findet diese Kommunikation zunehmend vor der breiten Öffentlichkeit im Internet statt“, sagte Kempf. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller Internetnutzer sind im Web von Freunden, Familie oder Kollegen auf ein Produkt aufmerksam gemacht worden, das sie später gekauft haben. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 35 Prozent. Die steigende Bedeutung sozialer Medien zeigt, dass ein Viertel aller Internetnutzer bereits Fan einer Marke oder eines Produkts in einem sozialen Netzwerk wie Facebook ist. Bei den Jüngeren ist es mit 48 Prozent nahezu die Hälfte.

    Der Online-Handel wird mobil
    „Starken Einfluss auf das Kaufverhalten hat die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern“, sagte Tim Hilpert, Mitglied der Geschäftsleitung von eBay Deutschland. Die Anwendungen sind vielfältig: So können Verbraucher auf den Geräten beispielsweise digitale Einkaufszettel und Rabatt-Coupons mitführen. Die Navigationssoftware ermöglicht es, Läden zu finden oder sich sogar im Geschäft besser zu orientieren. Mit Barcode-Scannern können Produktinformationen abgerufen werden oder das Gerät erlaubt die Bezahlung. „Die mit Smartphone und Tablet getätigten Transaktionen nehmen rasant zu“, sagte Hilpert. Laut der BITKOM-Studie kauft bereits jeder zweite Smartphone-Nutzer mit dem Gerät Waren oder Dienstleistungen ein. Bei den Besitzern von Tablet Computern liegt dieser Anteil bei fast zwei Dritteln.

  7. #876
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    Tipps für den sicheren Weihnachtseinkauf im Internet

    Nach einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM kaufen in diesem Jahr rund 25 Millionen Bundesbürger Weihnachtsgeschenke im Internet. Das sind rund 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr. „Internetnutzer sollten bei Bestellungen im Web einige Hinweise beachten, damit der Geschenkekauf möglichst reibungslos funktioniert“, sagte BITKOM Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Besonders häufig nutzen die 50- bis 64-Jährigen Internetnutzer das Web zum Einkauf der Weihnachtsgeschenke. Ihr Anteil liegt bei 57 Prozent. Zum Vergleich: Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 52 Prozent. Frauen und Männer greifen beim Kauf der Weihnachtsgeschenke gleichermaßen auf Online-Shops zurück.

    Der BITKOM gibt die wichtigsten Tipps für den sicheren Weihnachtseinkauf im Internet:

    Seriöse Online-Händler
    Um beim Einkauf der Weihnachtsgeschenke im Internet keine böse Überraschung zu erleben, sollte nur bei vertrauenswürdigen Händlern eingekauft werden. Zeichen für seriöse Online-Shops sind ein Impressum mit Anschrift und die Nennung des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB). Ein Blick in die Datenschutzerklärung hilft außerdem zu erfahren, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird. Manche Online-Shops lassen sich von unabhängigen Experten prüfen und erhalten dafür ein Zertifikat oder Siegel. Ob beim Kauf in professionellen Online-Shops oder von Privatpersonen: Bewertungen von anderen Käufern helfen die Seriosität des Anbieters einzuschätzen.

    Artikelbeschreibung, Versand- und Lieferbedingungen beachten
    Wichtig ist auch ein genauer Blick auf die Artikelbeschreibung und -abbildung. Überprüft werden sollte dabei, ob das Produkt die gewünschten Funktionen tatsächlich bereithält. Zudem sollten die Versand- und Lieferbedingungen des Online-Shops überprüft werden. Hierin finden sich unter anderem genaue Angaben zu den Lieferkosten. Bei Bestellungen außerhalb der EU muss der Käufer außerdem mit Zusatzkosten wie Steuern und Zoll rechnen.

    Sicher bezahlen
    Die Bezahlung sollte immer über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen. Konto- oder Kreditkartendaten könnten sonst abgefangen werden. Ob eine sichere Verbindung besteht, ist an dem kleinen Schloss-Symbol in der Adresszeile des Internet-Programms zu erkennen. Zudem beginnt die Web-Adresse mit „https“ statt mit dem normalen „http“. Shop-Betreiber, die sich einer unabhängigen Prüfung unterzogen haben, sind zudem durch eine grün hinterlegte Adresszeile erkennbar. In der Regel bieten Online-Shops verschiedene Bezahlmöglichkeiten an. Zu den am weitesten verbreiten Methoden gehören Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung. Hinzu kommen seriöse Bezahldienste, bei denen die eigenen Bankdaten hinterlegt sind. Auch Vorkasse per Überweisung ist weit verbreitet, aber riskanter.

    Bestellvorgang dokumentieren
    Wer alle Daten rund um die Bestellung im Blick behalten möchte, etwa um bei Problemen schnell reagieren zu können, sollte die einzelnen Bestellschritte dokumentieren. Dazu können die Geschäftsbedingungen, sowie E-Mails zum Auftragseingang oder zum Zahlungseingang gehören. Dadurch kann der Ablauf der Bestellung jederzeit nachvollzogen werden.

    Was, wenn die Waren nicht den Erwartungen entsprechen?
    Sollten die bestellten Geschenke nicht den Erwartungen entsprechen, kann der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen. In der Regel können die bestellten Waren innerhalb von 14 Tagen zurückgeschickt werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Dies gilt auch für die Kosten der Rücksendung – sofern der Warenwert 40 Euro übersteigt.

  8. #877
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    Markt für Unterhaltungselektronik bleibt 2013 weitgehend stabil

    Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik bleibt 2013 weitgehend stabil. Der Umsatz wird voraussichtlich 12,4 Milliarden Euro betragen, nach 12,6 Milliarden Euro 2012. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin bekannt. „Trotz eines starken Preisdrucks halten die Umsätze mit Unterhaltungselektronik auch im kommenden Jahr ihr hohes Niveau“, sagte Dr. Christian P. Illek, Mitglied des BITKOM-Hauptvorstands. „Die vielen Innovationen zum Beispiel rund um die Vernetzung im Haushalt treffen das Interesse der Kunden. Das lässt die Absatzzahlen 2013 bei vielen Produkten weiter steigen.“ Auch die Entwicklung bei Flachbildfernsehern ist stabil. Für 2013 wird mit rund 9,8 Millionen verkauften Geräten gerechnet. Das entspricht einem Rückgang von 1,1 Prozent. Trotz fehlender Fernsehhighlights im kommenden Jahr wie Fußball-EM oder den Olympischen Spielen bleibt der Absatz bei Flachbild-TVs stabil. Im Trend liegen weiter internetfähige Fernseher. Der Absatz der Smart-TVs steigt um rund 22 Prozent auf 6,2 Millionen Geräte 2013. Auch bei Blu-ray-Playern und -Rekordern wird im kommenden Jahr mit steigenden Verkäufen gerechnet. Rund 23 Prozent mehr Geräte sollen im Vergleich zu 2012 abgesetzt werden.

    Der Zugang zu Online-Inhalten spielt auch auf Fernsehern eine immer größere Rolle. Rund jeder dritte Bundesbürger hat sein TV-Gerät direkt oder über ein Zusatzgerät mit dem Internet verbunden. Direkt gehen 12 Prozent aller Deutschen mit ihrem Fernseher ins Netz. Durch Zusatzgeräte können aber auch alle anderen TV-Geräte auf Online-Inhalte zugreifen. 8 Prozent der Deutschen nutzen hierfür einen internetfähigen Blu-ray-Player, 5 Prozent den Online-Zugang ihrer Spielkonsole.

    Insgesamt nutzen drei Viertel aller Verbraucher, die ihren Fernseher ans Web angeschlossen haben, die angebotenen Online-Inhalte aktiv. Am beliebtesten sind dabei kostenlose Musikangebote. Dazu gehören etwa personalisiertes Musikfernsehen, Internetradio oder Streamingdienste. „Der Online-Zugang des Fernsehers wird immer wichtiger. Ist das aktuelle TV-Programm uninteressant, kann damit auf eine riesige Anzahl von Internet-Angeboten zugegriffen werden“, sagte Illek.

    Der Einsatz von Multimedia- und Internetdiensten im Auto ist derzeit einer der wichtigsten Trends in der Unterhaltungselektronik. Dies wird man zum Beispiel Anfang Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas und dann Anfang März auf der CeBIT in Hannover sehen. So zeigt eine BITKOM-Umfrage, dass viele Autofahrer gerne Online-Services in ihrem Fahrzeug nutzen würden. Am begehrtesten sind dabei Online-Stau- und Radar-Warner. Über 80 Prozent der Bundesbürger wünschen sich entsprechende Services. Genutzt werden sie hingegen erst von wenigen. Nicht einmal jeder zwölfte Autofahrer nutzt einen Online-Stauwarner im Auto. „Der Bedarf an Internet-Services im Auto ist hoch, die Nutzung derzeit noch gering“, sagt Illek. Auf Karten- und Wetterdienste aus dem Internet hätten zwei Drittel im Auto gerne Zugriff. Für jeden Zweiten sind die Integration des Smartphones und die Steuerung von Multimediafunktionen per Sprache wichtig. Bisher nutzen weniger als 7 Prozent entsprechende Internet- und Multimediafunktionen. „Das Internet im Auto ist keine Spielerei für Technikfreaks. Das Internet kann das Autofahren sicherer, komfortabler und umweltverträglicher machen“, beschreibt Illek.

  9. #878
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    2013: Zahlreiche Neuerungen in der digitalen Welt

    Telekommunikation
    Roaming günstiger: Im kommenden Jahr wird die Handynutzung im europäischen Ausland erneut preiswerter. Ab dem 1. Juli 2013 beträgt die Preisobergrenze für ausgehende Telefonate 24 Cent pro Minute. Vorher waren es 29 Cent. Die Telefonminute für eingehende Anrufe darf maximal 7 Cent kosten (vorher 8 Cent). Der Preis für SMS aus dem EU-Ausland sinkt von 9 Cent auf 8 Cent. Auch die Nutzung von Datentarifen wird günstiger, ein Megabyte kostet ab Juli maximal 45 Cent nach zuvor 70 Cent.
    Warteschleifen kostenfrei: Ab Juni 2013 dürfen Warteschleifen im Grundsatz nur noch kostenfrei angeboten werden. Ausnahmen bestehen zum Beispiel für ortsgebundene Rufnummern oder Mobilfunknummern. Verstößt der Anbieter gegen diese Vorgaben, so entfällt sein Entgeltanspruch künftig ganz und der Anruf ist für den Verbraucher kostenfrei.

    Bestandsdatenauskunft neu zu regeln
    : Im Laufe des neuen Jahres müssen die Regelungen zur Bestandsdatenauskunft im Telekommunikationsgesetz sowie in den entsprechenden Spezialgesetzen und den Gesetzen der Länder neu gefasst werden. Es geht darum, unter welchen Voraussetzungen Ermittlungsbehörden wie Polizei, BKA, Verfassungsschutz etc. von den Telekommunikationsunternehmen die Herausgabe der Bestandsdaten von Kunden verlangen können. Dazu zählen neben Name, Anschrift und Bankverbindung auch Passwörter und PINs. Die bestehenden Regelungen sind nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur noch bis zum 30. Juni 2013 anwendbar.

    Rundfunk
    Rundfunkgebühr für jeden Haushalt
    : Am 1. Januar 2013 tritt die neue Gebührenordnung zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Kraft. Private Haushalte werden künftig eine einheitliche Gebühr zahlen, unabhängig von Art und Anzahl der vorhandenen Rundfunkgeräte. Der Beitrag in Höhe von 17,98 Euro wird Fernseher, Radios, Computer, Tablet Computer, Smartphones und empfangsfähige Navigationsgeräte umfassen. Abgedeckt sind auch private Fahrzeuge der Bewohner. Für viele Haushalte dürfte sich nichts ändern, da der Betrag auf der Höhe der bisher geltenden Gebühr für Fernsehgerät und Radio liegt. Selbständige oder Freiberufler, die von zu Hause aus arbeiten, müssen keinen weiteren Beitrag zahlen. Für beruflich genutzte Fahrzeuge werden allerdings zusätzlich 5,99 Euro pro Monat fällig. Im gewerblichen Sektor wird sich die Höhe des Beitrags nach der Anzahl der Betriebstätten, Beschäftigten und Kraftfahrzeuge richten.

    E-Government
    E-Bilanz wird verpflichtend: Unternehmen müssen für das Wirtschaftsjahr 2013, das am 1. Januar 2013 oder unterjährig beginnen kann, zwingend eine E-Bilanz abgeben. Bilanzierungspflichtige Unternehmen müssen dann ihre Jahresabschlussdaten für steuerliche Zwecke nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch an die Finanzverwaltung übermitteln. Von der Verpflichtung zur Übermittlung der E-Bilanz sind rund 1,35 Millionen Unternehmen betroffen.

    Lohnsteuerkarte auf Papier wird abgeschafft: Die Lohnsteuerkarte auf Papier hat endgültig ausgedient. Im Jahr 2013 wird sie durch das Verfahren zum Abruf elektronischer Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) ersetzt. Die Arbeitgeber werden künftig die für die Lohnsteuerabrechnung ihrer Arbeitnehmer notwendigen Steuerdaten (Steuerklasse, Kinderfreibeträge etc.) aus einem zentralen Datenpool der Finanzverwaltung abrufen. Diese Angaben wurden zuvor vom Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Damit die Arbeitgeber den Einstieg in das neue Verfahren frei wählen können, läuft bis zum 31. Dezember 2013 eine Übergangszeit. Dann müssen alle Arbeitgeber auf das elektronische Verfahren umgestellt haben. Arbeitnehmer müssen Freibeträge (z.B. für Berufspendler) bei ihrem Finanzamt neu beantragen, wenn diese bereits bei der monatlichen Lohnabrechnung berücksichtigt werden sollen. Andernfalls werden die Freibeträge erst bei der Jahressteuererklärung angerechnet.

    Elektronische Authentifizierung für Steueranmeldungen: Ab 2013 ist für Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen von Unternehmen und Selbständigen eine elektronische Authentifizierung erforderlich. Für die elektronische Authentifizierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allen gemeinsam ist die Notwendigkeit einer vorherigen Registrierung auf der Seite ElsterOnline.de. Da es bei der Registrierung zu Wartezeiten kommen kann, sollte sie so schnell wie möglich vorgenommen werden. Insbesondere Arbeitgeber sollten sich dabei für ein „Nicht-persönliches Zertifikat“ (Organisationszertifikat) unter Verwendung der Steuernummer des Unternehmens entscheiden. Unter die neue Rechtslage fallen auch Anträge auf Dauerfristverlängerung, die Zusammenfassende Meldung in der Umsatzsteuer und die Anmeldung einer Sondervorauszahlung.

    Neues europäisches Cybercrime Centre: Im Januar 2013 nimmt das Europäische Cybercrime Centre bei Europol in Den Haag seinen Dienst auf. Ziel ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Computer- und Internetkriminalität innerhalb Europas zu verbessern. Das Zentrum soll Informationen bündeln, bei Ermittlungen unterstützen und einheitliche Abwehrstrategien für die EU-Länder entwickeln. Das Cybercrime Centre startet mit einem kleinen Team und wird schrittweise ausgebaut. Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag der EU-Kommission hat einen Mindestbedarf von 32 Mitarbeitern und jährliche Kosten von rund 8 Millionen Euro ergeben. Bei steigendem Bedarf könnten bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigt werden.

  10. #879
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    USB 3.0 bald mit zehn Gigabit pro Sekunde Übertragungsgeschwindigkeit

    Die USB 3.0 Promoter Group hat anlässlich der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) bekannt gegeben, dass USB 3.0 noch schneller werden soll. Bis Jahresmitte sollen die Spezifikationen für SuperSpeed USB so erweitert werden, dass sich die maximal mögliche Datenrate für den Peripherie-Verbindungsstandard auf zehn Gigabit pro Sekunde verdoppelt. Bis erste Geräte die neue Geschwindigkeit unterstützen, wird es daher noch etwas dauern – voraussichtlich bis etwa Ende 2014. Derweil kann SuperSpeed USB auf ein Rekordjahr zurückblicken. Die Zahl der zertifizierten USB 3.0-Produkte hat sich laut dem USB Implementers Forum (USB-IF) 2012 verdoppelt, auch ihre Durchdringung der Computerwelt ist entsprechend gewachsen. „Die Verbreitung von zertifizierten USB 3.0-Produkten ist beeindruckend, mit derzeit beinahe 500 Millionen SuperSpeed-USB-Geräten auf dem Markt“, sagte Greg Potter, Analyst bei der Multimedia Research Group.

    Durch die weiter erhöhte Datenrate soll USB 3.0 seine Position noch stärken. „Die Performance von SuperSpeed USB zu verdoppeln, wird besonders vorteilhaft für aufkommende USB-Docking- und Storage-Anwendungen“, betonte Brad Saunders, Intel-Ingenieur und Chairman der USB 3.0 Promoter Group. Die Hardware für die erweiterte Spezifikation wird abwärtskompatibel sein und unter anderem die gleichen Konnektoren verwenden wie bisher. Dadurch können beispielsweise User, die nicht gleich komplett umstellen wollen, ältere USB-Peripherie mit neueren Hubs weiter nutzen, wie schon beim Umstieg von USB 2.0 auf 3.0. Um wirklich in den vollen Genuss der Zehn-Gigabit-Datenrate zu kommen, werden allerdings alle Teile eines Systems die Erweiterung der USB 3.0-Spezifikation unterstützen müssen – Computer und Peripherie müssen also mit passenden Hardwarekomponenten ausgerüstet sein. Eine potenzielle Ausnahme sind Verbindungskabel, berichtet Cnet. Es sei der USB 3.0 Promoter Group zufolge denkbar, dass manche existierenden USB 3.0-Kabel auch mit der doppelten Geschwindigkeit klarkommen. Während das Geschwindigkeits-Upgrade noch etwas auf sich warten lassen wird, hat normales USB 3.0 mit bis zu fünf Gigabit pro Sekunde offenbar den Durchbruch geschafft. Über 720 zertifizierte Produkte gibt es mittlerweile laut USB-IF, die Verbreitung soll von derzeit einer halben Milliarde Geräte noch deutlich ansteigen. „Von heute bis 2016 werden voraussichtlich mehr als 5,8 Milliarden Geräte ausgeliefert“, so Multimedia-Research-Analyst Potter. USB ist ihm zufolge das erfolgreichste Interface in der Geschichte des PCs und werde seine Position weiter stärken.

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    Nachbesserungsbedarf bei neuer EU-Datenschutzverordnung

    Der Hightech-Verband BITKOM hat den Berichtsentwurf des zuständigen Berichterstatters für die Datenschutzverordnung im EU-Parlament, Jan-Philipp Albrecht, kritisiert. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf: „Wir unterstützen die Bemühungen der EU, den Datenschutz in Europa auf ein einheitlich hohes Niveau zu bringen. Dabei muss aber verhindert werden, dass die Regelungen eine wirtschaftliche Nutzung von Daten zu stark einschränken oder gänzlich unmöglich machen.“

    Der Berichtsentwurf listet auf mehr als 200 Seiten Änderungsvorschläge an den Vorschlägen der EU-Kommission für eine neue Datenschutzverordnung auf. „Der Bericht des EU-Parlaments berücksichtigt noch zu wenig die Anforderungen der modernen Unternehmenspraxis und die Entwicklung innovativer Dienste“, sagte Kempf. Im Vergleich zum Entwurf der EU-Kommission würden zahlreiche Regelungen verschärft. Das betrifft unter anderem die Vorgaben für die Einwilligung zur Datennutzung, die erhebliche Rechtsunsicherheit schaffen. Unklar ist, in welchen Fällen die Unternehmen überhaupt noch eine wirksame Einwilligung ihrer Kunden für die Nutzung von Daten über den eigentlichen Vertragszweck hinaus einholen dürfen. Ferner können Anbieter nicht mehr kleinere, nachträgliche Änderungen an den AGBs vornehmen, sofern diese persönliche Daten betreffen. Bei Verstößen drohen hohe Strafen. Kempf: „In der Praxis führen diese Einschränkungen zu großer Rechtsunsicherheit. Viele Unternehmen werden nicht wissen, welche Einwilligungen sie für welche Daten einholen dürfen und ob diese Bestand haben.“ Das müssten dann die Gerichte klären.

    Verpasst wurde aus Sicht des BITKOM leider auch, die von der Kommission vorgeschlagenen unzureichenden Regelungen bei der so genannten Auftragsdatenverarbeitung zu verbessern, die vor allem bei Diensten rund um das Cloud Computing von Bedeutung sind. „Die Verantwortlichkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer müssen bei der Auftragsdatenverarbeitung – wie im deutschen Recht – klar geregelt werden. Hier besteht noch Nachbesserungsbedarf“, sagte Kempf.

    Positiv seien die Änderungsvorschläge des EU-Parlaments hinsichtlich eines „Rechts auf vergessen werden“. „Die Regelungsvorschläge zum Löschen von Nutzerdaten sind praxistauglicher gestaltet worden“, sagte Kempf.
    Insgesamt sieht der BITKOM noch erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Gestaltung der europäischen Datenschutzverordnung. Der heute vorgestellte Bericht wird nun im zuständigen Ausschuss beraten.

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